Verkehrsunfall mit verletztem Fahrradfahrer

In Dittersbach ereignete sich gestern Nachmittag ein Verkehrsunfall, bei welchem ein Fahrradfahrer verletzt wurde. Ein 87-jähriger Opelfahrer befuhr die Dorfstraße und hatte die Absicht, nach links in den Kirchweg abzubiegen. Offensichtlich erkannte er einen Radfahrer, welcher ihm entgegenkam, zu spät und es kam zum Zusammenstoß. Der 23-jährige Radler kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Schaden von rund 3.500 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Ausbildungs-Ass 2020 gesucht!

Mit dem Ausbildungs-Ass will die Junge Deutsche Wirtschaft, der freie Zusammenschluss von Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) und Junioren des Handwerks, das Engagement von Unternehmen und Initiativen würdigen, deren besonderes Augenmerk auf der Qualität und Quantität von Ausbildungsaktivitäten liegt. Der Preis soll weiterhin den Stellenwert der dualen Ausbildung verdeutlichen. Es sollen die besten Beispiele bekannt gemacht werden, damit sie Anerkennung und Nachahmer finden.

Es werden Unternehmen gesucht, die:

  • in Sachen Ausbildung außergewöhnlich engagiert sind,
  • ihre Auszubildenden überdurchschnittlich fördern,
  • neue oder kreative Wege in der Ausbildung gehen und
  • auch Jugendlichen eine Chance geben, die eine besondere Förderung benötigen.

Es werden Initiativen, Institutionen und Schulen gesucht, die:

  • einen Beitrag zur Schaffung neuer Ausbildungsplätze leisten und
  • Jugendliche in besonderer Weise dabei unterstützen, den Weg ins Berufsleben zu finden.

Bewerbungen sind bis 30. Juni möglich. Nähere Informationen findest Du unter www.ausbildungsass.de.

(c) Foto: M. Huber

Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld wird automatisch verlängert

Bundestag und Bundesrat haben das Sozialschutzpaket II beraten und verabschiedet und damit auch die Verlängerung des Arbeitslosengeldes beschlossen.

Die Anspruchsdauer des Arbeitslosengeldes wird mit Inkrafttreten des Gesetzes um drei weitere Monate verlängert. Dies betrifft Personen, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai 2020 und 31. Dezember 2020 auslaufen würde. Die Weiterbewilligung erfolgt automatisch.

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Einwohnersprechstunde der Linksfraktion im Stadtrat

Am morgigen Montag treffen sich um 17:00 Uhr die Mitglieder der Linksfraktion im Stadtrat im Büro auf der Äußeren Weberstraße 2. Dazu sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt herzlich eingeladen. „Wir freuen uns über interessante Gespräche und weitere Anregungen von kommunalpolitisch interessierten Einwohnern von Zittau einschließlich der Ortsteile“, so der Fraktionsvorsitzende Jens Hentschel-Thöricht.  „Auch Nichtmitglieder sind immer herzlich willkommen!

Inhaltlich werden die aktuell im Stadtrat anstehenden Themen vorberaten, unter anderem auch der Antrag auf quartalsweise Berichterstattung zur Liquidität der Stadt:

Wenn der Antrag im Zittauer Stadtrat am kommenden Donnerstag angenommen wird, dann wird der Zittauer Oberbürgermeister Thomas Zenker die Ratsmitglieder quartalsweise über die Entwicklung der Liquidität der Stadt Zittau informieren. Auch hat die Fraktion beantragt, dass in dem Bericht auf besondere Entwicklungen, welche finanzielle Auswirkungen haben können, im Eigenbetrieb wie auch in den Gesellschaften, an denen die Stadt beteiligt ist, hingewiesen wird.

Jens Hentschel-Thöricht dazu: „Angesichts der kritischen Haushaltslage, der notwendigen Fortschreibung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes sowie dessen Einhaltung ist eine solche Berichterstattung notwendig.“

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Erster Kreativ-Zauber steht in den Startlöchern

Im Schützenhaus Ebersbach findet an den drei Pfingsttagen vom 30. Mai bis zum 1. Juni der Kreativ-Zauber 2020 statt. Kreatives, Handmade, Kunsthandwerk und Gestalter im Bereich Dekotrends präsentieren sich jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Für die kleinen Besucher gibt es je ein Überraschungsgeschenk sowie viele Mitmach-Aktionen. Außerdem: Kinderkarussell, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, und, und, und….

Natürlich findet die Veranstaltung unter Beachtung der Sächsischen Corona-Verordnungen statt. Für die Besucher und Aussteller ist natürlich Mund und Nasen Bedeckung erforderlich, der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 m muss eingehalten werden, damit die Besucher die Veranstaltung auch wieder gesund verlassen.

Gastronomische Versorgung vor Ort, Parkplätze am Haus vorhanden, Eintritt wird erhoben, es gibt natürlich auch Familienkarten!

