Werkschließung verhindern! LINKE solidarisch mit Mitarbeitern der Oderwitzer Schokoladenfabrik

Zur angekündigten Werkschließung der Schokoladenfabrik Kathleen in Oderwitz erklären Jens Hentschel-Thöricht, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Görlitz und Nick Prasse, Gemeinderat in Oderwitz:

„Es ist nicht hinnehmbar, dass Bundesregierung und Bundestag milliardenschwere Hilfspakete und Liquiditätshilfen zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung stellen und gleichzeitig Unternehmen ganze Werke schließen wollen! Die Bewältigung der Krise darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten erfolgen!

Besonders irritierend ist es, dass noch vor wenigen Monaten in einem Gespräch zwischen Geschäftsführung und der damaligen Oderwitzer Bürgermeisterin Adelheid Engel der Standort als nicht gefährdet bezeichnet wurde.

Es müssen nun alle Optionen geprüft werden, damit die Beschäftigten mit ihren teils hochspezialisierten Berufen eine Zukunft in Oderwitz bekommen. Die Unternehmensführung sollte konstruktive Vorschläge auf den Tisch legen und neue Ideen präsentieren, wie der Standort Oderwitz durch innovative Produkte oder Umstrukturierungen erhalten werden kann. Die Schokoladenproduktion hat hier eine lange Tradition, viele Familien arbeiten seit Generationen in der Fabrik.

Keinesfalls dürfen die Beschäftigten für Versäumnisse der Unternehmensführung haftbar gemacht werden. Die Rübezahl-Riegelein Unternehmensgruppe muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die für 2022 angekündigte Werkschließung zu verhindern. Dazu sind zeitnah Gespräche mit Belegschaft, Betriebsrat, Gewerkschaft, der Gemeindeverwaltung und dem Freistaat Sachsen über mögliche Perspektiven zu führen. DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Das Zittauer Salzhaus – einst und heute

1389 wurde der Stadt Zittau das Salzstapelrecht verliehen. Daraufhin errichtete man eine Salzkammer auf dem Platz vom heutigen  Zittauer Salzhaus, die jedoch nicht erhalten geblieben ist. Salz war zu dieser Zeit sehr wertvoll, sodass es sogar als Zahlungsmittel eingesetzt wurde. Durch das neue Recht gelangte Zittau zu Wohlstand.

1511 wurde das Grundgebäude vom heutigen Zittauer Salzhaus auf den Grundmauern der alten Salzkammer errichtet und diente als Rüstkammer, Pferdestall und Lagerhaus. Um mehr Lagerraum zu schaffen, erweiterte man das Gebäude 1572 auf vier Stockwerke. Sein heutiges Aussehen erhielt das Zittauer Salzhaus 1730 durch das Aufsetzen eines Mansarddaches, dadurch wurde weiterer Lagerplatz auf fünf Dachböden geschaffen. Die Stadtwaage, mit der alle Handelsgüter abgewogen wurden, befand sich an der Nordseite des Gebäudes.

Als die Bedeutung des Salzhandels im 17. Jahrhundert abnahm, baute man das Dachgeschoss zu einem Kornmagazin um. Im Siebenjährigen Krieg wurde das Salzhaus 1757 von einer zwölf Pfund schweren Kanonenkugel getroffen.

Im 19. Jahrhundert wurden neben dem Städtischen Fuhrbetrieb und dem Hauptarchiv der Stadt Zittau auch militärische Einheiten bis 1945 im Salzhaus untergebracht. Ab 1965 erfolgte eine erneute Nutzung als Kornspeicher sowie bis 1994 als Stadtarchiv. Später richtete man im Obergeschoss Wohnungen ein. Von 1998 bis 2002 wurde das Zittauer Salzhaus denkmalgerecht rekonstruiert.

Seit 2005 ist die historische Immobilie im Besitz der landkreiseigenen Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH, die das Gebäude unter dem Motto Bildung, Erlebnis und Einkauf vermarktet.

Auf zwei Etagen ist die Christian-Weise-Bibliothek auf etwa 1800 Quadratmetern untergebracht. Weiterhin befinden sich die Räume der Fachdienste Planung, Bau, Umwelt und Kreisforstamt des Landkreises Görlitz im Haus. Auf den unteren zwei Stockwerken und in der Alten Schmiede sind mehrere Ladengeschäfte und Restaurants untergebracht. Saisonale Themenmärkte finden ebenfalls im beziehungsweise vor dem Zittauer Salzhaus statt.

zittau-live bedankt sich bei unserem Follower „Klaus Heinz“ für das historische Bildmaterial

Zittauer Salzhaus

Quelle Geschichte: wikipedia; (c) Fotomontage: M. Huber

Zumindest die Schilder stehen…

Eigentlich sollten letzten Montag die Arbeiten zum grundhaften Ausbau der Inneren Weberstraße beginnen. So kündigte es die Stadtverwaltung an, so berichteten wir in unserem Beitrag vom 19. Juni, nachzulesen hier. Doch bis kurz vor dem Wochenende ist fast nichts passiert, außer das Schilder aufgestellt wurden.

