Künstliche Intelligenz soll stärker gefördert werden

Die Bundesregierung hat mit ihrer „Strategie Künstliche Intelligenz“ Weichen für die erfolgreiche Entwicklung und Anwendung Künstlicher Intelligenz in Deutschland gestellt. Viele Unternehmen – traditionsreiche Konzerne, innovative Mittelständler und agile Start-ups – tüfteln an erfolgreichen Anwendungen der Zukunft oder sind mit neuen Produkten am Markt. In den Betrieben und Verwaltungen kommt es entscheidend darauf an, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgeschlossen für KI sind. Dazu gehört, dass sie im Umgang mit KI-Systemen souverän und informiert handeln können.

Die gewerbliche Wirtschaft stellt sich genau dieser gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. Unter Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Energie bieten die Industrie- und Handelskammern (IHKs) nun mit dem kostenlosen Online-Kurs „Elements of AI“ (www.elementsofai.de) einen niedrigschwelligen Einstieg in die Künstliche Intelligenz. Der Lehrgang wurde von der Universität Helsinki und dem finnischen Unternehmen Reaktor entwickelt und auf Anregung der AHK Finnland über die DIHK-Bildungs-GmbH nach Deutschland geholt. Die appliedAI Initiative des gemeinnützigen Zentrums UnternehmerTUM hat die inhaltliche Überführung von Elements of AI ins Deutsche unterstützt und betreut den laufenden Betrieb.

Mehr als jeder zehnte Arbeitslosengeldempfänger bezieht ergänzende Hartz-IV-Leistungen

Mehr als jeder zehnte Arbeitslosengeldempfänger bezieht ergänzende Hartz-IV-Leistungen. Im Jahresdurchschnitt 2018 gab es im Landkreis 317 der vom Arbeitsamt als Aufstocker  bezeichneten Parallelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz IV-Leistungen. Damit bezog über jeder zehnte Arbeitslosengeldempfänger in Sachsen zusätzlich Hartz IV (11,2 Prozent). In Sachsen waren es 12,1 Prozent, bundesweit 9,7 Prozent. Dies geht aus der Antwort des Landrates auf eine entsprechende Anfrage des Kreisrates Jens Hentschel-Thöricht hervor.

Die Zahlen sind alarmierend und beschämend zugleich. Das Arbeitslosengeld als Versicherungsleistung, für das man oft viele Jahre eingezahlt hat, ist keine Garantie, im Falle der Erwerbslosigkeit einigermaßen finanziell über die Runden zu kommen. Der Niedriglohnbereich muss endlich effektiv bekämpft werden. Der gesetzliche Mindestlohn ist auf 12 Euro die Stunde anzuheben. Systematische Niedriglohnbeschäftigung wie Leiharbeit muss abgeschafft werden. Das existenzsichernde Normalarbeitsverhältnis muss für deutlich mehr Menschen möglich werden.

Die Rahmenfrist, in welcher der Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben wird, muss wieder auf 36 Monate ausgedehnt werden. Zudem soll der Anspruch auf Arbeitslosengeld bereits nach 4 Monaten Beitragszeit entstehen.

Olaf Berger unterwegs in Zittau und Umgebung

Ein Gast-Beitrag von Melanie Schlegel

Olaf Berger war mit dem Team „Mit Volldampf und Musik“ vom MDR zu Gast in Zittau, Bertsdorf, Jonsdorf, Oybin, Seifhennersdorf, Olbersdorf und Umgebung. Dabei begab er sich auf die Spuren der Randfichten, welche 2013 bereits auf Erkundungstour waren. Natürlich hielt er über die Dreharbeiten auch viel seine Fans auf Facebook und Instagram aktuell. Somit begaben wir uns selbst vor einigen Tagen auf Erkundungstour durch das Zittauer Gebirge, um Olaf Berger bei seinen Dreharbeiten zu überraschen.

Am 30.01.2020 haben wir den MDR sichten können, im Kurort Oybin. Hier waren Personen vom Team, um Landschaftsaufnahmen zu tätigen, während Olaf Berger selbst auf der Burg und Klosteranlage Oybin für die Dreharbeiten war.

Das Ergebnis wird am 28. Februar um 20:15 Uhr im MDR ausgestrahlt.

Noch ein kleiner Tipp für die Frauen: Er wird am 07. März der Act der Frauentags-Party in Zittau sein. Der Vorverkauf ist bereits gestartet.

(c) Foto: M. Schlegel

Auch Helfer benötigen Hilfe!

Das Team Take Initiative e.V. ist in die Finanzierungsphase gestartet und benötigt eure Hilfe für einen guten Zweck!

Das Team organisiert Hilfsgütertransporte im Inland und nach Osteuropa. Unter dem Motto “Menschen helfen Menschen” soll den notleidenden und bedürftigen Menschen eine Freude bereiten. Dazu sammeln die Initiative Sachspenden und bereitet diese für den Transport vor. Diese bringen sie dann persönlich in Kinderheime und sozial schwache Gemeinden.

