Wie lange soll es noch „schrammen“ ?

„Schrammstraße“ – der Straßenname ist seit zwei Wochen Programm für die Piste im Süden Zittaus, die irgendwo auch einmal die stark befahrene Hochwaldstraße kreuzt. Stark befahren deswegen, da hier der sämtliche Verkehr nach Olbersdorf, Oybin, Jonsdorf und den anderen Gemeinden im Zittauer Gebirge fließt. Doch zurück zur Schrammstraße – hier kam es in den letzten zwei Wochen zu sechs – zum Teil heftigen – Verkehrsunfällen, bei denen es leider nicht nur bei „Schrammen“ blieb. Der Grund hierfür: bei dem ersten Verkehrsunfall knallte ein Fahrzeug in den Steuerungskasten der Ampelanlage und zerstörte damit die darin befindliche Elektronik, die nicht nur den Verkehr auf der Straßenkreuzung, sondern auch die Ampel der kreuzenden Kleinbahn regelte. Seitdem ist zumindest die Verkehrsampel tot (siehe Foto von heute nachmittag). Erschwerend kommt hinzu, dass die Kreuzung an sich ziemlich groß und damit unübersichtlich ist. So müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf ihre Fahrschulkenntnisse verlassen – und das klappt halt nicht immer – Vorfahrtsverstöße sind an der Tagesordnung. Auch die örtliche Polizei hat vermutlich aus Kapazitätsgründen nicht die Möglichkeit, den Verkehr – zumindest tagsüber – per Hand zu regeln. Viele Zuschauer und Leser haben bei uns angefragt, wann denn endlich die Anlage wieder in Betrieb ginge. Wir haben uns schlau gemacht und erfuhren auf telefonische Nachfrage, dass in der kommenden Woche wieder alles funktionieren soll. Hoffen wir, dass es bis dahin nicht noch all zu viele Unfälle gibt und wenn, dass es auf der „Schrammstraße“ dann wenigstens bei ein paar kleinen Schrammen bleibt….

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One thought on “Wie lange soll es noch „schrammen“ ?

  1. Paule says:

    Tja, Elektronik versagt und der Mensch ist wieder gefordert zu denken. Leider haben die wenigsten noch das Wissen über die Aussage und Forderung eines Andreaskreuzes!

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