Stattdessen mehrt sich der Unmut der Zittauerinnen und Zittauer gegen die unzähligen gleichzeitig gesperrten Straßen. Mit dem Auto käme man kaum noch irgendwo durch, so der (fast) einstimmige Tenor einer Blitzumfrage von zittau-live. Besonders katastrophal ist die Situation für ortsunkundige Touristen. Zwar seien die Umleitungen ausgeschildert, aber aufgrund des unübersichtlichen Einbahnstraßensystems schwer zu praktizieren.

Tierpark Zittau: Crowdfunding-Projekt für Wasserspielplatz noch bis Dienstag

Noch bis zum 30. Juni läuft das Crowdfunding-Projekt des Zittauer Tierparks für einen neuen Wasserspielplatz. Angestrebt waren zuletzt 8.000 Euro – wie wir gestern Abend erfuhren, wurde diese Wunschsumme gestern durchbrochen. Bereits am Donnerstag waren wir zu Besuch und sprachen mit Andreas Stegemann über das Projekt – mehr dazu im Filmbeitrag….

Durch die Situation in den vergangenen Monaten war das Geld knapp und musste in erster Linie für laufende Kosten eingesetzt werden. Trotzdem möchte der Tierpark Zittau den Traum nicht aufgeben und einen Wasserspielplatz bauen, damit sich die kleinen Gäste kreativ mit dem faszinierenden Element beschäftigen können. Möchtest auch Du noch unseren Tierpark unterstützen, dann kannst Du das auf

https://www.kommunales-crowdfunding.de/tierpark-zittau

Nichts ist mehr sicher….

Gewaltsam drangen unbekannte Täter in drei Gartenlauben in Zittau in der Friedensstraße ein. Gestohlen wurden Werkzeuge und Getränke. Der Diebstahlschaden beziffert sich auf rund 550 Euro, der Sachschaden wurde mit rund 200 Euro angegeben. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Ebenfalls eingebrochen wurde am Freitagnachmittag in Hirschfelde in den Neißtalweg – hier jedoch in einen Pkw Ford. Gestohlen wurden eine Sporttasche mit persönlichen Sachen und ein Smartphone. Der Stehlschaden beläuft sich auf rund 600 Euro, der Sachschaden beziffert sich auf zirka 300 Euro. Auch hier ermittelt die Kripo und weißt ausdrücklich noch einmal darauf hin, keine Wertsachen sichtbar im abgestellten Fahrzeug liegen zu lassen!

 

 

Freiwillige fürs Zittauer Theater gesucht!

Das Gerhart-Hauptmann-Theater bietet ab dem 1. September 2020 ein Freiwilliges Soziales Jahr für kulturinteressierte Jugendliche und junge Erwachsene an. Wer schon immer den Alltag hinter den Kulissen eines Theaters kennenlernen und Einblicke in Produktionsprozesse sowie Organisation erhalten wollte, sollte sich schnellstmöglich auf eine der offenen Stellen bewerben. In Zittau ist eine Stelle in der Produktionsassistenz zu besetzen. Interessierte können jetzt die Gelegenheit beim Schopfe packen!

Den Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird während des FSJ eine erste Orientierung geboten. Im Theater bietet das Freiwillige Soziale Jahr die Möglichkeit, den Theateralltag abseits der Bühne kennenzulernen, mit verschiedenen Gewerken zusammenzuarbeiten, in die Planung und Organisation von Theaterveranstaltungen eingebunden zu sein und einen Einblick in verschiedene Berufsbilder zu erhalten. Dabei sind die FSJler vom 1. September 2020 bis 31. August 2021 volle 40 Stunden pro Woche fest in den Ablauf des Unternehmens eingebunden. Außerdem werden viermal im Jahr einwöchige Seminare veranstaltet.

Interessierte richten bitte schnellstmöglich ihre Bewerbung für die Stelle an die Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH, z. Hd. Frau Patricia Hachtel, Theaterring 12, 02763 Zittau (P.Hachtel@g-h-t.de)

Kennt jemand dieses Kind?

Nein? Dann klären wir euch mal fix auf!

Jeder ist bestimmt schon dran vorbei gelaufen – am Brunnen vor dem Zittauer Museum auf der Klosterstraße. Dort befindet sich der Grüne Born, auch Grüner Brunnen genannt. Dieser entstand fast gleichzeitig wie der Samariterinbrunnen im Jahr 1679. Er wurde vom Schlossermeister Michael Fröhlich geschaffen, stand zunächst auf dem Markt und wurde 1934 an seinen jetzigen Standort vor dem Museum verbracht.

