Lösung im KVG-Streit

Nachdem der ecuadorianische Arzt Andres Steven Correa (33) aus Olbersdorf Ende Januar unschöne Erfahrungen mit der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG) machen musste (zittau-live berichtete -> alles nachzulesen unter diesem Link), gab es jetzt eine Lösung in dem Streit. In einem sehr angenehmen und freundlichen Gespräch entschuldigte sich sowohl der Geschäftsführer Alfons Dienel als auch Verkehrsmeister Alexander Kretzschmar für die Unannehmlichkeiten. Mit ein wenig besserer Kommunikation hätte es nicht dazu kommen müssen. Gleichzeitig betonte Alfons Dienel aber auch die Notwendigkeit eines Sicherheitsdienstes. Von den 60 Euro Strafgeld wurde abgesehen, da der Busfahrer die korrekte Bezahlung des Fahrtickets für 1,70 € von Correa bestätigte.

Romantik zum Valentinstag

Am Donnerstag wird es gegen 17:00 Uhr romantisch mit Dr. Thorsten Pietschmann und seinem Vortrag zum Valentinstag „Amor und Psyche. Liebe zwischen Gott und Mensch im Werk des Zittauer Malers Adolf Thomas“.

Amor, der Sohn der Venus, verliebt sich in Psyche, eine sterbliche Königstochter. Zerfressen vom Neid auf die Schönheit bereitet Venus ihrem Sohn und seiner Auserwählten alle erdenklichen Schwierigkeiten, die die Verliebten in gefährlichen Abenteuern aber überwinden können. Schließlich werden sie von Jupiter, dem obersten der römischen Götter, mit der Ehe und Psyche zusätzlich noch mit der Unsterblichkeit belohnt.

Passend zum Valentinstag wird diese romantisch-abenteuerliche Geschichte von Amor und Psyche im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster vorgestellt.

(c) Symbolbild: Tim Reckmann

Zwei Verletzte und hoher Schaden bei Unfall an der Äußeren Weberstraße

Montag Abend gegen 20:00 Uhr ereignete sich auf der Kreuzung Äußere Weberstraße / Goldbachstraße / Rietschelstraße ein Verkehrsunfall mit zwei Verletzten und hohem Sachschaden ereignet.

Eine 33-Jährige war mit ihrem Renault auf der Goldbachstraße in Richtung Rietschelstraße unterwegs. Beim Überqueren der Äußeren Weberstraße missachtete sie offenbar den von links kommenden vorfahrtsberechtigten Peugeot eines 63-Jährigen. Es kam zur Kollision, bei welcher der Peugeot frontal in die Seite des Megane fuhr. Das Verursacherfahrzeug schleuderte daraufhin über den Fußweg gegen ein Verkehrsschild und in einen angrenzenden Zaun. Beide Fahrzeuglenker verletzten sich bei dem Zusammenstoß leicht. Am Renault entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro. Der Peugeot verzeichnete rund 15.000 Euro Schaden. Hinzu kamen die Beschädigungen am Zaun und dem Verkehrszeichen in Höhe von circa 500 Euro.

Leblose Person am Zittauer Bahnhof aufgefunden

Auf dem Bahnhofsgelände in Zittau ist am gestern früh um 08:05 Uhr eine leblose Person aufgefunden worden. Rettungskräfte brachten den 66-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort konnte ein Arzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach ersten Erkenntnissen liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Nachts auf der Burg Oybin…

