Oderwitzer Weihnachtsmarkt: Weihnachtswette haushoch gewonnen!

Geplant waren ursprünglich viel weniger, als man die Wette ins Leben rief: 100 Leute sollten in weihnachtlichen Kostümen zum Oderwitzer Weihnachtsmarkt kommen. Sollte die Wette gewonnen werden, spendiert der Kulturverein Oderwitz e.V. 200,-  Euro für jeden Kindergarten. Die Wette wurde mit 183 Weihnachtsmännern und Weihnachtsfrauen bei weitem übertroffen und so wuchs auch die Spende auf stolze 250,- Euro pro Kindergarten! Schöne Sache und Danke an die Sponsoren!

(c) Fotos: Mit freundlicher Genehmigung Annett Paul

Zu Besuch in der Herrnhuter Sternemanufaktur

Vor über 160 Jahren im Schloß der Herrnhuter Brüdergemeinde entstanden, gilt der Herrnhuter Stern als Ursprung aller Weihnachtssterne. Letztes Jahr waren wir einen Drehtag vor Ort und haben den fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei ein wenig über die Schulter geschaut.

Gerhart-Hauptmann-Theater gestaltet weihnachtliches Programm für die Tafel Oberlausitz

Drei Weihnachtsfeiern für Familien richtet die Tafel Oberlausitz in diesem Jahr aus. In Zittau, Löbau und Niesky werden diese Feiern durch ehrenamtliche Helfer/innen vorbereitet und durchgeführt. Unterstützt wird der Verein durch den Landkreis Görlitz – SG Integration und durch zahlreiche Spender aus der Region. Privatpersonen unterstützen die Tafel durch Spielsachen, Kleidung und Süßigkeiten. Bäckereien spenden Weihnachtsgebäck und viele Unternehmen beteiligen sich durch finanzielle Zuwendungen.

Etwa 100 Personen werden an jeder Feier teilnehmen, dabei liegt das Augenmerk auf den Kindern, richtet sich aber an alle Tafelkunden, egal woher sie kommen oder ob sie erwachsen sind oder noch Kind. Die Gäste erwartet eine reich gedeckte Kaffeetafel und das Programm des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau verkürzt den Kindern die Wartezeit bis zur Bescherung durch den Weihnachtsmann. David Thomas Pawlak wird Geschichten der schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren vorlesen, die vor allem durch ihre freche »Pippi Langstrumpf« weltweit bekannt wurde. Ensemblemitglied Fabian Quast, der aktuell die Titelfigur unseres diesjährigen Weihnachtsmärchens »Pinocchio« verkörpert, wird mit Liedern von Gerhard Schöne und Co Groß und Klein in weihnachtliche Stimmung versetzen.

Aktive Senioren und die „Digitale Medien“

Menschen im Alter von 55+ und ihr Interesse an Kultur, Tourismus, Bildung oder Gesundheitsfürsorge des Nachbarlandes Polens stehen im Mittelpunkt des neuen Interreg-Projekts „Aktive Senioren! Grenzübergreifendes Marketing für das Angebot der Kultur-, Tourismus-, Bildungsinstitutionen und der Gesundheitsfürsorge im polnisch-sächsischen Grenzraum im Rahmen des Ehrenamtes“. Das im Juni 2019 gestartete Projekt führt das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) gemeinsam mit dem polnischen Lead Partner, der Agentur KARR (Karkonoska Agencja Rozwoju Regionalnego S.A.), durch.

Die Auftaktveranstaltung zum Projekt findet am 05. Dezember im Internationalen Begegnungszentrum statt. Dort wird unter anderem der stellvertretende Geschäftsführer der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH, Christoph Pilz, die Kultur- und Tourismusangebote der Oberlausitz präsentieren. Die Sehenswürdigkeiten der polnischen Grenzregion stellt Prof. Jacek Potocki der Wirtschaftsuniversität Wrocław vor. Am Nachmittag wird in einem zweistündigen Workshop das Thema „Botschaften senden – interkulturelles Kommunizieren“ bearbeitet sowie ein Einblick in die Welt des Reisens gegeben.

„Wir haben bisher sehr viele positive Rückmeldungen zu dem Projekt erhalten. Es gibt ein großes Interesse seitens der deutschen Teilnehmenden, sich ehrenamtlich als Botschafter für die deutsch-polnische Grenzregion zu engagieren“, so der Vorstandsvorsitzende des IBZ, Dr. Michael Schlitt.

Insgesamt werden 100 Personen (50 deutsche/50 polnische) in einer 3×2-tägigen Weiterbildung qualifiziert. Während der Seminare erfahren die Teilnehmenden u.a. mehr über das kulturell-touristische Angebot der deutsch-polnischen Grenzregion. Sie lernen darüber hinaus Partner von ausgewählten Kulturstätten, Sehenswürdigkeiten und Bildungseinrichtungen kennen und entwerfen gemeinsam mit ihnen mögliche Werbemaßnahmen. Das Thema „Digitale Medien“ wird anhand von praktischen Übungen beleuchtet und ausprobiert. Zudem werden die Teilnehmenden einen Einblick in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch praxiserfahrenen Referenten erhalten. Neben diesen inhaltlichen Themen bleibt auch noch ausreichend Zeit für den persönlichen deutsch-polnischen Austausch. Die Seminare starten im Januar 2020.

