Fahrbare Filiale der Sparkasse  ausgefallen

Wie die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien mitteilt, ist seit heute Morgen die Fahrbare Filiale der Sparkasse ausgefallen. Die Sparkasse entschuldigt sich bei ihren Kunden für die Unannehmlichkeiten und bittet um Geduld. Die Information, ab wann sie wieder einsetzbar ist,folgt.

Seit dem 1. Januar 2020 hält die Fahrbare Filiale an insgesamt 30 Haltepunkten des Geschäftsgebietes der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Mit diesem Service sichert die Sparkasse die Bargeldversorgung im ländlichen Raum weiter ab und entspricht damit den Wünschen der Kunden.

Foto: Archiv

Graffitischmierereien rund um den Zittauer Bahnhof

Rund um den Zittauer Bahnhof stellte die Bundespolizei am vergangenen Samstag mehrere Graffitistraftaten fest. Zwischen 01:00 Uhr und 23:30 Uhr wurden vier Fälle mit insgesamt 5,3 Quadratmeter Graffiti aufgenommen. Beschmiert wurden eine Bahnunterführung und eine Dachkonstruktion am Bahnhof sowie die Eisenbahnbrücke in der Dornspachstraße. Der Schaden beläuft sich auf etwa 500,00 Euro. Die Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Straftäter in Zittau verhaftet

Am 14. Februar 2020 ging der Bundespolizei ein wegen Straßenverkehrsgefährdung gesuchter Straftäter ins Netz. Der 23-jährige Pole war gegen 10:25 Uhr in Zittau unterwegs als er durch die Beamten mit dem Haftbefehl des Amtsgerichts Görlitz konfrontiert wurde. Demnach war gegen den Mann im November 2019 die Untersuchungshaft angeordnet worden. Er wurde in die JVA Görlitz eingeliefert.

Letztmalig Rassekatzenschau in Zittau

Gestern und heute fand in der Zittauer Aula an der Hochwaldstraße 21a die diesjährige Rassekatzen-Ausstellung statt. Geladen hatte der Verein „Katzenfreunde Lausitz und Niederlausitz e.V.“ 30 Aussteller aus der gesamten Lausitz zeigten insgesamt 58 Tiere. Den Ausstellern – größtenteils Züchter – ging es in erster Linie um die Präsentation der Rassenvielfalt. Die Ausstellung war und ist beim Zittauer Publikum sehr beliebt, so Ute Augustin heute Nachmittag im Gespräch mit zittau-live und auch die Besucherzahlen stimmten dieses Jahr erwartungsgemäß wieder.  Doch leider war die diesjährige Veranstaltung die letzte ihrer Art – der Verein wird aufgelöst, so Ute Augustin. Es mangele eindeutig an interessiertem Nachwuchs, der die Zucht von Katzen noch ernst nimmt.

Verhaltener aber positiver Start bei „Friday for Feuerwehr“

Stadtrat Wolfgang Wauer hatte gerufen – und sie kamen, zur ersten Ausgabe von „Friday for Feuerwehr„, der Unterstützungsinitative für die Zittauer Kameradinnen und Kameraden. Gut, viele waren es nicht, immerhin 25. Wolfgang Wauer hatte mit mindestens 50 gerechnet, sagt er. Aber besser als nichts für die Auftaktveranstaltung, immerhin war es ziemlich kurzfristig, zudem war Valentinstag.

Umso schöner, dass auch einige Stadträte den Weg nicht scheuten, so zum Beispiel Parteikollege Dr. Thomas Kurze, Sabine Fiedler, Jörg Domsgen sowie Jens Hentschel-Thöricht. „Der Erhalt einer funktionierenden Feuerwehr geht eben über Parteigrenzen hinweg“, so sinngemäß Wolfgang Wauer in den Sozialen Medien.

Getroffen hatte man sich 18:00 Uhr an der Ostritzer Allee im Gewerbegebiet Weinau, zum einen, um den Anwesenden das Projekt vorzustellen, zum anderen, um auf dem Feld ein Herz zu bilden. Ein Herz nicht nur zum Valentinstag, nein, ein Herz für die Feuerwehr. Schade nur, das von letztgenannterer kaum einer anwesend war. Dünne Personaldecke, so hieß es.

