24-Stunden-Übung der Kinder- und Jugendfeuerwehr Oybin

Am Freitag Abend berichteten wir von einem Feuerwehreinsatz in Lückendorf, bei welchem ein Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen ist, eine verletzte Person geborgen und ein Brand gelöscht werden musste. Soweit, so gut. Was wir an dieser Stelle noch nicht erwähnten, dass es sich hier um einen fingierten Einsatz der Oybiner Feuerwehr handelte. Und das aus guten Grund, aber dazu später mehr. Zurück an den Ort des Geschehens: Die Kinder- und Jugendfeuerwehr Oybin absolvierte seit letzten Freitag 10:00 Uhr einen 24-Stunden-Dienst, natürlich unter Beachtung des Jugendschutzgesetzes. Innerhalb dieser Schicht haben die Kameradinnen und Kameraden fünf verschiedene Einsatzszenarien für den Nachwuchs vorbereitet unter anderen in Lückendorf. Was geschehen ist, dass wisst ihr bereits, über alles weitere sprachen wir mit Jugendwart der Feuerwehr Oybin Uwe Hiltscher.

Kommen wir noch einmal auf den Unfallort in Lückendorf zu sprechen und einem traurigen Begleiteffekt. Die Tatsache, dass wir in unseren Einträgen in den sozialen Netzwerken verschwiegen haben, das es sich um eine Übung handelt und die Reaktionen der Nutzer haben es einmal mehr bestätigt: bildzeitungshafte Sensationsgier lässt die Klickzahlen extrem nach oben schnellen. Das ist jedoch das geringste Übel, welchem wir uns niemals anschließen werden. Viel schlimmer hingegen ist die Tatsache, und das konnten wir bei der Übung in Lückendorf selbst beobachten, das Gaffer mit ihren Fahrzeugen fast stehen blieben, als würden Sie etwas verpassen. Das sie dabei die Einsatzkräfte behindern und gegebenenfalls Menschenleben gefährden, interessiert dabei nicht. Um darauf einmal hinzuweisen, nehmen wir den Vorwurf, wir hätten schlecht recherchiert, sehr gern in Kauf.

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