Neuer Beschluss soll Postenschieberei in der Zittauer Verwaltung verhindern

Mit einem Beschlussvorschlag in der gestrigen Zittauer Stadtratssitzung soll künftig einer Postenschieberei oder besser gesagt, einer Stellenvergabe unter „Freunden“ vorgebeugt werden. Damit fordern die Stadträte mehr Transparenz, weil sie meist gar nicht erfahren, wer wann für was eingestellt wurde. Schon oft entstand damit in der Zittauer Bürgerschaft der Eindruck, dass Stellen nicht nach Qualifikation, sondern vielmehr nach dem persönlichen Verhältnis zum Entscheidungsträger vergeben werden (Quelle: Leserzuschriften). Mit dem Beschlussantrag der Fraktionen FUW/FWZ/FDP und der Linken soll dem jetzt ein Riegel vorgeschoben werden, schon allein um eventuellen Missverständnissen entgegenzuwirken. In der Beschlussvorlage heißt es wörtlich:

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Zittau beschließt, dass die Mitglieder des VFA (Anmerkung: Verwaltungs- und Finanzausschuss) durch die Stadtverwaltung zusätzlich über Neueinstellungen in Vergütungsgruppen unter EG10 umfassend und ohne Antrag nach § 28 Abs. 5 der Sächsischen Gemeindeordnung informiert werden. Zu dem Zweck wird in den VFA-Sitzungen …. über Beginn, Bearbeitungsstand und Abschluss von Einstellungsverfahren informiert.

EG10, also die Entgelttabelle Öffentlicher Dienst 10, sieht bei Neueinstellungen ein Grundgehalt von 3.331 Euro brutto vor. (Quelle: Staufenbiel-Institut)

Quelle Gehaltstabelle: https://www.staufenbiel.de/magazin/gehalt/gehaltstabellen-im-ueberblick/entgelttabellen-tvoed/tvoed-entgelttabelle-6-bis-10.html

 

 

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