Später ging es dann im Korso über den Stadtring bis zur Feuerwache, um auch dort den Kameradinnen und Kameraden zu zeigen, „Wir lassen euch nicht allein!“

„Polizei, Bundeswehr und Feuerwehr sollten auf eine Stufe gestellt werden, damit die Finanzierung über den Bund gesichert ist“, so Wolfgang Wauer im Gespräch mit zittau-live. „Eine Feuerwehr gehört prinzipiell raus aus dem kommunalen Haushalt“ meint er abschließend und hofft, dass sich bei der nächsten Aktionsveranstaltung am 27. März mehr Teilnehmer finden werden, vielleicht auch aus den Reihen der Feuerwehr.

Foto mit freundlicher Genehmigung Veranstalter / Zittauer Blickwinkel

Rassekatzenausstellung startet morgen Vormittag

Züchter und Freunde der kleinen Haustieger kommen am Samstag und am Sonntag auf ihre Kosten. Um 10:00 Uhr startet in der Aula auf der Hochwaldstraße 21a die diesjährige Rassekatzenausstellung. Veranstalter ist der Verein „Katzenfreunde Lausitz und Niederlausitz e.V.“ Geöffnet ist jeweils bis 17:00 Uhr.

Nicht vergessen ! In 15 Minuten gehts los!

In einer viertel Stunde geht es los und jeder der kann, sollte mit dabei sein! Treffpunkt ist 18:00 Uhr an der Ostritzer Allee in Zittau! Und denkt immer dran: Auch ihr könntet einmal in die Situation kommen, wo ihr die Hilfe der Kameradinnen und Kameraden braucht! Wir werden euch über alle Ereignisse auf dem Laufenden halten.

Grafik: Veranstalter

Firma auf der Wittgendorfer Straße heimgesucht

Einbrecher haben in der Nacht zu Mittwoch auf einem Firmengelände an der Wittgendorfer Straße in Zittau ihr Unwesen getrieben. Die Unbekannten entfernten eine Baggerschaufel, welche als Sicherung vor einem Container lag. Sie versuchten vergeblich in diesen einzudringen. Außerdem brachen sie in einen Transporter ein und entwendeten Diesel. Auch von einem Bagger zapften die Täter Kraftstoff ab. Bei der Baumaschine beschädigten sie zusätzlich das Heck einer Walze. Der Stehlschaden belief sich auf rund 350 Euro. Auch ein Sachschaden von circa 1.000 Euro schlug zu Buche. Die Kripo wird sich mit dem Fall befassen…

Sanierte Mauer am Töpferberg erneut beschädigt – Zeugen gesucht!

Eine Grundstücksmauer am Töpferberg ist in der Vergangenheit wiederholt von Verkehrsteilnehmern angefahren worden. Offenbar verschätzten sich viele Fahrzeugführer in der Kurve zur Dresdner Straße und stießen dagegen. Daraufhin sanierten Eigentümer erst kürzlich die beschädigte Mauer.

Am vergangenen Montag, den 3. Februar 2020, ereignete sich an dieser Stelle nun erneut ein Unfall. Vermutlich fuhr das verursachende Auto vom Stadtring in Richtung Äußere Weberstraße. An der besagten Mauer kam es zur Kollision. Diese hinterließ neben Farbspuren und einem Fahrzeugteil auch etwa 1.500 Euro Sachschaden.

Der Verursacher setzte jedoch ohne den Vorfall zu melden seine Fahrt fort. Die Polizei ermittelt nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Die Ordnungshüter hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung, da in dem Bereich, besonders in diesem Tatzeitraum, in der Regel ein starkes Begängnis herrscht. Zeugen wenden sich bitte unter der Rufnummer 03583 62 – 0 an das Polizeirevier Zittau-Oberland oder an jede andere Polizeidienststelle.

Symbolbild

Interessante Kunstaustellung in Liberec mit deutscher Führung

Noch bis Ende des Monats sind alle Interessierten zu der Kunstaustellung „Gerechtigkeit ohne Furcht“ in die Regionalgalerie Liberec eingeladen.

