Crowdfunding-Kampagne für Keimzeit-Auftritt zum Ostritzer Friedensfest

Ostritzer haben eine Crowdfunding-Kampagne für den Auftritt der Band „Keimzeit“ (Kling Klang) auf dem Ostritzer Friedensfest gestartet. Auf der Plattform 99funken.de kann jeder spenden, um das Konzert am 26. September 2020 zu ermöglichen. „Das Ziel ist, bis zum 23. September eine Summe von 1600€ zu erreichen“, teilt Simone Hickmann, Initiatorin der Kampagne mit.

Aktuell steht die Spendensammlung bei 1.015 Euro. Mit dem Betrag, der über dieses Finanzierungsziel hinaus erreicht wird, werden alle weiteren Künstlerinnen und Künstler des Friedensfestes unterstützt. Die Spendensammlung ist unter dieser Adresse zu erreichen.

Neben Keimzeit werden auch Dota Kehr und Felix Meyer auftreten. Auch der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und Innenminister Roland Wöller haben ihr Kommen angekündigt.

Das 7. Ostritzer Friedensfest findet am 25. und 26. September in Ostritz statt. Das Fest wird getragen von einem breiten Bündnis von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich bereits 2018 über Partei- und Konfessionsgrenzen hinweg zusammengeschlossen haben, um ein sichtbares Zeichen für Toleranz und Demokratie zu setzen.

Mit den Ostritzer Friedensfesten, an denen jeweils etwa 3.000 Menschen teilnahmen, demonstrierten die Ostritzerinnen und Ostritzer für Demokratie und ein friedliches Miteinander. Sie bezogen damit ganz klar Position gegen das Schild und Schwert – Festival auf dem Gelände eines ehemaligen Hotels in Ostritz. Obwohl der Veranstalter dieses Treffen abgesagt hat, findet das Ostritzer Friedensfest unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen wie geplant statt.

(c) Symbolbild: Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal / Fotograf: Matthias Weber / Photoweber.de (2018)

Verspätete Premiere – Kabarett an schmaler Spur am 18. September

Eigentlich sollte Robby Mörre am 15. Mai sein Debüt bei der Zittauer Schmalspurbahn geben. Doch wie so Vieles, wurde auch diese Veranstaltung, der Corona-Pandemie geschuldet, abgesagt.

„Kabarett an schmaler Spur“ so heißt das neue Veranstaltungsformat bei der Zittauer Schmalspurbahn, dass eine Abendfahrt mit der Zittauer Schmalspurbahn nach Oybin mit der Kabarettvorführung von dem langjähriger Macher des mdr-Bahnmagazins „Auf schmaler Spur“ verbindet. „Wir sind froh, dass wir von vorn herein für die neue Veranstaltung zwei Termine in 2020 geplant haben. Und so sehen wir nun der Premiere am 18. September gespannt entgegen.“ so Manuela Bartsch, Marketing der Zittauer Schmalspurbahn.

…Mit Vollgas rasen wir auf der Autobahn des Lebens entlang. Um uns am Ende selbst zu überholen? Höchste Zeit, mal ein bisschen Tempo aus dem eigenen Leben rauszunehmen. Wenigstens für anderthalb Stunden…“ So lange dauert die Vorführung mit dem Titel „Schneller? Höher? Leider!“ vom Geraer Kabarettisten, Robby Mörre, im Haus des Gastes in Oybin.

Der Preis für den unterhaltsamen Abend beträgt 39,90 Euro inklusive bunter Gabelbissen im Zug von Jordan‘s Speisewagenteam. Reservierungen sind über das Kundenbüro der SOEG unter Telefon 03583 / 540540 möglich.

(c) Foto: SOEG

Lausitz-Festival steht in den Startlöchern

Konzerte, Theater, Installationen, Lesungen: Vor dem Hintergrund des Strukturwandels findet in der Lausitz in den nächsten Wochen ein hochkarätiges länderübergreifendes Kunst- und Kulturfestival statt.