Ab April 2020 werden innerhalb des Projektes insgesamt 10 Studienreisen (5 nach Polen/5 nach Deutschland) zu 20 Institutionen und Einrichtungen durchgeführt. Damit erhalten die Teilnehmenden wichtige Informationen, um anschließend als ehrenamtliche Botschafter für die Nachbarregion werben zu können.

Mit diesem Projekt werden die Senioren/innen ihr touristisches und kulturelles Wissen über das Nachbarland erweitern sowie diese Angebote auch verstärkt selber nutzen und in dem Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter bewerben. Dies trägt auch zu einer Stärkung der aktiven, grenzübergreifenden Integration der Bürger und Institutionen bei. Die Teilnahme an den Veranstaltungen, Seminaren und Studienreisen ist kostenlos für die Seminarreihe verfügbar. Das Projekt endet im Juni 2021. Die Abschlussveranstaltung wird voraussichtlich im April 2021 stattfinden.

Was ein bisschen Putz und Farbe ausmacht …

….sieht man jetzt im direkten Vergleich am Eckhaus Baderstraße / Theodor-Körner-Allee. Am Donnerstag nachmittag wurde hier das Baugerüst entfernt und jetzt sieht man, welche Schönheit eigentlich in unserer Altbausubstanz steckt. Gerade in der Hinsicht hat Zittau noch sehr viel Potential.

Schwierigkeiten bei der Nachwuchsgewinnung

Den Unternehmen – auch in der Lausitz – fällt es zunehmend schwerer, geeigneten Nachwuchs zu finden. Für rund 60 Prozent der Betriebe stellt der Fachkräftemangel derzeit ein zentrales Geschäftsrisiko dar. Die Ausbildung junger Menschen im eigenen Betrieb ist das beste Mittel, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Die deutsche Wirtschaft investiert daher jedes Jahr in die Ausbildung ihres Nachwuchses bundesweit rund 23 Milliarden Euro. Erschwerend kommt jedoch hinzu, das sich die Baby-Boomer-Generation langsam der Rente nähert. Bereits seit einigen Jahren werden mehr Ausbildungsplätze angeboten als nachgefragt. Trotzdem bleibt die Besetzung von Ausbildungsplätzen weiterhin schwierig.

Waren es anfangs Stellen wie zum Beispiel in der Gastronomie, die aufgrund ihrer schlechten Bezahlung und unattraktiven Arbeitszeiten einen Ausbildungsrückgang verzeichneten, sind es zunehmend auch etablierte Berufe wie der des Bankkaufmannes /-frau, die sich jetzt diesem Problem gegenüber sehen.  Im Landkreis konnten im vergangenen Jahr in jedem zweiten Unternehmen Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. Die Betriebe, die immerhin noch Bewerbungen erhalten, aber ihren Platz dennoch nicht besetzen konnten, bemängeln oft die Eignung der Bewerber. Die nicht geeigneten Bewerber sind zwar prozentual rückläufig, was aber auf geänderte Anforderungen an die Eignung der Bewerber zurückzuführen ist.  Aus der Ausbildungspraxis schildern Unternehmen, dass mangelnde Kenntnisse wie etwa in Deutsch, Mathe oder Naturwissenschaften durch die unterschiedlichsten Formen der Nachhilfe oft kompensiert werden können. Aber die Unternehmen erkennen auch, dass das Interesse am Beruf oder Sozialkompetenzen, wie zum Beispiel Leistungsbereitschaft, Motivation, Disziplin, Belastbarkeit, Umgangsformen und Teamfähigkeit bei jungen Menschen signifikant zurück gegangen sind.

Ausbildung

Symbolbild

Birgit Kaiser seit gestern Patin der „Musikhelden“

Frau Birgit Kaiser, 28 Jahre Chefin unserer Stadtentwicklungsgesellschaft, ging vor kurzen in den wohlverdienten Vorruhestand. Schon zu ihren Dienstzeiten sprühte sie vor Engagement: Sie hat durch ihre engagierte Arbeit das Stadtbild mit Herz und Verstand zum Positiven verändert – vom Aufbau und Leitung der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft über das Einwerben und Verwalten von Fördermitteln für die Stadtsanierung im dreistelliger Millionenbereich bis hin zur die Begleitung und Unterstützung der Sanierungen von Stadtbad, Johanniskirche und Salzhaus sowie unzähliger Privat-/Wohnhäuser. Dafür ist sie unter anderen auch im September diesen Jahres durch einen Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Zittau geehrt wurden.

