Alkohol verträgt nicht jeder….

3,28 und 2,40 Promille lauten die Ergebnisse des Atemalkoholmessgerätes, das Bundespolizisten gestern Abend am Ebersbacher Bahnhofs einsetzen mussten. Zwei 29- und 31-jährige Deutsche kamen mit dem Zug aus Dresden und waren in Ebersbach ausgestiegen. Während der Fahrt hatten sie den Zugbegleiter verbal beleidigt und setzten dies nun während ihrer Polizeikontrolle fort. Sie betitelten die Beamten als „Arschlöcher“ und „Wichser“. Diese empfanden das als unhöflich. Es folgten ein Alkoholtest und eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

Politischer Aschermittwoch auch im Landkreis

Das auch die Linken Faschingsfanatiker sind, zeigte heute Jens-Hentschel Thöricht bei einer Tagung im Kreistag. Nach dem Motto “Humor ist die Fähigkeit, heiter zu bleiben, wenn’s ernst wird” meinte er, Zitat:

Es geht am heutigen Tage um den AfD-Antrag zur Schweinepest,
gibt es doch Angst vor dieser,
weil sie aus Afrika kommen soll, gibt sie uns den Rest?

Fraglich ist auch der gewünschte Kommunikationsfluss,
postalisch soll dieser erfolgen, haben wir den Papier und Porto im Überfluss
postalischer Kommunikationsfluss zu den Jagdpächter,
und was sagen der Umweltressourcen Wächter?

Informieren, informieren und informieren wird begehrt,
ein Blick in das World Wide Web hätte schon eines Besseren den Antragsteller belehrt.
Dort gibt es Infos, noch und nöcher,
so gibt es im Wissen gar keine herbei geredeten Löcher.

Auch die gewünschte Telefonnummer ist im Landkreis schon vorhanden,
bei Nichterreichbarkeit kann die Info sogar per Email an der richtigen Stelle landen.

Verpflichtende Schulungen sind überflüssig und tun nicht Not,
so ist der Landesjagdverband mit ständigen Weiterbildungen bereits im Boot.

Nun bin ich am Ende mit meinen Latein,
am Aschermittwoch, so unsere Botschaft, sagen wir Nein,
Nein zum Antrag, der wie beschrieben sinnfrei ist,
Nein zur AFD, denn die Inhalte dieser Partei sind mehr als … Mist.

(Für den Inhalt des Beitrages ist ausschließlich die jeweilige Partei zuständig. zittau-live sieht sich als parteipolitisch neutral und stellt lediglich die Plattform zur Verfügung.)

Foto: Archiv

ODEG geht in Verlängerung

Seit dem 07. September 2019 verkehrt die KVG im Auftrag der ODEG zwischen Zittau und Hagenwerder in beiden Richtungen als Schienenersatzverkehr mit Bussen. Grund hierfür sind die notwendigen Sanierungsarbeiten durch die polnische Staatsbahn PKP PLK. Der Neißetal-Abschnitt zwischen Hirschfelde und Hagenwerder wird auf polnischer Seite seit langem immer wieder und auch aktuell saniert, sehr zum Ärger der Fahrgäste. Ziel der Sanierung soll die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Streckengeschwindigkeit von 80 km/h und die Verbesserung der Qualität durch den Einbau von lückenlos verschweißten Schienen sein.

Ursprünglich war ein Ende in Sicht: der 07. März. Doch daraus wird nun leider nichts.

Der ZVON bestätigte uns, dass sich die Baumaßnahmen weiterhin in die Länge ziehen, sodass vorerst bis zum 21. April in beiden Richtungen weiterhin Ersatzverkehr mit Bussen besteht.

Das ist nicht nur ärgerlich für die Bahnreisenden an sich. Besonders ärgerlich ist diese Mobilitätseinschränkung für Menschen mit Kinderwagen und auch körperlich beeinträchtige Fahrgäste mit Rollstuhl oder auch Gehhilfen, da der Bahnhof in Hagenwerder nicht barrierefrei gebaut ist und somit schon allein das Erreichen des Bahnsteiges sehr erschwert ist.