Überwältigender „Marsch des Lebens” am letzten Sonntag

Mehr als 200 Menschen folgten dem Aufruf einer Initiativgruppe verschiedener Gemeinden der Region und nahmen am vergangenen Sonntag am „Marsch des Lebens” teil.

Der Marsch geht auf eine Initiative eines christlichen Hilfswerkes aus Tübingen zurück. Gemeinsam mit Nachkommen der „Tätergeneration“ wurden Gedenk- und Versöhnungsmärsche an Orten des Holocaust veranstaltet. Am Sonntag beteiligten sich polnische, tschechische und deutsche Bürgerinnen und Bürger daran. Als besonderer Gast konnte ein Vertreter der jüdischen Gemeinde in Liberec begrüßt werden.

Vor dem Zittauer Theater begrüßte der stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Zittau Jens Hentschel-Thöricht die Teilnehmenden. In seiner Rede mahnte er, dass „es kaum eine jüdische Familie gibt, in der es keine Opfer gab“.

Ziel des Marsches war der Dreiländerpunkt in Polen. Hier berichteten verschiedene Personen aus Tschechien, Polen, Kanada und Deutschland von den Orten der Naziverbrechen in unserer Region. Erinnert wurde an die KZ-Außenlager in Sienawka und in Bily Kostel, mehrere Todesmärsche durch Zittau und das erste KZ in Sachsen, das im Schloss Hainewalde errichtet wurde.

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