Müssen wir uns Sorgen machen? OBM denkt: „Panikmache“

Das ist eine heikle Frage! Um was es geht? Um etwas, was bei uns in der Lausitz zwar im Moment unvorstellbar aber dennoch nicht ausgeschlossen ist – die Infektion der Bürgerinnen und Bürger mit dem Corona-Virus. Viel wurde darüber schon von den nationalen TV-Anstalten publiziert und immer denkt man, es trifft eh nur Großstädte.

Das das Virus mittlerweile auch in Deutschland angekommen ist, dürfte allgemein bekannt sein. Von daher ist es nicht einmal so abwegig, dass der Zittauer AfD-Fraktionschef Jörg Domsgen gestern Abend in der aktuellen Zittauer Stadtratssitzung folgende Anfragen stellte:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

gemeinhin sind die zunehmend negativeren Nachrichten aus der globalen Entwicklung zum Corona-Virus bekannt. Die Fragestellerin bittet in diesem Kontext um Beantwortung folgender Fragen:

1. Liegen der Stadtverwaltung eigene Erkenntnisse oder nähere Informationen seitens übergeordneter Behörden und/oder politischer Ebenen vor, die auf zu erwartende negative Auswirkungen auf Zittau, die Bürger, deren Versorgung oder gar Gesundheit hinweisen?

2. Falls ja, welcher Art sind diese erwarteten Auswirkungen?

3. Gibt es Maßnahmepläne der Stadtverwaltung mit dem Ziel solche negativen Auswirkungen zu verhindern oder zumindest abzumildern? Und wenn ja, wie sehen diese genau aus?

Man kann dem gegenüberstehen, wie man möchte. Vorbereitung ist sicher besser, als hinterher die Konsequenzen tragen zu müssen. Aus mehreren Rückmeldungen verschiedener Fraktionen in Zittauer Stadtrat ergab sich jedoch ein ganz anderes Bild. Der einheitliche Tenor der jeweiligen Fraktionen: Oberbürgermeister Thomas Zenker zieht das Ganze eher ins Lächerliche (Zitat!!) und warf der AfD-Fraktion „Panik-Mache“ vor. Ob dem so ist, wird sicher die Zukunft zeigen.

Sicher, Deutschland hatte in den letzten Jahren so viele Pandemien, Hühnergippe, SARS, Schweinpest, Rinderwahnsinn, und, und und. Trotzdem sollte man potentielle Gefahren nicht unterschätzen.

Schienenersatzverkehr beim Trilex

Wer den Eingang in die Wartehalle des Bahnhof Zittaus kennt, weiß, dass der Schaukasten gerade zu mit Veränderungen übersät ist. Denn es ist nicht nur bekannt geworden, dass die ODEG ihren Schienenersatzverkehr verlängert (zittau-live berichtete gestern), sondern nun auch der Trilex auf seinen Strecken mit einigen Einschränkungen zu rechnen hat.

Wir haben für euch hier das Wichtigste dazu zusammengeführt:

Zeitraum 28. Februar bis 01. März 2020
Hier wird es in den Nachtstunden einen Schienenersatzverkehr zwischen Arnsdorf und Bischofswerda geben bzw. fahren auch Züge mit veränderten Fahrzeiten zwischen Dresden und Zittau (Liberec) sowie Görlitz.

Grund hierfür sind Bauarbeiten der DB Netz AG, welche von Freitag, 28. Februar, ca. 22:25 Uhr, bis Sonntag, 01. März, ca. 4:25 Uhr andauern werden.

Zwischen Rybniště/Seifhennersdorf  – Zittau – Hrádek nad Nisou – Liberec wird es auf der Linie L7 zwei Fahrplanänderungen geben.

Zeitraum 02. März bis 05. März 2020
In diesem Zeitraum wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Hrádek nad Nisou – Chrastava – Liberec jeweils von 10:15 bis 18:10 Uhr mit Bussen eingeführt.

Grund hierfür sind Vegetationsarbeiten.

Zeitraum 09. März bis 12. März 2020
Auch in diesem Zeitraum wird es einen Schienenersatzverkehr zwischen Hrádek nad Nisou und Chrastava jeweils von 09:25 bis 17:25 Uhr mit Bussen geben.

Grund hierfür sind ebenfalls Vegetationsarbeiten.

(Änderungen vorbehalten.)

Neues aus dem Stadtrat – Feuerwehr und Schwimmhalle Hirschfelde vorerst vom Tisch

Die beiden hoch-brisanten Themen „Zittauer Feuerwehr“ und „Schwimmhalle Hirschfelde“ sind erst einmal vom Tisch. Die beiden Punkte, sprich die Einsparung bei unserer Feuerwehr in einem Volumen von 700.000 Euro sowie die Schließung der Schwimmhalle Hirschfelde, einer der letzten Event-Points in dem durch die Eingemeindung ohnehin gebeutelten Ortsteil, entwickelte sich in den letzten Wochen und Monaten zu hoch-emotionalen Streitthemen.

Nun ist seit der letzten Stadtratssitzung gestern Abend Licht am Ende des Tunnels: Beide Themen sind vorerst vom Tisch, sie werden ausgegliedert, bis zum 31. Mai müsse dazu noch ein Nachtragshaushalt erstellt werden. In diesem muss jedoch angegeben werden, wie besagte Kosten konsolidiert und kompensiert werden sollen.