Die Besucher werden komplex mit der Familie Gallas und Clam-Gallas beginnend mit Mattthias Gallas (1588–1647) bis hin zu den sieben Töchtern des letzten männlichen Mitglieds des Geschlechts, Franz Clam-Gallas (1854–1930), bekannt gemacht.  Vorgestellt wird ihr Privatleben, aber auch ihre politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Tätigkeiten. Der größte Raum wird der Person von Jan Václav von Gallas gewidmet, dem berühmten kaiserlichen Diplomaten – in diesem Jahr wird es an seinen Sterbetag vor 300 Jahren erinnert. Außerdem zeigt die Ausstellung die Wirkung des Geschlechts in den Bereichen Militärwesen, Wohltätigkeit, Musik, Theater und bildende Kunst. Besonders betont wird dann die Bedeutung von Gallas und Clam-Gallas für Nordböhmen – sowohl im Bereich der Herrschaftsverwaltung, der Forstwirtschaft und des Unternehmens als auch allgemein im Bezug zu den in der Region hinterlassenen Spuren, die man tagtäglich antreffen kann.

Zu sehen sind Porträts der Geschlechtsmitglieder in Überlebensgröße, Gegenstände des täglichen Bedarfs, Möbelstücke aus den Schlössern des Geschlechts und vieles anderes. Begleitend finden kommentierte Besichtigungen und Bildungsprogramme statt. Angeboten wird auch eine Lernecke für die Kinder.

Die Ausstellung entstand unter Federführung des Nationalen Denkmalinstitutes in Kooperation mit der Regionalen Galerie Liberec, mit dem Institut für Kunstgeschichte der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik sowie mit der Technischen Universität Liberec.

Geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr (donnerstags bis 19:00 Uhr). Zusätzlich findet am 23. Februar um 13:00 Uhr eine kommentierte Führung in deutscher Sprache statt.

(c) Symbolfoto: visitliberec.cz

Lösung im KVG-Streit

Nachdem der ecuadorianische Arzt Andres Steven Correa (33) aus Olbersdorf Ende Januar unschöne Erfahrungen mit der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG) machen musste (zittau-live berichtete -> alles nachzulesen unter diesem Link), gab es jetzt eine Lösung in dem Streit. In einem sehr angenehmen und freundlichen Gespräch entschuldigte sich sowohl der Geschäftsführer Alfons Dienel als auch Verkehrsmeister Alexander Kretzschmar für die Unannehmlichkeiten. Mit ein wenig besserer Kommunikation hätte es nicht dazu kommen müssen. Gleichzeitig betonte Alfons Dienel aber auch die Notwendigkeit eines Sicherheitsdienstes. Von den 60 Euro Strafgeld wurde abgesehen, da der Busfahrer die korrekte Bezahlung des Fahrtickets für 1,70 € von Correa bestätigte.

Romantik zum Valentinstag

Am Donnerstag wird es gegen 17:00 Uhr romantisch mit Dr. Thorsten Pietschmann und seinem Vortrag zum Valentinstag „Amor und Psyche. Liebe zwischen Gott und Mensch im Werk des Zittauer Malers Adolf Thomas“.

Amor, der Sohn der Venus, verliebt sich in Psyche, eine sterbliche Königstochter. Zerfressen vom Neid auf die Schönheit bereitet Venus ihrem Sohn und seiner Auserwählten alle erdenklichen Schwierigkeiten, die die Verliebten in gefährlichen Abenteuern aber überwinden können. Schließlich werden sie von Jupiter, dem obersten der römischen Götter, mit der Ehe und Psyche zusätzlich noch mit der Unsterblichkeit belohnt.

Passend zum Valentinstag wird diese romantisch-abenteuerliche Geschichte von Amor und Psyche im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster vorgestellt.

(c) Symbolbild: Tim Reckmann

Zwei Verletzte und hoher Schaden bei Unfall an der Äußeren Weberstraße

Montag Abend gegen 20:00 Uhr ereignete sich auf der Kreuzung Äußere Weberstraße / Goldbachstraße / Rietschelstraße ein Verkehrsunfall mit zwei Verletzten und hohem Sachschaden ereignet.

Eine 33-Jährige war mit ihrem Renault auf der Goldbachstraße in Richtung Rietschelstraße unterwegs. Beim Überqueren der Äußeren Weberstraße missachtete sie offenbar den von links kommenden vorfahrtsberechtigten Peugeot eines 63-Jährigen. Es kam zur Kollision, bei welcher der Peugeot frontal in die Seite des Megane fuhr. Das Verursacherfahrzeug schleuderte daraufhin über den Fußweg gegen ein Verkehrsschild und in einen angrenzenden Zaun. Beide Fahrzeuglenker verletzten sich bei dem Zusammenstoß leicht. Am Renault entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro. Der Peugeot verzeichnete rund 15.000 Euro Schaden. Hinzu kamen die Beschädigungen am Zaun und dem Verkehrszeichen in Höhe von circa 500 Euro.

