Riesige Schlagerparty mit Angelika Martin in der Seeger-Schänke

Sie war wieder da – Angelika Martin. Und mit ihr zahllose Fans und Gäste gestern Abend in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Seeger-Schänke an der Inneren Weberstraße. Und die Fans waren aus dem Häuschen und hatten jede Menge Geschenke für ihr Idol dabei! Geladen hatte das Zittauer Comedy-Urgestein Andre Matthausch zusammen mit DJ Uri. Angelika Martin war mit ihrem Programm „Weil Menschen Schlager lieben“ unterwegs. Das ist aber erst der Anfang! Mehr dazu in Kürze hier bei zittau-live

Trotz Unstimmigkeiten: Protestschwimmen war Erfolg – mehr dazu im Sachsenspiegel!

Unter dem Motto „Bahnen ziehen gegen die Schließung der Schwimmhalle in Hirschfelde“ hatte Stadtrat Wolfgang Wauer (FUW)  am 1. Februar in den Zittauer Ortsteil aufgerufen. Mit der Aktion wurde die Verbundenheit mit der Halle gezeigt und sich gegen eine mögliche Schließung gestellt.

Bereits 20 Minuten nach dem ersten Einlass musste am Samstagvormittag dieser zeitweilig unterbrochen werden, so groß war der Andrang. Neben zahlreichen engagierten Menschen waren unter anderem auch die Zittauer Stadträte, darunter Dietrich Thiele, Wolfgang Wauer (beide FUW) und Jens Hentschel-Thöricht (DIE LINKE) gern dabei. Ebenfalls anwesend: Sabine Fiedler und Andreas Wiesner von der AfD. Sie bekräftigten mit ihrer Anwesenheit, dass sie sich gegen eine Schließung der Halle einsetzen und mit aller Kraft weiterhin engagieren werden. Vor Ort zeigten neben der Feuerwehr Zittau, dem O-SEE Sports e.V. auch die Ortsbürgermeister Sven Ehrig (Eichgraben), Bernd Müller (Hirschfelde) und Christian Schäfer (Dittelsdorf) sowie der Olbersdorfer Bürgermeister Andreas Förster ihre Verbundenheit mit der Hirschfelder Schwimmhalle.

Es konnten mit der Aktion über 200 Unterschriften gegen die Schließung gesammelt werden. Damit können die Befürworter der Halle bereits rund 4.000 Unterschriften gegen die Schließung verbuchen. In der Februar-Sitzung des Zittauer Stadtrates steht das Haushaltsstrukturkonzept und damit auch die Schwimmhalle Hirschfelde erneut zur Diskussion. Dies ist notwendig geworden, weil die geplanten Kürzungen, unter anderem auch an der Feuerwehr – durch Stimmen der CDU, Grüne und „Zittau kann mehr“ sowie Oberbürgermeister Thomas Zenker beschlossen – so nicht hingenommen werden sollen.

Aber auch unschöne Szenen prägten das Tagesgeschehen heute in Hirschfelde, Tatsachen, über die der mdr jetzt gleich sicher nicht berichten wird. So wurde Stadtrat Dietrich Thiele vom Bäderchef des Platzes verwiesen. Thiele, der selbst seit 27 Jahren unentgeltlich Schwimmunterricht gibt, traf das Ganze voll in den Magen. In einem Interview vor wenigen Minuten sagte er wortwörtlich gegenüber zittau-live:  „Die Stadt Zittau und die Stadtverwaltung wollen gar nicht, das die Schwimmhalle in Hirschfelde erhalten bleibt!“ Wen wundert das auch, ist doch Oberbürgermeister Thomas Zenker selbst Vorsitzender des Aufsichtsrates. Dietrich Thiele weiter: „Für mich ganz persönlich nehme ich vom heutigen Tag als Hintergrundwissen mit, dass die Stadtverwaltung ganz genau weiß, wie man die Bevölkerung spaltet.“

Auslöser des Eklat war die Tatsache, dass man einen zuvor genehmigten Stand auf dem Gelände der SDG, an welchem Gelder zum Erhalt der Schwimmhalle durch den Verkauf von Getränken erwirtschaftet werden sollten, kurzfristig verbot und dem dann durch eine schnelle einstweilige Bewilligung seitens der Gemeindeverwaltung genehmigen Stand nicht einmal Strom im geschätzten Wert von rund 5 Euro zur Verfügung stellen wollte. Thiele dazu: „Wir setzen uns hier auch in unserer Freizeit für den Erhalt eurer Arbeitsplätze ein!“ Und an Herrn Kaminski richtet er seine Worte:  „Ihr habt alles daran gesetzt, uns, die wir euch helfen wollen, den Tag so schwer wie möglich zu machen!“

Als einziger der geladenen Gäste konnte Dr. Stephan Meyer nicht an der Veranstaltung teilnehmen – er war anderweitig verhindert. Listen für den Erhalt liegen demnächst in Bäckereien, Fleischereien und Apotheken aus.

