Wie geht es eigentlich der Musikschule Fröhlich aus Olbersdorf?

Mit den derzeit einsetzenden Lockerungen in der Corona-Pandemie kehrt auch für die Schülerinnen und Schüler der Olbersdorfer Musikschule Fröhlich und ihre Leiterin Beate Dreier wieder etwas mehr Normalität zurück. Mit ihr haben wir gestern Abend gesprochen.

Auch bei der Musikschule Fröhlich hat Corona zu tiefgreifenden Veränderungen geführt. Beate Dreier musste von heute auf morgen ihr Unterrichtskonzept komplett neu überdenken. In Zeiten von Kontaktsperren blieb dabei eigentlich nur der Weg ins Internet. „Homeschooling“ sozusagen auch im Musikunterricht. Also produzierte Beate Dreier ein Youtube-Lernvideo nach dem anderen und gab Online-Kurse für ihre Schüler. (Ihr Begrüßungsvideo dazu findet ihr hier).

Parallel dazu verteilte sie Notenblätter in den Briefkästen. So hatten die Kinder die Möglichkeit, von zuhause aus zu musizieren und zu lernen. Aber auch in den Kindergärten bei der Früherziehung waren die Eltern sehr dankbar, gab es doch mit den Noten auch immer ein paar Ausmalsachen oder was zum basteln.

Angesprochen auf die bevorstehenden Lockerungen meine Beate Dreier, dass sie regulär ab dem 18. Mai wieder an den Start gehen könne, sie sich selbst aber dabei schlechte Karten gibt. „Die Gruppen dürfen untereinander nicht gemischt werden, so das man für jede Schüler einzeln Unterricht geben müsse. Verschiedene Trägerorganisationen wie die AWO, ASB oder auch die kommunalen Einrichtungen haben jeweils andere Hygienekonzepte mit unterschiedlichen Vorschriften, das wird schwierig.“

Natürlich ist man auch bei der Musikschule „Fröhlich“ bemüht, wieder zur Normalität zurück zu kehren, trotzdem geht Beate Dreier vorerst von einem „schaumgebremsten Start“ aus. Bleibt ja noch das Internet.

Beate Dreier von der Musikschule Fröhlich
Beate Dreier von der Musikschule Fröhlich
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