Tödlicher Motorradunfall bei Oderwitz

Für einen Motorradfahrer endete seine gestrige Fahrt in der Nähe von Oderwitz tödlich. Zusammen mit einer Fahrergruppe war er in Richtung Oderwitz unterwegs, als er aus noch ungeklärtem Grund vor einer Linkskurve in den Gegenverkehr geriet und dort frontal mit einem entgegenkommenden PKW kollidierte. Dabei zog er sich derart schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Auch die Insassen des PKWs wurden verletzt und kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Ein Motorradfahrer war gestern in Richtung Oderwitz unterwegs, als er aus noch ungeklärtem Grund vor einer Linkskurve in den Gegenverkehr geriet und dort frontal mit einem entgegenkommenden PKW kollidierte. Dabei zog er sich derart schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Symbolbild

Emil Viklicky im Zittauer Rathaus

Wenn Elemente von Bud Powell und Oscar Peterson in Kombination mit einem Touch mährischer Seele erklingen, ist Emil Viklicky, der Patriarch des tschechischen Jazzklaviers, nicht weit. Als Ausnahme-Pianist voller dynamisch-struktureller Feinheiten trat er mit Legenden wie Bill Frisell, James Williams, Joe Newman und John Surman auf. Als Allround-Komponist für Jazzensembles, Kammer- und Orchesterwerke sowie Theater- und Filmmusik ist er im Ausland viel gefragt und mit zig internationalen Preisen geehrt.

Viklicky selbst ist ein wunderbar lyrischer und dennoch robuster Pianist, dessen Spiel voller dynamischer und struktureller Feinheiten steckt. Als brillanter Techniker versteht es Viklický, die verschiedensten musikalischen Einflüsse (von der von ihm häufig verarbeiteten mährischen Volksmusik über Thelonius Monk bis zum berühmten tschechischen Komponisten Leos Janacek) zu spannender, anspruchsvoller und immer swingender Musik zu verschmelzen.

Als Komponist ist er auch im Ausland viel gefragt. Neben seiner Synthese von Melodik und Klangfülle des Mährischen komponiert er auch „geradlinigen“ modernen Jazz – und zuweilen erfordert seine Musik auch eine Kombination aus all diesem. Daneben komponiert Viklický auch Bühnen- und Filmmusik, hat Partituren für mehrere abendfüllende Spielfilme und Fernsehserien produziert. Und widmet sich seit den 1990er Jahren auch noch der Komposition zeitgenössischer klassischer Musik, die von kleinen Kammerensembles und elektronischen Instrumenten bis zu Sinfonieorchestern und -chören reichen.

Im Rahmen von MandauJazz spielt Emil Viklicky am Mittwoch, den 15. Oktober um 19:30 Uhr im Bürgersaal des Zittauer Rathauses. Karten an der Abendkasse zu 13,00 Euro bzw. 9,00 Euro ermäßigt.

Wenn Elemente von Bud Powell und Oscar Peterson in Kombination mit einem Touch mährischer Seele erklingen, ist Emil Viklicky, der Patriarch des tschechischen Jazzklaviers, nicht weit. Als Ausnahme-Pianist voller dynamisch-struktureller Feinheiten trat er mit Legenden wie Bill Frisell, James Williams, Joe Newman und John Surman auf. Als Allround-Komponist für Jazzensembles, Kammer- und Orchesterwerke sowie Theater- und Filmmusik ist er im Ausland viel gefragt und mit zig internationalen Preisen geehrt.

Quelle & (c) Foto: mandaujazz.de

Vortrag im Franziskanerkloster

Am kommenden Mittwoch stellt Kunsthistoriker Kai Wenzel von den Görlitzer Sammlungen im Zittauer Franziskanerkloster den Maler Adolf Gottlob Zimmermann (1799–1859) vor. Zimmermann war ein bedeutender Künstler der Romantik mit Oberlausitzer Wurzeln.

Auf Reisen viel gelernt

Geboren und aufgewachsen in Lodenau, erhielt er eine Erziehung im Geist der Herrnhuter Brüdergemeine. Obwohl er für eine Ausbildung als Tischler in Herrnhut vorgesehen war, begann er mit finanzieller Unterstützung eines Oberlausitzer Adligen ein Studium der Malerei an der Dresdener Kunstakademie. Anschließend reiste er für fünf Jahre nach Italien. In Rom trat er in den Kreis der Nazarener ein, einer Gruppe deutschsprachiger Künstler, die die Erneuerung der Malerei im Geist des Christentums anstrebten und sich altitalienische und altdeutsche Meister zum Vorbild nahmen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war Zimmermann zunächst einige Jahre in Dresden, später in Düsseldorf und schließlich in Breslau/Wrocław tätig. Regelmäßig führte er auch Aufträge in der Oberlausitz aus. Zu seinem Freundeskreis gehörten namhafte Künstler wie Adrian Ludwig Richter, Joseph von Führich oder Ernst Ferdinand Oehme.

Werke blieben in der Lausitz

Den Großteil seiner überlieferten Werke bewahrt heute das Kulturhistorische Museum Görlitz. Der Vortrag wird einen Überblick über das künstlerische Werk Adolf Gottlob Zimmermanns entlang seiner Lebensstationen geben.

Mittwoch, 16. Oktober, 17:00 Uhr, Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster Zittau

Im Franziskanerkloster : Adolf Gottlob Zimmermann, Auf der Jagd (Selbstbildnis gemeinsam mit dem Maler Carl Gottlieb Peschel), 1825, Kulturhistorisches Museum Görlitz