Gesucht werden nun noch Spenderinnen und Spender, die das Projekt unterstützen wollen. Bei einer Spende von 10€ finanziert die Volksbank Löbau Zittau eG weitere 10€ dazu. Bei erreichen des angegebenen Zieles von 1.500€ bekommt Ihre natürlich auch eine Spendenquittung. Bei nicht-erreichen, was die Helfer nicht hoffen wollen, bekommt ihr natürlich eure eingezahlte Spende auf euer Konto zurückgezahlt. Mehr Infos zum Projekt unter diesem Link.

Foto: Team Take Initiative e.V.

Fahrgast-Schallmauer bei der Zittauer Schmalspurbahn durchbrochen

Erstmals in der Geschichte der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbH (SOEG) beförderte die Zittauer Schmalspurbahn über 250.000 Fahrgäste. Mit 98.000 Fahrgästen im Jahr 2005 hatte sie ihren Tiefpunkt, seit der Übernahme vom Busbetrieb steigt die Beliebtheit der Bahn kontinuierlich. Erst vor drei Jahren konnte die 200.000er Marke erreicht werden, die folgenden 36 Monate brachten erneut einen deutlichen Zuwachs. 2019 waren es insgesamt 257.449 Fahrgäste bei der Zittauer Schmalspurbahn, die damit zuversichtlich in ihr Jubiläumsjahr startet.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von 12 Prozent, obwohl in den Sommermonaten aufgrund der Waldbrandgefahr wieder der Dieselzug eingesetzt werden musste. Neben dem Kerngeschäft gelingt es der Bahngesellschaft mit der Projektträgerschaft des Marketingnetzwerkes DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen, dem eigenen Verlag SSB Medien und die Verwaltung der Übernachtungsangebote in den Bahnhöfen die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Gleichwohl welche Züge verkehren, die Erhaltung historischer Fahrzeuge als Verpflichtung gegenüber dem sächsischen Kulturgut Schmalspurbahnen gilt als besondere Kostbarkeit der Zittauer Schmalspurbahn, die im Jahr 2020 auf eine 130jährige Geschichte zurückblicken kann.

„Ein besonderer Dank gilt den Einheimischen, aber auch den tschechischen und polnischen Nachbarn, die wir eigentlich auch zu unseren Einheimischen zählen. Am Erfolg hat auch die gute Zusammenarbeit innerhalb der touristischen Familie und mit den Kommunen großen Anteil. Deren Initiativen und Aktivitäten tragen zu der Bekanntheit der Region bei und leisten somit einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Fahrgäste.“ so Marketing-Chefin Manuela Bartsch. Die Gemeinde Olbersdorf mit ihrer Auszeichnung zur Kommune des Jahres 2019 vom Ostdeutschen Sparkassenverband und die Neuausrichtung der Touristischen Gebietsgemeinschaft Naturpark Zittauer Gebirge, an der sich die SOEG aktiv beteiligt, sind nur einige Beispiele. Der Schub durch Zittaus Kulturhauptstadtbewerbung für 2025 und die damit einhergehenden touristischen Impulsen haben für die Dreiländerregion unschätzbaren Wert. So ist es wünschenswert, dass die begonnenen Projekte und Ideen nach dem Ausscheiden aus dem Wettbewerb zum Erfolg gebracht werden. Nicht zuletzt ist es auch die Aufmerksamkeit der großen Politik, beispielsweise der Besuch des Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer zu der Eröffnung der HISTORIK MOBIL 2019, die den Erfolg der Zittauer Schmalspurbahn stützt.

„Uns ist allerdings bewusst, dass der neue Rekord nicht nur positive Seiten hat. Die Fahrgastzahlen verteilen sich ungleichmäßig über das Jahr. In einigen Monaten kommen Technik und Personal an ihre Grenzen, in diesem Jahr wurden diese sogar teilweise überschritten“, so Geschäftsführer Ingo Neidhardt. Oftmals ohne Unterbrechung fuhr der Speisewagenzug nach Oybin in den Sommermonaten dauerhaft mit voller Achslast, was sonst nur die Ausnahme darstellte. Das dies an die Substanz geht, für Mensch und Maschine, ist keine Verwunderung. Vor diesem Hintergrund sollte man nicht von einer weiteren Fahrgaststeigerung ausgehen, sondern dankbar sein, wenn sich die Fahrgastzahlen zukünftig auf einem gesunden und der Bahn entsprechenden Korridor von 200.000 bis 250.000 einpendeln würden.

Der größte Dank geht an die 250.000er-Mannschaft: Zugführer, Lokpersonale sowie Werkstatt- und Kundenbüro-Mitarbeiter haben dies erst möglich gemacht und sind 2019 über sich hinausgewachsen.

Im sachsenweiten Vergleich der Fahrgastzahlen der Schmalspurbahnen erreicht die Dampfbahn im Zittauer Gebirge damit eine Spitzenposition. Insgesamt verzeichnen die Bahnen in Sachsen ein neues Rekordjahr mit einer Gesamtfahrgastzahl von über 1,12 Mio Fahrgästen, bedeutet das ein Zuwachs von 6 Prozent.

Weihnachten bei der Zittauer Schmalspurbahn

Symbolbild: Zittauer Schmalspurbahn / Mario England

Was tun mit den Kids in den Ferien?

