Mal den Keller oder Dachboden aufräumen?

Dann könnt ihr gleich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden: Für den Jahrmarkt in Zittau am 3. Oktober werden noch Händler für den Trödelmarkt gesucht. Vielleicht lässt sich ja mit dem einen oder anderen Dachbodenfund noch ein paar Taler verdienen…

Alle Infos und Anmeldung ausschließlich über 0172 /  20 80 265!

Corona-Antikörpertests in sächsische Apotheken

Im Freistaat Sachsen darf nunmehr der Coronavirus-Antikörpertest „AProof“ freiverkäuflich, auch über Apotheken, abgegeben werden.

Grundsätzlich ist die Entwicklung eines Antikörpertests positiv zu werten. Durch die Landesdirektion Sachsen musste jedoch noch eine Bewertung erfolgen, damit für medizinische Laien ein sicherer Umgang mit dem Antikörpertest sichergestellt werden kann.

Der Test funktioniert so: Nach erfolgter Blutabnahme aus dem Finger und Überführung auf die dafür vorgesehene Filterkarte wird diese in ein firmeneigenes Labor übersandt und dort ausgewertet. Das Ergebnis des qualitativen Tests kann mittels personalisiertem Zugangscode über eine Plattform abgerufen werden.

Gesundheitsministerin Petra Köpping: „Nach intensiver Abwägung und Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen können wir nunmehr grünes Licht für die Abgabe der Tests durch sächsische Apotheken geben. Wir wissen, dass die Apotheken als Teil der patientennahen Gesundheitsversorgung die beste niederschwellige Beratung bieten können. Sie können daher die bei der Abgabe der Coronavirus-Antikörpertests wichtige Aufklärung leisten. Die Sicherheit für Anwenderinnen und Anwender steht für uns an erster Stelle.

Eine ausführliche Beratung durch entsprechend ausgebildetes Personal ist wichtig. Der Kunde sollte gut aufgeklärt werden. Ihm sollte klar sein, dass von einer Immunität bei positivem Testergebnis bezüglich des Vorhandenseins von Antikörpern nicht ausgegangen werden darf.

Symbolbild

 

Statement von Landrat Bernd Lange zur aktuellen Corona-Situation

Wir haben im Landkreis Görlitz eine Entwicklung der Corona-Pandemie, die nicht besorgniserregend ist, aber zunimmt. Ich habe wiederholt die Bitte an Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, dass Sie sich an die geltenden Hygieneregeln halten. Es gibt einige Menschen, dies sind aber nur wenige, die meinen, dass man die Regeln ignorieren kann. Das ist jedoch unvernünftig und gegenüber denjenigen, die sich an die Regeln halten, unsolidarisch. Ich bitte Sie, dass Sie sich jetzt im Herbst so wie in den Monaten Juni, Juli und August verhalten. Dann werden wir weiterhin einen moderaten Verlauf der Pandemie in unserem Landkreis erleben.“ so Bernd Lange. Mehr dazu im Beitrag:

Quelle: Landkreis Görlitz

Gesuchter Dieb randaliert im Trilex und in der Polizeizelle

Zwei stark alkoholisierte Männer zwangen gestern am Bahnhaltepunkt Neugersdorf um 20:29 Uhr einen aus Richtung Zittau kommenden und einfahrenden Zug durch ihr lautstarkes Verhalten am Bahnsteig zu einer Gefahrenbremsung.

Nachdem sie mehrfach mit einer Bierflasche gegen den Triebwagen geklopft hatten, stiegen sie ein und bepöbelten das Zugpersonal. Einen Fahrschein wollten sie nicht lösen. Schon am nächsten Halt endete ihre Fahrt. Beamte der Bundespolizei erwarteten bereits die beiden 35- und 40-jährigen Deutschen am Ebersbacher Bahnhof.

Einer der beiden wollte aber nicht kontrolliert werden, stellte seine Bierflasche auf dem Bahnsteig ab und wollte über die Gleise entkommen. Die Beamten konnten den Mann aber stoppen und fanden schnell eine Erklärung für sein Verhalten. Er wird seit einigen Tagen durch die Staatsanwaltschaft Görlitz wegen Diebstahls mit zwei Haftbefehlen gesucht. Während sein Gefährte nach der Kontrolle aus dieser entlassen werden konnte, musste der gesuchte Dieb mit zur Dienststelle. Er beleidigte immer wieder die Beamten und war auch mit einem Atemalkoholtest nicht einverstanden. Daraufhin wurde eine ärztliche Blutentnahme zur Bestimmung der Blutalkoholkonzentration angeordnet.

Der Mann verbrachte danach die Nacht in einer Zelle der Bundespolizei. Aber auch dies blieb nicht folgenlos. Der Festgenommene zerstörte die Auflage seiner Matratze und klopfte ständig gegen Fenster und Türen. Am heutigen Tage wurde er zur Verbüßung einer insgesamt 35-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe an die Justizvollzugsanstalt Görlitz übergeben. Die offenen Geldstrafen inklusive Gebühren in Höhe von insgesamt 742,55 Euro hatte er nicht zahlen können. Die Bundespolizeiinspektion leitete Ermittlungsverfahren wegen Leistungserschleichung, wegen Sachbeschädigung, wegen Nötigung und wegen Beleidigung ein.

Für Verweigerer der Impfpflicht könnte es künftig teuer werden…

Durch Corona etwas in den Hintergrund geraten ist die Tatsache, dass es eigentlich seit dem 1. März diesen Jahres eine Impfpflicht gegen Masern für Kita- und Schulkinder gibt. Und nicht nur für diese Personengruppe, die Pflicht zur Schutzimpfung umfasst auch Pädagogen, Erzieher, Mitarbeiter von Kantinen und Reinigungspersonal, diese müssen einen entsprechenden Nachweis sogar innerhalb von vier Wochen erbringen, so eine Schulleiterin aus der Region in einem gestrigen Gespräch mit zittau-live.

