Unmut über die Sinnhaftigkeit der Sanierung Jonsdorfer Straße in Olberdorf

Nachdem die Jonsdorfer Straße – auch bekannt als S134 – bereits in Höhe des Bahnhofes Bertsdorf in den letzten Wochen saniert wurde, ist sie seit diesem Donnerstag auch direkt in Olbersdorf ab dem Kreisverkehr komplett gesperrt, die Asphaltschichten wurden bereits abgetragen. Fahrzeugführer werden über die Julius-Ringehahn-Straße und die Bertsdorfer Straße umgeleitet. Die Anwohner der Bertsdorfer Straße sind darüber nicht begeistert, zum einen war der jetzt sanierte Teilabschnitt der Jonsdorfer Straße bis zum Kreisverkehr in einem gutem bis sehr gutem Zustand, zum anderen zeigte sich bereits die letzten Tage, dass die Umleitung auf der ohnehin schon recht engen Straße, gerade durch den enorm gestiegenen LKW-Verkehr dann doch eher eine suboptimale Lösung ist.

Auch der Busverkehr der Linien 5 und 6 wird nun in beide Richtungen über den Oberen Viebig umgeleitet. Die Bushaltestellen „Jonsdorfer Straße“ und „Volksbad“ entfallen, zusätzlich wurde u.a. eine neue Haltestelle vor der Haltestelle Heizhaus eingerichtet. Die Jonsdorfer Straße ist eine der wichtigsten Straßen der Region, verbindet sie doch Zittau mit dem Zittauer Gebirge, Jonsdorf, Bertsdorf, weiterführend auch mit Großschönau.

Die 400.000 Euro teure Sanierungsmaßnahme des 1,4 km langen Streckenabschnittes, bei welcher unter anderem eine neue Tragschicht und die Deckschicht neu asphaltiert werden, wird von der Firma STL Bau GmbH Löbau ausgeführt, welche vom Landkreis Görlitz beauftragt wurde. Danach werden die Einmündungen an das neue Fahrbahnniveau angepasst. Dies wird wiederum eine Vollsperrung des Kreisverkehres und somit eine Umleitung über die Ernst-May-Straße und die Bertsdorfer Straße nach sich ziehen.

Die Jonsdorfer Straße bleibt bis zum 24. Oktober komplett gesperrt.

(c) Fotos: zittau-live

Wohnmobil am Oberer Viebig in Olbersdorf gestohlen

Unbekannte verschafften sich Donnerstagnacht gewaltsam Zugang zu dem Gelände einer Fahrzeug-Vermietung am Oberen Viebig in Olbersdorf. Sie entwendeten das ordnungsgemäß gesichert abgestellte Wohnmobil Capron (Fiat) Carado T mit dem amtlichen Kennzeichen: ZI – WV 200. Das ein Jahr alte Fahrzeug in den Farben Weiß und Beige hat einen Wert von ca. 58.000 Euro. Die Soko Kfz übernahm den Fall und fahndet international nach dem Fahrzeug.

(c) Symbolbild: Hersteller Capron GmbH / www.capron.eu

Ladendieb von der Hochwaldstraße geschnappt

Freitagnachmittag besuchte ein junger Mann einen Markt an der Hochwaldstraße in Zittau und füllte reichlich seinen Einkaufswagen. Anschließend verließ er den Kassenbereich, ohne dafür zu bezahlen.

Der Ladendetektiv, welcher den Diebstahl bemerkte, wollte den Täter gemeinsam mit einem weiteren Mitarbeiter aufhalten. Der Dieb stieß den Einkaufswagen gegen die Angestellten und flüchtete Richtung Ausgang. Dem Detektiv gelang es nach kurzer Verfolgung, den Täter festzuhalten, wurde jedoch dabei leicht verletzt.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 34-jährigen tschechischen Staatsangehörigen. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellten die herbeigeeilten Polizisten fest, dass der Täter bereits am 14. und 15. September Waren für rund 400 Euro aus einem Markt in Ebersbach gestohlen hatte.

Diesmal hatte der Langfinger versucht, Waren im Gesamtwert von rund 570 Euro zu entwenden. Außerdem befanden sich an seinem genutzten Fahrzeug Kennzeichen, welche nicht für dieses ausgegeben sind. Der 34-jährige Tscheche wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Er hat sich nun unter anderem wegen räuberischen Diebstahl vor Gericht zu verantworten.

Mitgliedergewinnung im ländlichen Raum

Sucht ihr neue Mitglieder für euren Verein? Ein Workshop am Donnerstag, den 24. September von 17:00 bis 18:30 Uhr in der Hillerschen Villa, Klienebergerplatz 1 in Zittau gibt euch Tipps und bringen euch Strategien bei, die euch bei der Suche im ländlichen Raum helfen werden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung zwecks Planung jedoch erwünscht unter b.bock@hillerschevilla.de.

Fahrerloser Opel quert B96 in Oderwitz

In Oderwitz hat ein Mann am Freitagvormittag seinen Opel auf dem Gelände einer Tankstelle nicht richtig gegen Wegrollen gesichert. Augenzeugen zufolge befuhr der Mann das Gelände und stellte sein Fahrzeug an der rechten Seite ab. Ohne den Opel entsprechend gegen Wegrollen zu sichern, verließ der Mann das Fahrzeug und begab sich in die Tankstelle. Der Mann war noch nicht in der Tankstelle, da begann das Fahrzeug bereits zu rollen. Glück im Unglück haben mehrere Verkehrsteilnehmer gehabt, das Fahrzeug querte zum Glück unfallfrei die Hauptstraße.

Das Fahrzeug kam letztendlich auf der anderen Seite der B96, zwischen einem Haus und einer Hecke zum Stehen. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht beziffert, dürfte aber ersten Erkenntnissen nach im mittleren vierstelligen Bereich liegen. Anstatt die Polizei über den Unfall zu informieren rief der Fahrzeugführer einen Pannendienst um sich aus der misslichen Lage befreien zu lassen. Zeugen bemerkten die Situation und verständigten die Polizei. Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die B96 voll gesperrt werden.

Quelle und (c) Foto mit Genehmigung Blaulichtreport Zittauer Gebirge