Nun, Eislaufen zum Beispiel! Nirgends geht das derzeit besser als in der SPARKASSEN-Arena in Jonsdorf! Täglich könnt ihr hier derzeit von 10:00 bis 17:00 Uhr alles aus den Kufen rausholen, was ihr könnt. Als weitere Highlights steht dann am Samstag, den 22. Februar um 18:00 Uhr noch Eishockey-Match der Black Panther Girls gegen den HC Kobra Praha an, bevor am darauffolgenden Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr das beliebte „Drift on Ice“ stattfindet.

Kooperation mit den Nachbarn wäre besser

Sachsen hat eine eigene Strukturentwicklungsgesellschaft für den Ausstieg aus der Kohleverstromung gegründet. Dies hat die für das Thema zuständige Lausitzer LINKEN-Abgeordnete Antonia Mertsching in einer Anfrage an die Landesregierung thematisiert (Drucksache 7/929). Sie erklärt:

„Damit gibt es nun sowohl in der Lausitz als auch im Mitteldeutschen Revier eine jeweils bis zu den Landesgrenzen agierende sächsische Strukturentwicklungsgesellschaft. Sachsen bleibt beim Strukturwandel also bei der Kirchturmpolitik, statt in den Regionen mit den Nachbarn noch intensiver zu kooperieren.

Jetzt besteht noch die Chance, durch jeweils länderübergreifende Strukturentwicklungsgesellschaften in den beiden Revieren auch länderübergreifend zu denken und die Reviere als Ganzes aus ihren Herzen heraus voranzubringen. Freilich erfordert das ein Zugehen auf die Nachbarn und ein Mehr an Abstimmung, aber wer groß denken will, darf eben nicht beim Klein-Klein bleiben. Sonst lassen sich die Potentiale in den Bereichen Mobilität, Tourismus und strategische wirtschaftliche Entwicklung nicht entfalten.“

entKOMMEN-Projekt wird in Zittauer Innenstadt hörbar

 

ˑ Und über die Straßen zogen Ströme von Menschen ˑ

 ˑ Das alles veränderte sie ˑ

ˑ  Und die Feindseligkeit veränderte sie ˑ

ˑ Uns gehört das Land! ˑ

ˑ  Und den Männern, die sich bewaffneten gehörte das Land nicht… ˑ

Seit dem 9. Februar erklingen an verschiedenen Stellen in der Zittauer Innenstadt Stimmen: mal laut – mal leise, abgelöst von Musik und Stille. Jede Stimme für sich steht als Hörbild im öffentlichen Raum. Das eigentliche Werk zeigt sich jedoch erst in der Zusammenführung aller fünf Objekte: wie die Stimmen eines Orchesters verweben sich dann deren Klänge zur „Sinfonie der Sozietät“, erlebbar ab dem 23. Februar in der Ausstellung „entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“ im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster in Zittau.

Die Intervention im öffentlichen Raum ist eine Aktion im Rahmen des Projekts „entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“, einem Projekt der Städtischen Museen Zittau und der Hillerschen Villa – Soziokultur im Dreiländerreck mit weiteren Partnern.

Kloster

Zugverkehr rollt größtenteils wieder normal

Das inzwischen abgezogene Sturmtief „Sabine“ verursachte eine Reihe von Beeinträchtigungen an der Infrastruktur der Länderbahn. Vor allem in den waldreichen Netzen Ostsachsens  kam es zu zahlreichen Baumstürzen. Die Erkundungsfahrten und Aufräumarbeiten durch Feuerwehr, THW und DB Netz sind mittlerweile größtenteils abgeschlossen worden. Der Zugverkehr wurde wieder sukzessive aufgenommen. Stellenweise gibt es noch Verspätungen, da die Geschwindigkeitsbeschränkungen erst nach und nach aufgehoben werden. Im Laufe des heutigen Tages ist dem schrittweisen Übergang zum Normalbetrieb zu rechnen. In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Witterung können sich jederzeit Veränderungen ergeben.

Bankautomaten aufgebrochen – Zeugen gesucht

Unbekannte haben sich am vergangenen Freitag in den zeitigen Morgenstunden an zwei Geldautomaten an der Hauptstraße in Neugersdorf zu schaffen gemacht. Die Täter erbeuteten mehrere zehntausend Euro. Sie hielten sich über die gesamte Zeit im Bereich des Geldinstituts auf und betraten mehrfach die Filiale.

Die Polizei bittet um die Mithilfe der Bevölkerung. Gibt es Zeugen, die in der fraglichen Zeit Personen oder Fahrzeuge gesehen bzw. beobachtet haben, welche mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten? Hinweise nimmt das Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62 – 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Symbolbild

 

Sturmtief „Sabine“ verursacht weitere Schäden

Auch in den vergangenen 24 Stunden hat das Unwetter seine Spuren in den Landkreisen Görlitz und Bautzen hinterlassen. Polizei und Feuerwehr erhielten zahlreiche Hinweise von herabgefallenen Ästen und schief stehenden Bäumen. In allen Fällen sorgten die Einsatzkräfte wieder für freie und sichere Fahrt.