Von Lübben bis Zittau erwartet das Publikum vom 25. September bis zum 16. Oktober beim „Lausitz-Festival“ ein außergewöhnliches Angebot, das nur durch die Zusammenarbeit der Kulturschaffenden in der Region und die Begeisterung vieler Gäste für die Region entstehen konnte. Geplant sind insgesamt fast 50 Veranstaltungen.

Die Schirmherrschaft hat u.a. der Ministerpräsident von Sachsen Michael Kretschmer übernommen. Bei der Vorstellung des Festivalprogramms  sprach er heute Vormittag von einem „zukunftsweisenden Projekt, das die kreativen Potenziale der Region aufzeigen und überregional ausstrahlen wird“.

Kretschmer unterstrich: „Sachsen und Brandenburg sind Verbündete. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass der Strukturwandel hier in der Lausitz eine Erfolgsgeschichte wird. Dazu passt auch dieses gemeinsame Kulturfestival. Es steht für die Energie und die Kreativität, die in der Lausitz zu Hause sind. Es steht auch für die Chancen und für neue Projekte und Impulse im Kulturbereich. Das Festival kann zudem dazu beitragen, den Gemeinsinn noch weiter zu stärken und Menschen zu berühren und zusammenzubringen. Mein Dank gilt allen Akteuren, die dafür geworben und daran mitgewirkt haben, dieses gemeinsame Kulturprojekt über Landesgrenzen hinweg auf die Beine zu stellen. Gut, dass es so gekommen ist. Ausdrücklich danken möchte ich auch dem Bund für die Unterstützung durch die Beauftragte für Kultur und Medien.

Alle Infos zum Thema unter www.lausitz-festival.eu

 

Foto: Archiv

Bewerbungsphase zur Unterstützung des Ehrenamtes startet heute um 09:00 Uhr

Der Freistaat Sachsen unterstützt das Ehrenamt auch in diesem Jahr. 80.000 Euro stehen für die zweite Antragsphase ab heute 09:00 Uhr zur Verfügung. Die Antragstellung ist ausschließlich online über diese Seite möglich. Das Portal wird geschlossen, sobald das verfügbare Budget ausgeschöpft ist.

Bewerben können sich Vereine und Einzelpersonen, die sich ehrenamtlich im Landkreis engagieren. Insgesamt lässt sich der Freistaat Sachsen die Unterstützung des Ehrenamtes in diesem Jahr 160.000 Euro kosten.

Symbolbild

Zittau kann (soviel) mehr? – Ein Leserbrief

Letzte Woche erreichte uns folgender Leserbrief, bei welchem wir lange überlegten, ob wir diesen veröffentlichen sollten oder nicht. Letztendlich sind wir jedoch zu dem Entschluss gekommen, im Rahmen der Meinungsfreiheit und des Neutralitätsprinzips mit der Veröffentlichung des Schriftstückes eine Diskussion innerhalb der Stadtgesellschaft anzuregen und damit eventuell sogar positive Effekte für die Zukunft zu erzielen.

Deshalb unsere Bitte: Lest euch dieses Schreiben einmal durch, denkt darüber nach und schreibt uns eure Meinung in die Kommentare, entweder hier auf unserer Webseite oder auf unserer Facebook-Seite!

„Für mich war die Rede von Herrn Langhammer und Herrn Zenker zur Gründung der Wählervereinigung „Zittau kann mehr“ ein Beleg und Hoffnungsschimmer für eine ganz tolle, jugendlich verliebte, neue Kraft in Zittau.

Nach mehreren Jahren komme ich jedoch zu dem Resümee, dass man all den Wahlversprechen bis zum heutigen Tag kaum etwas Gutes abgewinnen kann. Ja, vor der Wahl ist immer eitel Sonnenschein, doch die Realität holt einen schnell ein.

Ich bin enttäuscht – außer Spesen nichts gewesen, dass ist die nüchterne Bilanz. Projekte, Projekte aber was steckt wirklich dahinter? Eine Geldverbrennungsmaschinerie, bei der die Steuergelder der fleißig arbeitenden Bevölkerung verheizt werden. Erfolge gleich null, wie zum Beispiel die Kulturhauptstadtbewerbung mit dem jämmerlichen Versagen der Akteure, was als dilettantische Bewerbung bewertet wurde. Über den Kostenfaktor der Bewerbung ist das letzte Wort noch nicht gesprochen und auch die Stadträte wollen sicher eine genaue Abrechnung sehen.

