Wohnungsdurchsuchung nach Drogenfund in Zittau

Bundes- und Landespolizisten durchsuchten am Abend des 4. April 2020 die Zittauer Wohnung eines 29-jährigen Tschechen, der zuvor um 18:00 Uhr durch Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) mit Marihuana in der Neusalzaer Straße gestoppt wurde. Insgesamt wurden etwa 82,5 Gramm Cannabis beschlagnahmt.

Er kam mit einem VW Polo aus Seifhennersdorf, wo er Weidenzweige geholt haben will. Die Beamten vernahmen im PKW einen für Cannabis typischen Geruch und kontrollierten den im Fond liegenden Rucksack. Darin fanden sie eine Folientüte, ein Cliptütchen sowie ein Glas mit insgesamt ca. 50 Gramm Cannabis und ein Pfefferspray. Ein Drogenschnelltest ergab beim Fahrer den Konsum von Cannabis und Amphetamine.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Görlitz durchsuchten die Beamten die gemeinsame Wohnung des Tschechen und seiner deutschen Freundin in Zittau. Sie fanden hier unter anderem insgesamt weitere etwa 32,5 Gramm Cannabis- und Marihuanaprodukte, eine geringe Menge Crystal und ein verbotenes KO-Spray. Die Drogen wurden beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren wegen Besitz sowie dem Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln, wegen dem Führen eines Kraftfahrzeuges unter der Einwirkung berauschender Mittel und dem Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Die Landespolizei hat die Ermittlungen übernommen. Gegenstand dieser Ermittlungen wird auch sein, ob der Tatverdächtige bei Seifhennersdorf Drogen aus dem tschechischen Ausland nach Deutschland verbracht hatte. Der Gesetzgeber sieht für den Besitz und den Handel mit Betäubungsmitteln eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe vor. Durch eine kriminaltechnische Untersuchung soll der Gehalt des Wirkstoffes THC festgestellt werden. Dieser hat unmittelbaren Einfluss auf das Strafmaß.

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