Leblose Person am Zittauer Bahnhof aufgefunden

Auf dem Bahnhofsgelände in Zittau ist am gestern früh um 08:05 Uhr eine leblose Person aufgefunden worden. Rettungskräfte brachten den 66-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort konnte ein Arzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach ersten Erkenntnissen liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Nachts auf der Burg Oybin…

Nach der einstigen Zerstörung wurde die Burg Oybin ab 1829 vom Schutt befreit und 1877 das Kaiserhaus saniert, um es vor dem weiteren Verfall zu bewahren. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts kamen dann immer mehr Wanderer und Kurgäste auf den Berg. Das lag letztendlich an der Einrichtung einer Eilpostkutschverbindung von Zittau im Jahr 1830 und der Eröffnung der Schmalspurbahn von Zittau nach Oybin im Jahr 1890. Im Jahr 1883 wurde erstmals ein Museum auf dem Berg durch Alfred Moschkau eröffnet. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Burg von Cornelius Gurlitt und Hugo Rathgens wissenschaftlich aufgenommen und untersucht. Ein weiterer Rückschlag folgte am Ende des Zweiten Weltkriegs, als größere Teile des Museums geplündert wurden. Herrmann Knobloch rettete das dort eingelagerte und fast zerstörte Große Zittauer Fastentuch von 1472. In den kommenden Jahrzehnten begann ein Wettlauf mit dem Verfall. Weitere Sanierungsarbeiten folgten. So wurde die Klosterruine, auch wegen der guten Akustik, ab 1972 als Konzertplatz (unter anderem für den traditionellen Mönchszug) genutzt. Seit 1991 wird die Burg umfassend saniert und größere Teile freigelegt und rekonstruiert. Heute besuchen bis zu 100.000 Gäste im Jahr die Burg- und Klosterruine auf dem Berg Oybin – die meisten jedoch tagsüber…

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Uwe Heinrich zur Verfügung gestellt – vielen Dank!

Quelle geschichtlicher Teil: u.a. wikipedia

Es brennt und (K)Einer kommt zum löschen…

Mit knapper Mehrheit verabschiedete der Stadtrat Zittau im Jahr 2019 ein Haushaltsstrukturkonzept, welches unter anderem massive Sparmaßnahmen bei der Feuerwehr Zittau beinhaltet. Was im Maßnahmenkatalog unter Punkt 27 als „Neustrukturierung der Feuerwehr“ und „Änderung der Dienstzeiten für hauptamtliche Kräfte“ zu lesen ist, bedeutet nichts anderes, als dass es die hauptamtlichen Kräfte mit ihrer jetzigen 24h-Einsatzbereitschaft nicht mehr geben wird. Primär geht es darum in den Jahren 2021/22/23 knapp 2 Millionen Euro an Personalkosten zu sparen. Die Folgen wären sowohl für Bürger, als auch für Firmen brisant. Während die hauptamtlichen Kräfte rund um die Uhr bereits nach 60 Sekunden ausrücken, benötigen freiwillige Kräfte in der Regel mindestens 5 Minuten dafür. Vier Minuten, die im Ernstfall schnell über Leben oder Tod entscheiden.“

Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung des Konzeptes? Welche Möglichkeiten bestehen seitens der Bundes- und Landespolitik einzugreifen? Welche Perspektiven sieht die Stadt Zittau?

Darüber diskutieren auf Einladung des Kommunalpolitischen Forum Sachsen e.V. am 15. April um 18:00 Uhr im Infoladen Zittau, Äußere Weberstraße 2, der stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Deutschen Bundestag Dr. André Hahn, Mirko Schultze, Abgeordnete der LINKEN im Sächsischen Landtag, Sprecher für Feuerwehr und Katastrophenschutz, der Leiter der freiwilligen Feuerwehr Zittau Uwe Kahlert (angefragt) und der Zittauer Oberbürgermeister Thomas Zenker (angefragt). Moderiert wird die Veranstaltung von Stadtrat Jens Hentschel-Thöricht.

