Schulbesuch für Grundschüler ab heute (vorerst) freiwillig

Das Verwaltungsgericht Leipzig hat in einem Eilverfahren zwei Anträgen von Grundschulkindern, vertreten durch ihre Eltern, entsprochen. Diese hatten u.a. vorgetragen, es sei nicht nachzuvollziehen, aus welchen Gründen bei Schülern der Grund- und Förderschulen im Gegensatz zu älteren Schülern während des Unterrichts die Einhaltung eines Mindestabstands von eineinhalb Metern nicht als zwingend einzuhaltende Voraussetzung für die Wiedereröffnung des Schulbetriebs vorgesehen ist. Das hierdurch bedingte erhöhte Infektionsrisiko für die Schüler der unteren Klassenstufen sei angesichts der von einer Infektion ausgehenden erheblichen Gesundheitsgefährdung unter Zugrundelegung des derzeitigen wissenschaftlichen und epidemiologischen Kenntnisstandes weder nachvollziehbar noch angebracht und damit rechtswidrig.

Damit wird der Grundsatz der Schulpflicht vorerst ausgehebelt, was bedeutet, dass ein Schulbesuch für Grundschülerinnen und Grundschüler auf freiwilliger Basis erfolgt.

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