ALiZi – Kooperationsraum Liberec-Zittau: Unterstützung der gegenseitigen Zusammenarbeit

Gestern eröffnete der stellvertretende Oberbürgermeister der Stadt Zittau Jens Hentschel-Thöricht die Vorstellung der ersten Ergebnisse zur gemeinsamen Zusammenarbeit, Entwicklung und Prosperität zwischen Liberec und Zittau. Diese beinhalten die Analyse des grenzüberschreitenden Planungsraumes mit dem Ziel, Potenziale der Region herauszuarbeiten und daraus Handlungsempfehlungen für die kommenden 10 Jahre abzuleiten. Jens Hentschel-Thöricht dazu:

Mit einem Verwaltungsaustausch begann das Projekt 2017, inzwischen ist viel gemeinsame Arbeit in die Untersuchung der Möglichkeiten für einen gemeinsamen Entwicklungsraum geleistet worden.

Für mich persönlich erhoffe ich Antworten auf die Fragen, welche Auswirkungen Corona auf angelaufene Maßnahmen in der Region hat, welche neue Chancen sich aktuell in welchen konkreten Bereichen eröffnen – Stichwort Tourismus und Wohnungsmarkt. Ich bin der Zuversicht, dass die heute vorgestellte Studie helfen kann, dass unsere Region weiter zusammenwächst, die Staatsgrenzen nicht mehr trennen, sondern verbinden.

Ob die Ziele des Projektes erreicht werden, wird die Zukunft zeigen. In meinen persönlichen Augen kann eine weitere Intensivierung und strategische Ausrichtung der Zusammenarbeit zwischen den Städten Liberec und Zittau zum Nutzen des tschechisch-sächsischen Teilraumes der Euroregion Neiße-Nisa-Nysa nur Vorteile bringen.  Eine Verständigung auf gemeinsame und evidenzbasierte Entwicklungsprioritäten und Maßnahmen für den Raum unter Einbeziehung der örtlichen Wirtschaft, der Bürgerschaft und der Fachöffentlichkeit sowie die Stärkung der Zusammenarbeit kann auf beiden Seiten der Grenze gewinnbringend für uns alle sein. In diesem Sinne wünsche ich eine interessante Tagung mit fassbaren Ergebnissen.“

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