Ganze Arbeit geleistet…

Glaubt man unter anderem auch einem großen deutschen und unabhängigen IT-Magazin, dann haben die Forscher und Entwickler der Corona-Warn-App ganze Arbeit geleistet. Das kleine und eigentlich recht sinnvolle Mini-Programm ist wesentlich besser, als Kritiker und Verschwörungstheoretiker angeben. Das basiert auf drei Tatsachen:

1.) Datenschutzrechlich gibt es absolut gar keine Bedenken. Erstens werden die Daten nicht auf irgend einen Server übertragen sondern nur dezentral auf dem jeweiligen Smartphone gespeichert. So können weder Bewegungs- noch Verhaltensprofile erstellt werden. Jeder, der sich mit der Materie auskennt, kann den Quellcode der App aus- bzw. nachlesen. Nirgends findet sich eine programmiertechnische Schnittstelle, über welche bestimmte Muster übertragen werden können. Zweitens basiert die App auf Bluetooth LE, wobei das LE für Low Energy steht und weniger Strom verbraucht als zum Beispiel eine Bluetooth-Musik-Box. Low Energy reduziert zudem auch die Übertragungsreichweite.

2.) Sämtliche Mobilfunkanbieter haben sich bereit erklärt, dass für die wenigen dringend notwendigen Datenübertragungen kein Datenguthaben verbraucht wird. Dies wird von den jeweiligen Anbietern übernommen.

3.) Wie sich gezeigt hat, liegt der durch die App bedingte zusätzlich Stromverbrauch zumindest bei Android-Geräten bei gerade einmal durchschnittlich 3 Prozent. Das Argument, die App ziehe einem den Akku leer, zieht also nicht.

Aufgrund unserer eigenen Recherchen in Kombination mit der Meinung anderer Fachmagazine kommen wir zu dem Ergebnis, dass die Nutzung der App nicht nur sinnvoll sondern auch sicher ist. Entscheiden muss das natürlich dann trotzdem jeder für sich selbst.

Symbolbild, Quelle: unter anderem Computerbild

Zeugenaufruf zu illegalen Grenzübertritten in Oybin / Lückendorf

In der Nacht vom 16. auf den 17. Juni kam es im Bereich Lückendorf zum Grenzübertritt von 11 visapflichtigen Drittstaatsangehörigen, die durch Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei mit Unterstützung eines Bundespolizeihubschraubers gestellt werden konnten. (siehe hier). Gegen alle Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Inzwischen befinden sich einige der Flüchtlinge, die aus dem Jemen, dem Irak, aus Syrien und aus dem Libanon stammen, im Asylverfahren und andere wurden in die Tschechische Republik zurückgeschoben.

Die weiteren Ermittlungen richten sich gegen die international agierenden Schleuser, an die die Flüchtlinge zum Teil einige tausend Euro Schleuserlohn zahlen mussten und für den illegalen Grenzübertritt verantwortlich zeichnen. Um weitere Kenntnisse zum Transport von Einzuschleusenden in das Grenzgebiet und auch über die Grenze in das Bundesgebiet zu erhalten, bittet die Bundespolizeiinspektion Ebersbach um Hinweise aus der Bevölkerung unter der Telefonnummer 03586 / 76020.

(c) Symbolbild: Hermann Meinold