(c) Fotos: zittau-live

Ohne Fahrerlaubnis unterwegs durch Oderwitz

Zwar mit einem Führerschein ausgestattet aber ohne Fahrerlaubnis unterwegs war ein 38-jähriger Deutscher, welcher durch Bundes-und Landespolizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz als Fahrer eines PKW Ford in Oderwitz kontrolliert wurde. Der junge Mann fiel den Beamten auf, da er nach Erblicken des Streifenwagens in Leutersdorf seine ursprünglich durch Blinken angezeigte Route änderte und sich in Richtung Oderwitz entfernte. Die Polizisten folgten und führten in Oderwitz die Kontrolle durch. Bei der Überprüfung seiner Personalien kam heraus, dass gegen ihn eine Versagung der Fahrerlaubnis vorlag. Warum er allerdings im Besitz eines gültigen Führerscheins ist, wird derzeit ermittelt. Ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet.

Künstliche Intelligenz soll stärker gefördert werden

Die Bundesregierung hat mit ihrer „Strategie Künstliche Intelligenz“ Weichen für die erfolgreiche Entwicklung und Anwendung Künstlicher Intelligenz in Deutschland gestellt. Viele Unternehmen – traditionsreiche Konzerne, innovative Mittelständler und agile Start-ups – tüfteln an erfolgreichen Anwendungen der Zukunft oder sind mit neuen Produkten am Markt. In den Betrieben und Verwaltungen kommt es entscheidend darauf an, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgeschlossen für KI sind. Dazu gehört, dass sie im Umgang mit KI-Systemen souverän und informiert handeln können.

Die gewerbliche Wirtschaft stellt sich genau dieser gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. Unter Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Energie bieten die Industrie- und Handelskammern (IHKs) nun mit dem kostenlosen Online-Kurs „Elements of AI“ (www.elementsofai.de) einen niedrigschwelligen Einstieg in die Künstliche Intelligenz. Der Lehrgang wurde von der Universität Helsinki und dem finnischen Unternehmen Reaktor entwickelt und auf Anregung der AHK Finnland über die DIHK-Bildungs-GmbH nach Deutschland geholt. Die appliedAI Initiative des gemeinnützigen Zentrums UnternehmerTUM hat die inhaltliche Überführung von Elements of AI ins Deutsche unterstützt und betreut den laufenden Betrieb.

Mehr als jeder zehnte Arbeitslosengeldempfänger bezieht ergänzende Hartz-IV-Leistungen

Mehr als jeder zehnte Arbeitslosengeldempfänger bezieht ergänzende Hartz-IV-Leistungen. Im Jahresdurchschnitt 2018 gab es im Landkreis 317 der vom Arbeitsamt als Aufstocker  bezeichneten Parallelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz IV-Leistungen. Damit bezog über jeder zehnte Arbeitslosengeldempfänger in Sachsen zusätzlich Hartz IV (11,2 Prozent). In Sachsen waren es 12,1 Prozent, bundesweit 9,7 Prozent. Dies geht aus der Antwort des Landrates auf eine entsprechende Anfrage des Kreisrates Jens Hentschel-Thöricht hervor.

Die Zahlen sind alarmierend und beschämend zugleich. Das Arbeitslosengeld als Versicherungsleistung, für das man oft viele Jahre eingezahlt hat, ist keine Garantie, im Falle der Erwerbslosigkeit einigermaßen finanziell über die Runden zu kommen. Der Niedriglohnbereich muss endlich effektiv bekämpft werden. Der gesetzliche Mindestlohn ist auf 12 Euro die Stunde anzuheben. Systematische Niedriglohnbeschäftigung wie Leiharbeit muss abgeschafft werden. Das existenzsichernde Normalarbeitsverhältnis muss für deutlich mehr Menschen möglich werden.

Die Rahmenfrist, in welcher der Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben wird, muss wieder auf 36 Monate ausgedehnt werden. Zudem soll der Anspruch auf Arbeitslosengeld bereits nach 4 Monaten Beitragszeit entstehen.

Auch Helfer benötigen Hilfe!

Das Team Take Initiative e.V. ist in die Finanzierungsphase gestartet und benötigt eure Hilfe für einen guten Zweck!

Das Team organisiert Hilfsgütertransporte im Inland und nach Osteuropa. Unter dem Motto “Menschen helfen Menschen” soll den notleidenden und bedürftigen Menschen eine Freude bereiten. Dazu sammeln die Initiative Sachspenden und bereitet diese für den Transport vor. Diese bringen sie dann persönlich in Kinderheime und sozial schwache Gemeinden.

