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Kirchenkino am kommenden Dienstag

In Zusammenarbeit der NETZWERKSTATT der Hillerschen Villa, des Kunstbauerkinos Großhennersdorf und der Kirchgemeinde Großhennersdorf-Rennersdorf findet am Dienstag, den 8. September um 19:00 Uhr in der Kirche Großhennersdorf die Veranstaltung „Kirchenkino“ statt.

Thema wird diesmal die Rolle von Kirche und populärerer Musik in der DDR sein. Der Berliner Filmemacher Tom Franke präsentiert dabei den Dokumentarfilm „Im Namen des Herrn – Kirche, Pop und Sozialismus“.

Dieser zeichnet die Entwicklung der brisanten Symbiose zwischen Kirche und Staat von den fünfziger Jahren bis zum Mauerfalls nach. Er lässt maßgebliche Protagonisten zu Wort kommen und zeigt bislang unveröffentlichte historische Filmaufnahmen.

Popmusik und Kirche waren in der DDR auf vielfältige Weise miteinander verflochten. Doch in welchem Maße und mit welcher Wirkung Jazz, Blues, Rock oder Punk die Gotteshäuser bevölkerten, ist kaum bekannt.

Die Kirche war ein besonderer Ort in der DDR – verfassungsrechtlich geschützt und doch beäugt. Systemkritische Stimmen, die sonst kein Podium hatten, fanden dort eine Nische, einen Fluchtraum. Visionäre Geistliche wie Walter Schilling oder Theo Lehmann öffneten den Unangepassten und Ausgestoßenen die Pforten, Jugendlichen, die sich an den gesellschaftlichen Verhältnissen rieben. Musik war das sinnliche Bindeglied. Jazzgottesdienste, Bluesmessen, Liedermacherabende oder Punkkonzerte zogen Tausende in die Kirchen.

Der Staat sah seinen Erziehungsanspruch durch die Allianz von Popmusik und Kirche empfindlich gestört. Jugendliche scherten aus den vorgezeichneten Bahnen aus, knüpften landesweite Netzwerke. Das Ministerium für Staatssicherheit platzierte seine Mitarbeiter in den Gotteshäusern und schmiedete Zersetzungsstrategien. Doch letztlich war die Bewegung mächtiger als jeglicher Gegenwind.

Im Anschluss an dem Film besteht die Möglichkeit mit Regisseur Tom Franke ins Gespräch zu kommen.

Der Eintritt ist kostenfrei.