 

Jahreshauptversammlung der Oybiner Feuerwehr heute Abend

Die Feuerwehr Oybin / Lückendorf lud heute Abend zur großen Jahreshauptversammlung in die Oybiner Kammbaude. Anwesend waren alle Mitglieder der Feuerwehr von groß bis klein – auch die Kinder- und Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Kreisjugendfeuerwehrwart Uwe Hiltscher waren anwesend. Eingeladen hatte der Feuerwehrchef Wolfgang Rücker, der auch den Bericht der Gemeindefeuerwehr 2019 veröffentlichte. Selbst Oybins Bürgermeister Tobias Steiner lies es sich nicht nehmen, der mehrstündigen Veranstaltung beizuwohnen und bei den Ehrungen mitzuwirken. So wurden die langjährigen Wehrleiter und Kameraden Wolfgang Goldberg aus Oybin und Harald Kahlert aus Lückendorf als Ehrenmitglieder ausgezeichnet. Und auch um den Nachwuchs muss sich die Oybiner Feuerwehr keine Sorgen machen: neun neue Kinder und Jugendliche aus Oybin unterstützen seit heute ganz offiziell die Jugendfeuerwehr, hinzu kommt noch ein neues Mitglied aus Lückendorf. Damit dürfte die Gemeinde für die Zukunft bestens gerüstet sein…

 

Protestschwimmen morgen früh in Hirschfelde

Wie bereits in unserem Beitrag „Zittauer Stadträte erleichtert über Urteil des OLG – Proteste gehen weiter“ vom 27. Januar angekündigt, findet morgen früh in der Schwimmhalle Hirschfelde um 10:00 Uhr eine Protest-Schwimm-Veranstaltung zu deren Erhalt statt. Mit dieser Demonstration möchte man gegen das „desaströse Haushaltskonsolidierungsprogramm der Zittauer Stadtverwaltung“ (Zitat eines Zittauer Stadtrates) protestieren. Mehrere Schulklassen absolvieren in Hirschfelde ihren Schwimmunterricht, dessen Fortsetzung bei einer eventuellen Schließung in Frage gestellt sei. Gerade in einer Zeit, in welcher immer mehr Kinder nicht schwimmen können, erscheint dies aus Sicht der Betroffenen umso wichtiger.

Das Haushaltskonsolidierungsprogramm sieht neben einer Ausgabenreduzierung für die Zittauer Feuerwehr unter anderem auch die Schließung der Schwimmhalle in Hirschfelde vor, doch möglicherweise gibt es einen Lichtblick: Im März will man sich wahrscheinlich mit den Gemeindevertretern, die ihre Kinder zum Schwimmunterricht nach Hirschfelde schicken, und sich lt. Aussage nicht an den Kosten beteiligen, an einen Tisch setzen, um die Finanzlast in Zukunft auf mehrere Schultern zu verteilen.

Arbeitsreicher Tag bei der Bundespolizei

Drei Männer mit Aufbruchswerkzeugen gestellt

Drei Männer aus Polen im Alter zwischen 41 und 58 Jahren wurden gestern durch Bundes- und Landespolizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) kontrolliert. Zwei Männer waren um 06:00 Uhr zu Fuß in der Zittauer Ziegeleistraße und ein Pole um kurz vor 08:00 Uhr auf der B 99 bei Schlegel unterwegs. Einige hatten keinerlei Ausweisdokumente dabei, aber dafür alle Drei Einbruchswerkzeuge. Die Beamten stellten ein Überwindungstool für Schlösser und einen Bolzenschneider sicher, um eine eventuell bevorstehende Diebstahlshandlung zu unterbinden.

Gesuchten Dieb verhaftet

Ein 48-jähriger Dieb aus Tschechien wurde am 30. Januar 2020 um 17:30 Uhr in Großschönau verhaftet. Die Staatsanwaltschaft Görlitz sucht den Mann seit einigen Wochen per Haftbefehl. Er wurde im vergangenen August durch das Amtsgericht Zittau wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 550,00 Euro verurteilt. Da er den offenen Restbetrag von 370,00 Euro nicht aufbringen konnte, muss er nun eine 37-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Görlitz verbringen.

 

Trotz 0,0 Promille in Schlangenlinie durch Ebersbach

Bundespolizisten kontrollierten heute Morgen an einer Ebersbacher Tankstelle um 01:15 Uhr einen 58-jährigen deutschen Autofahrer, der ihnen aufgrund seines unsicheren Ganges beim Tankvorgang aufgefallen war. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest verlief jedoch negativ. Der Fahrer durfte seine Fahrt fortsetzen, fiel aber sofort wieder den Beamten auf. Er befuhr in Schlangenlinie den Hofeweg und wurde wieder gestoppt. Auf sein Verhalten angesprochen erklärte er, dass er als Alkoholiker und einer beabsichtigten Entziehungskur seit drei Tagen keinen Alkohol getrunken hatte. Die Landespolizei wurde informiert und der Vorgang übergeben.

Symbolbild

 

Gesuchte Diebin in Hirschfelde verhaftet

Eine 39-jährige Polin wurde am 31. Januar 2020 durch Beamte der Bundespolizei um 03:30 Uhr in Hirschfelde kontrolliert. Gegen die Frau liegt ein Haftbefehl zur Untersuchungshaft wegen Diebstahls aus Baden Württemberg vor. Die Frau wurde verhaftet und in die JVA Chemnitz eingeliefert.

