Sechs Laubeneinbrüche an der Zittauer Friedensstraße – Zwei Polen auf frischer Tat gestellt

In der Nacht zu Freitag trieben zwei zunächst Unbekannte in einer Kleingartenanlage an der Friedensstraße in Zittau ihr Unwesen. Die Täter brachen in sechs Lauben ein und entwendeten diverse Gegenstände im Wert von einigen hundert Euro.

Weit kamen die Einbrecher mit ihrer Beute nicht, denn schon in Tatortnähe klickten die Handschellen. Eine Streife des örtlichen Reviers sowie Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) stellten die zwei Männer im Alter von 37 und 39 Jahren auf frischer Tat in der Laubenpiepersiedlung. Die Polizisten nahmen die polnischen Bürger vorläufig fest. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Neugründung des Schlegler Teicheverein e.V.

Der Förderer der Schlegler Teiche Herr Andre Scholze und Herr Gert Semdner (beide aus Oberseifersdorf) möchten einen neuen Teicheverein gründen. Es werden interessierte Frauen, Männer und Jugendliche gesucht, denen der Erhalt des Naherholungsgebiet am Herzen liegt. Interessierte können sich unter  teiche@spartenheim.de oder telefonisch unter 03583 / 708 058 melden. Der Schlegler Ortschaftsrat und die Stadtverwaltung, Referat Liegenschaften, unterstützen eine Neugründung des Teichevereins Schlegel e.V., wie Ortsbürgermeister Frank Sieber mitteilt.

(c) Foto: google.com / Dieter Taubert

Stadtring gesperrt

Seit gestern wird der Stadtring Höhe Äußere Weberstraße neu asphaltiert, was zu einer vorübergehenden Sperrung führt. Die Bauarbeiten sollen bis zur 45. Kalenderwoche, vermutlich bis zum 7. November abgeschlossen sein. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert.

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Europäische Jugendbegegnung im IBZ St. Marienthal

Vom 20.-27. Oktober 2019 nehmen 71 Jugendliche und junge Erwachsene vom Europäischen Netzwerk St. Marienthal im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ) in Ostritz an einer Jugendbegegnung teil. Die Teilnehmenden stammen aus sechs verschiedenen Ländern (Spanien, Lettland, Polen, Deutschland, Tschechische Republik, Schweden). Schon zu Hause haben sie in den vergangenen Wochen zum Thema „Europa und EU“ recherchiert, Interviews geführt und die Ergebnisse zusammengetragen. So konnte zu Beginn des achttägigen Treffens jede Teilnehmergruppe die Situation in ihrem Heimatland darstellen.

Bei der Begegnung selbst drehen die Jugendlichen u.a. einen Film, in dem sie sich Gedanken machen, wie Europa aktuell zusammenwächst oder auseinander driftet. Dabei spielt auch die Klimapolitik eine wichtige Rolle. So werden von den Jugendlichen die unterschiedlichen Positionen zur Klimapolitik anhand einer Familiengeschichte beleuchtet.

Das Europäische Netzwerk St. Marienthal wird seit 25 Jahren vom IBZ koordiniert und seit einigen Jahren vom Rotary Club Görlitz unterstützt. Ziel der Netzwerksarbeit ist es, durch die Förderung persönlicher Kontakte jungen Menschen das Ideal eines vereinten Europas zu vermitteln. Dazu gehört, bei den Jugendlichen die Bereitschaft zu wecken, an der Lösung wirtschaftlicher, politischer, religiöser und ökologischer Probleme über Grenzen hinweg mitzuarbeiten.

Die internationalen Netzwerktreffen sind die Höhepunkte im Jahr, durch die unzählige persönliche, internationale Beziehungen entstanden sind und die für die inhaltliche Arbeit und das europäische Bewusstsein einen nicht geringen Beitrag geleistet haben. Dies war und ist aber nur möglich, da die Partnereinrichtungen auch über das Jahr hinweg die Jugendlichen vorbereiten und diese inhaltlich und atmosphärisch eingestimmt nach St. Marienthal kommen.

Das Projekt wird durch das EU-Programm „Jugend in Aktion“ sowie den Kinder- und Jugendplan des Bundes unterstützt.

Bereits vom 17.-24.11.2019 werden erneut weitere Jugendliche des Netzwerkes nach St. Marienthal kommen und sich mit dem Thema „Religionen für den Frieden in Europa“ beschäftigen.

Europäische Jugendbegegnung im IBZ St. Marienthal

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Bahnbrücke in Zittau mit drei Quadratmeter Graffiti beschmiert

Unbekannte Täter haben die Bahnbrücke in der Görlitzer Straße in Zittau besprüht. Mehrere Tags mit einer Gesamtgröße von 3,12 Quadratmeter befinden sich nun auf den Stellen, an denen bereits ehemalige Graffiti mit weißer Farbe überstrichen wurden.

Die Bundespolizei nahm den Fall am 23. Oktober 2019 um 11:00 Uhr auf und ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.

Symbolbild

Einbrecher weckt Bewohner

Ein unbekannter Einbrecher hat am frühen Donnerstagmorgen in Ebersbach den Bewohner des Hauses mit dem hellen Schein einer Taschenlampe geweckt. Zuvor war der Täter in das Haus an der Hauptstraße eingedrungen und hatte die Räumlichkeiten durchsucht.

Als er den Eigentümer mit seinen Aktivitäten aufgeschreckt hatte, suchte der Langfinger offenbar ohne Beute das Weite und hinterließ einen Sachschaden von etwa 500 Euro. Die sofortige Fahndung nach dem Mann blieb ohne Erfolg. Mit den weiteren Ermittlungen befasst sich die Kriminalpolizei.