Das Schöne an der gestrigen Entscheidung: Das Haushaltsstrukturkonzept wurde mehrheitlich damit nicht gekippt, so das es zu keiner Haushaltssperre kommt. Dadurch bleibt die Stadtverwaltung handlungsfähig. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

 

Strafen für kleinere Verkehrssünden verdoppeln sich

Mit der von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer initiierten Änderung der Straßenverkehrsordnung 2020 werden die Strafen auch für bislang als eher geringfügig angesehene Geschwindigkeitsverstöße in etwa verdoppelt. Punkte in Flensburg gibt es demnächst ab 16 Km/h über dem Limit, ab 21 Km/h innerorts oder 26 Km/h außer Orts gibt es einen Monat Fahrverbot oben drauf. Die Neuerungen schließen sich an die unter dem ehemaligen Bundesverkehrsminister Ramsauer mit der Reform des so genannten Punktesystems eingeführten Verschärfungen an. Die sächsische Landesregierung hat den neuen Regelungen im Bundesrat zugestimmt. Die neuen Regeln treten mit der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft.

Quelle: IHK Sachsen

Bürokratie gefährdet Gastronomen und Hoteliers im Landkreis

Die Fülle von staatlichen Vorgaben und Verpflichtungen kostet deutsche Unternehmen einen erheblichen Teil ihrer Rendite und kann insbesondere für mittelständische Betriebe sogar existenzgefährdend sein. Das zeigt eine aktuelle Studie zu den Bürokratiekosten im Gastgewerbe.

„Es ist erschreckend, wie viel Zeit und Geld den Unternehmen durch Bürokratie verloren geht“, kommentiert Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Ergebnisse der Untersuchung, die die Sira Consulting GmbH im Auftrag des DIHK durchgeführt hat. „Darunter leiden nicht nur die betrieblichen Abläufe, sondern auch die Kunden.“

Bürokratiekosten aufgrund komplizierter Vorgaben und Verpflichtungen machen bei einem typischen Unternehmen im Gastgewerbe jedes Jahr 2,5 Prozent des Umsatzes aus. Bei durchschnittlichen Margen und hohen Arbeitsbelastungen kann das die Betriebe in ihrer Existenz und Nachfolge gefährden. Laut der Studie leisten die Unternehmen der Branche durchschnittlich 14 „Überstunden“ pro Woche, um 100 bis 125 komplexe Vorschriften etwa zur Kassenrichtlinie, Hygieneüberwachung oder Datenschutzgrundverordnung zu erfüllen.

„Unsere Unternehmen akzeptieren dabei durchaus den Sinn und Zweck einzelner Regelungen“, sagt Eric Schweitzer. Trotzdem vermissen die Betriebe bei mehr als der Hälfte der bestehenden Verpflichtungen einen Bezug zu den Geschäftsprozessen. Laut Hygienevorschrift müssen Gastro-Unternehmer zum Beispiel die Temperaturen von Kühlschränken täglich per Hand in ein Formular eintragen und ein Jahr aufbewahren – selbst dann, wenn sie über ein automatisches und digitales Mess-System verfügen.

Der DIHK schlägt deshalb einen verbindlichen Praxis-Check für neue Gesetze vor. „Neue Verpflichtungen dürfen kein Selbstzweck sein. Ganz nach dem Prinzip: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Dazu gehört, neue Vorschriften und deren praktische Umsetzung einfach und verständlich zu gestalten“, erläutert der DIHK-Präsident.

So könnten etwa die umständlichen Meldezettel in Hotels und Gaststätten ganz abgeschafft werden, weil sie nicht dabei helfen, die Kriminalität zu bekämpfen. Außerdem sollten Aufbewahrungsfristen verkürzt und aufwendige Dokumentationen vereinfacht werden.

Quelle: IHK Sachsen

Suchtprävention im Dreiländereck

Im letzten Jahr hat die Stadt Hrádek nad Nisou ein Förderprojekt der Euroregion Neiße zum Thema Suchtprävention realisiert. Schüler aus Zittau waren am Bahnhof von Hrádek nad Nisou und besichtigten den „Drogenzug“ mit einer interaktiven Ausstellung. Die Erlebnisse und die nachfolgende Aufarbeitung in der Schule waren sehr intensiv.

Verschiedene Workshops zu diesem Thema wurden angeboten. Als Fortsetzung der Zusammenarbeit folgt in diesem Jahr ein Förderprojekt der Euroregion Neiße, das die Stadt Zittau leitet. Geplant sind unterschiedliche Veranstaltungen, vor allem Workshops und Vorträge. Der erste Workshop findet im Frühjahr statt und richtet sich an die Erzieher und Pädagogen der Grundschulen und interessierte Öffentlichkeit.

Man wird sich mit den Sozialkompetenzen der Kinder beschäftigen die im Rahmen der Prävention von Risikoverhalten gefördert werden können. Es wird mit einem methodischen Handbuch gearbeitet. Titel der Veranstaltung ist „Der Katzengarten“. Die Veranstaltung findet in Hrádek nad Nisou statt, sie besteht aus zwei Workshops, die Termine sind am 24. April und am 16. Oktober (ganztägig).

Weitere Infos und Anmeldung unter m.janyska@zittau.de

Foto: Archiv

Müssen erst alle jungen Menschen im Zittauer Gebirge wegziehen?

Die Frage stammt nicht von uns, aber dazu später mehr.

Die Welt könnte so schön einfach sein, gäbe es da nicht den Amtsschimmel und die verhasste Bürokratie. Das denkt sich derzeit auch eine kleine junge Familie in Eichgraben. Die Familie erbte vor geraumer Zeit ein beachtliches Grundstück mit 7.000 Quadratmeter Größe. Auf diesem Grundstück befindet sich ein Haus aus den 50er / 60er Jahren. Bei besagtem Grundstück handelt es sich um einen so genannten „Außenbereich im Landschaftsschutzgebiet“.

Nun hat die kleine Familie den Wunsch, auf ihrem eigenen Grundstück ein Eigenheim zu errichten. Doch der Wunsch wird im Keim erstickt. Nicht nur, dass sie auf ihrem eigenen Grundstück nicht bauen darf, aller Unverfrorenheit die Krone aufsetzend, bietet man ihr an, nur wenige Meter weiter ein städtisches, maximal 500 – 600 Quadratmeter großes Grundstück zu einem stolzen Preis erwerben zu dürften, auf welchem ihr Bauwunsch dann stattgegeben würde.