 

Neuer Beschluss soll Postenschieberei in der Zittauer Verwaltung verhindern

Mit einem Beschlussvorschlag in der gestrigen Zittauer Stadtratssitzung soll künftig einer Postenschieberei oder besser gesagt, einer Stellenvergabe unter „Freunden“ vorgebeugt werden. Damit fordern die Stadträte mehr Transparenz, weil sie meist gar nicht erfahren, wer wann für was eingestellt wurde. Schon oft entstand damit in der Zittauer Bürgerschaft der Eindruck, dass Stellen nicht nach Qualifikation, sondern vielmehr nach dem persönlichen Verhältnis zum Entscheidungsträger vergeben werden (Quelle: Leserzuschriften). Mit dem Beschlussantrag der Fraktionen FUW/FWZ/FDP und der Linken soll dem jetzt ein Riegel vorgeschoben werden, schon allein um eventuellen Missverständnissen entgegenzuwirken. In der Beschlussvorlage heißt es wörtlich:

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Zittau beschließt, dass die Mitglieder des VFA (Anmerkung: Verwaltungs- und Finanzausschuss) durch die Stadtverwaltung zusätzlich über Neueinstellungen in Vergütungsgruppen unter EG10 umfassend und ohne Antrag nach § 28 Abs. 5 der Sächsischen Gemeindeordnung informiert werden. Zu dem Zweck wird in den VFA-Sitzungen …. über Beginn, Bearbeitungsstand und Abschluss von Einstellungsverfahren informiert.

EG10, also die Entgelttabelle Öffentlicher Dienst 10, sieht bei Neueinstellungen ein Grundgehalt von 3.331 Euro brutto vor. (Quelle: Staufenbiel-Institut)

Quelle Gehaltstabelle: https://www.staufenbiel.de/magazin/gehalt/gehaltstabellen-im-ueberblick/entgelttabellen-tvoed/tvoed-entgelttabelle-6-bis-10.html

 

 

Hauptsaison bei der Zittauer Schmalspurbahn

Die Zittauer Schmalspurbahn verkehrt ab kommenden Samstag, den 01. Februar – mit Beginn der Winterferien in Berlin/Brandenburg und den anschließenden Ferien in Sachsen – für die nächsten drei Wochen im Fahrplan der Hauptsaison. Im Zwei-Stunden-Takt fahren bis zum 23. Februar wieder zwei Dampfzüge in den Naturpark Zittauer Gebirge. Nun lässt nur noch die weiße Pracht auf sich warten! Auch ohne Schneetreiben wird es in den Ferien nicht langweilig – in den Dampfzügen erreicht man beliebte Ziele für jedes Wetter. Nach einem wärmenden Tee und hausgebackenem Kuchen im Speisewagenzug gelingt der Aufstieg zur Burg- und Klosteranlage in Oybin viel leichter und im Kurort Jonsdorf trotzt man in der Eishalle oder im Schmetterlingshaus jeglichem Wetter. In Zittau lädt die geschichtsträchtige Altstadt zur Erkundungstour und die Museen bieten interessante Ausstellungen für Jedermann.

Freunde der Eisenbahn kommen in der Hauptsaison wieder in den Genuss der einzigartigen Doppelausfahrt zweier Dampfzüge im Bahnhof Bertsdorf (täglich 9.45 Uhr, 11:45 Uhr 13:45 Uhr, 15:45 Uhr) und der Lokmitfahrten im Bahnhof Jonsdorf (täglich 17:10 – 17.25 Uhr).

(c) Foto: Zittauer Schmalspurbahn / Mario England

Einbruch in Jonsdorf

Unbekannte sind in der Nacht zu Donnerstag in eine Unterkunft an der Hainstraße in Jonsdorf eingebrochen. Die Täter durchwühlten Möbel und hinterließen einen Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Zur Beute zählten 40 Euro Bargeld. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren, deren Auswertung noch aussteht. Mit den weiteren Ermittlungen befasst sich die Kriminalpolizei.

Einbruch

Symbolbild

Gedenkveranstaltung mit Bogatynia (PL) und Hradek nad Nisou (CZ) geplant

„Der Stadtrat beauftragt den Oberbürgermeister, aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des 2. Weltkrieges, für dieses bedeutende historische Ereignis am 8. Mai 2020 eine angemessene öffentliche Gedenkveranstaltung unter Einbeziehung von Vertretern der Partnerstädte Bogatynia (PL) und Hradek nad Nisou (CZ) sowie nach Möglichkeit der Kirchgemeinden zu organisieren.“

Dieser Antrag wurde von der Linksfraktion im Stadtrat Zittau in Abstimmung mit Oberbürgermeister Thomas Zenker eingereicht und wird in der Januarsitzung des Stadtrates behandelt.

Jens Hentschel-Thöricht, Zweiter Bürgermeister und Vorsitzender der Linksfraktion im Zittauer Stadtrat begründet den Antrag:

„Der 8. Mai 1945 ist als „Tag der Befreiung“ in mehreren europäischen Ländern ein Gedenktag, an dem der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und damit des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa gedacht wird. An seinem 75. Jahrestag soll auch in Zittau das Gedenken an die Befreiung von nationalsozialistischer Herrschaft, von Völkermord und vom Grauen des Krieges in offizieller Form geschehen. Es soll an die Millionen Menschen – darunter auch Zittauerinnen und Zittauer – erinnern, die ihr Leben für die Befreiung der Völker Europas vom Faschismus eingesetzt und verloren haben. Mit dieser Mahnung soll die humanistische Forderung nach Toleranz und Frieden in der gesamten Welt nachdrücklich unterstrichen werden.