Diese Pflicht wurde bereits Ende des letzten Jahres vom Deutschen Bundestag gesetzlich verbrieft und hat das Ziel, diese besonders für Neugeborene und kleine Kinder hochgefährliche Krankheit flächendeckend auszurotten.

Erzieher und Lehrer haben dann die Pflicht, nicht-geimpfte Kinder nach Hause zu schicken. Gleichzeitig besteht jedoch für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern die Einhaltung der Schulpflicht. Vor allem für die Eltern könnte eine Impfverweigerung teuer werden, denn derzeit gilt folgende Regelung: Kommt ein Kind in die Krippe, so haben die Eltern bzw. der oder die Erziehungsberechtigten noch vor der Erstaufnahme einen entsprechenden Impfnachweis vorzulegen. Für Schulkinder, die bereits eingeschult sind, gilt eine Übergangsregelung: sie müssen bis spätestens 31. Juli 2021 eine entsprechende Impfung durch vorlegen eines Impfpasses nachweisen.

Danach dürfe es auch für sie teuer werden: Impfgegnern droht zusätzlich zum Ausschluss vom Krippen- oder Schulbesuch ein Bußgeld von 2.500 Euro! Und das nicht nur einmalig, dieses Bußgeld wird dann für jedes Jahr der Verweigerung erhoben.

Nachdem die „erste Welle“ der Corona-Pandemie mittlerweile etwas abklingt, gelangt dieses Thema wieder mehr in den Fokus von Schulleitungen und Gesundheitsämtern. Derzeit wird auch gerade bei Elternabenden an den Schulen in Zittau und Umgebung auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht.

(c) Symbolbild: Andreas Morlok

Grenzen zu Tschechien im Moment noch offen

In den Sozialen Medien werden Befürchtungen laut, dass derzeit die tschechischen Grenzen geschlossen werden bzw. bereits sind. Diese Verlautbarungen entsprechen aber nicht den derzeitigen Informationen, die zittau-live vorliegen. Dies könne sich jedoch täglich ändern, sobald die „gefährdungstechnischen Faktoren und Begründungen vorlegen“ – so wörtlich vor wenigen Minuten die entsprechenden Behörden.

Fakt ist jedoch auch die Tatsache, dass vor allem das tschechische Grenzgebiet unter anderem durch seine vielen Pendler stellenweise als Risikogebiet eingestuft und eine Reisewarnung herausgegeben wurde. Diese gelte jedoch nur als Empfehlung.

Stadtwächterzug rollt wieder zwischen Oybin, Jonsdorf und Zittau

Der beliebte Stadtwächterzug rollt am kommenden Samstag, den 26. September wieder zwischen Oybin, Jonsdorf und Zittau. Der Hauptmann der Stadtwache oder einer seiner Spießgesellen empfängt euch am Haltepunkt in Zittau und entführt euch zu einer unterhaltsamen Erkundungstour durch die königliche Stadt Zittau. Zu einem deftigen Mal lädt euch anschließend der Wirt aus dem Wirtshaus „Zum Alten Sack in das historischen Salzhaus. Gut gestärkt geht es nach ein wenig Freizeit selbstständig zum nahen Bahnhof, um die Rückfahrt anzutreten.

Stadtwächterzug

Foto mit freundlicher Genehmigung Zittauer Schmalspurbahn, (c) Mario England

Interessanter Lausitz-Vortrag in der Christian-Weise-Bibliothek Zittau

Für den bereits angekündigten Vortrag „Goethes Reise durch die Oberlausitz nach Schlesien“ von Dietmar Eichhorn am Mittwoch, dem 7. Oktober um 18:30 Uhr im Altbestand der Christian-Weise-Bibliothek Zittau, Lisa-Tetzner-Straße 11 sind nur noch wenige Plätze frei. Interessenten sollten sich also baldmöglichst melden unter Tel. 03583 696385.

Foto: Archiv zittau-live Oktober 2018

Michael Kretschmer diskutiert am Samstag in Ostritz

Auf einer Podiumsdiskussion am kommenden Samstag, den 26. September um 14:30 Uhr diskutiert der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer zusammen mit Irmgard Schwaetzer von der Synode der Evangelischen Kirchen in Deutschland und Christian Kipper – Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie und der Stiftung Deutsches Hilfswerk – auf dem Marktplatz in Ostritz über den zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das Ostritzer Friedensfest ist ein klares Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz in der Region. Mich beeindruckt das große ehrenamtliche Engagement und die Kreativität, mit dem die Bürgerinnen und Bürger vor Ort die Veranstaltung auf die Beine stellen, um das demokratische Miteinander zu fördern. Das Fest bietet eine gute Möglichkeit, um zu Themen wie Fremdenfeindlichkeit und Extremismus ins Gespräch zu kommen und die Bedeutung einer couragierten Zivilgesellschaft hervorzuheben. Denn Dialog ist der beste Weg, um gemeinsam Zukunft zu gestalten“, sagt Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Die Ostritzer Friedensfeste setzen seit 2018 mit ihrem Einsatz für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit ein herausragendes Zeichen für ein solidarisches Miteinander für Deutschland. Es ist beeindruckend, was die Menschen hier vor Ort mit ihrem freiwilligen Engagement erreicht haben. Wir sind stolz, als Partner des Deutschen Engagementpreises dieses Engagement letztes Jahr mit einem Sonderpreis gewürdigt zu haben und ich freue mich, dieses Jahr persönlich mit dabei zu sein„, so Kipper im Vorfeld der Diskussion.

Foto: facebook/Ministerpräsident Michael Kretschmer/© Florian Gaertner