Kennt jemand dieses Kind?

Nein? Dann klären wir euch mal fix auf!

Jeder ist bestimmt schon dran vorbei gelaufen – am Brunnen vor dem Zittauer Museum auf der Klosterstraße. Dort befindet sich der Grüne Born, auch Grüner Brunnen genannt. Dieser entstand fast gleichzeitig wie der Samariterinbrunnen im Jahr 1679. Er wurde vom Schlossermeister Michael Fröhlich geschaffen, stand zunächst auf dem Markt und wurde 1934 an seinen jetzigen Standort vor dem Museum verbracht.

Auf einer sechseckigen Brunnenschale lagert eine schmiedeeiserne, haubenähnliche Bekrönung, eine meisterliche Arbeit barocker Schmiedekunst. In der reichen Ornamentik befinden sich Monogramme, ein kursächsisches Wappen und die Jahreszahl 1679. Bekrönt wird das Ganze von einer vergoldeten Kugel und dem gleichen Wappen. Die Brunnenplastik des kleinen Knaben aus Sandstein ist eine Arbeit aus der ersten Hälfte des 20. jahrhunderts.

zittau-live bedankt sich recht herzlich bei Daniela Schüler vom Kulturhistorischem Museum Franziskanerkloster Zittau für die fachliche Unterstützung zu diesem Beitrag!

Quelle: Thorsten Pietschmann „Zittau. Acht Jahrhunderte Architektur und Kunst“ – (c) Fotos: M. Huber

 

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One thought on “Kennt jemand dieses Kind?

  1. Tino Fröde says:

    Der Brunnen kam nicht direkt vom Markt an seinen jetzigen Standort. Bereits 1868 erfolgte der Abbruch des Brunnens auf dem Markt, dann wurde er u. a. 1906 auf der 3. Deutschen Kunstgewerbeausstellung in Dresden gezeigt und wieder zerlegt und eingelagert. Die Brunnenfigur wurde übrigens von Fritz Föst (1903–1940) geschaffen.

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