Grund für dieses ganze Possenspiel ist lediglich eine Formulierungsfrage. Bei besagtem Grundstück handele es sich um einen sogenannten Außenbereich, hier dürfe nicht gebaut werden auch wenn sich das Bauprojekt optisch perfekt in die Umgebung einbinden würde. Selbst die Untere Naturschutzbehörde hat sich dem Vorhaben nicht grundsätzlich verweigert, sondern einen entsprechenden Verfahrensweg aufgezeigt, um hier Baurecht herzustellen. Selbst der Ortschaftsrat Eichgraben setzt sich seit langer Zeit für die Familie ein und hat einen entsprechenden Beschluss gefasst, um ein Verwaltungsverfahren in Gang zu setzen, welches der jungen Familie das Bauen auf ihrem Grundstück ermöglicht.

zittau-live sprach gestern Abend mit dem Ortsbürgermeister von Eichgraben Sven Ehirg. Er meinte wörtlich: „Da Zittau nach wie vor jedes Jahr Einwohner verliert, sollten wir alle gemeinsam alles tun, junge Menschen in unserer Stadt zu halten bzw. in unsere Stadt zu holen. Darum ist es unverständlich, wie hier eine junge Familie eher zum Wegzug bewegt wird.“ Interessant wäre auch zu sehen, wie der Oberbürgermeister dazu steht, da er doch selber Eichgrabener ist.

Dies wird auch heute Abend ein Thema auf der aktuellen Stadtratssitzung werden, der Ortschaftsrat Eichgraben hat einen entsprechenden Beschlussantrag eingebracht, der von allen Stadtratsfraktionen übernommen wurde. Die Fraktion der AfD hat zu dieser Vorlage einen Änderungsantrag eingebracht, um einen mehrheitsfähigen Weg zu finden , der dieser jungen Familie das Bauen auf ihrem Grundstück ermöglichen soll.

Ortsbürgermeister Sven Ehrig vermutet, dass hier eher persönliche Befindlichkeiten eines Mitarbeiters der Stadtverwaltung diesem Vorhaben im Wege stehen.

Alkohol verträgt nicht jeder….

3,28 und 2,40 Promille lauten die Ergebnisse des Atemalkoholmessgerätes, das Bundespolizisten gestern Abend am Ebersbacher Bahnhofs einsetzen mussten. Zwei 29- und 31-jährige Deutsche kamen mit dem Zug aus Dresden und waren in Ebersbach ausgestiegen. Während der Fahrt hatten sie den Zugbegleiter verbal beleidigt und setzten dies nun während ihrer Polizeikontrolle fort. Sie betitelten die Beamten als „Arschlöcher“ und „Wichser“. Diese empfanden das als unhöflich. Es folgten ein Alkoholtest und eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

Politischer Aschermittwoch auch im Landkreis

Das auch die Linken Faschingsfanatiker sind, zeigte heute Jens-Hentschel Thöricht bei einer Tagung im Kreistag. Nach dem Motto “Humor ist die Fähigkeit, heiter zu bleiben, wenn’s ernst wird” meinte er, Zitat:

Es geht am heutigen Tage um den AfD-Antrag zur Schweinepest,
gibt es doch Angst vor dieser,
weil sie aus Afrika kommen soll, gibt sie uns den Rest?

Fraglich ist auch der gewünschte Kommunikationsfluss,
postalisch soll dieser erfolgen, haben wir den Papier und Porto im Überfluss
postalischer Kommunikationsfluss zu den Jagdpächter,
und was sagen der Umweltressourcen Wächter?

Informieren, informieren und informieren wird begehrt,
ein Blick in das World Wide Web hätte schon eines Besseren den Antragsteller belehrt.
Dort gibt es Infos, noch und nöcher,
so gibt es im Wissen gar keine herbei geredeten Löcher.

Auch die gewünschte Telefonnummer ist im Landkreis schon vorhanden,
bei Nichterreichbarkeit kann die Info sogar per Email an der richtigen Stelle landen.

Verpflichtende Schulungen sind überflüssig und tun nicht Not,
so ist der Landesjagdverband mit ständigen Weiterbildungen bereits im Boot.

Nun bin ich am Ende mit meinen Latein,
am Aschermittwoch, so unsere Botschaft, sagen wir Nein,
Nein zum Antrag, der wie beschrieben sinnfrei ist,
Nein zur AFD, denn die Inhalte dieser Partei sind mehr als … Mist.

(Für den Inhalt des Beitrages ist ausschließlich die jeweilige Partei zuständig. zittau-live sieht sich als parteipolitisch neutral und stellt lediglich die Plattform zur Verfügung.)

Foto: Archiv

ODEG geht in Verlängerung

Seit dem 07. September 2019 verkehrt die KVG im Auftrag der ODEG zwischen Zittau und Hagenwerder in beiden Richtungen als Schienenersatzverkehr mit Bussen. Grund hierfür sind die notwendigen Sanierungsarbeiten durch die polnische Staatsbahn PKP PLK. Der Neißetal-Abschnitt zwischen Hirschfelde und Hagenwerder wird auf polnischer Seite seit langem immer wieder und auch aktuell saniert, sehr zum Ärger der Fahrgäste. Ziel der Sanierung soll die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Streckengeschwindigkeit von 80 km/h und die Verbesserung der Qualität durch den Einbau von lückenlos verschweißten Schienen sein.

Ursprünglich war ein Ende in Sicht: der 07. März. Doch daraus wird nun leider nichts.

Der ZVON bestätigte uns, dass sich die Baumaßnahmen weiterhin in die Länge ziehen, sodass vorerst bis zum 21. April in beiden Richtungen weiterhin Ersatzverkehr mit Bussen besteht.

