Eilmeldung: Veranstalter des „Kampfes der Nibelungen“ vorerst vor Gericht gescheitert

Das Verwaltungsgericht Dresden hat den Eilantrag des Veranstalters der für diesen Samstag in Ostritz geplanten Kampfsportveranstaltung „Kampf der Nibelungen“ abgelehnt. Damit bleibt diese sowie mögliche Ersatzveranstaltungen verboten.

Ostritz selbst hatte die Veranstaltung am 4. Oktober untersagt, da von der Veranstaltung eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehe.

Das Verwaltungsgericht teilte insoweit die Einschätzung der Stadt Ostritz, dass die geplante Veranstaltung nicht in erster Linie sportlichen Charakter habe, sondern der Schaffung eines Zusammengehörigkeitsgefühls und der gegenseitigen Bestärkung im politischen Kampf gegen das hassenswerte System der freiheitlich demokratischen Grundordnung dienen solle. Allerdings habe man die Annahme einer konkreten Gefahr nicht teilen können.

Die Veranstalter können jedoch gegen den Beschluss Beschwerde beim Sächsischen Oberverwaltungsgericht einlegen.

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