Flucht nach Polen endet am Baum

Bundespolizisten wollten im Zittauer Stadtgebiet den Fahrer eines Opel Astra doch nur auf sein abgefallenes Nummernschild hinweisen, als dieser die Flucht in Richtung Grenze ergriff.

Am 14. November 2020 fiel den Beamten gegen 21:10 Uhr in der Mandaustraße ein grauer Astra auf, dem gerade beim Losfahren dass hintere Nummernschild abgefallen war. Laut Überprüfung gehört dieses jedoch an einen Opel Corsa. Aufgrund des Verdachtes des Kennzeichenmissbrauchs und eventueller weiterer Straftaten sollte der Wagen gestoppt werden.

Der Fahrer missachtete die Anhalteverfügung der Streife und fuhr zügig in Richtung Grenzübergang Friedensstraße. Die Beamten folgten dem Flüchtigen weiter auf polnischem Territorium. Hier verunfallte der Opel in der Ortschaft Porajow indem er selbstverschuldet gegen einen Baum fuhr. Sofort stiegen zwei männliche Personen aus dem Wagen und rannten weg. In den angrenzenden Grundstücken wurde aufgrund der Dunkelheit der Sichtkontakt verloren.

Die polnische Polizei übernahm die Unfallaufnahme vor Ort. Der Streifenwagen war nicht am Unfall beteiligt. Es wurde niemand verletzt. Hinweise darauf, warum die beiden Männer mit dem manipulierten Opel Astra nachts in Zittau unterwegs waren, wurden bisher nicht bekannt.

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