Gesucht werden nun noch Spenderinnen und Spender, die das Projekt unterstützen wollen. Bei einer Spende von 10€ finanziert die Volksbank Löbau Zittau eG weitere 10€ dazu. Bei erreichen des angegebenen Zieles von 1.500€ bekommt Ihre natürlich auch eine Spendenquittung. Bei nicht-erreichen, was die Helfer nicht hoffen wollen, bekommt ihr natürlich eure eingezahlte Spende auf euer Konto zurückgezahlt. Mehr Infos zum Projekt unter diesem Link.

Foto: Team Take Initiative e.V.

Fahrgast-Schallmauer bei der Zittauer Schmalspurbahn durchbrochen

Erstmals in der Geschichte der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbH (SOEG) beförderte die Zittauer Schmalspurbahn über 250.000 Fahrgäste. Mit 98.000 Fahrgästen im Jahr 2005 hatte sie ihren Tiefpunkt, seit der Übernahme vom Busbetrieb steigt die Beliebtheit der Bahn kontinuierlich. Erst vor drei Jahren konnte die 200.000er Marke erreicht werden, die folgenden 36 Monate brachten erneut einen deutlichen Zuwachs. 2019 waren es insgesamt 257.449 Fahrgäste bei der Zittauer Schmalspurbahn, die damit zuversichtlich in ihr Jubiläumsjahr startet.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von 12 Prozent, obwohl in den Sommermonaten aufgrund der Waldbrandgefahr wieder der Dieselzug eingesetzt werden musste. Neben dem Kerngeschäft gelingt es der Bahngesellschaft mit der Projektträgerschaft des Marketingnetzwerkes DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen, dem eigenen Verlag SSB Medien und die Verwaltung der Übernachtungsangebote in den Bahnhöfen die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Gleichwohl welche Züge verkehren, die Erhaltung historischer Fahrzeuge als Verpflichtung gegenüber dem sächsischen Kulturgut Schmalspurbahnen gilt als besondere Kostbarkeit der Zittauer Schmalspurbahn, die im Jahr 2020 auf eine 130jährige Geschichte zurückblicken kann.

„Ein besonderer Dank gilt den Einheimischen, aber auch den tschechischen und polnischen Nachbarn, die wir eigentlich auch zu unseren Einheimischen zählen. Am Erfolg hat auch die gute Zusammenarbeit innerhalb der touristischen Familie und mit den Kommunen großen Anteil. Deren Initiativen und Aktivitäten tragen zu der Bekanntheit der Region bei und leisten somit einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Fahrgäste.“ so Marketing-Chefin Manuela Bartsch. Die Gemeinde Olbersdorf mit ihrer Auszeichnung zur Kommune des Jahres 2019 vom Ostdeutschen Sparkassenverband und die Neuausrichtung der Touristischen Gebietsgemeinschaft Naturpark Zittauer Gebirge, an der sich die SOEG aktiv beteiligt, sind nur einige Beispiele. Der Schub durch Zittaus Kulturhauptstadtbewerbung für 2025 und die damit einhergehenden touristischen Impulsen haben für die Dreiländerregion unschätzbaren Wert. So ist es wünschenswert, dass die begonnenen Projekte und Ideen nach dem Ausscheiden aus dem Wettbewerb zum Erfolg gebracht werden. Nicht zuletzt ist es auch die Aufmerksamkeit der großen Politik, beispielsweise der Besuch des Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer zu der Eröffnung der HISTORIK MOBIL 2019, die den Erfolg der Zittauer Schmalspurbahn stützt.

„Uns ist allerdings bewusst, dass der neue Rekord nicht nur positive Seiten hat. Die Fahrgastzahlen verteilen sich ungleichmäßig über das Jahr. In einigen Monaten kommen Technik und Personal an ihre Grenzen, in diesem Jahr wurden diese sogar teilweise überschritten“, so Geschäftsführer Ingo Neidhardt. Oftmals ohne Unterbrechung fuhr der Speisewagenzug nach Oybin in den Sommermonaten dauerhaft mit voller Achslast, was sonst nur die Ausnahme darstellte. Das dies an die Substanz geht, für Mensch und Maschine, ist keine Verwunderung. Vor diesem Hintergrund sollte man nicht von einer weiteren Fahrgaststeigerung ausgehen, sondern dankbar sein, wenn sich die Fahrgastzahlen zukünftig auf einem gesunden und der Bahn entsprechenden Korridor von 200.000 bis 250.000 einpendeln würden.