Wir sollten uns über Parteigrenzen hinweg einig sein, dass der Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus in der Erinnerung wachgehalten  werden muss. Es geht um die Verantwortung der Nachkriegsgenerationen und diese wird umso größer, je weiter weg das Ereignis rückt und je kleiner die Generation derer wird, die den Krieg noch selbst erlebt haben. Lassen Sie uns an diejenigen denken, die mit ihrem Opfer, mit ihrem Kampf es erst möglich machten, dass wir alle hier sitzen können. Dass wir nicht mit gestrecktem Arm Verbrechern zujubeln müssen oder in Lagern auf unsere Ermordung warten. Der Dank an die Befreier Europas  – an Amerikaner, Franzosen, Engländer, Sowjetbürger, Polen, Tschechen und viele andere  – sollte über Parteigrenzen eine Selbstverständlichkeit sein.“

Update: Zittauer Graffitisprüher überführt

Die Zittauer Polizei hat den mutmaßlichen Graffitisprüher überführt. Der jugendliche Täter ist offenbar für mehr als 40 Schmierereien im Stadtgebiet verantwortlich, die der Polizei zwischen Montag und Donnerstag der vergangenen Woche bekannt wurden. Die Kriminalpolizei befasst sich nun mit der Aufarbeitung der Sachbeschädigungen.

Fußgängerbrücke über Burgmühlgraben im Frühjahr 2020 fertig

Aufgrund von etlichen Anfragen aus der Bürgerschaften fragte der Zittauer Stadtrat Jens Hentschel-Thöricht beim Oberbürgermeister nach, wann die provisorischen Absperrungen an den Seiten der Betonelemente auf der Fußgängerbrücke über den Burgmühlgraben beseitigt werden. Der Amtsleiter des städtischen Bauamtes Herr Höhne antwortete, dass die Arbeiten im Frühjahr 2020 abgeschlossen werden. Geplant ist eine Sächsische Wegedecke als Wegbefestigung, eine Abdeckung auf den Betonsteinen und das Entfernen der provisorischen Platte und Ersatz durch einen Zaun.

Versuchter Kabeldiebstahl am Haltepunkt Hirschfelde

Bislang unbekannte Täter versuchten am Bahnhaltepunkt in Hirschfelde Kabel zu stehlen. Dazu öffneten sie mehrere Kanalabdeckungen und legten dadurch die Kabel frei. Bekannt geworden ist dies der Bundespolizei Zittau am 28. Januar 2020 um 09:30 Uhr. Ob es zu einem Diebstahl gekommen ist, wird derzeit ermittelt, Beeinträchtigungen im Bahnverkehr gab es nicht. Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach bittet Zeugen, welche Angaben zum versuchten Kabeldiebstahl machen können sich unter der Telefonnummer 03586/76020 zu melden.

Katalysatoren-Diebe verhaftet

Ein wachsamer Nachbar hat der Polizei in der Nacht zu Dienstag einen Einbruch in ein Autohaus an der B 99 in Leuba gemeldet. Von dort flüchtete ein mit drei Personen besetzter Opel. Der Insignia mit polnischen Kennzeichen raste in Richtung Zittau.

Mehrere Streifen des Polizeireviers Zittau-Oberland eilten zum Einsatzort und nahmen gemeinsam mit der Bundespolizei die Verfolgung des Opel auf. Zwischen Ostritz und Hirschfelde stellten die Beamten den flüchtenden Kombi. Nun klickten die Handschellen und die Ordnungshüter nahmen die drei polnischen Bürger im Alter von 34, 35 und 39 Jahren vorläufig fest.

Im Wagen fanden die Polizisten einen gewaltsam abgebauten Katalysator, im Handschuhfach einen griffbereiten Elektroschocker und im Innenraum ein verbotenes Butterflymesser sowie Einbruchswerkzeug und Bargeld in Höhe von rund 2.900 Zloty (etwa 725 Euro). Zudem stand der 34-jährige Fahrer unter Einfluss von Amphetaminen und hatte bei der Durchsuchung seiner Bekleidung ein verdächtiges weißes Pulver einstecken. Die mutmaßlichen Betäubungsmittel stellten die Ordnungshüter ebenfalls sicher. Der Mann folgte den Beamten zu einer Blutentnahme.

Die drei Täter werden sich nun wegen des besonders schweren Fall des Diebstahls sowie des Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz und des Fahrens unter Einfluss von Drogen verantworten müssen. Am Dienstagmorgen stellte sich dann heraus, dass der im Pkw aufgefundene Katalysator vom Gelände des Autohauses aus einem Transporter Jumper entwendet worden war. Die Ermittler der Soko Argus prüfen nun, ob die Drei für weitere Taten in Frage kommen.

Die Polizei bedankt sich bei dem Anwohner für sein besonnenes Handeln und sucht in diesem Zusammenhang weitere Zeugen. Hinweise zum dunklen Opel Insignia Kombi und möglichen weiteren Diebstahlshandlungen oder anderen Tatorten nimmt die Soko Argus unter der Rufnummer 03581 468 – 100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

(c) Symbolbild: B. Grinberg

Anmeldefrist für Zittauer Gebirgslauf

Wie die Zeit doch rennt – seit dem 1. Januar läuft bereits das Anmeldeverfahren für den mittlerweilen 47. Zittauer Gebirgslauf & Wandertreff, der vom Oberlausitzer Kreissportbund am 25 und am 26. April ausgerichtet wird.

Neben Wandern, Nordic Walking, Inline-Skaten oder geführten Mountainbike-Touren steht natürlich das Laufen bzw. der Trail-Run im Fokus der Veranstaltung. Wie bereits in den Jahren zuvor haben die Teilnehmer hier wieder die Möglichkeit der Wahl zwischen 4, 7.5, 17, 35 und 50 km. Ganz abgesehen davon gibt’s für die Kurzen natürlich wieder den beliebten Bambini-Lauf.

