Bekanntheitsgrad des ESC Jonsdorf enorm – auch über die Lausitz hinaus

Eissport mit Geschichte

Der ESC Jonsdorf ist weit über die Grenzen der Lausitz hinaus bekannt. Wen wundert es da, dass ein großes Geldinstitut der Heimstätte des ESCs ihren Namen gab: die Sparkassen-ARENA Jonsdorf. Die Eishalle im damaligen „Freizeit- und Eissportzentrum“ wie sie vor der Umbenennung zur Sparkassen-ARENA noch hieß, gibt es seit 1996. Seitdem gilt sie als eine der modernsten Eissport- und Veranstaltungshalle in der Oberlausitz.

Aber auch vor der Eishalle gab es bereits Eissport in Jonsdorf. Seit 1954 spielte man in dem idyllischem Kurort Eishockey, den ESC selbst gibt es jedoch erst seit 2015, er löste damals mehr oder weniger den insolventen EHC Jonsdorfer Falken ab.

Auch die Politik wird aufmerksam

Eissport ist aus dem Zittauer Gebirge kaum wegzudenken. Mittlerweile sieht auch die Politik das so und so weilte eine kleine Delegation des ESC, vor allem der Panther Girls zusammen mit den Trainern und dem Vorstand auf Einladung der Sächsischen Staatskanzlei vor wenigen Tagen in der Deutschen Botschaft im Palais Lobkowitz, dem historischem Gebäude, von dessen Balkon Hans-Dietrich Genscher vor 30 Jahren den ostdeutschen Menschen mitteilte, dass ihre Ausreise genehmigt sei.

Die Spielerinnen und Spieler des ESC Jonsdorf nahmen die Einladung natürlich sehr gern an, zum einen, da sie sich ohnehin zwischen 2 Punktspiel-Wochenenden gegen Teams der zweiten tschechischen Liga in Prag befanden, zum anderen deswegen, weil sich so eine Möglichkeit nicht jeden Tag bietet.

Mit dabei waren selbstverständlich auch der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker sowie der Premierminister Tschechiens Babis. Die Jonsdorfer nutzen natürlich die Gelegenheit, sich, ihre Region und natürlich ihren Sport standesgemäß zu präsentieren, interessante Gespräche zu führen und vielversprechende Kontakte zu knüpfen.

Spielankündigung

Übrigens, als nächstes spielen die Jungs vom ESC diesen Samstag um 14:30 Uhr in der Landesliga Sachsen gegen die Junioren des FASS Berlin, am darauffolgenden Sonntag spielen die Black Panther Girls um 10:00 Uhr zuhause gegen die Mädels des HC Jicin.

Wie lange soll es noch „schrammen“ ?

„Schrammstraße“ – der Straßenname ist seit zwei Wochen Programm für die Piste im Süden Zittaus, die irgendwo auch einmal die stark befahrene Hochwaldstraße kreuzt. Stark befahren deswegen, da hier der sämtliche Verkehr nach Olbersdorf, Oybin, Jonsdorf und den anderen Gemeinden im Zittauer Gebirge fließt. Doch zurück zur Schrammstraße – hier kam es in den letzten zwei Wochen zu sechs – zum Teil heftigen – Verkehrsunfällen, bei denen es leider nicht nur bei „Schrammen“ blieb. Der Grund hierfür: bei dem ersten Verkehrsunfall knallte ein Fahrzeug in den Steuerungskasten der Ampelanlage und zerstörte damit die darin befindliche Elektronik, die nicht nur den Verkehr auf der Straßenkreuzung, sondern auch die Ampel der kreuzenden Kleinbahn regelte. Seitdem ist zumindest die Verkehrsampel tot (siehe Foto von heute nachmittag). Erschwerend kommt hinzu, dass die Kreuzung an sich ziemlich groß und damit unübersichtlich ist. So müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf ihre Fahrschulkenntnisse verlassen – und das klappt halt nicht immer – Vorfahrtsverstöße sind an der Tagesordnung. Auch die örtliche Polizei hat vermutlich aus Kapazitätsgründen nicht die Möglichkeit, den Verkehr – zumindest tagsüber – per Hand zu regeln. Viele Zuschauer und Leser haben bei uns angefragt, wann denn endlich die Anlage wieder in Betrieb ginge. Wir haben uns schlau gemacht und erfuhren auf telefonische Nachfrage, dass in der kommenden Woche wieder alles funktionieren soll. Hoffen wir, dass es bis dahin nicht noch all zu viele Unfälle gibt und wenn, dass es auf der „Schrammstraße“ dann wenigstens bei ein paar kleinen Schrammen bleibt….