Auf einer sechseckigen Brunnenschale lagert eine schmiedeeiserne, haubenähnliche Bekrönung, eine meisterliche Arbeit barocker Schmiedekunst. In der reichen Ornamentik befinden sich Monogramme, ein kursächsisches Wappen und die Jahreszahl 1679. Bekrönt wird das Ganze von einer vergoldeten Kugel und dem gleichen Wappen. Die Brunnenplastik des kleinen Knaben aus Sandstein ist eine Arbeit aus der ersten Hälfte des 20. jahrhunderts.

zittau-live bedankt sich recht herzlich bei Daniela Schüler vom Kulturhistorischem Museum Franziskanerkloster Zittau für die fachliche Unterstützung zu diesem Beitrag!

Quelle: Thorsten Pietschmann „Zittau. Acht Jahrhunderte Architektur und Kunst“ – (c) Fotos: M. Huber

 

Guter Start im neuen Café Magnolie

Seit einer Woche gibt es auf der Zittauer Franz-Könitzer-Straße Nummer 27 – nur wenige Meter neben der Feuerwehr – das neue Café Magnolie. Dort, wo einst die „Erbse“ beheimatet war, empfängt nun die ursprünglich aus Polen stammende Wioleta Marynicz-Hoch ihre Gäste. Wir waren gestern nachmittag vor Ort und haben uns das neue Cafe einmal selbst angeschaut.

Für die Uhrzeit – es ist kurz nach halb zwei – ist das Café gut besucht. Fast könnte einem Wioleta leid tun – ihre neue Mitarbeiterin ist ausgefallen, so wuselt sie ganz allein durch die Küche und das frisch renovierte  Café. Aber sie hat die Lage im Griff, alle Gäste scheinen glücklich und zufrieden. Im Angebot sind – wie sollte es anders sein – überwiegend polnische Gerichte und Getränke. Die Auswahl ist gut, die Preise moderat. Das kleine Bier kostet 2 Euro, das haben wir in Zittau auch schon ganz anders erlebt.

Seit dem 19. Juni habe sie jetzt geöffnet, erzählt uns Wioleta in einer ruhigen Minute. Insgesamt sei das Café Magnolie bisher gut angenommen worden. Viele Gäste schauen auch erst einmal. Geöffnet ist immer dienstags bis sonntags, jeweils von 12:00 bis 20:00 Uhr.

Café Magnolie 1

Café Magnolie 2

(c) Fotos: M. Huber

Umsatzsteuersenkung ab 1. Juli – was Gastwirte und Händler wissen sollten

Die Bundesregierung hat eine temporäre Senkung der Umsatzsteuer vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 beschlossen. Aber wie setzen Unternehmen diese Senkung nun kurzfristig um? Welche Dinge gilt es zu beachten?

Steuerberater Dieter Morgner referierte am 22. Juni in der IHK-Geschäftsstelle Zittau vor Unternehmern zu allen steuerrechtlichen Aspekten der Senkung. Er nahm sich ebenfalls Zeit, ausführlich die Fragen der anwesenden Teilnehmer zu beantworten und auf individuelle Problemstellungen einzugehen. Als Service der IHK wurden diese zwei Vorträge und Diskussionen – einmal mit dem Fokus auf die Handelsbranche und einmal auf das Gastgewerbe – aufgezeichnet.

Beiden Videos findet ihr hier:

Quelle und (c) Videos: IHK, (c) Foto: M. Huber

Über Nacht Autoräder abmontiert

Unbekannte haben sich in der Nacht zu Donnerstag an einem Audi in Großschönau zu schaffen gemacht. Sie hoben den A6 mit einem Wagenheber an und demontierten zwei Kompletträder. Anschließend suchten sie mit ihrer Beute das Weite. Es entstand ein finanzieller Schaden in Höhe von etwa 300 Euro. Auch einen Sachschaden von rund 2.000 Euro verursachten die Diebe. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: Polizeidirektion Görlitz

Polizei warnt vor vermehrten Telefonbetrügen

Die Polizei Zittau-Oberland hat in den vergangenen Tagen mehrfach Anzeigen aufgrund versuchtem Telefonbetrug erhalten und warnt deshalb die Bevölkerung.

In Zittau kam es demzufolge allein gestern zu zwei Fällen. Ein angeblicher Enkel meldete sich bei einer 78-Jährigen. Er gab vor einen Unfall mit dem Auto seines Chefs gehabt zu haben. Er müsse nun für die Reparatur aufkommen und benötige 25.000 Euro. Die Seniorin bemerkte, dass die Stimme ihres „Enkels“ ungewöhnlich klang. Dies tat der Betrüger damit ab, dass er eine Allergie hätte. Die Dame ging nicht auf die Forderungen ein, legte auf und informierte die Polizei.

