Ersatzfahrplan trilex vom 05. bis zum 30. April

Aufgrund der aktuellen Situation reduziert die Länderbahn ihren Verkehr im Ostsachsennetz spürbar. Das geänderte Betriebskonzept des trilex wurde mit den Aufgabenträgern ZVON und VVO abgestimmt. Es wird auf allen Strecken durchgehend ein stabiler Grundfahrplan sichergestellt.

Bitte beachtet diese Änderungen bei eurer Reiseplanung. Berücksichtigt bitte auch die längeren Fahrzeiten des Schienenersatzverkehrs und nutzt gegebenenfalls früherer Verbindungen, um Anschlusszüge zu erreichen. Details entnehmt bitte den Fahrplantabellen.

Großes Zittauer Fastentuch nun auch virtuell begehbar

Seit dem 27. März ist auch der zweite virtuelle Rundgang der Städtischen Museen Zittau online. Nun kann man das Große Zittauer Fastentuch mitsamt seinem ungewöhnlichen Ausstellungsraum, dem Museum Kirche zum Heiligen Kreuz, erkunden. Das große Zittauer Fastentuch von 1472 erzählt schachbrettartig in 90 Bildern die biblische Geschichte von der Erschaffung der Welt bis hin zum Jüngsten Gericht. Mit 6,80 m Breite und 8,20 m Höhe gehört es zu den größten und auch ältesten weltweit.

Wie beim Rundgang durch die Klosterkirche ist es auch möglich, einen Blick in das Dachwerk zu werfen, in dem sich ein historischer Göpel zum Heraufziehen von Lasten erhalten hat. Ebenfalls in den Rundgang einbezogen ist der historische Kreuzfriedhof rund um die Kirche, der durch seine zahlreichen barocken Grabdenkmäler und imposanten Grufthäuser eine besondere kulturhistorische Bedeutung hat. Deutschlandweit blieben wenige vergleichbare Ensembles nahezu unverändert erhalten. Fünf der prachtvollen Grufthäuser kann man mit ihren aufwändigen Grabdenkmälern, die besonders für Zittauer Kaufleute und Bürgermeisterfamilien gesetzt worden waren, besichtigen.

Die Realisierung des virtuellen Rundganges erfolgte wieder in Zusammenarbeit mit der Firma Sachsenhits VRmedia Niesky.

Weitere Informationen zu den Zittauer Fastentüchern auf  https://zittau.de/de/tourismus-kultur-freizeit/sehenswertes/die-zittauer-fastent%C3%BCcher

Screenshot:

Großes Zittauer Fastentuch nun auch virtuell begehbar

Längerer Hubschrauber-Einsatz gestern Nacht über Olbersdorf und Jonsdorf

In der gestrigen Nacht gegen 00:00 Uhr kreiste längere Zeit ein Helikopter hauptsächlich über Olbersdorf aber auch über Jonsdorf. Dies warf natürlich bei den Anwohnern Fragen auf. zittau-live telefonierte heute Morgen mit der Bundespolizeiinspektion Ebersbach. Auf Anfrage teilte man uns mit, dass es sich bei dem Hubschrauber-Einsatz um einen Grenzüberwachungsflug der Bundespolizei handelte. Dieser ging ohne Feststellungen von statten.

Schule im „Home-Office“ – Wie läuft es bei euch?

Viele Mädchen und Jungen gehen ihrer Schulpflicht derzeit im „Home-Office“ nach. Dies hat Vor- aber auch Nachteile. Viele Kinder sehnen sich bereits nach ihren gewohnten Schulumfeld und ihren Freunden.

Wie läuft es bei euch?

Unterstützt uns bitte und schickt uns eure Lernfotos oder -videos eurer Kinder, eventuell mit einem kleinen Zweizeiler an redaktion@zittau-live.de. Aus eurem Material möchten wir gern für die Kinder eine Motivationsseite erstellen. Wir freuen uns auf eure Zusendungen!

Wozu ein Beteiligungsprozess in der Lausitz, wenn die strategische Entwicklung nicht bestimmt?

Derzeit besteht wenig Hoffnung, dass die Ideen der Lausitzer Bevölkerung ernsthaft in den Strukturwandel-Prozess einbezogen werden. Dieses ernüchternde Fazit zieht die zuständige Landtagsabgeordnete Antonia Mertsching aus der Antwort auf ihre Kleine Anfrage „Lausitzer Leitbildprozess im Rahmen des Strukturwandels 

„Für die Lausitz wird es künftig zwei Leitbilder geben: Eines wurde von der Prognos AG erarbeitet und ist bereits in den Gesetzgebungsprozess des Bundes zum Strukturstärkungsgesetz eingeflossen. Es war durch die Staatsregierungen in Brandenburg und Sachsen eingereicht worden. Das zweite Leitbild wird derzeit gemeinsam mit der Lausitzer Bevölkerung erstellt, und zwar durch die Zukunftswerkstatt Lausitz.

Während das erste Leitbild bald gesetzlich legitimiert sein wird und folglich Förderprogramme danach ausgerichtet werden, soll das gemeinsam mit der Bevölkerung erstellte Leitbild lediglich in die Erstellung eines Förderprogramms zur Ausreichung der Finanzhilfen mit einfließen‘. Die Staatsregierung weiß offensichtlich noch nicht, was sie am Ende mit dem Leitbildprozess der Zukunftswerkstatt Lausitz anfangen soll. Sie kann nicht darlegen, wie dieser Prozess die strategische Entwicklung beeinflussen soll. Das ist dürftig, wenn man bedenkt, dass für die Zukunftswerkstatt insgesamt 7,8 Millionen Euro ausgegeben werden.

Wenn das Leitbild eines Wirtschaftsforschungsunternehmens am Ende mehr Gewicht hat als das Ergebnis eines Beteiligungsprozesses, müssen sich die Menschen in der Lausitz veralbert vorkommen. Beteiligung verdient ihren Namen nur, wenn sie nicht die Bevölkerung besänftigen, sondern deren Ideen ernsthaft in staatliches Handeln einbeziehen soll.“

Lausitz