Nun ist sie im Ruhestand doch ihr Engagement ist nach wie vor ungebrochen. Sozusagen als „Geschenk“ wünschte sie sich keine Blumen sondern Geldspenden, die sie dann an die „Musikhelden“ der Musikschule Dreiländereck weiterleitete. Die „Musikhelden“ sind derzeit in einer leichten finanziellen Schieflage (mehr dazu hier am Wochenende) und waren für diese Förderung sehr dankbar. Als Dankeschön wurde Birgit Kaiser gestern im Rahmen einer Singestunde zur Patin erklärt und ausgezeichnet. Dafür gab es eine Urkunde und ein kleines selbstgebasteltes Geschenk von den Kindern.

Birgit Kaiser 1

Birgit Kaiser 2

Birgit Kaiser 3

 

Wohin mit den Kids am Wochenende?

Ins Theater! Dort findet am Sonntag das große Kindermärchenfest statt, ein buntes, märchenhaftes Treiben mit vielen Überraschungen! Kleine und große Gäste sind ab 11:00 Uhr herzlich eingeladen mit Leckereien, Kinderschminken, spannenden Geschichten und allerlei lustigen Mitmachaktionen in die bunte Märchenwelt Pinocchios einzutauchen. Die Macher läuten in gemütlicher Atmosphäre die Weihnachtszeit ein und locken mit Spiel, Spaß und Spannung ins Theaterfoyer, bevor um 15:00 Uhr das diesjähriges Weihnachtsmärchen »Pinocchio « den Weg auf die Bühne findet.

Wiedereröffnung der Sparkassen-Filiale Bernstadt verzögert sich

Aufgrund zusätzlich notwendiger Baumaßnahmen verzögert sich die geplante Wiedereröffnung der Filiale Bernstadt.

Seit dem 4. November 2019 modernisiert die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien die Sparkassen-Filiale Bernstadt. Die geplante Dauer des Umbaus betrug ca. vier Wochen. Während der Bauphase stellten sich unvorhergesehene Maßnahmen an der Bausubstanz heraus. Dadurch verzögert sich die Wiedereröffnung bis in das erste Quartal 2020.

Um die persönliche Erreichbarkeit zu sichern, öffnet die Filiale Ostritz ab dem 2. Dezember 2019 vorübergehend an fünf Tagen in der Woche. Außerhalb der Öffnungszeiten können individuelle Beratungstermine in der Zeit von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr vereinbart werden. Die Sparkasse bedankt sich im Voraus für das Verständnis ihrer Kunden.

Trotz des weiterhin anhaltenden Niedrigzinsniveaus sowie massiver Regulierungsvorschriften investiert die Sparkasse für ihre Kunden und modernisiert ihre insgesamt 31 Filialen im gesamten Landkreis. Sie zeigt damit, dass die persönliche Beratung und Kundennähe weiterhin einen hohen Stellenwert besitzt.

Sparkassen-Filiale
Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien

Polizei verfolgt Straßenrowdie nach Polen und stoppt später einen dreireifigen VW Passat in Zittau

Eine Polizeistreife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) beobachtet einen VW Golf, wie er entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf die Bundesstraße B 178n in Richtung Polen auffährt. Hier benutzt er die Gegenfahrbahn. Sofort wird die Verfolgung aufgenommen und versucht, den polnischen Wagen mit eingeschalteter Sirene und Blaulicht links zu überholen. Doch plötzlich zog der Fahrer des Golf ganz scharf nach links und provozierte einen Zusammenstoß mit dem Streifenwagen. Nur durch eine Vollbremsung konnte der Bundespolizist am Lenkrad einen Unfall vermeiden. Aufgrund dieses gefährlichen Verhaltens wurde der Flüchtende auch auf polnischem Staatsgebiet weiter verfolgt. Es ging durch Sieniawka und weiter durch das alte Armeegelände auf Feldwegen in Richtung Porajow. Kurz darauf verloren die Beamten auf der polnischen Weiterführung der B 178n den Sichtkontakt zu dem Golf und mussten die Verfolgung abbrechen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die Landespolizei ermittelt nun wegen Nötigung und dem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Nur etwa ½ Stunde später, um 04:35 Uhr, beobachtet eine weitere GEGO-Streife einen über die Zittauer Chopinstraße aus Polen einreisenden VW Passat. Die Besonderheit an dem Wagen: er hat zwar vier Räder aber nur drei davon mit Gummibereifung. Dementsprechend laute Ablaufgeräusche waren zu hören. Die Beamten wollten den Wagen stoppen und schalteten die Leuchtschrift STOP POLIZEI ein. Der Passatfahrer erwiderte dies jedoch mit einer Vollgasfahrt durch die Stadt. Mit teilweise 100 km/h und wildem Funkenflug der Stahlfelge war er unterwegs. Die Beamten mussten diese gefährliche Fahrt beenden und gaben dem Fahrer Handzeichen, den Wagen anzuhalten. Doch auch er zog seinen Wagen plötzlich nach links, wodurch der Streifenwagen fast mit einem links parkenden Auto kollidierte. Kurz darauf konnte die Streife sich doch noch neben den Flüchtenden setzen und er zum Halten gebracht werden. Dieser wollte nun seinen Wagen nicht verlassen und musste durch die Beamten herausgeholt werden. Auch hier widersetzte er sich dieser Maßnahme indem er sich steif machte.

Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 35-jährigen Tschechen, der unter Alkoholeinwirkung stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 1,2 Promille. Es folgten eine Blutentnahme zur genauen Bestimmung der Blutalkoholkonzentration und ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und der Trunkenheitsfahrt. Verletzt wurde niemand.

 

Tag der Ausbildung am Samstag am Klinikum Zittau

Die Managementgesellschaft Gesundheitszentrum des Landkreises Görlitz mbH veranstaltet am morgigen Samstag in der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr am Klinikum Oberlausitzer Bergland in Zittau im Foyer Haus 3 den „Tag der Ausbildung“. Die Veranstalter möchten allen Interessierten und noch Unentschlossenen im Landkreis die Möglichkeit geben, sich über die verschiedenen Ausbildungsberufe zu informieren, exklusive Einblicke in die Ausbildungsbereiche zu erhalten und mit Auszubildenden und Ausbildern ins Gespräch zu kommen.

Haus 3

Für 465 Senioren im Landkreis reicht die Rente nicht

Immer mehr Senioren kommen ohne die Grundsicherung finanziell nicht mehr aus. Auch im Landkreis lässt sich dies feststellen. Die spezielle Sozialhilfe für Rentner wurde 2003 eingeführt. Von 2017 zu 2018 ist die Zahl Betroffener im Landkreis Görlitz von 446 auf 465 gestiegen. „Es ist bitter, dass Menschen in ihrem Ruhestand nicht von ihrer Rente leben können und zum Sozialfall werden.“ so Jens Hentschel-Thöricht. Für die Zukunft sei ein weiterer Anstieg zu erwarten.

Der Zittauer Kreistagsabgeordnete ist Mitglied des Ausschusses Gesundheit und Soziales seiner Partei im Kreistag und erfragt dort regelmäßig Zahlen zu Leistungsempfängern. Demnach beziehen Frauen wie Männer im Landkreis Grundsicherung im Alter – 2018 waren es 229 Frauen und 236 Männer. Im Schnitt wurden 251,29 Euro ausgezahlt. Die Daten stammen von der Landkreisverwaltung.

Hentschel-Thöricht pflichtet der Arbeitsmarktexpertin der LINKEN im Deutschen Bundestag Sabine Zimmermann bei: Grundsicherung ist vor allem im Osten ein Thema. Häufige Arbeitslosigkeit und damit einhergehende Lücken in den Erwerbsbiografien hätten große Löcher in die Rentenansprüche gerissen. Zimmermann: „Es ist endlich an der Zeit, dass die Bundesregierung die sich ausbreitende Altersarmut wirklich versucht einzudämmen.“ Um dies zu erreichen, müsse unter anderem das Rentenniveau auf mindestens 53 Prozent steigen. Zuletzt lag es bei 48,16 Prozent. Es markiert das Verhältnis der Rente zum Durchschnittslohn.

Zimmermann forderte, dem Niedriglohnsektor einen Riegel vorzuschieben. Niedrige Löhne zögen niedrige Renten nach sich. Die Linke fordert unter anderem einen Mindestlohn von 12 Euro die Stunde. Zudem macht sie sich für eine solidarische Mindestrente stark, damit niemand im Alter von weniger als 1.050 Euro netto leben muss – auch nicht im Landkreis Görlitz!

Altersarmut

Premiere: „Die Anarchistin“ am Zittauer Theater

Die ehemalige Terroristin Cathy bittet nach 35 Jahren Haft wegen Polizistenmords um Straferlass. Die Justizbeamtin Ann, die kurz vor dem Ausscheiden aus ihrem Dienst steht, hat darüber zu entscheiden. Seit etlichen Jahren wartet Ann auf ein Schuldbekenntnis von ihr. Und auf Informationen zum Aufenthaltsort ­ihrer damaligen Komplizin. Cathy dagegen hofft auf Freilassung, um fortan gemeinnützige Arbeit zu leisten und ihren todkranken Vater pflegen zu dürfen.

Die kühle Beamtin Ann setzt Cathy rhetorisch massiv ­unter Druck und entlarvt sich selbst im Gespräch Stück für Stück als Hardlinerin, die nicht daran glaubt, dass sich Menschen wirklich ändern können. Cathy hat bereits die vierfache Zeit des normal Üblichen abgesessen und fand im Gefängnis zum christlichen Glauben. Ein strategisches Bekenntnis?
Ein letztes Mal liefern sich beide Frauen einen erbitterten Kampf um Schuld, Reue und Sühne.

David Mamet, 1947 in Chicago geboren, wurde bereits für den Oscar nominiert, ist Tony-Award- und Pulitzer-Preisträger. Er ist nicht nur einer der wichtigsten Dramatiker der USA, sondern schreibt auch Drehbücher und ­arbeitet als Regisseur. Sein ungewöhnlicher sprachlicher Stil, ­schnelle, mit Kraftausdrücken durchsetzte Dialoge, den er in seinen frühen Jahren prägte, ist bis heute als »Mametspeak« bekannt.