Die Kriminalpolizei nahm in allen Fällen die Ermittlungen auf und warnt vor weiteren Versuchen der Betrüger. Geht am Telefon niemals auf Geldforderungen ein und nennt keine persönlichen Daten. Im Zweifelsfall wendet euch an Ihre Angehörigen und natürlich an die Polizei.

Hainewalde morgen Abend auch im mdr

Die Sendung „Unterwegs in Sachsen“ auf mdr berichtet am morgigen Samstag um 18:15 Uhr über unseren „Naturpark Zittauer Gebirge“. Auch der schöne Ort Hainewalde mit seinem prägenden Schloss, seinen vielen bemerkenswerten und vor allem ehrenamtlichen Akteuren und bemerkenswerten Facetten wird dabei einmal in angemessener Weise präsentiert und gewürdigt.

Die Dreharbeiten dazu fanden Ende Mai statt und decken vor allem die Bereiche unserer vielfältigen touristischen Anziehungspunkte ab – so zum Beispiel die Seifenherstellung, die Hainewalder Limonadenmanufaktur, das Schlossprojekt sowie die Gruft und ihre überregional bedeutenden Prunk-Särge.

Anschauen lohnt sich!


Foto: Archiv

Die FerienTickets für ganz Sachsen und die Regionen machen mobil!

In einem Monat starten die Sommerferien und mehr Schüler als gewöhnlich verbringen in diesem Jahr diese Zeit in Sachsen. Damit sie trotzdem viel erleben und rundum mobil sind, bieten die sächsischen Verkehrsverbünde passende Tickets für Schüler und Azubis bis 20 Jahre an. Zum einen gibt es das FerienTicket Sachsen, das im gesamten Freistaat gilt. Alternativ bieten die beiden regionalen Verbünde VVO und ZVON ein FerienTicket für Dresden und Ostsachsen an.

Das FerienTicket Sachsen kostet 30 Euro und gilt sechs Wochen lang in ganz Sachsen und dem gesamten Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV), also auch bis Halle oder Altenburg. „Für nur 68 Cent pro Tag können die jungen Fahrgäste Busse, Züge, Straßenbahnen und viele Fähren nutzen“, betont Dirk Benofsky, Tarifleiter im Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON). „Damit ist das Ticket eine sehr günstige Alternative für die Zeit, in der viele Schüler keine Monatskarte für den Weg zur Schule haben und gleichzeitig Ferienausflüge geplant sind.“

Schüler und Azubis, die nur in ihren Heimatregionen unterwegs sind, können die lokalen Varianten des Ferientickets nutzen. Rund um Dresden, Bautzen, Görlitz und Zittau gibt es für 19 Euro das FerienTicket VVO+ZVON vom ZVON und dem benachbarten Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Das Ticket gilt in beiden Verkehrsverbünden in allen Bussen, Straßenbahnen, Nahverkehrszügen und auf vielen Fähren. Zusätzlich können einige der besonderen und historischen Verkehrsmittel mit dem Ticket genutzt werden.

Beide Tickets gelten täglich vom 18. Juli bis 30. August, außer montags bis freitags zwischen 4 Uhr und 8 Uhr. Die Schüler und Azubis benötigen eine Kundenkarte der Verbünde, einen Schülerausweis oder eine Bescheinigung der Schule. Zusätzlich gehört der Name auf das Ticket, da es nicht an andere Personen weitergegeben werden darf. Ein Fahrrad kann fast überall kostenfrei mit. „Alle Details rund um die Tickets haben die Verbünde auch online auf der gemeinsamen Seite www.dein-ferienticket.de zusammengefasst“, so Sandra Trebesius, Marketingleiterin beim ZVON.

(c) Foto: M. Huber

Wie gehts eigentlich mit dem Lausche-Turm voran?

Das haben wir uns vorgestern auch gefragt, also haben wir mit jemanden gesprochen, die es wissen muss: Janet Kratzer von der Kratzer Metallbau GmbH. Der Familienbetrieb hat unter anderen die Stahlteile des neuen Turms angefertigt, wie wir uns bereits zur letzten Spätschicht am 8. November 2019 in den Werkhallen des Unternehmens anschauen durfte. Die Montagearbeiten auf der Lausche liegen voll im Zeitplan, so Janet Kratzer gegenüber zittau-live. Die Plattform ist soweit fertig, nächste Woche werden noch die Dachgrundkonstruktion und weitere Schienen montiert. In die Schienen kommen später dann die Steinplatten rein. Auch die ersten Richtfunkantennen verschiedener Mobilfunkanbieter sind bereits montiert. Aber macht euch selbst ein Bild!