Fotos: Veranstalter

Freistaat investiert für Lausitzer Kinder und Jugendliche

Kürzlich berichteten wir darüber, dass der Sächsischen Landtag Mittel i.H.v. rund 800 Millionen Euro für soziale Projekte freigegeben hat – darüber informierte uns der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer.

Bewusst wurden darüber hinaus auch die Weichen für die Zeit nach der Krise gestellt. So bewilligte der Ausschuss mehr als 15 Mio. Euro aus dem Zukunftssicherungsfonds für den Kita- und Schulhausbau im ländlichen Raum. In der Oberlausitz ist damit der Weg frei für Investitionen in Kitas und Schulen. Mit der Sanierung des Johanneums des Christian-Weise-Gymnasiums und dem Ergänzungsneubau an der Parkschule liegen die beiden größten Vorhaben im Landkreis Görlitz in Zittau. Beide Projekte werden mit insgesamt 2,8 Mio. Euro vom Freistaat gefördert.

Dr. Stephan Meyer sagte dazu: „Ich freue mich, dass mit den beschlossenen Mitteln die Lernbedingungen im Raum Zittau weiter verbessert und an die aktuellen schulischen Anforderungen angepasst werden. Wer einmal durch das Stadtgebiet geht, sieht, dass hier in letzten Jahren viel erreicht wurde. Diesen Weg gilt es jetzt weiterzugehen, damit Kinder und Jugendliche sich auch in den kommenden Jahren optimal auf ihre Zukunft vorbereiten können…. Darum unterstützen wir auch die Sanierung des Kinderhauses Sonnenblume in Eckartsberg und des Schulhorts in Oderwitz. Und das der letzte sogar erweitert wird, ist doch mal ein gutes Zeichen für unsere Oberlausitz.

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Elf Fahrzeuge am Stück mit weißer Farbe besprüht

Unbekannte haben in der Zittauer Christian-Keimann-Straße großen Sachschaden durch Sprühen mit weißer Farbe angerichtet. Es fand sich Farbe an insgesamt elf abgestellten Fahrzeugen, an der Eingangstür einer Praxis und auf Straßenschildern. Nach ersten Schätzungen belief sich der angerichtete Schaden auf mindestens 6.000 Euro. Beamte des Zittauer Polizeireviers sicherten Spuren, informierten die Geschädigten und führen nun weitere Ermittlungen zu den Tätern.

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zittau-live wünscht einen schönen Vatertag!

Vatertag, Männertag, Herrentag oder schlicht und einfach Himmelfahrt – viele Bezeichnungen für einen der schönsten Tage im Jahr eines Mannes… Viele haben sicherlich schon den Bierkasten auf den obligatorischen Bollerwagen verpackt. Was auch immer die Herren der Schöpfung heute unternehmen – wir von zittau-live wünschen euch allen einen schönen Ehrentag!

Wie wärs mal wieder mit einem leckeren Eis?

Haben wir uns heute Nachmittag auch gedacht und sind einfach mal rangefahren, an den Eisstand an der Julius-Ringehan-Straße in Olbersdorf. Und siehe da: die Entscheidung war gut! Auch wenn wir noch keine tropischen Temperaturen haben – so ein lecker Eis geht immer! Geöffnet ist übrigens immer bei schönem Wetter! Das sehen auch die Schulkinder so – sie lieben am meisten das Blubbereis…..

Und ihr so morgen? Biergarten? Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

Morgen ist Himmelfahrt – oder Männertag – je nach Einstellung. Gesetzliche Vorschriften lassen diesen im Kalender beweglichen Feiertag in diesem Jahr für die Herren der Schöpfung jedoch ein wenig eingeschränkter ausfallen als sonst. Nichts mehr mit Bollerwagen, hochgekrempelten Kordhosen, rotem Filzhut oder der obligatorischen Fahrrad-Klingel am Spazierstock. Oder?

Sagt es uns! Was macht ihr morgen so? Grillen mit Freunden im Garten? Fahrradtour mit Frau oder Freundin entlang der Mandau? Oder doch ab in den Biergarten zum (reduzierten) geselligen Beisammensein? Einer der schönsten Biergarten ist zweifelsohne der am Wirtshaus zur Weinau. Und die Jungs haben sich einiges für euch einfallen lassen:

Um 11:00 Uhr gehts los mit einem umfangreichen Angebot. Zusätzlich zum Kiosk gibt es noch ein Grillstand, eine Express-Getränke-Bude, einem Eisstand und noch einen separaten Stand, an dem ihr Kassler im Brot, Forelle und leckere Grillhaxe bekommt.

