In Zittau wird wieder jeden Samstag demonstriert

Auch am kommenden Samstag treffen sich die Mitglieder der „Gruppe engagierter Bürger gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie“ wieder von 11:00 bis 11:30 Uhr am Zittauer Herkulesbrunnen zu einer weiteren Demonstration. Dieses Mal geht es um den Erhalt der Grundrechte – für Freiheit, Demokratie, Selbstbestimmung und Toleranz.

Entstanden ist die Bewegung auf der Basis mehrer Protestschreiben von anfänglich rund 100 Bürgerinnen und Bürgern. Im Laufe der letzten Wochen hat sie immer mehr Unterstützer gefunden. Zu einer der größten Veranstaltung der Gruppe kamen rund 400 Menschen auf den Platz vor dem Salzhaus.

Wie zittau-live von der Gruppe erfuhr, ist diese der Auffassung, dass der Lockdown aufgrund der offiziellen Zahlen unnötig war und zu großen Schäden, sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich und menschlich geführt hat. Sie fordert daher, dass die Bundes- und Landesregierungen endlich Verantwortung für ihr Handeln übernehmen und die Maßnahmen sofort beendet werden, insbesondere die Abschaffung von Mundschutz, Abstands- und Hygieneregeln für Kinder und Jugendliche in Kindergärten, Schulen und im ÖPNV.

So wird die kommende Demonstration auch unterstrichen mit einem Zitat von Jean-Jacques Rousseau, in welchem es heißt:

„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.“

„Die derzeitigen Maßnahmen schränken die Freiheit eines jeden in den verschiedensten Bereichen ein. Manch einer würde dies freiwillig tun, andere empfinden z.B. den vorgeschrieben Mundschutz buchstäblich als einen Maulkorb. Das Abstandsgebot ist im Falle eine Infektion nachvollziehbar, führt jedoch bei langfristigem Bestehen zu einer Desozialisierung der Gesellschaft, welche wir nicht für gut heißen können. Die ggf. noch zu erwartenden Einschränkungen in den verschiedensten Bereichen wie der Kita, der Schule, dem Beruf oder in der Freizeit, was bereits mit dem Masern-Schutz-Gesetz begonnen hat und in Gesetzesentwürfen und Aussagen verschiedener Politiker wie Impfung, Immunitätsausweis oder der Tracing-App bereits zum Ausdruck kam, schränken die gesundheitlichen Selbstbestimmung, die freie Berufswahl, die Bewegungsfreiheit und vieles mehr ein oder drohen, diese Freiheiten einzuschränken.“ so die Meinung der Gruppe gegenüber zittau-live.

(c) Fotos: Susanne Klötzer