Das ist nicht nur ärgerlich für die Bahnreisenden an sich. Besonders ärgerlich ist diese Mobilitätseinschränkung für Menschen mit Kinderwagen und auch körperlich beeinträchtige Fahrgäste mit Rollstuhl oder auch Gehhilfen, da der Bahnhof in Hagenwerder nicht barrierefrei gebaut ist und somit schon allein das Erreichen des Bahnsteiges sehr erschwert ist.

Diebstähle von Radladern und Minibaggern in Zittau – Täter in Haft

Polizisten des Regionalen Ermittlungsabschnittes Seifhennersdorf des Kommissariats für Eigentum und Bandenkriminalität der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Görlitz haben eine polnische Tätergruppe dingfest gemacht. Auf das Konto der Bande gehen unter anderem mehrere Diebstähle von Radladern und Minibaggern.

Die Taten

Die drei polnischen Beschuldigten im Alter von 34, 37 und 46 Jahren entwendeten seit April 2019 im grenznahen Raum Zittau, Olbersdorf, Oybin, Leutersdorf und Jonsdorf Baumaschinen von Baustellen. Außerdem brachen sie in eine Firma in Neugersdorf ein und stahlen einen Anhänger eines Autohauses. Diesen benutzten sie nachweislich zum Transport zweier gestohlener Minibagger. Zur Tatausführung brachten sie in der Regel falschen Kennzeichen an ihre Fahrzeuge an.

Die Festnahme

Deutsche und polnische Polizisten nahmen den Haupttäter in den Abendstunden des 12. Juni 2019 bei einer Verfolgung kurz nach der Friedensstraße in Zittau auf polnischem Hoheitsgebiet fest – zittau-live war damals vor Ort. Bei der Verfolgung rammte der Täter einen Streifenwagen um sich der Festnahme zu entziehen. Dennoch klickten damals die Handschellen. Durch weitere intensive Ermittlungen und eine sehr gute Zusammenarbeit mit der polnischen Polizei, konnten zwei weitere Beschuldigte identifiziert werden. Die beiden Mittäter befinden sich mittlerweile in Polen in Haft.

Fotos: Archiv zittau-live

Danke für das Lob!

In Zeiten mit extrem starken Gegenwind ist ein ganz kleines Lob manchmal schon Balsam für die Seele….. Mehr dazu über die Hintergründe, den Maulkorb, der uns aufgesetzt wurde, nur weil wir Dinge beim Namen nennen, uns nicht unterbuttern lassen, wie selbsternannte Diktatoren festlegen, was in Zittau noch publik gemacht werden darf, all das erfahrt ihr noch in dieser Woche, nur hier bei uns, bei zittau-live! Und nein, wir lassen uns nicht verbiegen!

Wie vertragen sich Tschechen und Deutsche heute und warum?

Die Frage zu beantworten wird morgen Abend um 18:30 Uhr im Altbestand der Christian-Weise-Bibliothek Zittau auf der Lisa-Tetzner-Straße 11 versucht. Harald Skala wird dazu seinen Vortrag „Tschechen und Deutsche – eine schwierige Nachbarschaft?!“ halten.

Skala, geboren am 3. Juli 1935 in Schatzlar (heute Žacléř/ CZ) im Riesengebirge stammt selbst aus einer Mischehe: Vater Tscheche, Mutter Sudetendeutsche. Er besuchte 1940 – 1945 in Iglau (heute Jihlava/ CZ) die deutsche Grundschule, nach 1947 dann tschechische Schulen. Ab 1956 in Liberec beschäftigt, flüchtete er nach dem Einmarsch der Armeen des Warschauer Paktes im August 1968 und kam nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Belgien nach Deutschland. Seit 2010 wohnhaft in Obercunnersdorf widmet er sich seinen Hobbys, Militärgeschichte der K. K. Monarchie und der Genealogie.

Doch zum eigentlichen Thema: Wir haben uns daran gewöhnt, schnell mal „rüber“ nach nach Varnsdorf oder Rumburk zu fahren, zum shoppen oder um gut und preiswert die böhmische Küche zu genießen. Mit dem Auto ist man schnell dort und merkt gar nicht, wo Deutschland aufhört und Tschechien beginnt. Grenzkontrollen, Pass und Visum, Zollerklärung? Schon unsere mittlere Generation kann mit diesen Begriffen nichts mehr anfangen. Es ist aber gar nicht so lange her, da war es ganz anders. Die Menschen in Rumburg, Warnsdorf und Schluckenau sprachen alle deutsch. Heute heißen die Orte Rumburk, Varnsdorf und Šluknov und deutsch sprechen dort nur sehr wenige Menschen. In den ersten Jahren nach 1945 war es dort sogar absolut verpönt, ja gefährlich, auf der Straße deutsch zu sprechen. Warum es so gekommen ist, könnt ihr in diesem Vortrag erfahren. Eine kleine Ausstellung zeigt Bücher aus dem Altbestand zum Thema.

Der Eintritt ist frei, am Schluss wird um eine Spende zugunsten der Erhaltung der wertvollen Altbestände der Christian-Weise-Bibliothek gebeten.

Direkt hinter der Kammbaude in Oybin / Hain geht Deutschland fließend in Tschechien über
Besonders für Wanderer ist diese „Grenzenlosigkeit“ ein Seegen
Lediglich ein kleines Schild weist auf die „Grenze“ hin
Blick in Richtung Krompach

 

(c) Fotos: M. Huber

„Es ist, was nicht war“ feiert in Zittau Premiere

Am Samstag, dem 29. Februar um 19:30 Uhr feiert „Es ist, was nicht war“ im Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau Premiere. Bevor das Klassenzimmerstück des luxemburger Autor, Dramaturg und Regisseur Olivier Garofalo in Schulen im Landkreis zu sehen ist, kommt es für einen Abend auf die Bühne im Zittauer Foyer. Das Stück setzt sich mit häuslicher Gewalt auseinander. Zweifellos ein Tabu-Thema, über das viel öfter und offener gesprochen werden muss, um zu sensibilisieren und Betroffenen Mut zu machen. Regisseurin Ramona Ries möchte gemeinsam mit den Schauspielern Maria Weber und Marc Schützenhofer junge Menschen an das Problem der häuslichen Gewalt heranführen.

