Eilmeldung: Veranstalter des „Kampfes der Nibelungen“ vorerst vor Gericht gescheitert

Das Verwaltungsgericht Dresden hat den Eilantrag des Veranstalters der für diesen Samstag in Ostritz geplanten Kampfsportveranstaltung „Kampf der Nibelungen“ abgelehnt. Damit bleibt diese sowie mögliche Ersatzveranstaltungen verboten.

Ostritz selbst hatte die Veranstaltung am 4. Oktober untersagt, da von der Veranstaltung eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehe.

Das Verwaltungsgericht teilte insoweit die Einschätzung der Stadt Ostritz, dass die geplante Veranstaltung nicht in erster Linie sportlichen Charakter habe, sondern der Schaffung eines Zusammengehörigkeitsgefühls und der gegenseitigen Bestärkung im politischen Kampf gegen das hassenswerte System der freiheitlich demokratischen Grundordnung dienen solle. Allerdings habe man die Annahme einer konkreten Gefahr nicht teilen können.

Die Veranstalter können jedoch gegen den Beschluss Beschwerde beim Sächsischen Oberverwaltungsgericht einlegen.

„Menschel“ hat Großes vor

„Menschel-Limo“ – der Name ist in der Lausitz ein Begriff. Hier ist sie bekannt, hier ist sie beliebt. Hier steht sie in den Regalen der Getränkemärkte, hier ist sie auf fast jedem Volksfest vertreten und hat damit hier einen Marktanteil, den sonst vielleicht nur die braune Brause eines amerikanischen Getränkeherstellers hat.

Hergestellt wird sie in Hainewalde, in den selben Räumlichkeiten, wie einst vor über 100 Jahren bei Unternehmensgründung. Doch diese werden auf Grund der stetig steigenden Nachfrage langsam zu klein. Deswegen will der Getränkehersteller sich erweitern und plant den Bau einer neuen Produktionshalle. Läuft alles wie geplant, könne diese bereits nächstes Jahr stehen. Die Vorbereitungsarbeiten sind im Gange. Der Familienbetrieb investiert dazu im großen Umfang, möchte seinen Wurzeln aber treu bleiben.

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