Morgen Abend, 19:30 Uhr, Gerhart-Hauptmann-Theater

(c) Foto: GHT / Pawel Sosnowski

Hochwaldstraße: Opel kollidiert mit E-Bike

Bei einer Kollision zwischen einem E-Bike und einem Opel hat sich der Fahrer des Zweirades am Freitagmorgen in Zittau schwere Verletzungen zugezogen. Der 64-Jährige war mit seinem Rad auf der Hochwaldstraße unterwegs, der 23-jährige Opel-Fahrer wollte von der Schliebenstraße in die Hochwaldstraße einbiegen. Aufgrund seiner Verletzungen brachten Rettungskräfte den E-Bike-Fahrer in eine Klinik. Ersten Schätzungen zufolge wird der Unfallschaden mit insgesamt 5.000 Euro beziffert.

Neuer Tanz – Modern & Frei für Kinder im Grundschulalter

So lautet das Thema eines Tanzkurses für Kinder im Grundschulalter, welcher morgen von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Hillerschen Villa am Klienebergerplatz 1 stattfindet. Nach einer Erwärmung mit Yogaübungen, lernt ihr im Modern Dance neue angesagte Choreographien. Anschließend könnt ihr euch im Freien Tanzen ausprobieren, neue eigene Bewegungen finden und  nach unterschiedlicher Musik schon gelernte Bewegungen frei tanzen. Zum Abschluß gibt es einen  Entspannungsteil mit Fantasiereisen, Partnermassagen und ihr dürft euch „einfach mal baumeln lassen“. Mutti`s  oder Begleitpersonen von euch dürfen (aber müssen nicht) mitmachen! Das bestimmen die Kinder jeweils selbst.

Anmeldung: Katarin Rössler, Mobil 0157 / 82698751, Mail k.roessler@hillerschevilla.de, Teilnehmerbeitrag: 5 Euro

Neuer Tanz

Symbolfoto

Weihnachtliches Treiben im Kurpark Jonsdorf

Während der Zittauer Weihnachtsmarkt erst in wenigen Tagen beginnt, legen die Jonsdorfer bereits morgen los: Am Samstag, den 30. November startet im Kurpark Jonsdorf um 14:30 Uhr das Weihnachtliche Treiben. Vorweihnachtsstimmung für die ganze Familie!

(c) Foto: Danilo Palm

„Unser Dorf hat Zukunft“: Jurk ruft zur Bewerbung auf

Seit Anfang November sind Dorfgemeinschaften, Ortschaften, Ortsteile und benachbarte Dörfer mit insgesamt bis zu 3.000 Einwohnern aufgerufen, sich bei dem Ausscheid um die zukunftsfähigsten Dörfer in Deutschland zu bewerben. Darauf weist der Görlitzer Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk hin. Bei dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ werden Dörfer und Gemeinden ausgezeichnet, die sich für ein attraktives und vielseitiges Leben in ihren Orten einsetzen.

„Bei uns in der Region gibt es viele Menschen, die sich engagieren – in Sportvereinen, Kirchengemeinden, Kultureinrichtungen oder anderen Initiativen. Dieses tolle Engagement kann man gar nicht genug loben, denn es ist enorm wichtig für den Zusammenhalt. Gerade das Miteinander macht das Leben auf dem Land doch so lebenswert“, ist sich Jurk sicher. „Bürgerliches Engagement verdient daher unsere Anerkennung und Unterstützung!“

Die Gewinner haben die Chance, ein Preisgeld von bis zu 15.000 Euro zu erhalten. Informationen zum Bundeswettbewerb gibt es unter www.bmel.de/dorfwettbewerb-27.

Hirschfelde

Richtig online bewerben: eMail-Bewerbungen

Online-Bewerbungen sind bei vielen Unternehmen zum Standard im Bewerbungsablauf geworden.

In einer Informationsveranstaltung des Berufsinformationszentrums (BiZ) der Agentur für Arbeit Bautzen am Mittwoch, dem 04. Dezember 2019, um 10:00 Uhr erfahrt ihr, welche Varianten der Online-Bewerbung es gibt und was dabei beachtet werden muss. Des Weiteren werden die Unterschiede von eMail- und Online-Bewerbungen, die Erstellung von PDF-Dateien, das Einfügen von Fotos in Dokumente und das Zusammenfassen von Zeugnissen erläutert.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Auf Grund begrenzter Teilnahmekapazitäten ist eine vorherige Anmeldung telefonisch unter 03591 66-1410 oder per eMail unter Bautzen.BIZ@arbeitsagentur.de erforderlich.

Bewerbung

Änderungen zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember

Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember gibt es umfangreiche Änderungen im Nahverkehr. Mit Beginn des neuen Verkehrsvertrages zwischen ZVON, VVO, dem Liberecky und dem Ustecky Kraj mit der Länderbahn GmbH tritt ein neuer Fahrplan in Kraft.