Für Regisseurin Ramona Ries ist es nicht die erste Inszenierung für junge Menschen mit sensiblen Inhalten. Am Landestheater Schleswig-Holstein inszenierte sie bereits das Stück „Pro Anna“, in dem es um Magersucht geht.

Ein kurzer Blick ins Stück:

Isabelle kommt in eine neue Schule und soll sich dort an ihrem ersten Tag ihrer neuen Klasse vorstellen. Da sie nicht von sich erzählen möchte, spricht sie von ihrer besten Freundin Elisabeth, bei der sie oft zum Spielen zuhause war. Einen Besuch hat sie besonders in Erinnerung: Den Tag, an dem sie sieht, wie Elisabeths Vater, der oft zu viel trinkt, die Kontrolle über sich verliert. Isabelle erzählt, wie sie danach völlig neue Dinge über ihre beste Freundin erfährt, die sie so gut zu kennen meinte: Zum Beispiel, dass bei Elisabeth und ihrer Mutter immer eine fertig gepackte Tasche steht, falls der Tag kommt, an dem sie vor dem Vater fliehen müssen. Während Isabelle ihren neuen Klassenkameraden Elisabeths Geschichte erzählt, bekommt alles durch einen Besucher im Klassenzimmer plötzlich eine ganz neue Wendung.

Samstag, 29. Februar | Foyer Theater Zittau | Premiere | geeignet ab 12 Jahren

Proben-Fotos mit freundlicher Genehmigung Gerhart-Hauptmann-Theater / Nikolai Schmidt

Sieben Quadratmeter Graffiti auf Trilex-Zug in Zittau festgestellt

Vier Meter lang ist eines von zwei Graffiti, die unbekannte Täter vermutlich in Bischofswerda bei einem Zughalt zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr am Samstag auf einem Trilex Personenzug der Länderbahn GmbH hinterlassen haben. Während des Betankens am Bahnhof Zittau bemerkte der Lokführer um 22:55 Uhr die übergroßen Schriftzeichen in silberner und schwarzer Farbe. Die Bundespolizei nahm den Schaden auf und ermittelt nun wegen Sachbeschädigung. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest, dürfte jedoch im vierstelligen Bereich liegen. Sachdienliche Hinweise zu Tat und Tätern richtet bitte an die Bundespolizeiinspektion Ebersbach unter 03586 / 76020.

Symbolbild

Einfamilienhaus an der Goethestraße in Bertsdorf-Hörnitz abgebrannt

Aus bislang noch nicht eindeutig geklärter Ursache geriet am Samstagnachmittag das Wohnzimmer eines Einfamilienhauses in Bertsdorf-Hörnitz in Brand. Glücklicherweise konnten sich die 68-jährige Bewohnerin und deren 36-jähriger Sohn rechtzeitig aus dem Gebäude retten und blieben unverletzt. Die Flammen griffen auch auf weitere Räume im Obergeschoß über. Das Feuer konnte durch die 29 Kameraden der Feuerwehr gelöscht werden. Das Haus ist derzeit in den vom Brand geschädigten Bereichen unbewohnbar. Der Sachschaden wird vorerst auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Der Brandursachenermittler kam noch am gleichen Tag zum Einsatz.

Borkenkäfer: Schlimmste Waldschäden seit über 70 Jahren

Die Situation in den Wäldern im Landkreis ist dramatisch. Borkenkäfer haben riesige Schäden angerichtet. Die Folgen werden noch jahrzehntelang zu spüren sein. Das ist die Überschrift des Hauptbeitrages im Wochenkurier der 7. Woche 2020. „Erst kamen die Stürme, dann kam die Hitze. Sie schafften zusammen ideale Bedingungen für den Borkenkäfer. Und deswegen geht es den Wäldern im Landkreis ebenso wie den Wäldern in Sachsen und ganz Deutschland momentan nicht gut. Kreisforstamts-Leiterin Sylvia Knote sieht es als die schlimmste Waldschadensituation seit 1946/47, mit den Folgen werde man noch Jahrzehnte beschäftigt sein.“ …

Seit Jahrzehnten machen Wissenschaftler auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. Folgt man aber den Nachrichten seit 1990 wird in unserer Region alles besser – kaum noch Kohleheizung, gut gedämmte Wohnungen, saubere Kraftwerke – und trotzdem tote Wälder.

Auch das verstärkte Auftreten von Wetterextremen wurde prognostiziert – katastrophale Starkregen, langanhaltende Dürreperioden, starke Stürme in immer kürzeren Abständen. Leider werden diese Prognosen zunehmend Realität. Mit Nachdruck protestieren nach einer langen Zeit der Sprachlosigkeit wieder Menschen öffentlich gegen diese Entwicklung. Am aktivsten dabei sind junge Leute. Aber sie demonstrieren nicht nur. An verschiedensten Umweltaktionen sind überwiegend junge Leute beteiligt.

Da klingt die „Idee“ des Landrates Bernd Lange wie Hohn: „Die Teilnehmer bei Fridays for future könnten ja nicht nur demonstrieren, sondern sich am Waldumbau beteiligen. Das Gymnasium in Niesky pflanze beispielsweise schon Bäume im Wald. Er wünscht sich, dass sich noch mehr Schüler daran beteiligen, auch wenn das allein das Problem nicht lösen wird.“

Besser kann man seine Haltung nicht demonstrieren! Wie in vielen Bereichen: Ehrenamtliche sollen es richten! Was besseres fällt ihm nicht ein. Die sächsische Landesregierung hat zumindest eine Gießkanne. 53 Mio. €  können in den trockenen sächsischen Boden gegossen werden. Ohne langfristiges Konzept, als Schadensausgleich für die Waldbesitzer.