Wichtig zu wissen: je später ihr euch anmeldet, desto teurer wird es für euch. Wenn  ihr euch also sicher seid, dass ihr beim 47. Zittauer Gebirgslauf & Wandertreff antreten wollt, dann meldet euch doch einfach bis zum 31. Januar auf der eingeblendeten Webseite an und profitiert von den günstigen Frühbucherrabatten! Über 280 Läufer und Wanderer haben laut Aussage der Organisatoren diese Chance bereits genutzt. Für Unentschlossene besteht natürlich die Möglichkeit, sich bis zum 21. April online anzumelden und gleich via PayPal zu bezahlen.


 

Auf die Folter gespannt…..

Obwohl es niemals in den Kellerräumen des Zittauer Museums zu Folterungen kam, übt der Ort durch seine Atmosphäre und Einrichtung bereits seit vielen Jahren eine Faszination aus. In der Zeit als Kloster bis etwa Mitte des 16. Jahrhundert diente der als „Folterkammer“ bezeichnete Raum den Franziskanermönchen zur Aufbewahrung ihres Messweines für die Gottesdienste.

Der „Brunnenkeller“ gegenüber sicherte eine autonome Wasserversorgung für das gesamte Haus und funktioniert bis heute. Er wird von einer unterirdischen Wasserader gespeist. Der „Folterkeller“ geht auf eine museale Inszenierung von 1936, als das neue Stadtmuseum hier sein Domizil erhielt, zurück. Das schauerliche Äußere der alten Gewölbe schienen wohl besonders geeignet, die in den Sammlungen vorhandenen Rechtsaltertümer gerade hier zu präsentieren. Das wird auf ausdrücklichen Wunsch und Wiedererkennungswert vieler Besucher bis heute so beibehalten.

Die meisten der originalen Instrumente stammen aus dem Stockhaus, vom Richtplatz „Rabenstein“ oder aus anderen Gefängnissen der Stadt Zittau. Einige Objekte sind Kopien und Fälschungen aus dem 19. Jahrhundert. Die Führung geht der Geschichte des Raumes und seiner Objekte nach, um ein möglichst objektives Bild der Rechtsprechung vergangener Jahrhunderte zu zeigen.

Aufgrund von Platzkapazitäten empfehlen wir eine Anmeldung!

Sonntag | 2. Februar | 15:00 Uhr

Paul Hoorn und „Das blaue Einhorn“ im Kronenkino

Es sind bereits einige Jahre vergangen, als Paul Hoorn mit seiner Band „Das blaue Einhorn“ viele unvergessliche Konzertmomente in Zittau geschaffen hat. Nun kommt er mit seinem aktuellen Programm wieder in unsere Stadt. Mit alten und neuen Freunden versammelt Paul Hoorn Lieder aus den jüdischen Ghettos in Vilna und Krakow, aus Chile, Argentinien und Cuba, den Mauthausen-Zyklus von Mikis Theodorakis und das Lied von der Moldau von Bertolt Brecht/ Hanns Eisler. Es werden wie selbstverständlich Bögen geschlagen ins Hier und Heute, voller Schmerz und Hoffnung.

„Menschlicher Gesang als Klage und als Eintreten für die Würde von Opfern grausamer Gewalt und Entmenschlichung, aber auch als Aufstand gegen Mutlosigkeit, als Vision von einem friedlichen Leben. Lieder voller Kraft in Klage und Freude. Musik und Poesie als konkreter Ausdruck der Lebendigkeit und als Utopie in einer Welt der Gleichgültigkeit und des Hasses.“ Die Musizierenden, die sich auf Bitte von Paul Hoorn extra für dieses Programm zusammengefunden haben, werden versuchen, dieses Paradoxon darzustellen, zu behaupten und gegebenenfalls aufzulösen.

Es singen und spielen:
Klara Fabry, Klarinetten, Blockflöte und Gesang
Pablo Gomez, Gesang und Gitarre
Paul Hoorn, Gesang, Akkordeon und Moderation
Anna von Koch, Violoncello und Gesang
Karolina Petrova, Gesang, Violine und Bassukulele

Freitag, 31. Januar | 20:00 Uhr | Kronenkino Zittau, Äußere Weberstraße 17
Kartenvorverkauf: 14 € / Abendkasse: 18 €

Fahrzeug der Bundespolizei bei Flucht beschädigt

Beamte der Bundespolizei beabsichtigten heute in den frühen Morgenstunden in Zittau einen PKW Renault zu kontrollieren. Das Fahrzeug fiel auf der Friedensstraße, nach erfolgter Einreise aus Polen, auf, da die angebrachten Kennzeichen eigentlich an einen Citroen gehören. Die Beamten entschlossen sich, das Fahrzeug zu kontrollieren und schalteten dazu die Anhalteaufforderung „STOP POLIZEI“ am Dienstfahrzeug an.

Dies ignorierte der Fahrer, überfuhr eine rote Ampel und erhöhte die Geschwindigkeit. Als das Dienstfahrzeug kurz vor der Gerhart-Hauptmann-Straße zum Überholen ansetzte um den Renault zu stoppen, zog der Fahrer nach links, kollidierte dabei mit dem Polizeifahrzeug und rutschte auf eine Fußgängerinsel. Danach gab der Fahrer wieder Gas, flüchtete zurück nach Polen und bog in ein Privatgrundstück ein. Hier verließen zwei Personen den Renault und setzten ihre Flucht zu Fuß fort. Da die Beamten hier den Sichtkontakt zu den Personen verloren, beendeten sie die Nacheile und kehrten zum Glück unverletzt nach Deutschland zurück.

Quelle und Foto: Bundespolizei

 

Kinderfasching in Neueibau!