Wir bedanken uns recht herzlich bei der Metallbau Kratzer GmbH für die freundliche Unterstützung zu diesem Beitrag!

Eine Aussicht, die ihren Namen im Moment nicht verdient

Läuft man am Olbersdorfer See vom Restaurant „Captian Hook“ kommend rechts um den See, kommt man nach nur wenigen Gehminuten an die ursprünglich mal schöne „Helmut-Sattler-Aussicht“. Helmut Sattler, so erfahren wir von der an einem Stein befestigten Schild, lebte bis 2009 und war nicht nur Kreis- und Ortswegewart, sondern auch der Baukoordinator der Gemeinde Olbersdorf bei der 2. Sächsischen Landesgartenschau.

Soweit, so gut. Jedoch sollte eine Aussicht, so sie sich so nennt, zumindest ein Kriterium erfüllen: Sie sollte dem Besucher das geben, was sie verspricht – eine Aussicht. Nun ist es allerdings so, dass sich die Natur immer einen Weg sucht und der geht für gewöhnlich nach oben. Sträucher und Pflanzen wachsen nun mal. Wachsen sie jedoch zu hoch, ist es vorbei mit der schönen Aussicht, so auch gestern Abend. An dem idyllisch gelegenen Rastplatz guckt man wortwörtlich „ins Grüne“ – nichts mehr zu sehen, vom schönen O-See und auch kaum noch etwas von Zittaus Stadtsilhouette.

Vielleicht fühlt sich die zuständige Behörde ja angesprochen und nimmt mal eine Kettensäge in die Hand, dann besteht vielleicht bald „Aussicht“ auf Aussicht…

(c) Fotos: M. Huber

Der Buchsommer steht vor der Tür!

In wenigen Tagen – also kurz vor Beginn der Sommerferien – startet die Zittauer Christian-Weise-Bibliothek wieder den beliebten Buchsommer, bei welchem es darum geht, das Kinder und Jugendliche über die Ferien eine bestimmte Anzahl Bücher lesen, im Nachgang dazu einige Fragen beantworten und somit tolle Preise gewinnen können. Eine tolle Sache, wie wir finden, denn Lesen bildet ja bekanntlich. Wir wollten mehr dazu erfahren und waren gestern vor Ort, um uns mit Victoria Stabrey über das Thema zu unterhalten. Wenn ihr einen der tollen Preise abstauben wollt – was es alles zu gewinnen gibt, verraten wir jetzt natürlich nicht – dann schaut in unseren Filmbeitrag!

 

Neue Ausstellung in der Christian-Weise-Bibliothek

Seit heute gibt es offiziell eine neue Ausstellung in der Zittauer Christian-Weise-Bibliothek im Salzhaus, welche vom „Zirkel Schreibender Zittau“ organisiert wurde.

Dieser gestaltet zum 2. Mal eine Ausstellung, dieses Mal steht „Haiku“ im Mittelpunkt. Das aus Japan stammende Haiku-dichten findet weltweit immer mehr Freunde, auch unter den Mitgliedern des Zirkels. Diese haben die Haikus zusammen mit eigenen Fotos in Szene gesetzt und hoffen, dass die Arbeiten zu nachdenken oder vielleicht sogar zum selbst-ausprobieren animieren.

Der „Zirkel Schreibender Zittau“ wurde bereits 1960 in der DDR – damals unter dem Namen „Zirkel Schreibender Arbeiter“ – gegründet und gehörte zu den Besten des Landes. Seine Mitglieder schrieben auf hohem Niveau, das belegen gute Texte, die noch vorhanden sind. Eines ist geblieben: Viele Menschen wollen schreiben – Geschichten aus ihrem Leben, Reiseerzählungen, Gedichte, und, und, und. Im Zirkel sind sie herzlich willkommen. Dieser trifft sich jeden letzten Mittwoch im Monat, um telefonische Anmeldung unter 035844 / 70108 wird gebeten.

Quelle: Monika Hahnpach, (c) Fotos: M. Huber

Heute Abend starten die 19. Filmnächte in der Weinau!

Gegen 21:30 Uhr geht es heute los – so Petrus mitspielt. Gezeigt wird dann der Film „Die Känguruh-Chroniken„, eine deutsche Verfilmung der aberwitzigen Alltagsgeschichten des Kleinkünstlers Marc-Uwe Kling. Wir waren gestern bereits vor Ort und sprachen mit der Projektmanagerin Karolin Lorenz. Was dieses Jahr wegen Corona (geringfügig) anders ist, seht ihr im Filmbeitrag. Das Interview haben wir gestern aufgezeichnet.

 

Lesen bildet!