Der größte Dank geht an die 250.000er-Mannschaft: Zugführer, Lokpersonale sowie Werkstatt- und Kundenbüro-Mitarbeiter haben dies erst möglich gemacht und sind 2019 über sich hinausgewachsen.

Im sachsenweiten Vergleich der Fahrgastzahlen der Schmalspurbahnen erreicht die Dampfbahn im Zittauer Gebirge damit eine Spitzenposition. Insgesamt verzeichnen die Bahnen in Sachsen ein neues Rekordjahr mit einer Gesamtfahrgastzahl von über 1,12 Mio Fahrgästen, bedeutet das ein Zuwachs von 6 Prozent.

Weihnachten bei der Zittauer Schmalspurbahn

Symbolbild: Zittauer Schmalspurbahn / Mario England

Was tun mit den Kids in den Ferien?

Nun, Eislaufen zum Beispiel! Nirgends geht das derzeit besser als in der SPARKASSEN-Arena in Jonsdorf! Täglich könnt ihr hier derzeit von 10:00 bis 17:00 Uhr alles aus den Kufen rausholen, was ihr könnt. Als weitere Highlights steht dann am Samstag, den 22. Februar um 18:00 Uhr noch Eishockey-Match der Black Panther Girls gegen den HC Kobra Praha an, bevor am darauffolgenden Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr das beliebte „Drift on Ice“ stattfindet.

Kooperation mit den Nachbarn wäre besser

Sachsen hat eine eigene Strukturentwicklungsgesellschaft für den Ausstieg aus der Kohleverstromung gegründet. Dies hat die für das Thema zuständige Lausitzer LINKEN-Abgeordnete Antonia Mertsching in einer Anfrage an die Landesregierung thematisiert (Drucksache 7/929). Sie erklärt:

„Damit gibt es nun sowohl in der Lausitz als auch im Mitteldeutschen Revier eine jeweils bis zu den Landesgrenzen agierende sächsische Strukturentwicklungsgesellschaft. Sachsen bleibt beim Strukturwandel also bei der Kirchturmpolitik, statt in den Regionen mit den Nachbarn noch intensiver zu kooperieren.

Jetzt besteht noch die Chance, durch jeweils länderübergreifende Strukturentwicklungsgesellschaften in den beiden Revieren auch länderübergreifend zu denken und die Reviere als Ganzes aus ihren Herzen heraus voranzubringen. Freilich erfordert das ein Zugehen auf die Nachbarn und ein Mehr an Abstimmung, aber wer groß denken will, darf eben nicht beim Klein-Klein bleiben. Sonst lassen sich die Potentiale in den Bereichen Mobilität, Tourismus und strategische wirtschaftliche Entwicklung nicht entfalten.“

entKOMMEN-Projekt wird in Zittauer Innenstadt hörbar

 

ˑ Und über die Straßen zogen Ströme von Menschen ˑ

 ˑ Das alles veränderte sie ˑ

ˑ  Und die Feindseligkeit veränderte sie ˑ

ˑ Uns gehört das Land! ˑ

ˑ  Und den Männern, die sich bewaffneten gehörte das Land nicht… ˑ

Seit dem 9. Februar erklingen an verschiedenen Stellen in der Zittauer Innenstadt Stimmen: mal laut – mal leise, abgelöst von Musik und Stille. Jede Stimme für sich steht als Hörbild im öffentlichen Raum. Das eigentliche Werk zeigt sich jedoch erst in der Zusammenführung aller fünf Objekte: wie die Stimmen eines Orchesters verweben sich dann deren Klänge zur „Sinfonie der Sozietät“, erlebbar ab dem 23. Februar in der Ausstellung „entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“ im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster in Zittau.

Die Intervention im öffentlichen Raum ist eine Aktion im Rahmen des Projekts „entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“, einem Projekt der Städtischen Museen Zittau und der Hillerschen Villa – Soziokultur im Dreiländerreck mit weiteren Partnern.

