Lea geht es gut!

Die seit dem 3. April vermisste 15-jährige Lea aus Ebersbach ist wieder zuhause. Das teilten uns die Eltern der Mädchens vor wenigen Minuten mit. Die Polizei hatte einen Hinweis erhalten, wo sich das Mädchen aufhält, so die Mutter. Daraufhin sind die Eltern sofort losgefahren und trafen fast zeitgleich mit den Beamten bei Lea ein.

Foto: privat

Wohnungsdurchsuchung nach Drogenfund in Zittau

Bundes- und Landespolizisten durchsuchten am Abend des 4. April 2020 die Zittauer Wohnung eines 29-jährigen Tschechen, der zuvor um 18:00 Uhr durch Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) mit Marihuana in der Neusalzaer Straße gestoppt wurde. Insgesamt wurden etwa 82,5 Gramm Cannabis beschlagnahmt.

Er kam mit einem VW Polo aus Seifhennersdorf, wo er Weidenzweige geholt haben will. Die Beamten vernahmen im PKW einen für Cannabis typischen Geruch und kontrollierten den im Fond liegenden Rucksack. Darin fanden sie eine Folientüte, ein Cliptütchen sowie ein Glas mit insgesamt ca. 50 Gramm Cannabis und ein Pfefferspray. Ein Drogenschnelltest ergab beim Fahrer den Konsum von Cannabis und Amphetamine.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Görlitz durchsuchten die Beamten die gemeinsame Wohnung des Tschechen und seiner deutschen Freundin in Zittau. Sie fanden hier unter anderem insgesamt weitere etwa 32,5 Gramm Cannabis- und Marihuanaprodukte, eine geringe Menge Crystal und ein verbotenes KO-Spray. Die Drogen wurden beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren wegen Besitz sowie dem Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln, wegen dem Führen eines Kraftfahrzeuges unter der Einwirkung berauschender Mittel und dem Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Die Landespolizei hat die Ermittlungen übernommen. Gegenstand dieser Ermittlungen wird auch sein, ob der Tatverdächtige bei Seifhennersdorf Drogen aus dem tschechischen Ausland nach Deutschland verbracht hatte. Der Gesetzgeber sieht für den Besitz und den Handel mit Betäubungsmitteln eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe vor. Durch eine kriminaltechnische Untersuchung soll der Gehalt des Wirkstoffes THC festgestellt werden. Dieser hat unmittelbaren Einfluss auf das Strafmaß.

Über 10.000,- Euro Schwarzarbeitslohn an der Friedensstraße beschlagnahmt

Eine Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) stoppten gestern um 10:30 Uhr in der Zittauer Friedensstraße einen Opel Astra. Die fünf Insassen wollten hier scheinbar nach Polen ausreisen, was aufgrund der geschlossenen Grenze nicht möglich ist. Im Wagen befanden sich vier 30- bis 50- jährige Männer und eine 31-jährige Frau aus der Ukraine. Sie hatten gültige Pässe und in einem Fall ein polnisches Visum dabei. Ein Aufenthalt mit touristischem Hintergrund wäre somit legitim.

Die Beamten ermittelten jedoch vor Ort Anhaltspunkte für eine illegale Erwerbstätigkeit. So stehen die Personen nun im Verdacht, in der Oberlausitz Innenrenovierungsarbeiten durchgeführt zu haben. Insgesamt hatten sie Bargeld in Höhe von 13.041,00 Euro dabei. Eine Arbeitserlaubnis und ein Visum zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit konnte keiner der fünf Ukrainer vorweisen. Die Bundespolizei nahm die fünf Personen in Gewahrsam, beschlagnahmte 10.130,00 Euro Lohn und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung sowie dem Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Weitere Hintergründe der Tat und Hinweise zu den Auftraggebern sind nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die Ukrainer wurden an die Ausländerbehörde Görlitz übergeben.

Aktuelle Corona-Infektionszahlen in Zittau

In Zittau mit seinen dazugehörigen Gemeinden Pethau, Eichgraben, Hartau, Hirschfelde, Dittelsdorf, Drausendorf, Wittgendorf und Schlegel gibt es aktuell (Stand Montag, 09:30 Uhr) insgesamt 4 Corona – Infizierte. Von diesen befindet sich kein einziger im Krankenhaus. Dies teilte uns das zuständige Gesundheitsamt des Landkreises Görlitz soeben auf eine telefonische Anfrage mit.

Zieht man die letzte verlässliche Einwohnerzahl von 2018 heran – das waren damals 26.532 Menschen (Quelle: Stadtverwaltung Zittau) – so liegt die aktuelle Infektionsrate bei 0,015 Prozent. Trotzdem sollte man das Virus nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich an die vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln halten.

Corona