Und schon allein aus diesem Grund bietet die Christian-Weiße-Bibliothek im Salzhaus auch dieses Jahr wieder den beliebten „Buchsommer“ an, bei welchem ihr zudem noch tolle Preise gewinnen könnt! Wie das geht? Wir sagens euch – morgen früh im Filmbeitrag, natürlich bei zittau-live.de!

Filmnächte ab Morgen in der Weinau!

Morgen Abend starten im Freilichtkino in der Weinau die mittlerweile 19. Filmnächte – die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren. Wir waren bereits jetzt vor Ort und sprachen mit der Projektverantwortlichen Karolin Lorenz. Alles was ihr darüber wissen solltet erfahrt ihr morgen früh im Filmbeitrag auf zittau-live.de!

Auch das beliebte „Grußschinner Schissn“ entfällt…

Ursprünglich für das Wochenende 17. bis 20. Juli 2020 geplant, fällt dieses Jahr auch das beliebte „Grußschinner Schissn“ auf dem Festgelände vor der Alten Webschule in Großschönau dem Corona-Virus zum Opfer. Dies teilte jetzt die Gemeindeverwaltung mit. Die aktuellen Regelungen lassen ein derartiges Volksfest nicht zu. Das nächste „Grußschinner Schissn“ ist nun für den 16. bis zum 19. Juli 2021 geplant. Als kleine Reminiszenz haben wir noch einmal in unserem Archiv gewühlt und den Beitrag von 2018 ausgegraben:

Die IV. Klosternacht Oybin wird zum Kloster-Tag!

Am 11. Juli jährt sich zum vierten Mal die Klosternacht Oybin. Aufgrund der aktuellen Situation hat sich die Gemeinde Oybin dazu entschlossen, die Abendveranstaltung abzusagen. Allerdings sollen Gäste, die sich Burg und Kloster verbunden fühlen, an diesem Tag trotz Allem ein besonderes Angebot während der Öffnungszeiten von 09:00 bis 18:00 Uhr bekommen. Unter dem Motto:

„Begegnung von Gotik und Romantik“

Fantastisch, malerisch, romantisch und bedeutungsvoll

erlebt ihr die Wiederentdeckung des Oybin, gebannt auf Leinen und Papier im Vergleich zum realen Motiv. Einer der Bekanntesten Maler der Romantik wird den interessierten Betrachtern die Sichtweisen der Inspiration näherbringen. Der Zittauer Maler Karl Wolfgang Weber schlüpft eigens dafür in die Rolle von Casper David Friedrich.

Ab 10:00 Uhr wird die Besichtigung der Burg und Klosteranlage ergänzt durch Einblicke in das Alltagsleben der Klosterbrüder. Durch die Akteure der IG Burg und Kloster werden den Gästen Stationen des Lebens und Wirkens der Cölestiner Mönche nachempfunden. In der Klosterapotheke erschließt sich das Wissen und die Anwendung von Kräutern und Essenzen, das Skriptorium ist zum Lesen, Schreiben und Studieren geöffnet und in der Buchbinderei erklärt sich die Kunst des Buchherstellens auf dem Oybin.

Für Familien ist es interessant zu erfahren, wie mit Federkiel geschrieben, mit Holz und Leder gebunden und mit Kräutern geheilt wurde. Die Schmetterlingsfee verzaubert mit Feenstaub und Pietro Belcampo berichtet von fernen Reisen, teuflischen Dingen und erheitert die Gemüter zur Kurzweil. Für die musikalische Untermalung sorgt das Quartett Arbòr alaparum aus Lückendorf.

Klosternacht Oybin 2

Klosternacht Oybin 2

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Uwe Heinrich

Veranstaltungstipp für Kids: Baba-Jaga in Niederoderwitz

Am morgigen Freitag, dem 26. Juni präsentiert das Puppentheater „Sternenzauber“ um 17:00 Uhr beim Kirmes-drive-in an der B 96 auf dem großen Parkplatz beim Gemeindeamt Niederoderwitz die Hexe Baba-Jaga und ihre Abenteuer im Zauberwald.

Was die Baba-Jaga wieder geplant hat und ob sie damit durchkommt – lasst euch überraschen! Das Puppentheater für die ganze Familie!

Alles gut bedacht – Schloss Hainewalde seit heute wieder mit Krone!

Rund 100 Zuschauer haben sich heute früh rund um das Schloss Hainewalde eingefunden, um dem spektakulären Aufsetzen der tonnenschweren, denkmalgerecht-nachgebauten Turmkrone beizuwohnen. Selbst der Regen konnte sie davon nicht abbringen, immerhin sieht man sowas nicht jeden Tag. Rund ein Viertel Jahrhundert musste das Schloss bisher ohne „Mützchen“ auskommen.

