Nichts ist mehr sicher….

Gewaltsam drangen unbekannte Täter in drei Gartenlauben in Zittau in der Friedensstraße ein. Gestohlen wurden Werkzeuge und Getränke. Der Diebstahlschaden beziffert sich auf rund 550 Euro, der Sachschaden wurde mit rund 200 Euro angegeben. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Ebenfalls eingebrochen wurde am Freitagnachmittag in Hirschfelde in den Neißtalweg – hier jedoch in einen Pkw Ford. Gestohlen wurden eine Sporttasche mit persönlichen Sachen und ein Smartphone. Der Stehlschaden beläuft sich auf rund 600 Euro, der Sachschaden beziffert sich auf zirka 300 Euro. Auch hier ermittelt die Kripo und weißt ausdrücklich noch einmal darauf hin, keine Wertsachen sichtbar im abgestellten Fahrzeug liegen zu lassen!

 

 

Freiwillige fürs Zittauer Theater gesucht!

Das Gerhart-Hauptmann-Theater bietet ab dem 1. September 2020 ein Freiwilliges Soziales Jahr für kulturinteressierte Jugendliche und junge Erwachsene an. Wer schon immer den Alltag hinter den Kulissen eines Theaters kennenlernen und Einblicke in Produktionsprozesse sowie Organisation erhalten wollte, sollte sich schnellstmöglich auf eine der offenen Stellen bewerben. In Zittau ist eine Stelle in der Produktionsassistenz zu besetzen. Interessierte können jetzt die Gelegenheit beim Schopfe packen!

Den Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird während des FSJ eine erste Orientierung geboten. Im Theater bietet das Freiwillige Soziale Jahr die Möglichkeit, den Theateralltag abseits der Bühne kennenzulernen, mit verschiedenen Gewerken zusammenzuarbeiten, in die Planung und Organisation von Theaterveranstaltungen eingebunden zu sein und einen Einblick in verschiedene Berufsbilder zu erhalten. Dabei sind die FSJler vom 1. September 2020 bis 31. August 2021 volle 40 Stunden pro Woche fest in den Ablauf des Unternehmens eingebunden. Außerdem werden viermal im Jahr einwöchige Seminare veranstaltet.

Interessierte richten bitte schnellstmöglich ihre Bewerbung für die Stelle an die Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH, z. Hd. Frau Patricia Hachtel, Theaterring 12, 02763 Zittau (P.Hachtel@g-h-t.de)

Kennt jemand dieses Kind?

Nein? Dann klären wir euch mal fix auf!

Jeder ist bestimmt schon dran vorbei gelaufen – am Brunnen vor dem Zittauer Museum auf der Klosterstraße. Dort befindet sich der Grüne Born, auch Grüner Brunnen genannt. Dieser entstand fast gleichzeitig wie der Samariterinbrunnen im Jahr 1679. Er wurde vom Schlossermeister Michael Fröhlich geschaffen, stand zunächst auf dem Markt und wurde 1934 an seinen jetzigen Standort vor dem Museum verbracht.

Auf einer sechseckigen Brunnenschale lagert eine schmiedeeiserne, haubenähnliche Bekrönung, eine meisterliche Arbeit barocker Schmiedekunst. In der reichen Ornamentik befinden sich Monogramme, ein kursächsisches Wappen und die Jahreszahl 1679. Bekrönt wird das Ganze von einer vergoldeten Kugel und dem gleichen Wappen. Die Brunnenplastik des kleinen Knaben aus Sandstein ist eine Arbeit aus der ersten Hälfte des 20. jahrhunderts.

zittau-live bedankt sich recht herzlich bei Daniela Schüler vom Kulturhistorischem Museum Franziskanerkloster Zittau für die fachliche Unterstützung zu diesem Beitrag!

Quelle: Thorsten Pietschmann „Zittau. Acht Jahrhunderte Architektur und Kunst“ – (c) Fotos: M. Huber

 

Guter Start im neuen Café Magnolie

Seit einer Woche gibt es auf der Zittauer Franz-Könitzer-Straße Nummer 27 – nur wenige Meter neben der Feuerwehr – das neue Café Magnolie. Dort, wo einst die „Erbse“ beheimatet war, empfängt nun die ursprünglich aus Polen stammende Wioleta Marynicz-Hoch ihre Gäste. Wir waren gestern nachmittag vor Ort und haben uns das neue Cafe einmal selbst angeschaut.

Für die Uhrzeit – es ist kurz nach halb zwei – ist das Café gut besucht. Fast könnte einem Wioleta leid tun – ihre neue Mitarbeiterin ist ausgefallen, so wuselt sie ganz allein durch die Küche und das frisch renovierte  Café. Aber sie hat die Lage im Griff, alle Gäste scheinen glücklich und zufrieden. Im Angebot sind – wie sollte es anders sein – überwiegend polnische Gerichte und Getränke. Die Auswahl ist gut, die Preise moderat. Das kleine Bier kostet 2 Euro, das haben wir in Zittau auch schon ganz anders erlebt.

Seit dem 19. Juni habe sie jetzt geöffnet, erzählt uns Wioleta in einer ruhigen Minute. Insgesamt sei das Café Magnolie bisher gut angenommen worden. Viele Gäste schauen auch erst einmal. Geöffnet ist immer dienstags bis sonntags, jeweils von 12:00 bis 20:00 Uhr.

Café Magnolie 1

Café Magnolie 2

(c) Fotos: M. Huber