Ziel der umfangreichen Änderungen ist der bessere Anschluss der Region an den Fernverkehr in Dresden. Da es aber noch Bauarbeiten im Bereich Dresden gibt, wird dies für den Reisenden erst ab Mai 2020 spürbar. Zudem werden die Verbindungen, die in den Bahnhof Zittau fahren, aufeinander abgestimmt. Es entsteht ein Null-Knoten. Das heißt, dass alle Züge kurz vor der vollen Stunde Zittau erreichen und kurz nach der vollen Stunde wieder abfahren. Das schafft gute Verknüpfungen.

Ein Wermutstropfen bleibt aber auch hier: die Züge der Linie L7 (Liberec –) Zittau – Großschönau (– Varnsdorf (– Rybniště)/ – Seifhennersdorf schaffen es nicht, in den Nullknoten zu fahren. Grund sind infrastrukturelle Probleme auf polnischem Gebiet, die dazu führen, dass die Fahrzeiten zu lang sind, um den Nullknoten zu erreichen. Auch die RB65 verpasst bis Anfang März noch die Anschlüsse, denn im Neißetal wird immer noch gebaut. Deshalb besteht bis 8. März weiterhin Schienenersatzverkehr.

Änderungen Strecke Dresden – Zittau

Auf der Verbindung kommt es zu Anpassungen der Fahrzeiten. Das Angebotsvolumen bleibt jedoch gleich. Es fahren wie bisher stündlich die Regionalexpresszüge und Regionalbahnzüge im Wechsel in Richtung Dresden. In der Gegenrichtung erreichen die Züge stündlich Zittau. In Sohland (Spree) halten testweise auch zwei Züge des RE2 und bieten schnelle Verbindungen von/nach Dresden im Berufsverkehr.

Strecke (Cottbus –) Görlitz – Zittau

Zwischen Görlitz – Weißwasser wird montags bis freitags ein Zugpaar zusätzlich bestellt. Der Zug Görlitz – Weißwasser fährt 22.43 Uhr ab und ist 23.19 Uhr in Weißwasser. Dieser Zug verbleibt in Weißwasser und fährt am nächsten Tag 4.35 Uhr nach Görlitz (Ankunft 5.14 Uhr mit Anschluss nach Zittau).

Das restliche Angebot bleibt ähnlich dem im alten Fahrplan. Fahrgäste können sich die Fahrpläne auf der ZVON-Seite herunterladen. Ab dem 9. Dezember gibt es das ZVON-Fahrplanbuch in allen bekannten Verkaufsstellen für 1,50 Euro zu erwerben.

Fahrplanwechsel

Lesung im Umgebindehaus mit Blick auf Berg Oybin

Die Schriftstellerin Martina Rellin öffnet am kommenden Samstag die Tür zu ihrer Oybiner Schreibwerkstatt im Umgebindehaus und lädt ein zur unterhaltsamen Lesung der besonderen Art … Ob Gedicht aus der Zeit der Romantik, Schabernack von Goethe, Lebensfrohes von Kurt David oder Skurriles über einen Japaner mit Liebe zur Oberlausitz – immer steht der Oybin im Mittelpunkt. Und wer Dichtung und Wahrheit vergleichen möchte – der kann beim Zuhören einfach durch die Fenster der Blockstube den märchenhaft-romantischen Blick aufs Original genießen.

Die Lesung „Auf diesem Hügel …” beginnt am um 16:00 Uhr und ist Teil des Rahmenprogramms der Sonderausstellung „Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz” im Zittauer Museum. Die Zahl der Plätze in der Stube am Dammweg 3 in Oybin, ist begrenzt, darum unbedingt vorher reservieren (Tel. 035844-170067).

Kosten: 6 EUR | 4 EUR

Lesung mit Blick auf den Berg Oybin

zittau-live ab heute mit weiterem leistungsstarken Kooperationspartner

zittau-live konnte heute mit der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien einen weiteren leistungsstarken Kooperationspartner gewinnen. Darauf sind wir besonders stolz, ist doch die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien fest in der Region verankert und gleichzeitig ein Garant für Solidität und Professionalität. Die entsprechenden Vereinbarungen wurden heute Vormittag getroffen, wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit!

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
v.l.n.r.: Silvana Kelz, Marco Huber, Bettina Richter-Kästner

Fahrzeug-Diebstahl in Olbersdorf missglückt

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch versucht in Olbersdorf einen VW Touran zu stehlen.

Die Diebe brachen das Fahrzeug am Birkenweg auf und manipulierten am Zündschloss. Das Starten des Motors gelang offenbar nicht und die Gauner zogen von dannen. Den Gesamtsachschaden bezifferte der Geschädigte mit etwa 1.000 Euro. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren am Wagen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Morgen Abend wieder Burger Night in der Dezi-Bar !