10:15 Uhr ging es dann los mit dem ersten Hub. Sanft und ganz vorsichtig zog der 90-Tonnen-Kran seine doch recht filigrane Fracht in die Höhe. Jetzt hieß es „Nach Möglichkeit nirgends anecken!“ Und was man vorsichtig und behutsam macht, dauert dann auch ein Weilchen. Da wundert es auch nicht, dass der letzte Hub gegen 14:45 Uhr erfolgte. Dann noch fix die Wetterfahne obendrauf, ausrichten, fertig!

Ebenfalls anwesend waren der Bürgermeister der zuständigen Gemeinde Großschönau Frank Peuker und der Abgesandte des Bundestags Thomas Jurk . Beide verlasen ein Grußwort von Ministerpräsident Michael Kretschmar, der sicher gern selbst gekommen wäre.

Dem Vorsitzenden des Fördervereins Schloss Hainewalde Jan Zimmermann dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein, als alles verbracht war. Wir sagen: solide Arbeit, präzise ausgeführt, Respekt!

Schloss Hainewalde 1

Schloss Hainewalde 2

(c) Fotos zum Teil Schloss Hainewalde / Jan Zimmermann

Was müssen (angehende) Schüler, Abiturienten und Eltern jetzt wissen?

Zeugnisausgabe, Elternabend, Schulfest – aufgrund der Corona-Pandemie können schulische Veranstaltungen derzeit nicht wie gewohnt stattfinden. Die wichtigsten Fragen und Antworten sind hier zusammengefasst:

Dürfen Zeugnisausgaben am Ende des Schuljahres stattfinden?

Ja. Eine feierliche Zeugnisausgabe, wie sie vor allem in Abschlussklassen und der Klassenstufe 4 der Primarstufe am Ende des Schuljahrs üblich ist, kann unter Beachtung des Infektionsschutzes stattfinden.

Sind Elternabende für die Klassenstufe 1 bzw. für die Eingangsklassenstufen 5 an weiterführenden Schulen möglich?

Die Durchführung der Elternabende zur Vorbereitung auf das erste Schuljahr kann trotz des Betretungsverbotes nach strengen Maßgaben des Infektionsschutzes in Verantwortung der Schule durchgeführt werden. Eine Abstimmung mit dem Elternratsvorsitzenden der Schule wird empfohlen. Diese Hinweise gelten sinngemäß auch für die Elternabende in Vorbereitung des Starts der Eingangsklassenstufen 5 an den weiterführenden Schulen.

Wie sind Schuleinführungen am 29. August 2020 geregelt?

Den Schulanfängern soll eine feierliche Schulaufnahme mit Zuckertütenübergabe im Beisein naher Verwandter ermöglicht werden. In Verantwortung der Schulleitung soll die Schulaufnahme am 29. August 2020 entsprechend den Anforderungen des Infektionsschutzes verkürzt und gestaffelt im zukünftigen Klassenverband stattfinden. Auf ein umfangreiches musisch-künstlerisches Programm soll grundsätzlich verzichtet werden. Ausnahmen können Einzelbeiträge sein.

Welche Vorgaben gelten für Schulfeste, Sportfeste oder Tage der offenen Tür?

Hierbei handelt es sich um Veranstaltungen, die sich nicht zwingend aus der Sicherung und Aufrechterhaltung des Schulbetriebes ergeben. Der Infektionsschutz ist nur schwer umsetzbar. Daher sollte es bei einer Absage dieser Veranstaltungen bleiben.

Können Abitur- und Abschlussbälle stattfinden?

Diese Bälle gehören zur Schultradition, ihre Durchführung ist aber – im Unterschied zu Zeugnisausgaben – nicht über Schulordnungen oder Verwaltungsvorschriften des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus geregelt. In den meisten Fällen sind sie privatrechtlich organisiert und finden in Gaststätten, Hotels oder anderen Event-Lokalitäten statt. Inwieweit solche Veranstaltungen an diesen Stätten durchgeführt werden können, muss der Veranstalter auf der Grundlage der dann gültigen Corona-Schutz-Verordnung entscheiden. Seitens des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus wird empfohlen, im Schuljahr 2019/2020 von Veranstaltungen in schulischer Verantwortung abzusehen.

Können Schulabschluss-Veranstaltungen auch außerhalb des Schulgeländes mit mehr als 50 Personen stattfinden?*

Ja. Schulbezogene Feiern, wie zum Beispiel anlässlich des Schulanfangs oder -abschlusses, sind wie alle anderen Feierlichkeiten an außerschulischen Veranstaltungsorten gemäß der Corona-Schutz-Verordnung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 3. und 24. Juni 2020 zulässig. Die Corona-Schutz-Verordnung gestattet es mehreren Angehörigen eines Hausstandes, sich außerhalb der eigenen Häuslichkeit ohne zwingende Einhaltung des Mindestabstands von anderthalb Metern mit bis zu zehn weiteren Personen an beliebigen öffentlichen Orten zusammenzufinden. Eine solche Familiengruppe kann dann mit anderen Familiengruppen unter Wahrung des Mindestabstandsgebots an einer gemeinsamen Veranstaltung – etwa in Gaststätten- oder Tagungsräumen, in Veranstaltungssälen oder -hallen – teilnehmen. Damit kann die Zahl der Personen auch deutlich über 50 Personen liegen.