Raubüberfall in Zittau – Wer hat etwas gesehen?

Am Montagmorgen hat sich an der Leipziger Straße in Zittau in Höhe der Krankenhauszufahrt ein schwerer Raub zum Nachteil einer älteren Dame ereignet. Ein unbekannter männlicher Tatverdächtiger näherte sich schnellen Schrittes einer 65-Jährigen und versuchte ihr die Handtasche gewaltsam zu entreißen. Da die Geschädigte ihr Eigentum festhielt, kam sie zu Fall und verletzte sich in dem Gerangel leicht.

Dennoch ergriff der Täter samt seiner Beute die Flucht und rannte in Richtung Weinauallee. Dort stieg er in einen blauen Pkw älteren Baujahres mit polnischem Kennzeichen. Ein Zeuge beobachtete die Tat und versuchte noch das Auto an der Weiterfahrt zu hindern. Dabei stellte er fest, dass sich drei Männer im Fahrzeug befanden, welches mit quietschenden Reifen in Richtung Chopinstraße davonfuhr.

Vor dem Überfall war die Frau bei ihrer Bank an der Straße Neustadt in Zittau gewesen, wo sie eine größere Summe Bargeld abhob. Es liegt die Vermutung nahe, dass dies die Täter beobachtet hatten. Möglicherweise war demnach auch bereits dort der beschriebene Pkw vor Ort.

Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, die die Tat oder die Flucht beobachtet haben. Wem ist das Auto in der Nähe der Bankfiliale, im Bereich des Krankenhauses oder am Grenzübergang Chopinstraße in Zittau aufgefallen? Wer kann Angaben zu den Insassen bzw. zum Täter machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62 – 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Baumängel in der Lessingschule

Während des Herbstfestes in der Lessingschule fielen etlichen Gästen – unter anderem auch dem Fraktionsvorsitzenden der Linken im Stadtrat Jens Hentschel-Thöricht – größere Baufehler über mehreren Türen auf (siehe Foto). Hier bildeten sich signifikante Risse, die unter Umständen eine Gefahr durch herunterstürzenden Putz und Mauerwerks bilden könnten. Darauf hin wandte sich der Stadtrat an Oberbürgermeister Thomas Zenker, ob hier ein Fehler der Baufirma vorliegt und ob man Selbige gegebenenfalls regresspflichtig machen könne. Das Stadtoberhaupt antwortete promt über den Pressesprecher der Stadt Michael Scholze, in seinem Feedback heißt es wörtlich: „Das Problem war unserem Referat Hochbau nicht bekannt. Die Baumaßnahmen in der Lessingschule liegen mehr als 4 Jahre zurück, weshalb keine Gewährleistungsansprüche mehr bestehen. Die Stadtverwaltung wird sich der Problematik annehmen und die Schäden instand setzen lassen.“

Eine tolle Sache, das die Stadtverwaltung hier so schnell und unbürokratisch reagiert!

Chor und Orgelkonzert heute Abend in der Oybiner Bergkirche

Heute Abend gibt es um 19:00 Uhr in der schönen Oybiner Bergkirche ein Chor- und Orgelkonzert mit dem Titel „Laudate“ – aufgeführt vom Kammerchor Bremerhaven unter der Leitung von Eva Schad. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten. Und keine Angst – die Kirche ist selbstverständlich beheizt!

