Ordnungsamt Zittau kassiert Schüler ab

Bei einer Kontrolle des Ordnungsamtes am 24. Mai wurden an mehrere Schüler des Christian-Weise-Gymnasiums Zittau Verwarngeldbescheide ausgestellt. Diese sollen jeweils 15 Euro zahlen, da die Kraftradfahrer  „Am Johanneum“ ihr Moped / Motorrad baustellenbedingt im „eingeschränkten Halteverbot“ parkten. Den jugendlichen Kraftfahrern, welche zur Zeit der Kontrolle im Unterricht saßen, wurde jeweils ein Verwarngeldbescheid erteilt. Grund für das Parken außerhalb des gekennzeichneten Bereichs war – so der Schülerrat – die Vielzahl der jugendlichen Kraftfahrer an diesem Tag sowie eine Behinderung durch Bauunternehmen, die derzeit einen Teil dieses Parkplatzes versperren und somit ein Parken auf den öffentlich gekennzeichneten Plätzen nur eingeschränkt möglich machten. Da in Sichtweite leider keine Alternativparkplätze für die Schüler vorhanden sind, war für die Jugendlichen nur dieser Platz für eine sichere Aufbewahrung über die Schulzeit hinweg möglich.

In Hinblick darauf, dass die Krafträder direkt neben dem gekennzeichneten Bereich dicht in einer Reihe standen und dabei weder Fußgänger noch andere Verkehrsteilnehmer behinderten, kritisierten die Schüler das Vorgehen der Behörde in einem offenen Brief und suchen auch öffentlich nach Unterstützern, damit das Ordnungsamt die Verwarngeldbescheide zurückzieht.

Wenn auch Sie die Schüler und Jugendlichen unterstützen wollen, schreiben Sie uns einfach in die Kommentare – wir leiten diese dann weiter.

 

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18 thoughts on “Ordnungsamt Zittau kassiert Schüler ab

  1. Katrin Lux says:

    Dann soll die Stadt während der Zeit Baumaßnahme für Ersatz-Parkmöglichkeiten sorgen.
    Die Schüler kommen nicht von zwei Häusern weiter mit ihren Mopeds sondern sicher von auswärts, da ist früh vorm Unterricht keine Zeit noch durch Zittau zu fahren um nach Parkplätzen zu suchen.
    Sie haben in einer Reihe ihre Mopeds abgestellt, somit niemanden behindert.
    Werden dafür noch bestraft.
    Hätten sie die Parkplätze zwischen der Post und dem Johanneum nutzen sollen?
    Da hätten sich sicher viele Autofahrer darüber aufgeregt weil sie nicht gewusst hätten wo das Auto geparkt werden soll.

    Die Stadt sollte die Bußgeldbescheide zurückziehen.

  2. Dietrich says:

    Hier sollte das Ordnungsamt doch kulant sein. Es gab triftige Gründe, niemand wurde behindert. Da gibts ganz andere Sünder.
    Ist in meinen Augen Abzocke.
    Natürlich unterstütze ich die Schüler.
    MfG
    A. Dietrich

  3. ALEX says:

    Diese Fusstreifen vom Ordnungsamt sind an Lächerlichieit nicht zu überbieten. Die schreiben auch Strafzettel bei Bahnmitarbeitern wo die kfz auf Bahngelände stehen. Aber das mit dem Mopeds übertrifft alles an dümmlichkeit der Beamten

  4. Jessica says:

    Das ist ja fies…. für jeden Schüler sind 15€viel Geld und das tut weh zu bezahlen…kann man da nicht mal ein Auge zudrücken???

  5. Carsten Becker says:

    Es gibt in Zittau so viel anderes zu tun. Warum ist es für manche Behörden so schwierig, mal über den Tellerrand zu schauen und ihre Gesetzeslage der Realität anzupassen!? Die Schüler haben ihre Mopeds sauber und ordentlich abgestellt, so dad niemand behindert wurde. Auf den Fotos ist deutlich zu erkennen das es gar nicht möglich gewesen ist,alle Mopeds „legal“ zu parken. Die Schüler haben sich also in dieser Situation mehr als ordentlich verhalten. Werte Ordnungsbehörde….lasst doch bitte die Kirche im Dorf und sorgt einfach dafür, daß weder die Schüler, noch das Bauunternehmen weitestgehend behindert werden.
    Die Aufgabe der Behörde ist es nicht, Geld zu verdienen sondern für Ordnung und ein reibungsloses Zusammenleben zu sorgen. Ein einziges Gespräch aufdem Schulhof,hätte für Klarheit gesorgt…..

  6. Grassi says:

    Es handelt sich hierbei um eine Verwarnung. wenn man damit nicht einverstanden ist, bitte auf dem Foto richtig nachlesen, nicht zahlen und auf die Anhörung warten. Es ist zwar schade, das der Parkplatz nicht nutzbar war, aber die StVO gilt in der Regel für alle. Auch für 👨‍🎓 👩‍🎓.
    Die Angestellten der Stadt sind meines Wissens auch keine Beamte, sondern Gemeindevollzugsbedienstete. Und die machen einfach nur ihren Job. Parkverstöße gibt es in jeder Stadt. Oftmals nicht geahndet, weil zu wenig Personal da ist. Die richtige Polizei sollte mal die Knatterbüchsen kontrollieren.

