Umweltminister Günther besichtigt Renaturierungsmaßnahmen in Großschönau

Umweltminister Wolfram Günther besucht am kommenden Montag gemeinsam mit der Landestalsperrenverwaltung drei Standorte an Lausur und Mandau in Großschönau.

Dort informiert er sich über eine bis Ende August 2020 durchgeführte Renaturierungsmaßnahme an der Mandau im Umfang von 145.000 Euro, eine in Planung befindliche Maßnahme zum Rückbau einer Ufermauer und eines Wehres zur Herstellung der Gewässerdurchgängigkeit der Mandau.

Abschließend soll an einem 2013 renaturierten Abschnitt der Lausur die Entwicklung des naturnah gestalteten Gewässerbettes gezeigt werden. Bei den Maßnahmen ging bzw. geht es darum, hydraulische Abflussprofile und Gewässerstruktur zu verbessern, Schäden des Hochwassers von 2010 zu beseitigen und Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu verbessern.

Die Lausur in Großschönau

 

(c) Foto: wikipedia

Vermutliche Kindesentführung misslang

Ein Kind ist am Donnerstagnachmittag an der Hauptstraße in Eibau offenbar von einem unbekannten Mann angesprochen worden. Der Verdächtige habe vorgegeben, dass er das Kind nach Hause bringen soll. Das Mädchen erkannte die Situation und begab sich schnell zu ihren Eltern. Bei dem Unbekannten soll es sich um einen circa 30 Jahre alten Mann mit dunklen Haaren und schwarzer Kleidung handeln. Die Polizei fahndete nach dem Verdächtigen, die Kripo rät zur Aufmerksamkeit. Verständigt bei verdächtigen Wahrnehmungen die Polizei! Sensibilisiert eure Kinder hinsichtlich solcher Ereignisse!

Symbolbild

Räuberischer Diebstahl in Zittauer Kleingartenanlage

Am frühen Donnerstagmorgen hat ein Unbekannter den Besitzer eines Gartengrundstücks am Hartauer Dammweg in Zittau bei einem Diebstahl mit einem Messer verletzt. Durch eine Alarmanlage in Kenntnis gesetzt, überraschte der Geschädigte den Langfinger in der Laube. Bei dem Versuch den Einbrecher festzuhalten, zog sich das Opfer eine leichte Schnittverletzung zu. Der Täter ließ das Diebesgut zurück und flüchtete.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen durch Kräfte des Polizeireviers Zittau-Oberland und der Bundespolizei konnte der Räuber jedoch in unbekannte Richtung entkommen. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren. Es entstand ein Sachschaden von etwa 150 Euro. Kriminalisten der Sonderkommission Argus übernehmen nun die weiteren Ermittlungen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei bei der Feststellung von Straftaten darauf hin:

  • Bewahren Sie Ruhe und denken Sie an die eigene Sicherheit. Begeben Sie sich nicht in Gefahr.
  • Verständigen Sie umgehend die Polizei.
  • Beantworten Sie die W-Fragen am Telefon (Wo, Was ist passiert, Wann, Wie viel Beteiligte, Wer ruft an).
  • Halten Sie den Kontakt am Telefon aufrecht. Das Gespräch beenden die Beamten.

Bei wichtigen Ereignissen ist meist ein Einsatzfahrzeug bereits während des Telefonats unterwegs.

Erneut Kritik am KVG

Seit Beginn des neuen Schuljahres sind bei uns etliche eMails von Eltern eingegangen, die nachfragten, was denn nun schon wieder bei der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck – kurz KVG – los sei. Beim Scannen der Kundenkarten (siehe Foto), die sowohl der KVG im Bereich des ZVON als auch der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) nutzt, soll es wohl ständig zu technischen Schwierigkeiten kommen, so das die sichtlich genervten Fahrer – wir sagen gleich dazu: selbstverständlich nicht alle!! – die Schülerinnen und Schüler nur noch durchwinken. Diesen Vorgang konnten wir selbst beobachten. Nach telefonischer Rücksprache mit Christian Schlemper, dem Pressesprecher des VVO, soll es dort mit genau den selben Karten keine Problemen geben.

Hinzu kommen in Zittau noch massive Beschwerden, das die Busse zu den Hauptstoßzeiten so stark überfüllt sind, das die Kinder nur dicht an dicht gedrängt im Bus stehen können. Zu Corona-Zeiten ist dies sicherlich eine suboptimale Lösung.

Anfang der Woche haben wir versucht, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KVGs ins Gespräch zu kommen, doch auch auf schriftliche Anfrage war die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck bis zum jetzigen Zeitpunkt zu keiner Stellungnahme bereit.