Wenn er andere zu ehrenamtlicher Arbeit auffordert sollte er Vorbild sein – Verzicht auf seinen Dienstwagen, wöchentlich einen Tag als Forsthelfer; bis die ersten Fachkräfte, die über eine  Bildungsmaßnahme, gefördert mit Mitteln aus der sächsischen Gießkanne, ausgebildet sind und danach feste Anstellungsverträge erhalten.

„Es bräuchte etwa fünf Millionen Bäume, um die bisher betroffenen Flächen wieder zu bepflanzen. Doch die vorhandenen Forstbaumschulen können so viele Pflanzen gar nicht liefern und es gibt auch zu wenige Unternehmen, um so viele Bäume zu pflanzen.“ kann man lesen.

Bäume pflanzen allein hilft aber nicht! Wer das denkt, irrt! Bis auf einer Kahlfläche widerstandsfähiger, artenreicher Wald gewachsen sein wird braucht es viel Kraft und Zeit. 30 Jahre Waldumbau im Zittauer Gebirge zeigen erste Erfolge. Der Weg zu einem widerstandsfähigen Bergmischwald ist jedoch noch weit.

Ohne Führerschein und unter Drogen quer durch Zittau

Ein 29-jähriger Pole wurde gestern durch die Polizei ohne Führerschein in Zittau erwischt. Er war um 15:50 Uhr mit seinem Renault Clio auf der Mietzschallee unterwegs, als er durch eine Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) gestoppt wurde. Trotz Fahrverbot der polnischen Behörden lenkte er ein Kraftfahrzeug und stand laut Drogenschnelltest unter dem Einfluss von Amphetaminen. Außerdem hatte er ein Schniefröhrchen mit knapp 0,7 Gramm vermutlichem Crystal dabei. Seine Fahrt endete hier und er muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Führen eines Kraftfahrzeuges unter der Einwirkung berauschender Mittel sowie Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Das Polizeirevier Zittau hat die Ermittlungen übernommen. Außerdem wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Dumm gelaufen…

Eine Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) kontrollierte am 20. Februar 2020 gegen 18:45 Uhr in der Zittauer Friedensstraße einen Radfahrer, der ohne Licht unterwegs war. Der 27-jährige Deutsche war kein unbeschriebenes Blatt. In der Vergangenheit wurde bereits wegen Diebstahls und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Die Beamten fanden in seinem Rucksack zwei Cliptütchen – eines mit Restanhaftungen einer kristallinen Substanz – sowie ein Rauchröhrchen für den Drogenkonsum. Außerdem hatte er ein verbotenes Einhandmesser dabei. Dieses und die Drogenutensilien wurden sichergestellt. Die Landespolizei ermittelt nun wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz.

Dein Job bei der Bundespolizei!

Zwischen April und Juli 2020 führt die Bundespolizeiinspektion Ebersbach mehrere Schülerpraktika durch und klärt Jugendliche über das Berufsbild des Bundespolizisten auf. Der nächste Bewerberaufruf wird nach den Sommerferien starten. Wer aber schon vorher mehr über seinen Traumjob wissen möchte und für den kein Weg zu weit ist, für den ist vielleicht die Panther Challenge etwas.

Wenn du fit, clever und – ganz wichtig – ein Teamplayer bist, dann mach mit bei dem härtesten Schülercamp Deutschlands! Bei der Panther Challenge stellst du dich – im Team mit insgesamt 99 anderen Schülerinnen und Schülern – drei Tage lang verschiedenen Herausforderungen und lernst den Berufsalltag eines Bundespolizisten hautnah kennen. Von Cooper-Test über Einsatztraining bis hin zum Diktat ist alles dabei, was dich auch im echten Auswahlverfahren bei der Bundespolizei erwarten könnte. Bei der Panther Challenge bringen wir dich sicher an deine Grenzen! Du möchtest dich der Herausforderung stellen? Dann musst du die folgenden Kriterien erfüllen:

Du bist zwischen 14 und 20 Jahre alt.
Du erreichst mindestens die mittlere Reife oder hast sie schon in der Tasche.
Du bist kerngesund und fit.
Du bist teamfähig und willensstark.

Bewirb dich jetzt bei der Panther Challenge 2020! Die Bewerbungsunterlagen für die Panther Challenge und noch mehr Infos findest du auf www.komm-zur-bundespolizei.de.

Symbolbild mit freundlicher Genehmigung der Bundespolizei / Thomas Koehler / photothek.net

Zittau trauert um ehemaligen Bürgermeister Arnd Voigt

Nach langer schwerer Krankheit ist gestern Oberbürgermeister a.D. Arnd Voigt im Alter von 69 Jahren verstorben. Die Stadt Zittau trauert um einen Oberbürgermeister, der den Menschen der Großen Kreisstadt und ihrer Ortsteile stets uneigennützig und zielstrebig gedient hat. In seine über zwei Legislaturperioden dauernde Amtszeit fallen große Sternstunden unserer Stadtgeschichte wie die Feierlichkeiten zur EU- Osterweiterung und auch schwere Ereignisse wie das Jahrhunderthochwasser 2010.

Unter Oberbürgermeister Voigt wurde die Fusion mit Hirschfelde und den nördlichen Ortsteilen vollzogen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Städteverbund Kleines Dreieck und mit der Stadt Liberec intensiviert, Aufgaben wie die Sanierung des Stadtbades geleistet werden und auch im Bereich Wirtschaftsentwicklung gab es manche Erfolge. Nicht zuletzt ist in diesem Zusammenhang die frühe Breitbandversorgung der Stadt zu nennen.

