Mopedfahrerin in Olbersdorf von Pkw erfasst

Am Sonntag hat ein 32-jähriger VW-Fahrer eine 17-jährige Moped-Fahrerin auf der Humboldtstraße erfasst. Wie die Polizei mitteilt, befuhr die 17-jährige die Humboldtstraße in Richtung Zittau. Hinter ihr fuhr der 32-jährige mit einem VW.

An der Stadtgrenze wollte die Moped-Fahrerin nach links abbiegen und zeigte vorschriftsmäßig die Fahrtrichtung an, so die Polizei. Aus bislang ungeklärten Gründen meinte der 32-jährige ungeachtet dessen, das vor ihm fahrende Moped überholen zu wollen. In dem Moment, wo das Moped den angekündigten Abbiegevorgang eingeleitet hat, kam es zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, das teilte die Polizei mit.

Die Moped-Fahrerin stürzte. Etwa 80 m weiter, auf einem Feld, kam der VW zu Stehen. Neben dem Rettungsdienst und der Polizei kam die Feuerwehr Zittau zum Einsatz. Die Einsatzkräfte übernahmen die Absicherung der Unfallstelle, unterstützen den Rettungsdienst und nahmen die ausgelaufenen Betriebsstoffe auf.

Die 17- jährige musste schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Die Schuldfrage ist aktuell nicht geklärt.

Quelle & (c) Foto wie immer mit freundlicher Genehmigung Blaulichtreport Zittauer Gebirge

Alkoholisierter Fahranfänger mit Cannabis in Zittau erwischt

Ein 20-jähriger Deutscher aus Hamburg war am 1. November mit seinem Auto im Zittauer Grenzgebiet unterwegs. Beamte des Bundespolizeireviers Zittau kontrollierten den Mann um 04:00 Uhr im Stadtgebiet von Zittau. Der Fahrer reagierte sehr nervös und etwas ungehalten auf die Kontrolle – vor allem als die Polizisten den Kofferraum inspizierten. Dort fanden sie in einer Umhängetasche in Alufolie eingewickelte Cannabisblüten. Außerdem wurden die Beamten im Fahrzeuginnenraum fündig. Unter dem Beifahrersitz wurde ein Grinder mit Cannabisanhaftungen aufgefunden. Die Cannabisblüten hatten ein Bruttogewicht von 5,2 Gramm. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet etwa 0,14 Promille. Der Drogenschnelltest verlief negativ. Der Fahrer befindet sich noch in der Führerscheinprobezeit. Ausfallerscheinungen wurden keine festgestellt.

Er wird sich wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen. Das Polizeirevier Zittau hat die Ermittlungen übernommen.

Ortsbürgermeister und Linke gegen Reduzierung des „Stadtanzeigers“

 

Um gemäß der Haushaltskonsolidierung Kosten zu sparen, soll die Auflagenhöhe des „Stadtanzeigers“ drastisch reduziert und diverse Auslagestellen in den eingemeindeten Ortschaften gestrichen werden. Gegen diesen Vorschlag aus dem Rathaus wehren sich unter anderem etliche Ortsbürgermeister. Der „Stadtanzeiger“ sei nicht nur ein Sprachrohr für die Gemeinden sondern stellt auch ein wichtiges Bindeglied dar. So sieht es auch Jens Hentschel-Thöricht, der sich als Fraktionschef im Stadtrat eindeutig auf der Seite der Ortsbürgermeister positioniert.

Gerade für ältere Menschen, denen der Umgang mit neuen Medien wie dem Internet nicht so geläufig ist, stellt der „Stadtanzeiger“ ein wichtiges Informationsmedium dar„, so der Stadtrat gestern im Gespräch mit zittau-live. „Der Verlust als informationelles Bindeglied steht in keinerlei Relation zu den dadurch eingesparten Kosten.

Verkehrssicherungspflicht Sache der Grundstückseigentümer

Verkehrssicherungspflicht
Symbolbild

Die Folgen der anhaltenden Hitze in den vergangenen Sommern haben im sächsischen Wald ihre Spuren hinterlassen. Die durchschnittlich zu geringen Niederschläge begünstigen Dürreschäden an den Bäumen und die milden Temperaturen im Winter sorgen für eine steigende Population der Borkenkäfer. Beides trägt nachhaltig zum Baumsterben bei.

Gerade in Folge von Trockenheit, Schädlingsbefall und Sturmperioden steigt die Gefahr, dass Bäume die Verkehrssicherheit merklich beeinflussen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr appelliert daher eindringlich an die Eigentümer angrenzender Flurstücke entlang der Bundes- und Staatsstraßen sowie generell entlang aller öffentlicher Verkehrswege und Einrichtungen, ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen und Sturm- respektive Trockenschäden bzw. Bäume mit Schädlingsbefall zu beseitigen.

Abgestorbene und geschädigte Bäume stellen ein erhöhtes Risiko für die Verkehrsteilnehmer dar. Schließlich kann der Eigentümer bei schuldhafter Verletzung der Verkehrssicherungspflicht für etwaige Schäden haftbar gemacht werden.

Alarmstufe ROT!

Am Samstagabend erstrahlte das „Wirtshaus zur Weinau“ in gleisend-rotem Licht. Stadtrat und DJ Wolfgang Wauer hatte sich das beliebte Wirtshaus von Jens Claus und Maik Bollmann ausgesucht, um ein Zeichen zu setzen.

Die Veranstaltungsbranche fordert mehr Beachtung ihrer Situation und ruft deshalb die „Alarmstufe ROT“ aus. Hier muss man ein Zeichen setzen. Das heißt: Ich suche mir ein markantes Gebäude der Region aus und strahle dieses an.“ so Wolfgang Wauer im Gespräch mit zittau-live. „Durch die neuerliche Schließung der Gaststätten habe ich mich zuerst für das „Wirtshaus zur Weinau“ entschieden, um damit auch unsere Gastronomen zu unterstützen.

Dies war jedoch erst der Auftakt, weitere Lichtinstallationen werden folgen. „Helfen wird es ganz sicher nicht, aber wir haben gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt in der jetzigen Zeit ist und das wir zueinander stehen.“

In den sozialen Netzwerken kritisiert Wolfgang Wauer die Stadtverwaltung und deren Unfähigkeit zur eindeutigen Positionierung in dieser Problematik.