Großschönau und sein Bahnhof

Ein Bahnhof sollte eigentlich mehr sein, als zwei Gleise, ein paar Signale und ein Bahnsteig mit Laterne. Wohnt man in einem kleinen Dorf, dort, wo sich die Füchse „Gute Nacht“ sagen, hat man schon Glück, wenn es zusätzlich dazu ein paar überdachte Sitzplätze gibt. Größere Gemeinden sind da schon etwas komfortabler aufgestellt: sie besitzen ein Bahnhofsgebäude. Doch egal, wohin man an der Strecke von Zittau nach Dresden schaut – fast alle Bahnhöfe stehen vor dem Verfall…

So auch der Bahnhof von Großschönau. Doch zumindest ist hier im Verwaltungsbereich von Bürgermeister Frank Peuker Rettung in Sicht: Staatssekretär Dr. Frank Pfeil übergab ihm zwei Fördermittelbescheide im Volumen von etwas mehr als einer dreiviertel Million Euro, womit in einem ersten Schritt die Außenhaut des Empfangsgebäudes saniert werden soll. Auch muss die gesamte Dachkonstruktion wegen fortgeschrittener Schäden ausgetauscht werden. Eingedrungene Feuchtigkeit hat massive Schäden sowohl am Mauerwerk als auch an den Geschossdecken verursacht. Aufgrund des Alters des Bahnhofes ist die Einhaltung von Denkmalschutzbestimmungen unvermeidbar.

Die historische Empfangshalle soll als Zugang zum Hausbahnsteig wieder in Betrieb genommen werden und dann den Reisenden als Wartebereich dienen. Ist dann noch Geld übrig, könnte sich die Großschönauer Tourist-Information auch einen digitalen Informationspunkt vorstellen.

Großschönau und sein Bahnhof 1
Mehr Schein als Sein – mit etwas Farbe ist es nicht getan
Großschönau und sein Bahnhof 2
Die Fenster sollen nach historischem Vorbild erneuert werden
Großschönau und sein Bahnhof 3
Im ersten Schritt erhielt BM Frank Peuker rund eine 3/4 Mio. Euro für die Sanierung des Gebäudes

 

Wenn ihr am Wochenende schon mal im Zittauer Gebirge seid,…

…dann kommt doch auch mal nach Oybin und besucht bei der Gelegenheit mal die Oybiner Miniaturwelten gegenüber dem Haus des Gastes! Geöffnet ist immer dienstags bis sonntags jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr. Weitere Infos unter diesem Link!

Filmbeitrag: Archiv 2019

Katalog zur „entKOMMEN“-Ausstellung ab sofort erhältlich

Zur aktuellen Sonderausstellung der Städtischen Museen Zittau „entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“ kann ab sofort der Ausstellungskatalog für 10,00 € erworben werden. Die 144-seitige Publikation ist wie die Ausstellung zweisprachig in deutsch und polnisch.

Sowohl die Ausstellung als auch die Publikation umfassen drei Zeitepochen: Schon im 17. Jahrhundert gab es durch den Zuzug der Glaubensflüchtlinge aus Böhmen eine regelrechte Umwälzung, nach 1945 dann eine weitere. Und in jüngerer Zeit treffen immer wieder Geflüchtete aus verschiedenen Teilen der Welt in der Gegend ein.

So greifen in den Aufsätzen Lars-Arne Dannenberg und Matthias Donath die Themen Exulanten in der Oberlausitz und Vertreibung im Zittauer Zipfel 1945 auf. Bartholomäus Nowak schildert in seinem Text die Umsiedlung der polnischen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg. Zur Legitimität von „Schicksalsvergleichen“ Geflüchteter schreibt Stephan Scholz.

Ein zweiter Teil befasst sich umfassend mit den einzelnen Ausstellungsabschnitten. Den Abschluss bilden museumspädagogische Angebote zu Flucht, Vertreibung und Ankunft sowie Vertiefungen zu Kunstprojekten aus Sicht der Künstler.

Noch bis zum 18. Oktober ist die gleichnamige Ausstellung im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster in Zittau zu sehen.

Schöner wohnen in der Oberlausitz mit dem Einrichtungshaus Schimon

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Das Einrichtungshaus Schimon wurde 1993 gegründet. 1995 wurde das Gebäude des ehemaligen Konsum-Einrichtungshauses an der Äußeren Oybiner Straße 11 von den Eheleuten erworben. Nach umfangreicher Rekonstruktion wurde das Einrichtungshaus im April 1996 neu eröffnet.

Damit wurde die Geschichte des Hauses erfolgreich fortgesetzt, denn dieses Haus beherbergt nachweislich seit 1936 einen Möbelhandel. In den Jahren 1936 bis 1972 führte das Haus die Familie Porsche und ist unter dem Namen Möbel-Porsche bei den älteren Mitbürgern noch ein Begriff. Das Einrichtungshaus Schimon ist ein junges Unternehmen, dass sich den alten Traditionen verpflichtet fühlt und diese bewahrt.

Die Oberlausitz ist nicht nur das Zittauer Gebirge, Löbau, Bautzen oder Zittau, die Oberlausitz sind auch die schönen Dörfer mit den typischen Umgebindehäusern. Schöner aber niedriger und kleiner Wohnraum sind die Kehrseite der Medaille. Diesem Problem hat sich das Unternehmen gestellt – keine Decke ist zu niedrig, kein Raum zu klein, um sich nicht wohnlich und angenehm einzurichten.