Kleine Erinnerung: Herbstputz in Zittau und Olbersdorf

Der wegen Corona abgesagte Umwelttag wird in Absprache mit der Gemeinde Olbersdorf nunmehr am 26. September nachgeholt. Neben dem Areal um den Olbersdorfer See soll der Westpark von Unrat befreit werden.

Von den Teilnehmern, die sich aus Mitgliedern von Vereinen und Verbänden sowie interessierten Einzelpersonen zusammensetzen, werden Abfälle aus der Natur gesammelt und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Beginn ist um 09:00 Uhr, Ende gegen 13:00 Uhr. Wie im letzten Jahr laden die Bürgermeister nach getaner Arbeit zu einem gemeinsamen Imbiss ein.
Ansprechpartner: Olbersdorfer See/Westpark (Treff Parkbrücke): Ralph Bürger, Tel. 698 522

Quelle: Stadtverwaltung Zittau, (c) Foto: M. Huber

„Freunde des Zittauer Theaters“ unterstützen Schauspielensemble

Letzte Woche trafen sich die Mitglieder der „Freunde des Zittauer Theaters“ zu ihrer Jahresversammlung im Zittauer Theater. Neben den Berichten über die Arbeit im vergangenen Jahr standen zukünftige Vereinsaufgaben und Förderschwerpunkte auf der Tagesordnung. Die Vereinsmitglieder beschlossen unter anderem, dass der Verein in der Spielzeit 2020/21 die Inszenierung eines klassischen Stückes des Schauspielensembles des Theaters mit 2.500 Euro unterstützt.

Die Gründung des Vereins jährt sich im Herbst zum 30. Mal. Die Mitgliederversammlung war zugleich der Startschuss in das Jubiläumsjahr, das trotz Corona nun langsam und eingeschränkt beginnen soll. Mit kleineren und größeren Veranstaltungen, die bis ins nächste Jahr veranstaltet werden, wollen die Zittauer Theaterfreunde auf „ihr Theater“ aufmerksam machen.

Wenn auch ihr das Zittauer Theater unterstützten möchten, könnt ihr den Vorstand der Zittauer Theaterfreunde gern per Mail über theaterfreunde-zittau@gmx.de kontaktieren. Getreu dem Motto „Wir brauchen unser Theater – unser Theater braucht uns“.

Foto: Archiv zittau-live

„Mardi Gras“ aus München am Freitag in der Kirche Hainewalde

Ein Highlight in der Kirche Hainewalde steht auf dem Programm:

Am Freitag, den 25. September ab 20:00 Uhr gibt es ein Live-Konzert mit Mardi Gras aus München in der Kirche Hainewalde! 

Seit vielen Jahren begeistert „Mardi Gras“ seine Zuhörer mit Gesang, folkig-rockig-bluesigen Melodien und einer bezaubernd locker-(selbst)ironischen Moderation. Mit Gitarre, Bass und Mandoline sowie Keyboard wissen Sie immer wieder zu überzeugen, nicht zuletzt durch ihre Freude am Musizieren, eigene Texte und ehrliche Authentizität. Lassen Sie sich mitreißen von diesem dynamischen und facettenreichen Trio!

Neben „Altbewährtem“ wird die Band auch mit Neuem das Publikum begeistern und mitreißen und davon überzeugen, dass Kirchenbänke nicht ausschließlich zum Sitzen dienen …

Für einen Imbiss sorgt der Schlossverein. Einlass ab 19:00 Uhr!

Foto: Archiv zittau-live

Präventionstag der Polizei in Oybin

Einbrüche in Firmen und Wohnhäuser, Fahrrad- und Autodiebstähle, gewalttätige Übergriffe und perfide Betrugsmaschen bestimmen das tägliche Bild in den Medien. Zwar nimmt die Kriminalität statistisch gesehen seit Jahren ab, die gefühlte Sicherheit sinkt jedoch und die Angst, selbst Opfer eines Verbrechens zu werden, nimmt zu.

