Unterwegs im Winter-Wunder-Land

Wir waren heut schon mal unterwegs im Winter-Wunder-Land! Und das aus gutem Grund – in wenigen Wochen ist bereits der 1. Advent. Bei vielen unserer Generation war es in Kindheitstagen üblich, das da die große Modellbahn aufgebaut wurde. Wir wollten dem heute einfach mal vorweggreifen und waren zu Besuch in einer der schönsten Modellbahn-Ausstellungen in ganz Sachsen! Mehr dazu am Freitag im Filmbeitrag hier bei zittau-live!

Musikalische Lesung als Auftakt des Mandau Jazz Festival 2020

Am kommenden Samstag, den 2. Oktober startet das diesjährige Mandau Jazz Festival mit einer musikalischen Lesung von Uschi Brüning & Lukas Natschinski (D) um 19:30 Uhr im Kretscham Niederoderwitz, Straße der Republik 70.

Schon von klein auf singt sie mit Begeisterung zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit dreizehn beschließt sie, als Sängerin berühmt zu werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald. An der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten Bühnenerfolge.

Auf Ihrer Lesereise wird Uschi Brüning von dem jungen aufstrebenden Pianisten Lukas Natschinski begleitet. Er unterstützt Uschi im musikalischen Teil am Piano, denn ohne Gesang lässt das Publikum eine Uschi Brüning nicht von der Bühne.

Karten im Vorverkauf zu 14 €, an der Abendkasse 18 € – Vorverkaufskarten bekommt ihr bei eventbrite über diesen Link!

 

Neue Vorträge im Museum Franziskanerkloster

In den nächsten Tagen finden im Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster Zittau mehrere Vorträge im Rahmen des Projektes „entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“ statt. Los geht es schon am morgigen Mittwoch um 17:00 Uhr:

Die „Repatriierung“ der Kresy-Vertriebenen und Sibirien-Rückkehrer in Polen mit Bartholomäus Nowak

Die Besiedlung der „wiedergewonnenen Gebiete“ in Polen nach 1945 wurde von der staatlichen Propaganda als Repatriierung bezeichnet. Die Zwangsumsiedlungen und Vertreibungen waren für die AnsiedlerInnen nicht weniger traumatisierend als selbige für die vertriebenen Deutschen zuvor. Im Vortrag werden die unterschiedlichen Etappen und Hintergründe der Umsiedlungen aus den verlorenen polnischen Ostgebieten in die neuen Westgebiete aufgezeigt. Im Zittauer Zipfel fanden vor allem polnische BewohnerInnen aus Ostgalizien, das heute zur Ukraine gehört, eine neue Heimat.

Weiter geht es dann am Mittwoch, den 7. Oktober, ebenfalls um 17:00 Uhr mit

Von Königshain zu Działoszyn: Die Geschichte eines oberlausitzischen Dorfes mit Ryszard Zawadzki

Die Geschichte von Działoszyn (Königshain) reicht bis ins Jahr 1280 zurück. Nach einem Landkauf durch das Kloster Marienthal erwähnt der Chronist Friedrich Oswald Sperrhacken „Cunegishain“ erstmalig. Den heutigen Namen Działoszyn erhielt der Ort erst 1947. Der Vortrag beleuchtet die bedeutsamsten, historischen Ereignisse aus der Perspektive seiner Bewohner.

Wichtig!

Die Plätze sind begrenzt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter Angabe der Kontaktdaten möglich.