  7. Carola Nowak says:

    Die Beschilderung auf den obigen Fotos ist doch eindeutig. Die Jugendlichen haben alles richtig gemacht. Ich kann ein Halteverbot nicht erkennen, denn die Parkplätze für Kradfahrer sind deutlich ausgewiesen. Wenn dort hätte niemand stehen dürfen, hätten die Schilder entsprechend überklebt oder abgedeckt werden müssen. Zumal auch eine Behinderung nicht vorlag.

  8. Dirk says:

    Falsch geparkt ist nun mal falsch geparkt aus welchem Grund auch immer. Natürlich hätten die Damen und Herren vom Ordnungsamt auch Kulanz zeigen können, da ja augenscheinlich niemand behindert wurde, aber das haben sie nicht und somit sieht es so aus als ob die Behörde im Recht ist und die Beamten mit Beschimpfungen und Beleidigungen zu überhäufen ist nicht gerade förderlich für die Betroffenen. Mein Vorschlag für die Schüler wendet euch an das Ordnungsamt und sucht das Gespräch und vielleicht lengt die Behörde ja ein. Für alle anderen helft den Schülern in dem ihr sie unterstützt und nicht mit Beleidigungen und Beschimpfungen um euch schmeißt.

  9. Michelle Woorth says:

    Da sollte man kulant sein, und das Ordnungsgeld zurück ziehen. Wenn es keine andere Parkmöglichkeiten gibt, hätten welche geschafft werden müssen. Ich hätte es verstanden, hätte jemand direkt auf der Baustelle geparkt, was ich hier nicht sehen kann.
    Eine offensichtliche Ausschilderung ist mir auch nicht ersichtlich.

  10. Ines Rudolph says:

    Die Stadt hat’s wohl sehr nötig, wenn sie Schüler abzocken muß, die ihr Gefährt während des Unterrichts ja irgendwo abstellen müssen. Dann muß während der Baumaßnahmen eben ein Ausweichplatz geschaffen werden. Es wurde ja noch nicht mal jemand behindert. Ich finds unglaublich!

  11. Manja Bernhardt says:

    Das schlimme ist ja noch die Tatsache, dass, wenn weiter weg geparkt würde, man sich ja nicht sicher sein kann, das das Moped später dort noch steht. Leider ist es ja so… nicht unter Beobachtung und schnell weg gefunden. Wer von den Schülern soll sich das denn leisten können?

  12. Dr. Christine Schneider says:

    So kenne ich das Ordnungsamt:
    Ohne Augenmaß, ohne Rücksicht, ohne Fingerspitzengefühl. Ermessensspielräume werden nicht ausgelotet.
    Stur nach Pragraphen im Gesetzbuch und nicht bereit, die Vielfalt der Umstände zur Kenntnis zu nehmen.

    Es geht auch anders. In Lübben hat man uns mit einem freundlich gehaltenen Zettel auf unser Ordnungswidrigkeit hingewiesen und erst im Wiederholungsfall ein Bußgeld angedroht.

    In Zittau undenkbar. Schade!!!!

  13. Anonym says:

    Ich habe die Mitarbeiter des Ordnungsamtes auch schon kulant erlebt. In diesem Fall gibt es aber bestimmt auch noch die Schule, welche ja bestimmt auch für die Zeit Ausweichplätze in Ihrem Gelände hätte schaffen können um seine Schüler vor Strafe zu schützen. Wäre ja auch ein Lösungsansatz gewesen. Den Schülern sollte die Strafe erlassen werden, die Schule sie statt dessen an gemeinnützige Zwecke spenden, gegen Spendenquittung natürlich und alle sind happy.

  14. Linda says:

    So viele andere Sachen wären in Zittau zu tun, aber nein, da werden die Schüler abkassiert. Für einige sind 15€ viel Geld. Zudem haben sie dort doch niemanden behindert. Es ist außerdem noch anzuführen, dass die Schüler ja nicht zum Spaß oder vom Haus um die Ecke mit dem Moped kommen. Das hat seinen Grund, der meistens die schlechte Anbindung der Dörfer ist. Vielleicht könnte man darin mal Zeit investieren?
    Man verlässt sich als Schüler darauf, dass die Plätze frei sind und hat früh keine Zeit mehr um weiter nach Parkplätzen in und um den Ring zu suchen. Die Stadt hätte es ankündigen können und für Ersatzparkplätze sorgen müssen. Es wäre einfach nur das mindeste von der Stadt, die Gelder zurückzuziehen.

  15. Maik says:

    Es ist ja in Zittau jetzt nicht so, dass die Stadt einen immensen Zuzug von Jugendlichen zu vermelden hat. Vielmehr ist es schwierig die Jugendlichen hier zubehalten. Da ist „Dienst nach Vorschrift“ eher das falsche Signal. Das hat Lübben wohl erkannt. 🙂

  16. Themmy1986 says:

    Ich finde das eine frechheit vom Ordnungsamt bei solchen Sachen könnte man doch Mal drüber hinweg sehen aber nein eiskalt abzocken wo man nur kann.
    Etwas mehr Menschlichkeit und Verständnis hat noch keiner Behörde geschadet. Die Stadt soll die Strafzettel zurück ziehen

  17. Klausch says:

    Ganz ehrlich ich verstehe den Ärger der Schüler.
    Aber das Ordnungsamt macht nur ihre vorgeschriebene Arbeit, Beschwerden oder Verärgerung sollte an die Stadt direkt gehen, nicht an das Ordnungsamt den diese machen nur ihre Arbeit.
    Vll. Sollte darüber mal nachgedacht werden als das Ordnungsamt immer als die ‚Bösen‘ hinzustellen…

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