„Musik kommt dieses Jahr nicht wie so oft von Wolfgang Wauers „Sound-Ambulance“, sondern dieses Jahr machen wir das selbst „aus der Konserve“, da DJ und Livemusik nach Erkundigungen beim Amt nicht erlaubt sind“ so Mit-Inhaber Jens Claus vor wenigen Minuten im Gespräch mit zittau-live. „Das wäre dann eine Veranstaltung und das ist nicht gestattet.“ Wir leben halt in komischen Zeiten….

Trotzdem, liebe Männer, genießt euren Tag morgen und schreibt uns mal in die Kommentare, was ihr so unternehmt!

Zittaus Gärten haben großes Potential

Unter dem Titel „Kleine Gärten – großes Potenzial!“ hat das Hochschulinstitut Zittau eine Broschüre veröffentlicht. Laut Anfrage von Stadtrat Winfried Bruns handelt es dabei um die Zusammenfassung einer Semesterarbeit dreier Studierenden des Institutes.

Der Fachbereich der Hochschule erklärte auf Anfrage von Bruns, dass es durchaus möglich wäre, eine Marketingstrategie zur Umsetzung der bisherigen Kleingartenkonzeption zu erstellen. Diese wurde durch den Stadtrat auf Antrag der LINKEN im Jahr 2016 beschlossen. Die Fraktion sieht die Stadt Zittau als Verpächter etlicher Kleingartenanlagen in der Pflicht, gemeinsam mit den „Laubenpiepern“ langfristige Lösungen zum Erhalt von Gartenanlagen zu erarbeiten. Diese sollte jedoch auch in Zusammenarbeit mit dem Territorialverband Zittau der Kleingärtner e.V.  bzw. dem Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V. erstellt werden. Eine solche Zusammenarbeit wird laut Stadtverwaltung im Rahmen des Gespräches mit dem IHI erörtert.

Für alle Gartenfreunde haben wir die Broschüre hier verlinkt.

Unterstützung für unsere KiEZe, Schullandheime und Jugendherbergen bewilligt

In seiner heutigen Sondersitzung hat der Sächsische Landtag weitere Mittel aus dem Corona-Bewältigungsfonds freigegeben. Darüber informiert der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer. Unter anderem stimmte der Ausschuss der vorgelegten Richtlinie „Corona-Soforthilfe Soziale Organisationen“ zu. Der Freistaat stellt dafür 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Stephan Meyer dazu: „In meiner Funktion als Präsident der Sächsischen Kinder- und Jugenderholungszentren (KiEZ) und als Abgeordneter habe ich mich in den vergangenen Wochen sehr für eine solche Soforthilfe eingesetzt. Damit können das KiEZ Querxenland Seifhennersdorf und das KiEZ Am Braunsteich in Weißwasser sowie andere soziale Organisationen und Jugendübernachtungsstätten, welche durch die Corona-Pandemie eingeschränkt werden, eine finanzielle Entlastung erhalten. Gerade für die Träger und Vereine im sozialen Bereich sind diese Hilfen dringend erforderlich, denn Probleme der vergangenen Wochen sind nicht spurlos an den Vereinen vorbeigegangen. Am Beispiel der KiEZe erkennen wir, wie wichtig die jetzt beschlossenen Soforthilfen für die Mitarbeiter und die Einrichtungen sind. Mit dem heutigen Beschluss werden auch Schullandheime und Jugendherbergen beachtet. Aufgrund der Soforthilfe wird eine Existenzgefährdung dieser sozialen Organisationen und Einrichtungen abgewendet.

Nach Veröffentlichung der Richtlinie können anspruchsberechtigte Träger und Einrichtungen einen Antrag auf Soforthilfe stellen. Die Unterstützung orientiert sich an dem glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass für drei Monate bis zu einem Höchstbetrag in Abhängigkeit der Beschäftigtenanzahl bei den sozialen Organisationen bzw. in Abhängigkeit von der Bettenanzahl bei den Übernachtungsstätten.

Das KiEZ Querxenland Seifhennersdorf in entspannteren Zeiten…

Foto: privat

Freistaat Sachsen ändert ab Morgen Bestimmungen für Ein- und Rückreisende

Sachsen ändert mit Wirkung zu Morgen seine Quarantäne-Verordnung für Ein- und Rückreisende. Demzufolge sind Personen, die von außerhalb Europas nach Sachsen einreisen, verpflichtet, sich unverzüglich in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. In dieser Zeit ist es den Personen nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören und einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen.

Die in Quarantäne befindlichen Reiserückkehrer sind verpflichtet, das Gesundheitsamt auf ihre Einreise hinzuweisen. Gleichzeitig sind sie verpflichtet, beim Auftreten von Krankheitssymptomen das Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren. Neu ist, dass Reiserückkehrer vom Gesundheitsamt von der Quarantänepflicht vorzeitig befreit werden können, wenn sie nach ihrer Rückkehr einen negativen Corona-Test vorweisen.

Ausnahmen bestimmen die Regel….