Um Bürgerinnen und Bürger in die Lage zu versetzen, selbst bei der Vorbeugung von Verbrechen aktiv zu werden und ihnen damit das Gefühl zu geben, nicht vollkommen ausgeliefert zu sein, ist das Beratungsteam des polizeilichen Fachdienstes Prävention mit unterschiedlichen Angeboten im öffentlichen Raum unterwegs. Neben telefonischen und persönlichen Beratungen für Haus- und Firmeninhaber vor Ort, kommt dabei auch das sogenannte Beratungsmobil zum Einsatz.

Auf öffentlichen Plätzen stehen die speziell geschulten Mitarbeiter der Polizei mit diesem speziell für diesen Zweck ausgerüsteten Bus, für die Anfragen aller Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Neben allgemeinen Hinweisen zum Thema Einbruchschutz und Verhaltensempfehlungen können im Infomobil auch spezielle Einbruchssicherungsvorrichtungen gezeigt werden.

So auch am 30. September, da macht das Infomobil der Polizei von 10:00 bis 14:00 Uhr in Oybin vor dem Haus der Gastes halt. Jeder der möchte, kann sich von den speziell geschulten Mitarbeitern der Polizei rund um das Thema Einbruchschutz beraten lassen.

(c) Foto: Polizeidirektion Görlitz

Diskussion voller Erfolg – neue Satzung lässt jedoch auf sich warten

Vorige Woche fand im Hotel „Dreiländereck“ ein Diskussionsforum zum Thema „nicht mehr zeitgemäße „Richtlinie für die gestalterische Sondernutzung im öffentlichen Raum“.“ Organisiert wurde die Veranstaltung vom Stadtrat Jens Hentschel-Thöricht und dem Kommunalpolitische Forum Sachsen e.V. 

zittau-live sprach gestern im Nachgang noch einmal mit dem Organisator über die Ergebnisse des öffentlichen Gesprächs. Jens Hentschel-Thöricht sieht die Veranstaltung als Erfolg. Dies zeigt schon allein die Tatsache, dass neben verschiedenen Stadträten auch rund 30 bis 40 betroffene Händler anwesend waren. Schon allein das spricht von der Brisanz des Themas. Eine sehr gute, sachlich fundierte Diskussion sei über zwei Stunden geführt worden. Im Ergebnis derer sei man zu der Entscheidung gekommen, dass die Verwaltung die besagte Satzung überarbeitet und dem Stadtrat in der Oktobersitzung zur Beschlussfassung vorlegt.

Die Durchsetzung der Richtlinie sorgte in jüngster Vergangenheit für Kritik der Gewerbetreibenden. Daraufhin beantragt DIE LINKE im Stadtrat, dass die Durchsetzung besagter Richtlinie bis zum Dezember 2020 ausgesetzt wird. Weiterhin wurde beantragt: Der Oberbürgermeister stellt den Stadträten zur Stadtratssitzung im September 2020 eine Synopse der Gestaltungssatzung zur Verfügung, aus der ersichtlich ist, welche Regelungen aufgrund gesetzlicher Vorgaben in der Gestaltungssatzung beinhaltet sind.

Oberbürgermeister Thomas Zenker erkannte die Eilbedürftigkeit dieses Antrages nicht an, so dass das Thema nicht auf der Tagesordnung der September-Stadtratssitzung stehen wird. Er sagte jedoch zu, dass dieses Thema noch im Herbst behandelt wird.

Neisse Filmfestival startet morgen

Am morgigen Donnerstag, den 24. September, startet das 17. Neiße Filmfestival. Bis zum Sonntag können sich die Besucher auf insgesamt rund 60 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme freuen. Hier gehts zum Programm!

Insgesamt werden acht der begehrten Neiße-Fische an die besten Filme vergeben, welche bei der Preisverleihung am Festivalsamstag im Filmtheater in Ebersbach verkündet werden. Am Tag darauf gibt es dann die Chance, ausgewählte Preisträgerfilme in Sondervorführungen zu sehen. Wann und wo welcher Preisträgerfilm läuft, wird am Samstagabend gegen 20:00 Uhr auf neissefilmfestival.net unter „Aktuell“ bekannt gegeben…

Quelle & Foto: facebook.com/Neisse Filmfestival 2020

 

Regionale Lebensmittelproduzenten stellen sich vor

Die Zittauer Volkshochschule setzt die wegen Corona unterbrochene Veranstaltungsreihe „Regionalität is(s)t in aller Munde“ ab nächsten Dienstag fort.