Über solche Schlagworte, wie European Town of Sport oder „Zittau die Reiche“ kann man eigentlich nur noch schmunzeln, wenn es nicht so bitter ernst wäre. Nun schweben einige Akteure schon wieder in höheren Ebenen, wie zum Beispiel die Stadtwerkstatt mit bis jetzt zugesicherten rund 200.000 €, selbstverständlich wieder für ganz wichtige grenzüberschreitenden Projekte.

Dieses finanzielle Zuwendungen wären für einen gut durchdachten Plan für unsere Touristikbranche viel wichtiger. In Zeiten von Corona ist der Tourismus auf lange Zeit zu stärken und somit unsere Region in Deutschland bekannter zu machen, dass stärkt Wirtschaft und die einheimische Gastronomieszene.

Die Menschen wollen Fakten sehen und da beziehe ich mich ganz bewusst auf die B178, ein fähiger Oberbürgermeister ist jede Woche in Dresden und geht den Verantwortlichen solange auf die Nerven, bis man nachgibt. 

In der letzten Zeit überschlagen sich auch die Fauxpas der Stadtverwaltung, ob man bei der Bürgermeisterbewerbung so nebenbei nicht mitbekommt, dass der Bewerber US- Bürger ist oder man einen langjährigen Mitarbeiter in übelster Weise abserviert und sich dabei noch ganz toll findet.

Viele kleine und große Probleme hat unser Oberbürgermeister Thomas Zenker, er ist arrogant, lässt keine andere Meinung zu und behandelt die Stadträte bestimmter Fraktionen wie ein Landesfürst. Ein paar ausschlaggebende Punkte dabei waren zum Beispiel die Verabschiedung langjährige Stadträte mit mehr als 25 Jahren im Amt mit dem Geschenk von einem Glas Honig für ein viertel Jahrhundert ehrenamtlicher Tätigkeit. Das ist menschenverachtend und zeigt kein Gewissen. Ich denke, alle Stadträte würden sich eine spürbare Verbesserung bei der Zusammenarbeit wünschen, dazu gehört aber auch eine vernünftige und ausgewogene Menschenführung.“

Fotos und Videos im Netz – Was ist erlaubt, was nicht?

Dieser Frage geht ein Workshop der Digitalen Nachbarschaft (DiNa) am Mittwoch, den 16. September in der Hillerschen Villa nach.

Dürft ihr bestimmte Fotos und Videos online stellen oder sind sie rechtlich geschützt? Wie könnt ihr geschützte Inhalte dennoch veröffentlichen und wie findet ihr lizenzfreie Werke? Was müsst ihr tun, wenn es zu einer Abmahnung kommt? All diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Rechte und Pflichten im Umgang mit Fotos und Videos werden dann besprochen.

Achtung: Anmeldung bis zum 10.09.2020 unter b.bock@hillerschevilla.de !

 

„Schild und Schwert“ – Festival endgültig abgesagt

Das ursprünglich für den Sommer geplante, dann jedoch wegen Corona auf den September verschobene „Schild und Schwert“ – Festival auf dem Gelände des ehemaligen Hotels „Neißeblick“ in Ostritz wurde nun für dieses Jahr endgültig abgesagt, so Organisator Thorsten Heiße. Das Event sorgte im vergangenen Jahr für einen gewaltigen Medienrummel sowohl aufgrund eines exorbitanten Polizeiaufgebotes, eines kurzfristig ausgesprochenen Alkoholverbotes als auch der Tatsache, dass die Gegenbewegung in einer Spontanaktion sämtliches Bier in dem einzigen Supermarktes des Ortes aufkauften. Ob es mit dem „Schild- und Schwert“ – Festival im nächsten Jahr weitergeht ist im Moment noch nicht bekannt.

Organisator Thorsten Heiße
Massives Polizeiaufgebot vor dem Hotel „Neißeblick“

 

Fotos: Gwenny Nickel 2018