Morgen Abend, also am Freitag, den 29. November, startet sie wieder – die beliebte Burger Night in der Dezi-Bar auf der Schliebenstraße.  Ab 20:00 Uhr zaubert dann das Team der Dezi-Bar wieder hausgemachte Burger vom Feinsten –  aus leckerem Rindfleisch, frischem Salat und allem was dazu gehört. Und aus Erfahrung können wir euch versprechen, die haben es in sich! Vorbei kommen kann jeder, nicht nur Studenten.

 

Prozess gegen den Messerstecher von Zittau wird neu aufgerollt

Am 12. Juni des vergangenen Jahres stach der damals 52-jährige Frank H. vor dem Zittauer Christian-Weise-Gymnasium im Alkoholrausch und in einem Wutanfall hinterrücks seine rund 20 Jahre jüngere Freundin nieder (zittau-live berichtete: „Stilles Gedenken für ermordete Frau„, Video „Prozessauftakt gegen den Mörder von Zittau„, „Zweiter Verhandlungstag gegen den Messerstecher von Zittau„, „Zittauer Mörder ist nun doch „nur“ Totschläger“ und „Staatsanwaltschaft legt Revision gegen das Urteil über den Zittauer Messerstecher ein“ ).

Einsehend, welche grausame Tat er begangen hat, informierte er selbst wenige Minuten danach die Polizei und stellte sich freiwillig. Das alles konnte seiner Freundin nicht mehr helfen, sie verstarb wenige Stunden später im Zittauer Krankenhaus.

Anfang des Jahres und nach nur zwei Verhandlungstagen verurteilte das Landgericht Görlitz H. zu einer Freiheitsstrafe von 10 Jahren, auch hier war zittau-live bei den Verhandlungen vor Ort. H. bereute unter Tränen seine Tat, wünschte sich für sich selbst eine lebenslange Haftstrafe. Das Geschehen noch einmal kurz zusammengefasst: H. und seine damalige Freundin lernten sich während einer Entziehungskur kennen, Alkohol spielte schon immer eine Rolle im Leben der beiden. An dem unheilvollen Tag hatte man einen Termin am Amtsgericht Zittau. H. wartete in der Folge vor dem Gerichtsgebäude auf seine Freundin, nutzte die Zeit, um sich im Edeka an der Dresdner Straße noch zwischenzeitlich mit Alkohol einzudecken. Nach dem Gerichtstermin traf man sich im Park vor dem Christian-Weise-Gymnasium. Dort trank man erst zusammen, bevor es zum Streit kam. Infolge dessen zog H. ein Messer, welches er immer bei sich führte, da er dem Wahn verfallen war, er wäre gefährdet. Im Web würden Gerüchte kursieren, welche ihn als Kinderschänder diffamieren. Die ersten beiden Stiche gingen für die Freundin noch relativ glimpflich aus, so das diese noch einen Fluchtversuch starten konnte,  doch H. setzte ihr nach und verpasste ihr hinterrücks den finalen Todesstich.

Und eben hier scheiden sich derzeit die Geister der Justiz: Der Richter des Görlitzer Landgerichtes sah damals vom Mordmerkmal der Heimtücke ab, verurteilte H. demzufolge nicht wegen Mordes, sondern nur wegen Totschlag, obwohl H. nicht volltrunken war und die Arglosigkeit seiner Freundin bewusst ausgenutzt hat. Nun hat sich der Bundesgerichtshof eingeschaltet, der das damalige Urteil monierte. Fazit: Der Fall wird komplett neu aufgerollt – das bestätigte man uns in einem Telefonat vom gestrigen Tag. Sollte der BGH die Mordmerkmale erkennen, so könnte H. vielleicht doch seine lebenslange Haftstrafe erhalten. zittau-live bleibt dran.

Messerstecher

(c) Foto: M. Huber

Lanterna futuri – Art & Science interkulturelle Werkstattwoche

Noch einmal in diesem Jahr setzen sich Jugendlichen aus der Neiße Euroregion mit dem Thema des „Anthropozäns“ auseinander.

In Liberec und Großhennersdorf, bei den letzten Werkstätten im Jahr 2019, trafen sich am Sonntag Jugendliche aus drei Schulen des Dreiländerecks, die sich mit Hilfe von künstlerischen und naturwissenschaftlichen Medien zum Thema der Ressourcenknappheit und den Einflüssen des Menschen auf die Umwelt austauschen.

Vom 24. bis 30. November 2019 findet diese Begegnung zwischen den Schüler*innen aus Kamienna Góra, Löbau und Česká Lípa statt. Insgesamt nehmen 35 junge Leute an drei medialen Werkstätten in Großhennersdorf und 26 an zwei weiteren Werkstätten in Liberec teil. Dabei werden Haltungen zu der Verantwortung des Menschen für den Planeten in die Sprache der Fotografie, Aktionskunst, Musik sowie des Theaters Grafikdesigns dargestellt. All das passiert mit Unterstützung von professionellen Künstlern*innen und Pädagogen sowie Sprachmittler*innen und Lehrer*innen. Über die Woche entstehen zwei Präsentationen, die am Freitagabend der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Was euch genau erwartet? Bleibt bis zum Ende eine Überraschung! Die Teilnehmenden entscheiden selber wie sie ihre Kunst präsentieren und daran wird es noch fleißig gearbeitet.