Es wird über die Herkunft, Verarbeitung und den Verkauf heimischer Produkte geredet und ihr lernt die jeweiligen Produzenten kennen. Den neuen Auftakt bildet der Ziegenhof Mocha und Berg am 29. September von 17:00 bis 19:15 Uhr.

Der Ziegenhof in Berzdorf-Hörnitz ist inzwischen eine feste Größe im Zittauer Gebirge. Die Milch der alten Rasse „Thüringer Waldziege“ wird vor Ort zu Käse veredelt, und zwar tagfrisch. Die Kombination aus der extensiven Biohaltung der alten Rasse, der Frische und der hohen Qualität der handwerklichen Veredelung garantiert einen feinen Geschmack, der auch Menschen überzeugt, die nicht gern „normale Ziegenprodukte“ verzehren. Ihre Arbeit begreifen Agnes und Carsten als nachhaltige, regional verwurzelte Landwirtschaftsform, die Dorf- und Landschaft mitgestaltet.

Weitere Termine:

Dienstag, 13. Oktober – Biogärtnerei Schostek (Zittau)

Dienstag, 10. November – Naturparkfleischerei Wagner (Hörnitz)

Aufgrund der gegenwärtigen Situation stehen nur begrenzte Raumkapazitäten zur Verfügung und somit ist eine Anmeldung zu den einzelnen Terminen immer erforderlich!

 

Eröffnung der neu gestalteten Rüstkammer mit Fechtschule und Führungen

Ab dem kommenden Samstag zeigen die Städtischen Museen Zittau im ehemaligen Franziskanerkloster die neu gestaltete Dauerausstellung zur Zittauer Rüstkammer. Diese befand sich ursprünglich wahrscheinlich im Rathaus und später im Salzhaus, das nicht zuletzt deshalb auch als Marstall bezeichnet wurde.

Zittaus Bürger waren zur Treue gegenüber ihrer Stadt verpflichtet und damit auch zur Verteidigung. Eigene Waffen mussten dafür bereitgehalten werden. Das konnte die Verteidigung der Stadt im Krieg sein, die Teilnahme an Feldzügen des Landesherrn oder die aktive Durchführung einer Fehde gegen Adelige oder andere Städte. Verteidigung und Kriegswesen lagen in der Hand aller Bürger. Daher kam es auch regelmäßig zu Musterungen und Übungen. Für solche Zwecke dienten Orte wie das noch heute erhaltene Schießhaus.

Die Kampftauglichkeit wurde bei Schützenfesten erprobt und gefeiert. Die heutige museale Rüstkammer beschreibt etwa 400 Jahre Zittauer Geschichte und ist somit Quelle für Kultur- und Militärgeschichte, aber auch für Handwerkskunst. Die Umgestaltung der Rüstkammer erfolgte mit Unterstützung der Hermann-Reemtsma-Stiftung. zittau-live war während der Umgestaltung vor Ort und zeigt hier noch einmal den Filmbeitrag vom 29. August.


PROGRAMM
13:00 Uhr und 15:00 Uhr: Führung
14:00 Uhr: Fechtschule für Groß & Klein mit Sven Richter (max. 20 Personen, mit Anmeldung)

An der Fechtstation können die Teilnehmer die Fechtweise mit dem Hofdegen, wie zur Zeit des Barocks gefochten wurde, ausprobieren. Sie erlernen die Grundlagen der Beinarbeit und die Handhabung der Waffe. Die Teilnehmer können anschließend das Hieb- und das Stoßfechten in kleinen vorgegebenen Übungen ausprobieren. Als Höhepunkte üben die Teilnehmer eine Finte und eine Entwaffnung. Um Verletzungen auszuschließen, benutzen alle Fechtinteressierten nur Waffen aus Plastik. Eine Teilnahme an Fechtschule und Führung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.