Der Klub Neueibauer Karnevalisten lädt am 2. Februar ab 14:00 Uhr zum großen Kinderfasching ein. Die Kids erwartet ein super-buntes Kinderprogramm mit Zuckerwatte, gebrannten Mandeln, Süßigkeiten und vielen, vielen Überraschungen!

Zu Gast ist auch das Puppentheater Sternenzauber mit Kaspers Abenteuer. Welche Geschichte der Kasper mitgebracht hat könnt ihr gegen 16:00 Uhr im Goldenen Stern Neueibau erleben! Auf jeden Fall können wir euch jetzt schon sagen: der Kasper braucht eure Hilfe, sonst fällt das Faschingsfest ins Wasser!

Beginn ist 14:00 Uhr am Goldenen Stern mit Festumzug und danach gibts die große Kinderfaschingsparty!

Feuerwehreinsatz heute Nachmittag am Christian-Weise-Gymnasium

Bei einem Experiment in einem Fachkabinett des Zittauer Christian-Weise-Gymnasiums kam es heute Nachmittag gegen halb drei zu einer Rauchentwicklung, welche die automatische Brandmelde-Anlage auslöste. Der betroffene Bereich wurde quergelüftet und die Anlage wieder zurückgesetzt. Der Einsatz konnte nach einer Stunde beendet werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Zittau unterstützte dabei mit dem LF10/6 die hauptamtliche Wachbereitschaft der Feuerwehr Zittau, welche mit LF 16, TLF 4000, Drehleiter und KdoW zur Einsatzstelle ausrückten.

Foto mit freundlicher Genehmigung Freiwillige Feuerwehr Zittau (fb)

Zittauer Stadträte erleichtert über Urteil des OLG – Proteste gehen weiter

Die Zittauer Stadträte – allen voran auch der Zweite Bürgermeister Jens Hentschel-Thöricht – zeigten sich ob des jüngsten Urteils des OLG Bautzen erleichtert, gäbe es doch damit jetzt zumindest Rechtssicherheit in Bezug auf eventuell künftige Terminangelegenheiten. Was war passiert? Eine kurze Zusammenfassung:

Am 17. Dezember des vergangenen Jahres wurde eilends gegen 13:18 Uhr und damit noch vor der 16:00 Uhr beginnenden Stadtratssitzung ein Antrag eingereicht, der vorsah, die Schwimmhalle Hirschfelde sowie die Feuerwehr Zittau aus dem Haushaltskonsoldierungskonzept zu extrahieren, da es zum Beispiel in Bezug auf die Zittauer Feuerwehr bisher noch keinen exakten Brandschutzbedarfsplan gab und das zu verordnende Einsparpotential somit mehr oder weniger willkürlich festgelegt wurde.

Dieser Antrag wurde erwartungsgemäß durch Oberbürgermeister Thomas Zenker zurückgewiesen, sah er hier doch eine Nichteinhaltung geltender Fristen. Defacto wurde der Antrag somit nicht auf die Januar- sondern lt. Verwaltungsrecht sogar auf die Februar-Sitzung des Stadtrates verschoben. Welche Fristen genau galten, war zu diesem Zeitpunkt unbekannt.

Diese Unwissenheit wurde jetzt durch den Entscheid des Oberlandesgerichtes Bautzen aufgeklärt: Laut aktueller Rechtssprechung müssen zwischen Antragseinreichung und Bewertung mindestens 8 Tage liegen, damit der Oberbürgermeister die Möglichkeit einer Reaktion habe, so der für den Antrag zuständige Fraktions-Chef der Linken Jens-Hentschel-Thöricht heute Nachmittag im Gespräch mit zittau-live.

Aber auch wenn der Antrag auf Auskopplung der beiden Brisanz-Themen vorerst aufgeschoben wurde, ändert dies nichts an seiner Aktualität. Vielerorts regt sich immer mehr Widerstand gegen die Pläne der Zittauer Stadtverwaltung. So findet zum Beispiel am kommenden Samstag um 10:00 Uhr in der Schwimmhalle Hirschfelde eine Protest-Schwimm-Veranstaltung zu deren Erhalt statt. Man werde alles daran setzen, Schwimmhalle und Feuerwehr zu erhalten. zittau-live bleibt dran.

Foto: Archiv zittau-live Oktober 2019

Update: Täter vom Zittauer Markt verhaftet

Am frühen Sonntagmorgen hat ein Randalierer in Zittau an mehreren Örtlichkeiten sein Unwesen getrieben und Sachen beschädigt.

Eine aufmerksame Zeugin meldete kurz nach Mitternacht eine männliche Person am Rathausplatz und schilderte ihre Beobachtungen. Ein Unbekannter schlug offenbar eine Scheibe eines Gebäudes ein und entfernte sich. Um kurz vor zwei Uhr stellten die eingesetzten Ordnungshüter im Rahmen der Fahndung nach der Person zwei weitere eingeschlagene Schaufensterscheiben am Markt fest.

Um halb Fünf rief die nächste Zeugin an. Sie beobachte einen Tatverdächtigen beim Einschlagen einer Scheibe ihres Pkw. Der Unbekannte flüchtete erneut. Aufgrund der Beschreibung stellten ihn Zittauer Schutzmänner und nahmen ihn vorläufig fest. Der Sachschaden belief sich auf einen vierstelligen Euro-Betrag. Angaben zum Diebstahlschaden liegen derzeit noch nicht vor. Polizisten sicherten die Spuren. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Verfolgungsfahrten endeten in Polen

Zu zwei Verfolgungsfahrten, welche erst in Polen endeten, kam es am vergangenen Wochenende in Zittau. Im ersten Fall beabsichtigten Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) am 26. Januar 2020 gegen 04:00 Uhr, einen polnischen Audi im Stadtgebiet zu kontrollieren. Dies sah der Fahrer scheinbar nicht ein und floh mit stark überhöhter Geschwindigkeit über die Chopinstraße nach Polen. Auch das Überfahren zweier StopSticks hinderten ihn nicht an der Weiterfahrt. Die Verfolgungsfahrt ging bis nach Polen, wo der Audi aber unkontrolliert entkommen konnte.