Ausgenommen davon sind Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend reisen, weil sie Waren und Güter auf Straße, Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, außerdem Reisende, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens und der Pflegeeinrichtungen, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen, der Funktionsfähigkeit des Rechtswesens sowie der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen zwingend notwendig ist. Diese Notwendigkeit ist vom Arbeitgeber oder Dienstherrn zu bescheinigen. Ebenfalls ausgenommen von der Quarantänepflicht nach Rückkehr sind Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen, die sich außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben, sowie Personen, die auf der Durchreise durch Sachsen sind.

Die Verpflichtung zur Quarantäne gilt zudem nicht für Saisonarbeitskräfte, die aus dem Ausland ins Bundesgebiet für eine mindestens dreiwöchige Arbeit einreisen, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten 14 Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind. Zudem muss das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist.

Restaurant- und Café-Gäste können in Zittau ab sofort Gutscheine gewinnen

Ihr wart nach dem Lockdown im Restaurant oder habt ein Zittauer Café besucht? Dann kramt schnell eure Rechnung wieder raus und sendet diese als Beleg oder als Handyfoto mit Angabe Ihrer Anschrift und Telefonnummer bis zum 30. Juni an den Gewerbeverein „Zittau lebendige Stadt“ entweder per eMail an info@xyzittau.de oder per Post oder Einwurf an „Zittau lebendige Stadt“, Böhmische Straße 8, 02763 Zittau. Und schon nehmt ihr an der Gewinn-Verlosung teil!

Immer am Wochenende verlost der Gewerbeverein seine beliebten Shopping-und Restaurant-Gutscheine an Gäste, die in einem  Zittauer Restaurant oder Café mehr als 10 € Umsatz gemacht haben. Ausgelost werden wöchentlich jeweils drei Gewinner. „Die Gutscheine können wahlweise in unseren 19 Restaurants, Cafés oder 40 Geschäften in Zittau eingelöst werden“, so Citymanager Stephan Eichner.

Stigmatisierung von Andersdenkenden – erneut Demonstration in Zittau angekündigt

Auch an diesem Samstag wird am Zittauer Herkulesbrunnen vor dem Salzhaus wieder demonstriert. Und auch dieses Mal sind es wieder die Frauen und Männer um Organisator Steffen Golembiewski, die mit dieser erneuten Veranstaltung einmal mehr ihren Unmut zum Ausdruck bringen möchten.

Aus dem scheinbar in der öffentlichen Wahrnehmung ins schemenhaft verschwommene Anti-Corona-Projekt hat sich jedoch im Laufe der letzten Wochen eine zusehends starke und von der Bevölkerung akzeptierte politische Organisation etabliert, der es schon längst nicht mehr nur um die der Gruppe ihren Namen gebende Vereinigung „engagierter Bürger gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie“ geht.

Stigmatisierung seitens der Mainstream-Medien

Vielmehr waren es die Mainstream-Medien, die diese „Spinner und Corona-Leugner“ stigmatisierten und als rechtswidrige und uneinsichtige Störenfriede darstellten. Hinzu kommt eine allerorts beobachtet Unterwanderung kritischer Menschen durch rechte Kreise – deutliches Beispiel sind hier die Protestaktionen der Initiative „Stiller Protest B96„, wobei immer öfters die Meinung vertreten wird, dass zum Beispiel Versammlungsteilnehmer mit Reichskriegsflagge bewusst von linken Kreisen inszeniert, positioniert und sowohl von den Mainstream-Medien als auch von regionalen Presse-Institutionen hofiert werden.

Angesichts dieser Tatsachen ist es auch für neutrale Medien an dieser Stelle schwierig, weder zu polemisieren als auch zu pauschalisieren, daher zurück zum eigentlichen Thema: Die „Gruppe der engagierter Bürger gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie“ demonstriert auch an diesem Samstag wieder von 11:00 Uhr bis 11:30 Uhr – diesmal unter dem Motto: „Nicht rechts, nicht links, sondern GEMEINSAM ! Für eine gesunde Gesellschaft“

Wir halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden!

Demonstration in Zittau

Foto: Archiv

Jonsdorfs Bürgermeisterin Kati Wenzel gegen Einschränkungen im Schülerverkehr

Die Verwaltung und die Anbieter dünnen die Buslinien in den Gebirgsregionen immer weiter aus (zittau-live berichtete u. a. am 12. Mai unter diesem Link). Allein die Jonsdorfer Linie ist von 24 Fahrten pro Tag auf 16 geschrumpft. Ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wird dabei der Schülerverkehr. Jonsdorfs Bürgermeisterin Kati Wenzel kritisiert in einem Gespräch mit zittau-live diese Entscheidungen und fordert von den Entscheidungsträgern ein Umdenken. Jahrelang wurden die Schülerinnen und Schüler aus Oybin und Lückendorf DIREKT OHNE ZWISCHENSTOPP in die Grundschule nach Jonsdorf gebracht. Nun müssen sie am Buswendeplatz Olbersdorf umsteigen und auf den Anschlußbus warten. Aus Sicht der Eltern kann diese Entscheidung weder nachvollzogen noch befürwortet werden, bildet dieser Zwischenstopp gerade bei Kindern unter anderem auch ein Unfallrisiko.

