Neue Vorträge im Museum Franziskanerkloster

In den nächsten Tagen finden im Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster Zittau mehrere Vorträge im Rahmen des Projektes „entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“ statt. Los geht es schon am morgigen Mittwoch um 17:00 Uhr:

Die „Repatriierung“ der Kresy-Vertriebenen und Sibirien-Rückkehrer in Polen mit Bartholomäus Nowak

Die Besiedlung der „wiedergewonnenen Gebiete“ in Polen nach 1945 wurde von der staatlichen Propaganda als Repatriierung bezeichnet. Die Zwangsumsiedlungen und Vertreibungen waren für die AnsiedlerInnen nicht weniger traumatisierend als selbige für die vertriebenen Deutschen zuvor. Im Vortrag werden die unterschiedlichen Etappen und Hintergründe der Umsiedlungen aus den verlorenen polnischen Ostgebieten in die neuen Westgebiete aufgezeigt. Im Zittauer Zipfel fanden vor allem polnische BewohnerInnen aus Ostgalizien, das heute zur Ukraine gehört, eine neue Heimat.

Weiter geht es dann am Mittwoch, den 7. Oktober, ebenfalls um 17:00 Uhr mit

Von Königshain zu Działoszyn: Die Geschichte eines oberlausitzischen Dorfes mit Ryszard Zawadzki

Die Geschichte von Działoszyn (Königshain) reicht bis ins Jahr 1280 zurück. Nach einem Landkauf durch das Kloster Marienthal erwähnt der Chronist Friedrich Oswald Sperrhacken „Cunegishain“ erstmalig. Den heutigen Namen Działoszyn erhielt der Ort erst 1947. Der Vortrag beleuchtet die bedeutsamsten, historischen Ereignisse aus der Perspektive seiner Bewohner.

Wichtig!

Die Plätze sind begrenzt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter Angabe der Kontaktdaten möglich.

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