Haltung zeigen. Aber bitte nicht erkannt werden!

Das hätte man heute denken können beim Auto-Korso des DGB und der Initiative „Paradiesvögel statt Reichsadler“. Diese „demonstrierten“ auf der B96 zum einen gegen die Aktivitäten der Corona-Gegner, zum anderen gegen die Verwendung von Reichsflaggen. Flagge zeigen hieß dann sinngemäß auch die Devise – nur bitteschön nach Möglichkeit ganz anonym! Abgeklebte Kennzeichen an den Fahrzeugen, zum Teil auch abgeklebte Fensterscheiben, teilweise vermummte Insassen – das Ganze angeblich mit Duldung der auch vor Ort anwesenden Polizeikräfte. Oberflächlich betrachtet hätte man auch denken können, es handelt sich um eine Antifa-Werbeveranstaltung – geht man von mehreren Transparenten aus. Das Ganze wie gesagt sogar eskortiert von der Polizei. Beobachter vor Ort sprechen von einem Skandal!

Karawane der Vernunft“ – so nannten die Teilnehmer selbst ihren Konvoi. Fragt sich nur wo diese hochgelobte Vernunft bleibt, wenn Korso-Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen ausscheren und bewusst auf Menschen am Straßenrand zuhalten. Das Auto als Waffe, Respekt!

Fassen wir es mal aus unserer Sicht zusammen. Hier geht es doch schon lange nicht mehr um Corona und die Begleiterscheinung. Das Ganze entwickelt sich immer weiter zum pseudo-politischen Possenspiel. Fast könnte es in einem den Eindruck erwecken, der mündige Bürger ist ausgedorrt in seinem Verlangen, mal irgendwie wieder gegen irgendwas zu demonstrieren. Plötzlich geht es auch wieder um Flüchtlinge, gegen AfD und Antifa, als ob einer von beiden den Corona-Virus in SEINEM Plattenbaukeller gezüchtet hätte….

Wie auch immer, das Demonstrationsrecht ist im Grundgesetz verankert. Und das ist gut so. Jeder sollte seine Meinung öffentlich und ohne Angst vor Repressalien äußern dürfen. Warum jedoch – und da sind wir wieder am Anfang – haben es die DGB-Mitglieder nötig, sich für ihre Meinungsäußerung „unsichtbar“ zu machen? Vor was haben sie Angst? Man könnte denken, die ganze Welt ist nur noch verrückt. Aber da steht uns kein Urteil zu….

Demonstrationen gehen weiter

Nachdem gestern erneut am Zittauer Herkulesbrunnen demonstriert wurde, gehen die Proteste wie angekündigt heute entlang der B96 weiter. Derzeit ist ein Auto-Korso auf der Strecke unterwegs, mehr dazu im Laufe des Tages.

AzubiTicket wird erweitert

Zum 1. August wird das im vergangenen Jahr eingeführte Azubiticket für noch mehr Jugendliche nutzbar. Der Freistaat und die Verkehrsverbünde erweitern den Berechtigtenkreis. Damit können nunmehr alle Auszubildende, auch die, die ihren Berufsschulort außerhalb von Sachsen haben, aber bei einem sächsischen Betrieb lernen, und insbesondere auch alle Freiwilligendienstleistende im Freistaat günstig Bus und Bahn fahren.

Das Ticket ist als Abo für 12 Monate bei den Verkehrsunternehmen erhältlich und kostet pro Verbund nur 48,- Euro. Azubis und Freiwilligendienstleistende, die in mehreren Verbünden mobil sein möchten, können für je 5,- Euro die anderen sächsischen Verkehrsverbünde zukaufen. Das heißt, dass Azubis und Freiwilligendienstleistende für 68,- Euro monatlich in ganz Sachsen und im MDV-Verbundraum mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mobil sind.

Alle Infos zum Ticket findest Du unter www.dein-azubiticket.de

Zittauer Schauspielensemble liest im Klosterhof

Ab dem kommenden Freitag, dem 19. Juni kehrt das Schauspielensemble des Gerhart-Hauptmann-Theaters unter dem Titel „Mit Abstand das Schönste im Klosterhof“ auf die Bühne zurück. Vor der stimmungsvoller Kulisse des Klosterhofes gibt es dann verschiedene Lesungen,  inszeniert von Dorotty Szalma, Patricia Hachtel und Ramona Ries.

Den Anfang macht „Die Zimmerschlacht“ von Martin Walser. Während sich hier Sabine Krug und Tilo Werner als lange verheiratetes Ehepaar angiften und pointiert und bissig Beleidigungen servieren entsteht bei „Indien“ zwischen zwei Qualitätsprüfern im Gastronomiebereich, die sich anfänglich nicht ausstehen können eine wirkliche Freundschaft. Die Tragikomödie wird gelesen von Paul Nörpel und Marc Schützenhofer.

Informationen zu allem Lesungen, Terminen und eventuellen Änderungen findet ihr unter www.g-h-t.de.

Heute ist der 17. Weltblutspendetag – Wie stehts bei euch?

Kurz vor den Sommerferien werden in den Kliniken meist auch die Blutkonserven knapp. Diese werden jedoch dringend benötigt, nicht nur für die Versorgung von Patienten, sondern auch für die Herstellung von Medikamenten. Heute ist der 17. Internationale Weltblutspendetag – doch wie ist es um die Spendenbereitschaft bestellt? Würdet ihr Blut spenden?

Der Weltblutspendetag soll die Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema lenken. Im Fokus des 17. Internationalen Aktionstages stehen alle Menschen, die mit ihrer Blutspende Leben retten. Rund 1,7 Millionen Menschen sind als Blutspender beim DRK und zeigen Flagge für die Blutspende als Akt der Solidarität.

Heute ist der 17. Internationale Weltblutspendetag

Quelle: u.a. DRK Sachsen, (c) Foto: M. Huber