Jonsdorfs Bürgermeisterin Kati Wenzel

Foto: Archiv

Haushaltssperre ab heute im gesamten Landkreis Görlitz

Es ist wirtschaftlich nicht gut bestellt um den Landkreis. Landrat Bernd Lange hat eine Haushaltssperre ab heute im gesamten Landkreis Görlitz verhängt. Grund hierfür ist ein prognostiziertes Defizit von über 10 Millionen €.

Die Hauptlast liegt im sozialen Bereich, allein zur Pflege werden Mehraufwendungen von 3 Mio. EUR geschätzt. Auch hat der Bund den Zuschuss zu Hartz-IV-Zahlungen um 4 Mio € reduziert. Weiterhin fällt der Kompensationsbetrag aus dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer für 2020 weg, bedeutet noch einmal geringere Erträge in Höhe von ca. 3 Mio. € für den Landkreishaushalt.

Investitionen, für die der Landkreis Görlitz Fördermittel erhält, sind von der Haushaltssperre jedoch nicht betroffen.

Landrat Bernd Lange verhängt Haushaltssperre ab heute im gesamten Landkreis Görlitz

Foto: Archiv

Projektideen für sächsisch-tschechische Kooperationsprogramm 2021-2027 gesucht

Noch bis zum 5. Juni können sich dazu interessierte Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen aus beiden Ländern an einer Online-Befragung beteiligen. Auf dem Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen ist die Teilnahme an der Umfrage in deutscher und tschechischer Sprache möglich.

Mit dem laufenden Kooperationsprogramm ‚Freistaat Sachsen -Tschechische Republik 2014-2020‘ konnten wir bis jetzt 137 grenzübergreifende Projekte mit rund 147 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützen„, so Staatsminister Thomas Schmidt. „Die Palette der Projekte ist äußerst vielfältig. Sie reicht von der Zusammenarbeit bei Rettungsdiensten und Feuerwehr über Bildung, Kultur, Sport, Naturschutz und Tourismus. Im Rahmen des Programms können … außerdem Kleinprojekte unterstützt werden. Die so entstandene Zusammenarbeit zwischen den Menschen dies- und jenseits der Grenze trägt dazu bei, dass die gemeinsame Region weiterentwickelt wird, dass Begegnungen und grenzübergreifende Aktivitäten die Menschen einander näher bringen und Barrieren abgebaut werden. Das ist auch in der neuen Förderperiode unser gemeinsames Ziel.

Derzeit wird das künftige Interreg-Programm für die Zusammenarbeit von Sachsen und Tschechien erarbeitet. Dabei ist es wichtig, Informationen zum Bedarf einzelner Handlungsfelder und dem Potenzial an möglichen Kooperationspartnern zu erhalten.

Quelle: Sächsische Staatskanzlei, (c) Foto: M. Huber

 

Große Freude bei Jonsdorfer Grundschülern!

Endlich war es soweit! Nach acht Wochen Homeschooling startete gestern auch für die Jonsdorfer Grundschüler der langersehnte Unterricht. Alle freuten sich auf das Wiedersehen im Klassenzimmer und das gemeinsame Lernen. Die Mädchen und Jungen haben in den vergangenen Wochen gewissenhaft und fleißig an ihren Wochenplänen gearbeitet. Gelernt wurde nicht nur mit Büchern und Arbeitsheften – auch Würfel- und Dominospiele, Rechenmalblätter, Lern-Apps, Filme, Lieder, Lernpuzzles und Rätsel wurden angeboten.

Die Kinder der Klasse 3 gestalteten zudem wunderschöne Muttertagskarten. Während der Notbetreuung wurden in der Schule Regenbögen gebastelt und als Zeichen der Hoffnung in die Fenster gehängt. Außerdem entstand vor dem Haupteingang eine bunte Steinkette. Die Kinder erschufen zu Hause – wie auch in der Schule – richtige kleine Kunstwerke. Mit jedem Stein, der angelegt wurde, wuchs das Gemeinschaftsgefühl und die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen ein kleines Stück.

Die Lehrerinnen der Grundschule Jonsdorf haben sich viel Mühe gegeben, in dieser schwierigen Zeit den Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern zu halten und sie auf vielfältige Weise zu motivieren. Die Klasse 3 fieberte mit einem selbstgestalteten Schulöffnungs-Countdown der Klassenlehrerin dem Unterrichtsstart entgegen. Am ersten Schultag erwartete die Kinder an ihrem Platz ein kleiner Seifenblasen-Schmetterling. Voll Freude ging es dann ans gemeinsame Lernen.