Beim zweiten Fall reiste am 27. Januar 2020 gegen 04:30 Uhr ein polizeibekannter Opel mit gefälschten deutschen Kennzeichen über die Friedensstraße ein und sollte ebenfalls durch eine Streife der GEGO kontrolliert werden. Auch hier gab der Fahrer Vollgas und fuhr trotz einsetzendem Berufsverkehr rücksichtslos über zahlreiche Kreuzungen, ohne auf den Verkehr zu achten. Der Fahrer floh zurück nach Polen und weiter nach Tschechien, wo er unerkannt entkommen konnte. In beiden Fällen agierten die Flüchtenden sehr rücksichtslos und flohen teils mit halsbrecherischer Fahrweise. Ein eingesetzter Bundespolizist konnte nur durch einen Sprung zur Seite eine Kollision mit einem flüchtenden PKW verhindern.

Zittauer Region profitiert besonders vom Sofortprogramm „Start 2020“

Die sächsischen Koalitionsfraktionen haben sich in ihrem Koalitionsvertrag 2019 bis 2024 darauf verständigt, die zur Verfügung stehenden Finanzmittel zielgerichtet für innovative, wirtschaftsfördernde, ökologische und soziale Maßnahmen einzusetzen. Für prioritäre Maßnahmen in den nachfolgenden Schwerpunktebereichen werden in der 7. Legislaturperiode mindestens 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. das teilte der Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer vor wenigen Minuten mit

Im Jahr 2020 erfolgt im Haushaltsvollzug eine Bereitstellung von zusätzlich 220 Millionen Euro zum laufenden Doppelhaushalt.

„Die neue Staatsregierung geht mit Schwung an die Arbeit und unterstreicht mit dem Sofortprogramm ‚Start 2020‘, dass die Unterstützung des ländlichen Raums ganz konkret erfolgt. Unsere Dreiländereckregion profitiert in besonderer Weise von dem Sofortprogramm. So werden in diesem Jahr 1,5 Millionen Euro zur Planung eines Institutsneubaus für CO2-arme Industrieprozesse in Zittau inklusive einer Versuchshalle bereitgestellt.

Die mit der Zittauer Kulturhauptstadtbewerbung in Gang gesetzte Dynamik einer an europäischen Werten orientierten und auf kulturelle Teilhabe und Vielfalt gerichteten Kulturentwicklung wird in diesem Jahr nachhaltig gesichert und in 2020 mit 200.000 Euro durch den Freistaat unterstützt.

Im Rahmen des Investitionspaketes Feuerwehr wird auch das Feuerwehrgerätehaus Oderwitz als eine Schwerpunktmaßnahme in besonderem öffentlichen Interesse zusätzlich gefördert und damit das Landkreis-Budget entlastet. Ich freue mich, dass diese konkreten Maßnahmen in das Sofortprogramm aufgenommen wurden“ so der CDU-Landtagsabgeordnete Stephan Meyer.

Mit zusätzlichen 2,5 Millionen Euro Landesmitteln können außerdem Strukturentwicklungsmaßnahmen von besonderem regionalen oder Landesinteresse, die nach dem Strukturstärkungsgesetz des Bundes nicht förderfähig sind oder schon vor dessen Inkrafttreten gefördert werden. Darüber hinaus werden unter anderem die Mittel für den Schulhausbau aufgestockt, der kommunale Straßenbau erhöht, Praxisberater für jede Oberschule vorgesehen, die Förderung von Bürgerbussen verstärkt, die Stärkung der Zusammenarbeit und des Zusammenhalts von Städten und Dörfern durch ein neues Programm „Vitale Regionen“ unterstützt.

 

Zittau: Gedenken an die Opfer des Holocaust

25 Menschen gedachten heute Morgen der Opfer des Holocaust in Zittau. Oberbürgermeister Thomas Zenker erinnerte in seinen Worten daran, dass wir trotz aller Unterschiede ein demokratisches Miteinander pflegen sollten, auch damit sich die Geschichte nicht wiederholt. Jens Hentschel-Thöricht in seiner Rede dazu:

„Heute vor 75 Jahren wurde durch die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz mit seinen Nebenlagern befreit. Dies war und ist der Anlass, mit einem internationalen Gedenktag der Opfer des Holocausts zu gedenken. Und dabei keinesfalls zu vergessen, wie es dazu kommen konnte. Dass es Menschen wie wir waren, die dieses unermessliche Verbrechen zuließen. Beschäftigen wir uns jedoch mit nicht nur mit Auschwitz, erinnern wir auch an Geschehnisse in unserer HeimatstadtFebruar 1945: 

Von Hirschfelde kommend, zogen Kolonnen des Grauens und des unbeschreibbaren Elends durch die Stadt Zittau. Tausends in Lumpen gehüllt, Skeletten gleichend, KZ Häftlinge. Viele von ihren Kameraden gestützt. Viele brachen zusammen, zu Tode gequält. Sie wurden von der SS-Begleitmannschaft sofort am Straßenrand erschossen. Dutzende lagen an den Straßen von Hirschfelde nach Zittau und von hier über Niederoderwitz, Spitzkunnersdorf, nach Großschönau.