(c) Fotos: M. Huber

Meda Mittelherwigsdorf im Finale

Die Kulturfabrik Meda in Mittelherwigsdorf ist einer von insgesamt drei Kandidaten, die es in der Kategorie „Gesellschaft“ bis ins Finale zur Bundespreis-Vergabe „Nachhaltigkeit“ geschafft haben. Am Freitag, dem 18. Oktober müssen sich nun der Chef der Kulturfabrik Thomas Pilz und seine Mitstreiter einer rund 20-köpfigen Jury stellen. zittau-live drückt die Daumen!

(c) Foto: M. Huber

Eislaufen für Groß und Klein

In der Jonsdorfer Sparkassen ARENA kann wieder jeder, der sich auf zwei Kufen halten kann oder das Eislaufen gerade erst erlernen möchte, sich so richtig nach Lust und Laune austoben. Die Halle öffnet heute von 10:00 bis 12:00 und von 15:00 bis 17:00 Uhr. Wer keine Schlittschuhe besitzt oder das Eislaufen erst einmal nur probieren möchte, kann sich welche an der Kasse ausleihen.

Sparkassen ARENA, Zittauer Straße 20, 02796 Kurort Jonsdorf

Symbolbild: Archiv zittau-live

Auch dieses Jahr wieder Laubwochen in Zittau

Wie in den vergangenen Jahren auch startet die Stadtverwaltung Zittau auch in diesem Jahr wieder eine Laubaktion. Den Zittauer Bürgerinnen und Bürgern wird die Möglichkeit geboten, das Laub der zahlreichen Straßenbäume kostenlos abzugeben. Damit erhofft man sich erneut eine hohe Beteiligung durch die Anwohner und Grundstückseigentümer insbesondere der baumreichen Straßen. Gleichzeitig möchte sich die Stadtverwaltung bei allen Anwohnern und Unterstützern bedanken, die dazu beitragen, dass unsere Fußwege und Straßen laubfrei und damit sicherer sind. Besonderer Dank geht außerdem der Landhandel Herwig GmbH Zittau, welche die Aktion mit der Bereitstellung eines Containers unterstützt.

Die Annahme erfolgt im Zeitraum vom 14. Oktober bis zum 28. November 2018 immer montags von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie donnerstags von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf dem Betriebshof der Städtischen Dienstleistungs-GmbH Zittau, Villingenring 8.

Autofahrer mit verbotenen Schusswaffen erwischt

Ein 25-jähriger tschechischer Autofahrer wurde am 6. Oktober 2019 um 16:45 Uhr mit seinem Skoda Fabia auf der B 178n durch Bundespolizisten gestoppt. Er hatte zwei Schreckschuss- und Kleinkaliberwaffen griffbereit im Auto liegen.

Schon beim Öffnen der Fahrertür sah der kontrollierende Beamte eine Pistole in der Türablage liegen, die er erstmal zur Eigensicherung an sich nahm. Der Fahrer war mit drei weiteren Tschechen in Richtung Zittau unterwegs. Bei der Durchsuchung des Skoda wurden die Beamten nochmals fündig. In der Ablage unter dem Beifahrersitz lag ein Revolver und im Handschuhfach die passende 4 mm Kleinkalibermunition. In der Pistole befand sich ein Magazin mit fünf vermutlichen Reizgaspatronen. Ein weiteres zur Pistole passendes leeres Magazin lag ebenfalls in der Türablage. Diese Pistole verfügte nicht über das notwendige Prüfsiegel und für das Führen sowie den Besitz des Kleinkaliberrevolvers konnte keine Erlaubnis vorgelegt werden.

Die Waffen und die Munition wurden sichergestellt. Die Landespolizei ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.