Quelle und (c) Fotos: Gemeindeverwaltung Jonsdorf

Einbruch auf der Schillerstraße

Unbekannte sind am vergangenen Wochenende in ein Gebäude an der Schillerstraße in Zittau eingebrochen. Darin verschafften sich die Täter gewaltsam Zugang zu verschiedenen Räumen. Daraus stahlen sie Bargeld, einen Laptop und eine Kreditkarte im Wert von insgesamt etwa 1.800 Euro. Darüber hinaus beschmierten sie Wände mit Farbe. Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro entstand. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren. Mit deren Auswertungsergebnissen und den weiteren Ermittlungen befasst sich die Kriminalpolizei.

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Illegale Einreise in Hirschfelde beendet

Ein 18-jähriger Afghane war gestern zu Fuß auf der B 99 in Hirschfelde unterwegs. Bundespolizisten kontrollierten den Mann und mussten ihn in Gewahrsam nehmen, da er offenbar illegal eingereist war. Er hatte weder einen Reisepass noch ein Visum dabei. Seinen Angaben zufolge hatte er 6.300,00 Euro an eine Schleuserorganisation gezahlt und sich zuletzt in Tschechien aufgehalten. Von Liberec aus war er in der vergangenen Nacht bei Hradek n.N. zu Fuß über die grüne Grenze nach Deutschland eingereist und wollte weiter nach Berlin. Der junge Mann stellte bei der Bundespolizei einen Asylantrag und wurde inzwischen zur Erstaufnahmeeinrichtung in Dresden geschickt. Außerdem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise und wegen unerlaubten Aufenthalts eingeleitet.

Montage der Aussichtsplattform auf der Lausche hat begonnen

Die Montage der neuen Aussichtsplattform auf der Lausche hat diese Woche begonnen. Insgesamt rund 30 Tonnen an Stahlteilen wurden dazu in der vergangenen Woche mit einem Helikopter auf den Gipfel geflogen (zittau-live berichtete). Angefertigt wurden diese vom Zittauer Unternehmen Kratzer Metallbau GmbH aus dem Gewerbegebiet Weinau.

Die Lausche hat schon immer eine enorme Anziehungskraft – aus nah und fern, von deutscher und von tschechischer Seite, zu jeder Jahreszeit und bei fast jedem Wetter! Mit der Investition wird das Erscheinungsbild des Gipfels aufgewertet. Mit der Aussichtsplattform entsteht ein weiterer attraktiver touristischer Anziehungspunkt im Naturpark Zittauer Gebirge. Von der Aussichtplattform soll wieder der 360° Rundblick möglich werden, von der Landeskrone über das Iser-, Riesengebirge, den Jeschkenkamm, das Zittauer und Lausitzer Gebirge, den Roll, die Bösige, die Kegelberge des Böhmische Mittelgebirges, die Böhmische und Sächsische Schweiz, das Oberlausitzer Bergland bis hin zu den Königshainer Bergen, darin eingebettet zahlreiche Dörfer und Städte, die unser einmaliges Landschaftsbild zieren.

Die neue Aussichtsplattform auf der Lausche 1

Aussichtsplattform auf der Lausche 2

Foto 1 und 2 mit freundlicher Genehmigung Janet Kratzer / Kratzer Metallbau GmbH, Entwurfszeichnungen mit freundlicher Genehmigung Gemeindeverwaltung Großschönau

Erneut Bahnanlagen Opfer von Vandalismus

Zweimal wurden am vergangenen Wochenende Bahnanlagen Opfer von Vandalismus. In Zittau haben unbekannte Täter einen Pfeiler des Bahnviaduktes mit einem etwa 1,44 Quadratmeter großen dunkelgrauen Schriftzug besprüht.

In Hirschfelde wurde wieder Bahnkabel auf der grenzüberschreitenden Neiße-Bahnbrücke geschnitten. Unbekannte haben das neben dem Gleis verlegte Ersatzsignalkabel auf einer Länge von acht Metern gleich an drei Stellen durchtrennt, aber nicht entwendet. Da seit Oktober 2019 aufgrund Bauarbeiten kein Zugverkehr auf der Strecke Zittau – Görlitz stattgefunden hat und die Grenze hier aufgrund der Corona-Pandämie durch die polnischen Behörden überwacht wird, kann der Tatzeitpunkt auf die Wintermonate eingegrenzt werden. Aufgrund des ruhenden Bahnverkehrs war der Schaden nicht eher aufgefallen. Die Bundespolizei hat die beiden Schäden am 16. und 17. Mai aufgenommen. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Quelle & (c) Foto: Bundespolizei

Jonsdorfer Tourist-Information erstrahlt in neuem Glanz

Die Jonsdorfer haben die angeordnete Schließzeit aufgrund der Corona-Pandemie gut genutzt und haben während dessen die Tourist-Information des Kurortes auf Vordermann gebracht. Sowohl der Fußboden als auch die Inneneinrichtung wurde erneuert, die Räumlichkeiten renoviert und frisch gemalert – alles in frischen, hellen und freundlichen Farben. So vorbereitet ist man bestens auf die kommende Saison gerüstet.

