Irish-Pub-Inhaberin Elke Mäffert und ihr Kampf gegen sture Verordnungen

Die Besitzerin des Irish Pub auf der Zittauer Neustadt Elke Mäffert fühlt sich von der Stadtverwaltung massiv schikaniert. Auf biegen und brechen will diese nun eine aus dem Jahr 2015 stammende und in ihren Augen unbedingt zu überarbeitende „Richtlinie für die gestalterische Sondernutzung im öffentlichen Raum“ durchsetzen, was für die engagierte Wirtin gerade jetzt, wo ihr Gastronomiebetieb ohnehin schon durch Corona existenzgefährdenden Einbußen hinnehmen musste, möglicherweise das finanzielle Aus bedeuten würde.

In einem offenen Brief an Oberbürgermeister Thomas Zenker und an verschiedene Stadträte bat sie, diese Richtlinie zu überdenken und gegebenenfalls zu überarbeiten. Viele seitens der Stadtverwaltung geforderten Maßnahmen dienen möglicherweise der optischen Gestaltung der Innenstadt, sind jedoch auf Basis eines gesunden Menschenverstandes kaum nachvollziehbar. Auch wird hier die gesundheitliche Unversehrtheit der Gäste als nicht sonderlich wichtig eingestuft, so Elke Mäffert gestern Nachmittag sinngemäß gegenüber zittau-live. Doch anstatt eines Einlenkens der Stadt bekam sie vor wenigen Tagen erneut Post von der Stadtverwaltung, in welchem man ihr nun sogar mit Bußgeld droht.

Für den kleinen Außenbereich vor ihrem Pub muss sie eine (nicht geringe) Art Gebühren an die Stadt zahlen, daher sollte ihr auch bei der gestalterischen Umsetzung ein bisschen Mitspracherecht eingeräumt werden. „Stellen Sie sich vor, Sie parken ihr Auto auf einem öffentlichen Parkplatz, bezahlen Parkgebühr – wollen Sie sich dann vorschreiben lassen, dass Sie doch bitte die Fahrzeugtüren aufzulassen haben?“ meint Elke Mäffert in Bezug auf die Forderung, dass ihr Außenbereich von allen Seiten zugänglich sein muss.

Und in der Tat ist es so, dass kein einziger der von uns dazu angesprochenen Passanten sich an der Art und Weiße ihrer Freifläche stört. Elke Mäffert will kämpfen, für ihr Recht und für die Vernunft. Wir bleiben dran!

Folge uns auch auf Facebook!

One thought on “Irish-Pub-Inhaberin Elke Mäffert und ihr Kampf gegen sture Verordnungen

  1. Jürgen says:

    Frau Mäffert kann ich nur zustimmen. Nicht nur die Stadt hat keine Bürgernähe , sondern das beginnt schon beim Landratsamt Görlitz. Hier spreche ich aus Erfahrung mit einem 10 Jahre langen Kampf für meine Rechte.Was sie können sind Tricksen, Lügen, zynisch sein. Sie zeigen ihre Macht gegen wehrlose Bürger.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.