Auch gegen Ende seiner Amtszeit konnte die Stadtverwaltung unter Arnd Voigt noch langfristige Erfolge verbuchen: Die Kita „Kleine Stadtentdecker“ am Mandauer Berg und der Hort „Pfiffikus“ in der Kämmelstraße wurden neu errichtet, die entscheidenden Weichen für die Präsentation des Zittauer Epitaphienschatzes in der sanierten Klosterkirche gestellt. „Arnd Voigt hat trotz erheblichem stadtpolitischem Gegenwind mit ruhiger Hand Zittau regiert,“ sagt Thomas Zenker, Oberbürgermeister der Stadt Zittau über seinen Vorgänger. „Er war in seiner ruhigen besonnenen Art manchem vielleicht zu leise und ist deshalb gelegentlich unterschätzt worden. Er hatte jedoch immer eine Vorstellung davon, was zu tun war. Dies hat er mit viel Aufwand und Gesprächen im Hintergrund gemeinsam mit seinen Partnern und Verbündeten durchgesetzt.“ Der gebürtige Zittauer Arnd Voigt ist zur Wahl 2014 nicht erneut angetreten.

Er lebte mit seiner Familie im Ortsteil Hartau und hatte sich aufgrund des Verlaufes einer 2012 von ihm selbst öffentlich gemachten Parkinson-Erkrankung in den letzten Jahren aus dem öffentlichen Leben der Stadt zurückgezogen. „Persönlich habe ich Arnd Voigt erst nach seiner Amtszeit als Fraktionskollegen im Kreistag und Unterstützer richtig kennen und schätzen gelernt,“ so Oberbürgermeister Zenker. „Das Gespräch mit ihm und sein Rat waren mir viel wert.“ Am 27. Februar soll es um 13:00 Uhr, voraussichtlich in der Johanniskirche, eine Feierstunde zu Ehren Arnd Voigts geben. Im Anschluss erfolgt die Beisetzung auf dem Frauenfriedhof im engsten Familienkreis.

Quelle & Foto: Stadtverwaltung Zittau

Reifendiebstahl in Olbersdorf

Unbekannte haben sich in den vergangenen Wochen Zugang zu einem Keller an der Buchbergstraße in Olbersdorf verschafft. Daraus stahlen sie einen Satz Komplett-Sommerreifen im Wert von circa 200 Euro. Sachschaden entstand nicht. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen.

„Der marktgerechte Mensch“ im Kronenkino

Spätestens seit der großen Finanzkrise ist unsere Gesellschaft im Umbruch, soziale Marktwirtschaft und Solidarsystem werden immer häufiger in Frage gestellt. Der Film zeigt anhand ausgewählter Fallbeispiele die verheerenden Veränderungen des Arbeitsmarkts, aber auch den Versuch junger Menschen, das Gemeinschaftswohl wieder in den Fokus zu rücken.

Zu sehen am Freitag, den 21.Februar 20:00 Uhr im Kronenkino, Äußere Weberstraße 17, Zittau und am Sonntag, den 23. Februar 20:00 Uhr in der Kulturfabrik Meda, Hainewalder Straße 35, 02763 Mittelherwigsdorf

Hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:

Trailer und Screenshot mit freundlicher Genehmigung von kinofilm

 

Einwohnersprechstunde am kommenden Dienstag

Am 25. Februar treffen sich um 17:00 Uhr die Mitglieder der Linksfraktion im Stadtrat im Büro der LINKEN, Äußere Weberstraße 2. Dazu sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt herzlich eingeladen.

Inhaltlich werden die aktuell im Stadtrat anstehenden Themen, wie der Antrag „Aufhebung des Beschlusses zum Haushaltsstrukturkonzept“ vorberaten. „Wir freuen uns  über interessante Gespräche und weitere Anregungen von kommunalpolitisch interessierten Einwohnern von Zittau einschließlich der Ortsteile“, so der Fraktionsvorsitzende Jens Hentschel-Thöricht.  Auch Nichtmitglieder sind immer herzlich willkommen.

Wettbewerb „Deutscher Kita-Preis“ gestartet

Der Görlitzer Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk ruft Kindertagesstätten und lokale Initiativen im Landkreis zur Bewerbung um den „Deutschen Kita-Preis 2021“ auf.

Die Auszeichnung würdigt beispielhaftes Engagement von Kitas und lokalen Bündnissen für frühe Bildung. Die Besonderheit des Preises: Die Auszeichnung nimmt insbesondere gute Prozesse in den Blick und fokussiert nicht ausschließlich gute Ergebnisse. Gesucht werden Kitas und lokale Bündnisse, die kontinuierlich an der Qualität in der frühen Bildung in ihrer direkten Umgebung arbeiten und dabei die Sichtweise der Kinder in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Zudem spielen Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort bei der Auswahl der Gewinner eine wichtige Rolle.

Fünf Kindertageseinrichtungen und fünf lokale Bündnisse für frühe Bildung werden mit dem Preis geehrt. Registrieren kann man sich ab sofort unter https://www.deutscher-kita-preis.de/bewerbungAlle notwendigen Infos finden Interessierte unter https://www.deutscher-kita-preis.de/

Der Preis ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert. In den beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ wartet ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro auf die Erstplatzierten. Zudem werden pro Kategorie vier Zweitplatzierte mit jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet.

 

Ostermesse feiert Premiere in der Oberlausitz – Vorbereitung auf Hochtouren

Am 14. und am 15. März findet erstmals im Schützenhaus Ebersbach auf der Kottmarsdorfer Straße 5 die Ostsächsische Ostermesse statt. Ausstellerseitig ist die Ostermesse bereits jetzt restlos ausgebucht. Anbieter aus der Oberlausitz, der Sächsischen Schweiz und aus anderen Regionen Deutschlands bieten Kreatives, Klassisches und Ausgefallenes rund um das Thema „Ostern“.

Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Kultur- und Rahmenprogramm. So wird unter anderem Schlagersänger Oliver Bernd mit seiner „Ich lebe jetzt“ – Tour das Publikum begeistern. Außerdem konnte der Veranstalter Sängerin Angelika Martin für die Ostermesse gewinnen – sie wird die neuesten Titel ihrer „Liebesleben Tour“ live präsentieren. Am Sonntag Nachmittag wird eine weitere, sensationelles Sängerin den Sonntag musikalisch abschließen. Wer das ist, bleibt noch im geheim!

Für die kleinen Besucher sind an beiden Tagen großes Osterrätsel und kleine Überraschungen geplant. Am Sonntag wird zudem das Puppentheater „Sternenzauber“ zu sehen sein.

Die Messe ist jeweils von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Für die gastronomische Versorgung ist gesorgt. Den Termin solltet ihr euch unbedingt ganz groß in euren Kalender eintragen, Aussteller aus ganz Deutschland, Polen, Tschechien und anderen europäischen Ländern warten dann mit vielen neuen Ideen, Basteltrends und Frühlingsartikel auf!

Der Frühling steht vor der Tür !

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Weltoffene Gastfamilien in Sachsen gesucht

Ein Schuljahr im Ausland ist nicht nur bei deutschen Jugendlichen beliebt. Im Februar und März kommen rund 80 Schüler aus aller Welt nach Deutschland, um das Land und die Kultur kennenzulernen. Während ihres Austauschjahres wollen sie ihr Deutsch verbessern, Deutschland kennenlernen und auch die eigene Heimatkultur ihrer Gastfamilie und neuen Freundinnen und Freunden näher bringen. Dieser Austausch fördert nicht nur das friedliche Zusammenleben, sondern auch Weltoffenheit auf ganz persönlicher Ebene. Gemeinsam mit der gemeinnützigen Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. sucht CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Meyer daher ab sofort ehrenamtliche Gastfamilien in Sachsen.

„Der Alltag mit einem Gastkind bereichert das Familienleben und sorgt für interkulturellen Austausch am Küchentisch. Durch die gemeinsame Zeit lernen Kinder sowie Eltern eine neue Perspektive kennen, werden weltoffener und entwickeln neue interkulturelle Fähigkeiten und Freundschaften. Sie sind die Basis für ein tolerantes und friedliches Miteinander“, unterstützt Stephan Meyer die Idee des Gastfamilienprogrammes von AFS.

Gastfamilie kann fast jeder werden; auch Alleinerziehende und Paare ohne Kinder sind herzlich willkommen, diese spannende Erfahrung zu machen. Vorbereitet und begleitet werden die Familien von AFS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern direkt in der Region. Die Dauer des Aufenthaltes ist flexibel von sechs Wochen bis zu elf Monaten. Die von Deutschland begeisterten Gastkinder stellen sich hier interessierten Gastfamilien vor: https://www.afs.de/aktuelle-gastschueler

Weltoffene Familien, die sich vorstellen können für einen 15-18-jährigen Jugendlichen eine Gastfamilie zu werden, können sich im AFS-Büro unter der Telefonnummer 040 399222-90 informieren oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de wenden. Weitere Informationen und Erfahrungsberichte gibt es im Internet unter www.afs.de/gastfamilie.

Sparkassen-Mobil rollt wieder

Die mobile Filiale der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien ist heute wieder unterwegs. Nachdem das Fahrzeug gestern aus technischen Gründen ausfiel wurden die Fehler noch am Montag behoben. Gerade in den ländlichen Gegenden ist die mobile Sparkassenfiliale für die Kundinnen und Kunden eine willkommene und gern gesehene Unterstützung.

Immer mehr Proteste gegen GEZ-Gebühren

In ganz Sachsen regen sich immer mehr Proteste nicht nur gegen die generellen Rundfunkgebühren (GEZ) selbst, sondern auch über deren geplante, erneute Erhöhung ab dem kommenden Jahr. Derzeit schlagen diese mit 17,50 € pro Monat zubuche, nach der Erhöhung sind es dann rund 18,30 € – und das unabhängig von der Tatsache, ob man die öffentlich-rechtlichen Sender überhaupt nutzt oder nicht. Auch die Tatsache, dass man gar kein TV-Gerät besitzt, spielt für die Gebühreneintreiber dabei keine Rolle.

Eine der größten Protestorganisatoren ist dabei der Verein „Genug GEZahlt„, welcher derzeit überall in Sachsen Unterschriften gegen die GEZ-Gebühren sammelt (siehe Foto). In der Tat ist es so, dass die GEZ pro Jahr 8.000.000.000 Euro (acht Milliarden) Zwangsgebühren allein nur für die Staatsmedien eintreibt. Diese Gelder fließen in rund 20 Fernseh– und 70 Rundfunksender, dazu kommen rund 100 verschiedene Online-Angebote, abgesehen von den schon recht üppigen Gehältern der jeweiligen Intendanten der Landesrundfunkanstalten, welche bei ca. 150.000 bis 200.000 € pro Jahr und Person liegen.

„Die Unterschriftensammlung zur Abschaffung der ungerechtfertigten GEZ-Gebühren sei dringend notwendig, hebele doch das gebührenfinanzierte und staatstreue Fernsehen die Unparteiigkeit der Sender aus“, so der Sächsische Landtagsabgeordnete René Hein im Gespräch mit unserer Redaktion. Die derzeitige Rundfunkpolitik gefährdet einen unabhängigen und freien Wettbewerb.

Überall in Sachsen formieren sich derzeit Protest-Organisationen gegen GEZ-Zwangsgebühren