Und so sah es zuvor aus:

Kinder im Landkreis benötigen weiter Hilfe

Die Ausgaben für Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket steigen immer weiter.

Dies ist das Ergebnis einer Anfrage des linken Sozialpolitikers Jens Hentschel-Thöricht an Landrat Bernd Lange im Görlitzer Kreistag.

Im Jahr 2011 wurden 18.560, im vergangenen Jahr 19.295 Anträge auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) gestellt. In diesem Zeitraum stiegen die Ausgaben für Hilfsleistungen um 392.150 Euro auf 1.961.664 Euro. Gegenüber dem Jahr 2018 betrugen die Mehrausgaben im Jahr 2019 282.075 Euro.

Laut Antwort des Landrates wurden im Jahr 2019 insgesamt 8.471 Anträge gestellt, weil Kinder beim Schulbedarf auf staatliche Unterstützung angewiesen waren. Damit Kindern an der „gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung“ teilnehmen konnten, wurden 5.739 Anträge auf Unterstützungsleistungen gestellt.

Um mehr als 28 Prozent stieg die Anzahl der Anträge auf Lernförderung im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden 243 Anträge gestellt. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass seit dem 1. August 2019 auch Schüler Nachhilfeunterricht erhalten können, die nicht als versetzungsgefährdet gelten. Der Wegfall der Eigenbeteiligung der Eltern bei der Schülerbeförderung kann ebenfalls als Grund für den Anstieg der Anträge auf 1.235 angesehen werden. Gegenüber 2018 betrug die Steigerung mehr als 16 Prozent.

Jens Hentschel-Thöricht zu den vorgelegten Zahlen:

„Das Bildungs- und Teilhabepaket hat als Familienleistung seit der Nachbesserung im Jahr 2019 weniger Ecken und Kanten. Dennoch kommt es immer wieder dazu, dass bedürftige Kinder nicht vom Bildungs- und Teilhabepaket profitieren. Gründe sind hohe Antragshürden, fehlende Informationen, Sprach- und Verständnisbarrieren, Unsicherheiten und Scham unter anderem wegen der Notwendigkeit um Leistungen zu bitten, die selbstverständlich sein sollten. Daher unterstütze ich die Forderung, das nicht-praktikable BuT abzuschaffen und durch eine eigenständige Kindergrundsicherung zu ersetzen. Diese bietet jedem Kind eine grundlegende finanzielle Absicherung ohne komplizierte Antragsverfahren. Nur so kann jeder Cent und jeder Euro tatsächlich bei den Kindern landen und eine Investition in Chancengleichheit und in die Zukunft sein.“

27. Wirtschaftsgespräch und Vergabe des 6. Görlitzer Unternehmerpreises auf 2021 verschoben

Aufgrund der bestehenden Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie und zum Schutz der Gäste, beschlossen die Vorsitzenden der Unternehmerverbände Edgar Wippel und Roland Jäkel sowie der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien Michael Bräuer, das 27. Wirtschaftsgespräch und die Vergabe des sechsten Görlitzer Unternehmerpreises auf das nächste Jahr zu verschieben. Der konkrete Veranstaltungstermin wird noch bekannt gegeben.

Beim alljährlichen Wirtschaftsgespräch tauschen sich die Vorsitzenden der drei Unternehmerverbände des Landkreises Görlitz und der Vorsitzende der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien über aktuelle, wirtschaftliche und bedeutsamen Themen in der Region aus. Außerdem verleiht der Allgemeine Unternehmerverband Görlitz und Umgebung e. V. den Görlitzer Unternehmerpreis an ein herausragendes Unternehmen der Region.

Fast 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Bildung sowie Vertreter der Medien folgten im vergangenen Jahr der gemeinsamen Einladung.

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Schulbesuch für Grundschüler ab heute (vorerst) freiwillig

Das Verwaltungsgericht Leipzig hat in einem Eilverfahren zwei Anträgen von Grundschulkindern, vertreten durch ihre Eltern, entsprochen. Diese hatten u.a. vorgetragen, es sei nicht nachzuvollziehen, aus welchen Gründen bei Schülern der Grund- und Förderschulen im Gegensatz zu älteren Schülern während des Unterrichts die Einhaltung eines Mindestabstands von eineinhalb Metern nicht als zwingend einzuhaltende Voraussetzung für die Wiedereröffnung des Schulbetriebs vorgesehen ist. Das hierdurch bedingte erhöhte Infektionsrisiko für die Schüler der unteren Klassenstufen sei angesichts der von einer Infektion ausgehenden erheblichen Gesundheitsgefährdung unter Zugrundelegung des derzeitigen wissenschaftlichen und epidemiologischen Kenntnisstandes weder nachvollziehbar noch angebracht und damit rechtswidrig.