Nach der einstigen Zerstörung wurde die Burg Oybin ab 1829 vom Schutt befreit und 1877 das Kaiserhaus saniert, um es vor dem weiteren Verfall zu bewahren. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts kamen dann immer mehr Wanderer und Kurgäste auf den Berg. Das lag letztendlich an der Einrichtung einer Eilpostkutschverbindung von Zittau im Jahr 1830 und der Eröffnung der Schmalspurbahn von Zittau nach Oybin im Jahr 1890. Im Jahr 1883 wurde erstmals ein Museum auf dem Berg durch Alfred Moschkau eröffnet. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Burg von Cornelius Gurlitt und Hugo Rathgens wissenschaftlich aufgenommen und untersucht. Ein weiterer Rückschlag folgte am Ende des Zweiten Weltkriegs, als größere Teile des Museums geplündert wurden. Herrmann Knobloch rettete das dort eingelagerte und fast zerstörte Große Zittauer Fastentuch von 1472. In den kommenden Jahrzehnten begann ein Wettlauf mit dem Verfall. Weitere Sanierungsarbeiten folgten. So wurde die Klosterruine, auch wegen der guten Akustik, ab 1972 als Konzertplatz (unter anderem für den traditionellen Mönchszug) genutzt. Seit 1991 wird die Burg umfassend saniert und größere Teile freigelegt und rekonstruiert. Heute besuchen bis zu 100.000 Gäste im Jahr die Burg- und Klosterruine auf dem Berg Oybin – die meisten jedoch tagsüber…

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Uwe Heinrich zur Verfügung gestellt – vielen Dank!

Quelle geschichtlicher Teil: u.a. wikipedia

Es brennt und (K)Einer kommt zum löschen…

Mit knapper Mehrheit verabschiedete der Stadtrat Zittau im Jahr 2019 ein Haushaltsstrukturkonzept, welches unter anderem massive Sparmaßnahmen bei der Feuerwehr Zittau beinhaltet. Was im Maßnahmenkatalog unter Punkt 27 als „Neustrukturierung der Feuerwehr“ und „Änderung der Dienstzeiten für hauptamtliche Kräfte“ zu lesen ist, bedeutet nichts anderes, als dass es die hauptamtlichen Kräfte mit ihrer jetzigen 24h-Einsatzbereitschaft nicht mehr geben wird. Primär geht es darum in den Jahren 2021/22/23 knapp 2 Millionen Euro an Personalkosten zu sparen. Die Folgen wären sowohl für Bürger, als auch für Firmen brisant. Während die hauptamtlichen Kräfte rund um die Uhr bereits nach 60 Sekunden ausrücken, benötigen freiwillige Kräfte in der Regel mindestens 5 Minuten dafür. Vier Minuten, die im Ernstfall schnell über Leben oder Tod entscheiden.“

Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung des Konzeptes? Welche Möglichkeiten bestehen seitens der Bundes- und Landespolitik einzugreifen? Welche Perspektiven sieht die Stadt Zittau?

Darüber diskutieren auf Einladung des Kommunalpolitischen Forum Sachsen e.V. am 15. April um 18:00 Uhr im Infoladen Zittau, Äußere Weberstraße 2, der stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Deutschen Bundestag Dr. André Hahn, Mirko Schultze, Abgeordnete der LINKEN im Sächsischen Landtag, Sprecher für Feuerwehr und Katastrophenschutz, der Leiter der freiwilligen Feuerwehr Zittau Uwe Kahlert (angefragt) und der Zittauer Oberbürgermeister Thomas Zenker (angefragt). Moderiert wird die Veranstaltung von Stadtrat Jens Hentschel-Thöricht.

(c) Fotos: zittau-live

Ohne Fahrerlaubnis unterwegs durch Oderwitz

Zwar mit einem Führerschein ausgestattet aber ohne Fahrerlaubnis unterwegs war ein 38-jähriger Deutscher, welcher durch Bundes-und Landespolizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz als Fahrer eines PKW Ford in Oderwitz kontrolliert wurde. Der junge Mann fiel den Beamten auf, da er nach Erblicken des Streifenwagens in Leutersdorf seine ursprünglich durch Blinken angezeigte Route änderte und sich in Richtung Oderwitz entfernte. Die Polizisten folgten und führten in Oderwitz die Kontrolle durch. Bei der Überprüfung seiner Personalien kam heraus, dass gegen ihn eine Versagung der Fahrerlaubnis vorlag. Warum er allerdings im Besitz eines gültigen Führerscheins ist, wird derzeit ermittelt. Ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet.