Freistaat will nun endlich auch Eventbranche unterstützen

Die Staatsregierung hat beschlossen, im Rahmen eines Förderprogramms „Denkzeit – Event“ Sachsens Event- und Veranstaltungsbranche beim Neustart zu unterstützen. Damit wird eine Idee der CDU-Fraktion umgesetzt. Neue Veranstaltungsformate unter Berücksichtigung notwendiger Hygiene- und Logistikkonzepte erfordern kluge und nachhaltige Konzepte.

Dazu sagt der CDU-Tourismuspolitiker Jörg Markert: „Die Eventbranche in Sachsen trägt maßgeblich dazu bei, dass wir Kulturreiselandes Nr. 1 in Deutschland sind! Die geplanten Mittel in Höhe von 2 Millionen Euro sind also eine gute Investition – und nicht nur eine Hilfe! Wir gehen damit einen völlig neuen Weg in Deutschland und unterstützen die Eventbranche direkt bei Veranstaltungen im Freistaat Sachsen und den coronabedingten Mehraufwendungen. Als CDU werden wir uns im Landtag jetzt für die notwendige Zustimmung einsetzen.“

„Wir wollen wieder eine lebendige Veranstaltungskultur in Sachsen initiieren. Aus diesem Grunde haben wir als CDU-Fraktion Gespräche mit der Branche geführt und zugehört. Die Neukonzeption und Weiterentwicklung von Veranstaltungsformaten führt zu coronabedingten Mehrausgaben wie zum Beispiel durch Hygienekonzepte. Das Geld hilft bei der Planung, Neukonzeptionen, Machbarkeitsstudien und Vorbereitung von Veranstaltungen. Darüber hinaus sind Innovationen im Bereich der Gästeführungen, bei Stadtrundgängen oder touristischen Applikationen willkommen.“

Quelle: CDU Sachsen

Kleine Erinnerung….

Auf ein Bier – mit Landtagsabgeordnetem Dr. Stephan Meyer

Wie geht es weiter mit der Lausitz?

Darüber können politisch und wirtschaftlich Interessierte morgen um 19:00 Uhr mit dem Landtagsabgeordnetem Dr. Stephan Meyer im Dorfgemeinschaftshaus Lückendorf auf der Kirchbergstraße 3 diskutieren.

Damit setzt er seine Veranstaltungsreihe „Auf ein Bier – mit Ihrem Landtagsabgeordneten Stephan Meyer“ fort. Als Gast wird der Beauftragte für Strukturentwicklung in der Lausitz Dr. Stephan Rohde anwesend sein. Nach seinem Vortrag zu den Prioritäten, die der Freistaat Sachsen für die Region setzt, gibt es Gelegenheit für Fragen, Anmerkungen und Austausch mit den Gastgebern – zum Thema Strukturwandel und anderen Problemen der Region.

 

Ausbildungsbetriebe erhalten Finanzhilfe

Die von der Corona-Pandemie betroffenen Ausbildungsbetriebe werden mit einem Zuschuss zur Ausbildungsvergütung unterstützt – sie erhalten einen einmaligen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe des individuellen Ausbildungsentgeltes für sechs Wochen. Das gilt für Ausbildungsbetriebe, die von Kurzarbeit betroffen sind und nicht mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen. Beantragt werden kann noch bis zum 30. Juni 2020.

Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Dulig dazu: „Die duale Ausbildung ist eine Säule unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Deshalb müssen wir sie besonders in schwierigen Zeiten in Gang halten. Aus diesem Grund haben wir in Sachsen den Zuschuss zur Ausbildungsvergütung frühzeitig in der Corona-Pandemie auf den Weg gebracht.“

 

Justizministerin befürchtet Missbrauch der Corona-App

Seit heut ist sie also verfügbar, die stellenweise umstrittene Corona-App (wir berichteten gestern unter diesem Link). Noch ist die App erst wenige Stunden alt und schon werden seitens des Justitzministeriums Befürchtungen über mögliche Missbrauchsmöglichkeiten laut.

Doch bevor jetzt Verschwörungstheoretikern ein Nährboden gegeben wird – nein, der mögliche Missbrauch liegt nicht auf Seiten der Behören und Institutionen, vielmehr hat Sachsens Justizministerin Katja Meier vor Einschränkungen bei der Freiwilligkeit der Nutzung gewarnt.

Sie sieht unter anderem die Gefahr, dass die App sozusagen als digitales Eintrittsticket zum Beispiel von Händlern, Veranstaltern und Arbeitgebern zweckentfremdet werden kann. Hier – so lautet ihre Forderung – muss der Gesetzgeber schnellstmöglich nachbessern und die gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen.

Die Benutzung der App soll und muss freiwillig bleiben, nur so erfüllt sie ihren Zweck.

Öffentliche Führungen starten heute

Die Städtischen Museen starten heute ihre öffentlichen Führungen durch die Sonderausstellung „entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“. Aufgrund der bedingten Abstandsregelungen und im Interesse der Besucher gibt es dienstags und donnerstags jeweils 09:45 Uhr und einmal am Wochenende um 10:00 Uhr eine ca. einstündige Führung für bis zu fünf Teilnehmer. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter 03583-55479581 und unter Angabe der Kontaktdaten möglich. Im Museum ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes verpflichtend.

Weitere Termine:

Dienstag | 16.6. | 09:45 Uhr
Donnerstag | 18.6. | 09:45 Uhr
Samstag | 20.6. | 10:00 Uhr
Dienstag | 23.6. | 09:45 Uhr
Donnerstag | 25.6. | 09:45 Uhr
Sonntag | 28.6. | 10:00 Uhr
Dienstag | 30.6. | 09:45 Uhr
Donnerstag | 2.7. | 09:45 Uhr
Samstag | 4.7. | 10:00 Uhr

Quelle & (c) Foto: Städtische Museen Zittau