Damit wird der Grundsatz der Schulpflicht vorerst ausgehebelt, was bedeutet, dass ein Schulbesuch für Grundschülerinnen und Grundschüler auf freiwilliger Basis erfolgt.

Wie geht es eigentlich der Musikschule Fröhlich aus Olbersdorf?

Mit den derzeit einsetzenden Lockerungen in der Corona-Pandemie kehrt auch für die Schülerinnen und Schüler der Olbersdorfer Musikschule Fröhlich und ihre Leiterin Beate Dreier wieder etwas mehr Normalität zurück. Mit ihr haben wir gestern Abend gesprochen.

Auch bei der Musikschule Fröhlich hat Corona zu tiefgreifenden Veränderungen geführt. Beate Dreier musste von heute auf morgen ihr Unterrichtskonzept komplett neu überdenken. In Zeiten von Kontaktsperren blieb dabei eigentlich nur der Weg ins Internet. „Homeschooling“ sozusagen auch im Musikunterricht. Also produzierte Beate Dreier ein Youtube-Lernvideo nach dem anderen und gab Online-Kurse für ihre Schüler. (Ihr Begrüßungsvideo dazu findet ihr hier).

Parallel dazu verteilte sie Notenblätter in den Briefkästen. So hatten die Kinder die Möglichkeit, von zuhause aus zu musizieren und zu lernen. Aber auch in den Kindergärten bei der Früherziehung waren die Eltern sehr dankbar, gab es doch mit den Noten auch immer ein paar Ausmalsachen oder was zum basteln.

Angesprochen auf die bevorstehenden Lockerungen meine Beate Dreier, dass sie regulär ab dem 18. Mai wieder an den Start gehen könne, sie sich selbst aber dabei schlechte Karten gibt. „Die Gruppen dürfen untereinander nicht gemischt werden, so das man für jede Schüler einzeln Unterricht geben müsse. Verschiedene Trägerorganisationen wie die AWO, ASB oder auch die kommunalen Einrichtungen haben jeweils andere Hygienekonzepte mit unterschiedlichen Vorschriften, das wird schwierig.“

Natürlich ist man auch bei der Musikschule „Fröhlich“ bemüht, wieder zur Normalität zurück zu kehren, trotzdem geht Beate Dreier vorerst von einem „schaumgebremsten Start“ aus. Bleibt ja noch das Internet.

Beate Dreier von der Musikschule Fröhlich
Beate Dreier von der Musikschule Fröhlich

zittau-live feiert Geburtstag!

Unglaublich, wie schnell doch die Zeit vergeht! Heute genau vor zwei Jahren – am 15. Mai 2018 – gingen wir in Zittau und Umgebung an den Start, um die regionale Nachrichtenlandschaft etwas bunter und abwechslungsreicher zu gestalten. Seither ist viel passiert, sowohl Schönes als auch weniger Schönes. Wir haben Kinderkrankheiten überstanden und sehr, sehr viele nette und interessante Menschen kennen lernen dürfen, konnten Einblick nehmen in die Dinge, die die Menschen bewegen und Hintergründe und Zusammenhänge erkennen können.

Zwei wunderschöne Jahre! Und wir machen selbstverständlich weiter – egal, wie viel Steine man uns in den Weg legt. Man kann es nicht jedem recht machen – und das wollten wir auch nie…

Am 15. Mai 2018 ging unsere Seite zittau-live.de an den Start.

 

 

 

Öffentliches Leben ab Morgen etwas leichter!

Ab Morgen dürfen Gastronomiebetriebe, Hotels und Beherbergungsstätten sowie Anbieter von Ferienwohnungen, Wohnmobilen und Campingplätze für Gäste unter strengen Auflagen wieder öffnen.

Grundsätzlich muss jeder Unternehmer für seinen Betrieb einen Pandemieplan im Falle von Verdachtsfällen bzw. bestätigten Infektionen erstellen sowie ein betriebliches Hygieneschutzkonzept erarbeiten und umsetzen. Dieses muss insbesondere die Abstandsregelung von 1,5 Meter zu anderen Personen (nicht Tischen) sowie weitere Hygienemaßnahmen für den Schutz der Gäste sowie der Mitarbeiter beinhalten. Gastronomen finden dazu hilfreiche Unterstützung unter diesem Link.

Ebenfalls ab Morgen können auch weitere Kulturbereiche wie Theater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte sowie Freizeit- und Vergnügungsparks wieder öffnen, sofern ein vom zuständigen Gesundheitsamt genehmigtes Hygienekonzept vorliegt.

Quelle: IHK, (c) Foto: Petra Bork