Mit vorgehaltener Waffe wurden Einwohner des Kreises, Benutzer dieser Straßen, gezwungen, die stummgemachten Zeugen der grausamen Verbrechen der Faschisten einzugraben. Von der KZ-Außenstelle Poritsch rollte jetzt täglich ein zweirädriger Karren ins Zittauer Krematorium unter strenger Bewachung, von völlig entkräfteten Häftlingen gezogen. Sie brachten die von der SS erschlagenen oder infolge der Erschöpfung verstorbenen Leidensgefährten zur Verbrennung.

Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon. Max Mannheimer“

Licht am Ende des Tunnels…

Die Zittauer Firma Havlat Präzisionstechnik auf der Gerhart Hauptmann Straße sieht Licht am Ende des Tunnels, so der Geschäftsführer David Havlat heute Vormittag im Gespräch mit zittau-live. In die Schlagzeilen geraten war der Präzisionsteile-Hersteller mit der Mitteilung, ca. 15 Prozent spezieller Bereiche der Belegschaft für ein bis zwei Wochen pro Monat in Kurzarbeit schicken zu müssen.

David Havlat möchte aber keinesfalls von einer Schieflage sprechen, das wäre definitiv falsch, man habe aber derzeit freie Kapazitäten. Trotzdem ist es oberstes Anliegen des Unternehmens, keinen Mitarbeiter entlassen zu müssen, auch alle Lehrlinge werden übernommen.

Die Gründe für die derzeit niedrige Auftragslage seien äußerst vielfältig, so David Havlat gegenüber zittau-live. Das beginnt global beim immer noch anhaltenden Handelskrieg zwischen den USA und China, dem Brexit, der gesamtwirtschaftlichen Situation bis hin zum erdrutschartigen Rückgang in der Automotivbranche – umgangssprachlich auch Mobilitätswende. Die Fahrzeugindustrie zeige sich verhalten, ein Elektroauto hat nun mal wesentlich weniger Bauteile und wo keine Bauteile benötigt werden, brauch man auch keine Maschinen, die diese Bauteile herstellen.

Trotzdem, und das konnten wir heute Vormittag im Gespräch feststellen, bei der Firma Havlat hat man eins nicht verloren: den Optimismus. Und so schaut David Havlat positiv in die Zukunft, schon allein deswegen, weil sich die Entwicklung im Bereich Energietechnik positiv abzeichnet.


 

Black Panther holen 7:3 Heimsieg gegen Leipzig

Zum letzten Heimspiel in der Hauptrunde der Landesliga Sachsen 2019/20 trafen die Black Panther Jonsdorf auf den Leipziger EC. Fast 300 Zuschauer kamen in die heimische SPARKASSEN Arena im Zittauer Gebirge. Das Hinspiel konnten die Panther mit 8:2 gewinnen, trotzdem sollte der Tabellenfünfte nicht unterschätzt werden, denn letzte Saison verloren die Panther gegen die Messestädter. Trainer Jan Havlik, der erneut von der Bank dirigierte, konnte mit 15+1 eine solide Mannschaft aufstellen. Die Gäste mit 10+2 in Minimalbesetzung. Am Ende siegten die Jonsdorfer souverän mit 7:3 gegen die Leipziger. Wer Halbfinalgegner der Black Panther Jonsdorf wird, steht noch aus. In der Sachsenliga stehen noch einige Parteien aus, bis der endgültige Tabellenstand nach der Vorrunde feststeht. Wir informieren euch zeitnah. Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: ESC Jonsdorf

Einwohnersprechstunde

Am kommenden Dienstag treffen sich um 17:00 Uhr die Mitglieder der Linksfraktion im Stadtrat im Büro Äußere Weberstraße 2. Dazu sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt herzlich eingeladen.

Inhaltlich werden die aktuell im Stadtrat anstehenden Themen wie der Antrag „Gedenken aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des 2. Weltkrieges am 8. Mai 2020“ vorberaten. „Wir freuen uns über interessante Gespräche und weitere Anregungen von kommunalpolitisch interessierten Einwohnern von Zittau einschließlich der Ortsteile“, so der Fraktionsvorsitzende Jens Hentschel-Thöricht.  Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

DIE LINKE. im Stadtrat Zittau | Äußere Weberstraße 2 | 02763 Zittau | Telefon: 03583/586017

Foto: Archiv

Mehrere Scheiben am Zittauer Markt eingeschlagen

Wie heute Morgen den sozialen Netzwerken zu entnehmen war, wurden in der letzten Nacht zum Sonntag auf dem Zittauer Marktplatz bei mehreren Geschäften die Scheiben eingeschlagen, so auch bei Coffee-Bike und JJ Bikes. Letztere sprachen von einem „jungen, anständig aussehenden Mann“ der gegen 00:20 Uhr gesehen worden sein soll. Die zuständige Polizeidirektion ist im Moment nicht erreichbar, wir werden den Vorfall aber im Auge behalten.

Quelle Fotos: facebook

Sieben Pkws in Zittau beschädigt

Vandalen zogen in der Nacht zum Samstag durch das Stadtgebiet Zittau. Auf der Pescheckstraße und der Weststraße traten sie bei insgesamt sieben Pkw´s die Außenspiegel ab. Betroffen waren Fahrzeuge der Hersteller Mercedes, Skoda, Toyota und Seat. Der Gesamtsachschaden wurde mit etwa 3.500 Euro beziffert. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt die Kriminalpolizei.

Symbolbild