Kloster

Zugverkehr rollt größtenteils wieder normal

Das inzwischen abgezogene Sturmtief „Sabine“ verursachte eine Reihe von Beeinträchtigungen an der Infrastruktur der Länderbahn. Vor allem in den waldreichen Netzen Ostsachsens  kam es zu zahlreichen Baumstürzen. Die Erkundungsfahrten und Aufräumarbeiten durch Feuerwehr, THW und DB Netz sind mittlerweile größtenteils abgeschlossen worden. Der Zugverkehr wurde wieder sukzessive aufgenommen. Stellenweise gibt es noch Verspätungen, da die Geschwindigkeitsbeschränkungen erst nach und nach aufgehoben werden. Im Laufe des heutigen Tages ist dem schrittweisen Übergang zum Normalbetrieb zu rechnen. In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Witterung können sich jederzeit Veränderungen ergeben.

Bankautomaten aufgebrochen – Zeugen gesucht

Unbekannte haben sich am vergangenen Freitag in den zeitigen Morgenstunden an zwei Geldautomaten an der Hauptstraße in Neugersdorf zu schaffen gemacht. Die Täter erbeuteten mehrere zehntausend Euro. Sie hielten sich über die gesamte Zeit im Bereich des Geldinstituts auf und betraten mehrfach die Filiale.

Die Polizei bittet um die Mithilfe der Bevölkerung. Gibt es Zeugen, die in der fraglichen Zeit Personen oder Fahrzeuge gesehen bzw. beobachtet haben, welche mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten? Hinweise nimmt das Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62 – 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Symbolbild

 

Sturmtief „Sabine“ verursacht weitere Schäden

Auch in den vergangenen 24 Stunden hat das Unwetter seine Spuren in den Landkreisen Görlitz und Bautzen hinterlassen. Polizei und Feuerwehr erhielten zahlreiche Hinweise von herabgefallenen Ästen und schief stehenden Bäumen. In allen Fällen sorgten die Einsatzkräfte wieder für freie und sichere Fahrt.

Lasst unsere Feuerwehr nicht im Stich!

Wie wir bereits heute Nachmittag berichteten, fand am letzten Freitag die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Das dort einiges gerade so richtig, richtig schief läuft – was im übrigen nicht die Schuld der Kameradinnen und Kameraden ist! – dürfte mittlerweile jedem Zittauer bekannt sein. Wir haben dazu einen Offenen Brief an Oberbürgermeister Thomas Zenker erhalten, in welchem die Feuerwehr auf sämtliche Missstände aufmerksam macht, da viele Details in der Öffentlichkeit gar nicht bekannt ist. Dessen Inhalt ist so ungeheuerlich, dass wir euch diesen nicht vorenthalten wollen und ihn hier als pdf-Datei unter dem folgenden Link für euch bereitstellen.

offener Brief – zur JHV

Faschingssaison auch in Olbersdorf eröffnet

Seit dem Samstag feiern auch Jeckinnen und Jecken in Olbersdorf den diesjährigen Fasching. Damit geht der Olbersdorfer Faschingsclub in die mittlerweile 41. Saison. Unter dem Motto „Popstars, Schlager, Rock´n Roll finden alle Narren toll!“ ging es in die närrische Jahreszeit. Eröffnet wurde alles mit einem Kinderfasching für die Kleinen und einem verkehrten Ball für die Großen. Noch bis zum Monatsende sind weitere Veranstaltungen geplant. Mehr Infos unter www.faschingsclub-olbersdorf.de

Haushaltsstrukturkonzept für Zittau kaum noch zu halten

So sagte es Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker am Freitag Abend am Rand der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Zittau im Gasthaus „Am Burgteich“. So berichtete es vor wenigen Minuten ein Zittauer Stadtrat im Gespräch mit zittau-live. Die Medien wurden von offizieller Seite nicht eingeladen. Im Haushaltstrukturkonzept geht es um dringend notwendige Einsparungen, damit Zittau seine wirtschaftliche Selbstständigkeit behalten kann, sonst droht im schlimmsten Fall eine Zwangsverwaltung. Auf der Veranstaltung im Burgteich ging es dabei auch um die rund 700.000 Euro, die man allein bei der Zittauer Feuerwehr einsparen möchte, einen Betrag der laut Aussage eines Stadtrates eher willkürlich festgelegt wurde. Einige Kameraden haben bereits die Konsequenzen gezogen und gekündigt.