Präsentation Deutschland:
Wann? – Freitag, 29.11.2019
Wo? – Begegnungszentrum Großhennersdorf, Zittauer Straße 17,
Start? – 20:00 Uhr
Formate? – Fotografie, Musik, Aktionskunst

Präsentation CZ:
Wann? – Freitag, 29.11.2019
Wo? – iQLANDIA Liberec, Nitranská 10
Start? – 17:00 Uhr
Formate? – Theater, Grafikdesign

Eintritt frei!

Im REWE Center in Zittau gibt es die beste Wurst

Im Rennen um die begehrte Auszeichnung „Deutschlands Beste Wursttheke 2019“ hat es das REWE Center in Zittau von bundesweit mehr als tausend Bewerbern auf Platz eins geschafft und trägt somit ab sofort den Titel „Deutschlands Beste Wursttheke“. Mit einem breiten Sortiment, täglich wechselnden Angeboten und ausgezeichneter Produkt- und Beratungsqualität punktete das 26-köpfige Thekenteam bei der fachkundigen Jury. „Der Preis ist eine tolle Bestätigung für uns und unsere Philosophie an der Theke. Wir gehen auf die Wünsche unserer Kunden ein, versuchen sie immer wieder zu überraschen und bieten beispielsweise mit unseren selbst geräucherten Wurstwaren etwas ganz Besonderes“, betont Serviceleiter Olaf Reinhardt.

Eigene Produktion macht den Unterschied

An der knapp 13 Meter langen Fleisch- und Wursttheke begrüßen die Servicemitarbeiter wöchentlich rund 7.000 Kunden. Von den etwa 200 angebotenen Produkten stammen 25 Prozent aus der Region. „Neben den regionalen Waren sind unsere hausgemachten Köstlichkeiten bei unseren Kunden besonders beliebt. Wir produzieren verschiedene Frischkäsevariationen, Salate, Wellfleisch, Hackbraten und Sülze. Im Sommer bieten wir unseren Kunden bis zu 30 verschiedene hausgemachte Grillspezialitäten“, erklärt Reinhardt. Zudem produzieren die Servicemitarbeiter im hauseigenen Räucherofen täglich frische und deftige Spezialitäten von Schinkenspeck bis hin zum Kundenliebling – den Knackern ohne Darm. Internationale Delikatessen aus Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und Ungarn runden die Angebotspalette ab.

Kundenevents und Verkostungen schaffen Abwechslung

Neben einer großzügigen Produktauswahl setzt das Thekenteam auf zahlreiche Aktionen rund um die Bedientheke. So finden regelmäßig Kundenabende zu verschiedenen Themen statt. „Wir planen bereits im letzten Quartal eines Jahres die Veranstaltungen für das kommende Jahr. In diesem Jahr waren das beispielsweise Weinabende und eine Kochaktion für die ganze Familie. Zudem organisieren wir wöchentlich Verkostungen zu verschiedenen Anlässen. Das kommt super bei unseren Kunden an“, meint Marktleiter Sven Hübschmann.

Herrnhuter Weihnachtsmarkttag

Weihnachten und Herrnhuter Sterne – zwei Dinge, die nicht nur in der Lausitz untrennbar miteinander verbunden sind. Weltweit werden sie seit Wochen in Doppelschichten ausgeliefert, wie uns eine Mitarbeiterin der Versandabteilung bestätigte. Wer noch keinen Herrnhuter Stern hat – jetzt wird es höchste Zeit! Die Möglichkeit dazu habt ihr unter anderem beim Herrnhuter Weihnachtsmarkttag am kommenden Samstag von 10:00 und 18:00 Uhr. Mehr Infos dazu unter https://www.herrnhuter-sterne.de/de/

Da steht er nun, im Dunkeln..

Aber nicht mehr lange! Schon übermorgen, also am Freitag Abend um 17:30 Uhr wird das frisch gebackene Herrnhuter Sternekind feierlich die Weihnachtsbaumbeleuchtung einschalten und damit pünktlich vor dem 1. Advent die Weihnachtszeit in Zittau einläuten. Die prächtige, zwölf Meter hohe Fichte ist eine Spende aus Eibau, seit Anfang der Woche ziert sie den Zittauer Marktplatz.

Café Jolesch ab sofort mit verkürzter Öffnungszeit

Das Café Jolesch muss wegen krankheitsbedingter Personalausfälle in der Küche ab sofort seinen Abendbetrieb vorübergehend einstellen.  Das Team des Mittagstisch lädt wie gewohnt weiterhin von Montag bis Donnerstag ab 12:00 Uhr ins Jolesch ein. Auf der Website www.hillerschevilla.de finden die Gäste die täglich wechselnde Speisekarte und künftig auch alle Ankündigungen für die Wiedereröffnung des Jolesch im neuen Gewand. Im Februar 2020 ist eine Renovierung der Gasträume geplant.

Foto: Archiv September 2019