Quelle: Kultusministerium, (c) Foto: M. Huber

Blick ins Archiv: Vor zwei Jahren eröffnete das „Waldstrand-Hotel“ im Trixi-Park Großschönau

Kinder, wie die Zeit vergeht! Vor zwei Jahren eröffnete das „Waldstrand-Hotel“ im Trixi-Park Großschönau, am 24. Juni 2018 veröffentlichten wir hier bei zittau-live unseren Film dazu. Wir erinnern uns noch, als wäre es gestern gewesen – alles war neu und es roch noch nach Farbe. Die Dreharbeiten waren zwar schwierig aber auch extrem lustig – kein Wunder, hatten wir neben der Geschäftsführerin Annette Scheibe auch eine großartige Kollegin von uns mit dabei, die sich um die ganzen Vorbereitungen kümmerte. Naja, wie auch immer, wir haben mal unsere Festplatten durchgeschaut und sind dabei zufällig auf den Film gestoßen, den wir euch gern noch einmal zeigen:

Ab heute fließen Hilfsgelder auch für Kunst- und Kulturschaffende!

Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages hat heute Vormittag das vom Kabinett kürzlich beschlossene Hilfspaket für Kultur und Tourismus in Höhe von mehr als 60 Millionen Euro bestätigt. Mit diesen Mitteln will der Freistaat die besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Einrichtungen und Akteure in Kultur und Tourismus unterstützen.

Das Paket beinhaltet mehrere Einzelmaßnahmen für Kultur und Tourismus. Den größten Baustein bildet ein umfassendes Paket für freie Träger aus dem Bereich Kunst und Kultur, die bislang zu wenig oder gar nicht auf Hilfsprogramme zugreifen konnten. Allein 30 Millionen Euro sind unter anderem für freie Theater, Festivals und kulturelle Vereine vorgesehen. Der Zuschuss beträgt bis zu 10.000 Euro, bei Nachweis eines höheren Liquiditätsbedarfes können bis zu 50.000 Euro ausgereicht werden. Anträge für diese Förderung können ab dem 29. Juni 2020 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt werden. Informationen dazu gibt es unter www.sab.sachsen.de.

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erhält 7 Millionen Euro. Davon fließen 5 Millionen in das Stipendien-Programm »Denkzeit«. Das Programm unterstützt freischaffende Künstlerinnen und Künstler mit einem Stipendium in Höhe von 2.000 Euro und war Ende April an den Start gegangen. Bis Ende Mai wurden knapp 1.900 Anträge eingereicht, von denen bisher knapp 1.000 bewilligt werden konnten. Durch die Aufstockung können nun weitere Bewerbungen für die Förderung berücksichtigt werden. Ab Mitte Juli wird das Antragsverfahren zudem für neue Bewerbungen geöffnet.

Weitere 750.000 Euro fließen in den Kleinprojektefonds der Kulturstiftung. Der Fonds fördert kleinere Kunst- und Kulturprojekte mit Fördersummen von 500 bis 5.000 Euro. Er richtet sich vorrangig an Initiativen in den ländlichen Regionen Sachsens und soll in der gegenwärtigen Situation vor allem dabei unterstützen, das kulturelle Leben vor Ort wieder anzukurbeln. Anträge können voraussichtlich ab Anfang Juli bei der Kulturstiftung eingereicht werden.

Darüber hinaus sollen zusätzliche Mittel in die bestehenden Förderstrukturen der Kulturstiftung fließen, um kurzfristig Projekte zu unterstützen, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind.

Quelle: Freistaat Sachsen, (c) Foto: Archiv zittau-live

ZVON verzeichnet coronabedingte Einnahmeverluste von rund 1,7 Millionen Euro

Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien – kurz ZVON – muss allein im Zeitraum von März bis Mai 2020 coronabedingte Einnahmeverluste in Höhe von 1,7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Das teilte das Unternehmen unter anderem am Montag auf einer Pressekonferenz in Bautzen mit.

Der Rückgang fiel dabei bei den Busunternehmen durch einen höheren Anteil der Einnahmen aus Schülerzeitkarten geringer aus, da diese durch Gebietskörperschaften bestellt bzw. finanziert werden. Auch die Einnahmen aus Abonnements blieben insgesamt weitgehend konstant.

Grafik: ZVON