Betrüger zerstören Zapfsäule an der Theodor-Körner-Allee

Am Sonntagabend haben bislang Unbekannte einen enormen Sachschaden an einer Tankstelle an der Theodor-Körner-Allee in Zittau verursacht. Noch während sie ihren 3er BMW betankten, begaben sich die Täter wieder in ihr Fahrzeug und fuhren los. Dabei rissen sie den Schlauch und den Einfüllstutzen aus der Anlage heraus. Das Benzin spritzte fontänenartig aus der Säule. Kameraden der Feuerwehr kamen vor Ort, um die ausgelaufenen Flüssigkeiten zu entfernen. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 10.000 Euro.

Das Fahrzeug flüchtete unterdessen in unbekannte Richtung. Bei der Sichtung der Überwachungsaufnahmen konnten die Einsatzkräfte bereits erste Erkenntnisse zur Identität der Täter erlangen. Die Ermittlungen laufen.

Symbolbild

13. HISTORIK MOBIL feiert Doppeljubiläum

Gefeiert wird die Eröffnung der HISTORIK MOBIL bekanntlich immer im großen Stil. Zur diesjährigen Party, am 2. August im Bahnhof Bertsdorf, gleich mit einem doppelten Jubiläum: Das Marketingnetzwerk DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen, dass sich zum Ziel gemacht hat, unser Dampfbahnland überregional zu vermarkten, feiert 10jähriges Bestehen – ebenso die legendäre I K Nr. 54. 10 Jahre ist es nun her, seit der Nachbau der ersten sächsischen Schmalspurlokgattung, allein aus Sach- und Geldspenden finanziert, in Betrieb genommen wurde. Zu HISTORIK MOBIL zieht sie ihren zeitgeschichtlich passenden Zweiachser-Zug, der in einem beispiellosen Gemeinschaftsprojekt im August 2016 zusammengeführt wurde. Für den IK-Zug stellen verschiedene Bahnen ihre Wagenraritäten der ersten Epoche der sächsischen Schmalspurbahnen, wie bspw. der Doppelwagen und „Bänkelwagen“, für den exklusiven Einsatz bei Veranstaltungshöhepunkten zur Verfügung.

Durch die Zusammenarbeit der Dampfbahn-Route und den Gemeinschaftsprojekten wie I K Nr. 54 und IK-Zug konnten bereits zum fünften Mal mehr als eine Million Fahrgäste im Jahr mit den sächsischen Schmalspurbahnen befördert werden. Mit ihren 180 Partnern zählt die Dampfbahn-Route zu eines der größten thematischen Netzwerke im sächsischen Tourismus. Zu den Gratulanten am 2. August gehört unter anderem der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, der zugleich Schirmherr des Netzwerkes ist. Für die gute Stimmung am Freitag- und zusätzlich am Samstagabend sorgt die Partyband Live Style im großen Festzelt bei freiem Eintritt.

An dem HISTORIK MOBIL-Wochenende vom 3. und 4. August werden insgesamt sieben verschiedene Zuggarnituren auf der Zittauer Schmalspurbahn zu sehen sein, darunter der IK-Zug.

Der avisierte Einsatz der Dampflok 99 633, viele kennen sie aus dem Vorspann des SWR-Klassikers Eisenbahnromantik, muss zur 13. HISTORIK MOBIL wegen Verzögerungen bei der Reparatur der Lok im DWLM erneut abgesagt werden. Die Tssd-Lok aus Baden-Württemberg sollte bereits 2018 „Stargast“ der HISTORIK MOBIL sein, was aber wegen Lokschaden ausfiel. Den Zügen der Tssd wird nunmehr die IV K-Lok 99 584 der Döllnitzbahn vorgespannt.

Im Bahnhof Oybin zeigt erstmals das tschechische Science Center iQLANDIA interaktive Exponate und Workshops für junge Forscher. Der KINDER-BAHNHOF in Oybin wird am Freitag bis 20:45 Uhr und am Wochenende durchgängig von 9.45 bis 19:30 Uhr (Sa) bzw. 18 Uhr (So) geöffnet sein. Für die erweiterten Öffnungszeiten des Kinder-Bahnhofes liegt eine Ausnahmegenehmigung der Gemeinde Olbersdorf vor.

Die Jonsdorfer Oldtimertage präsentieren Straßenfahrzeuge, Bulldogs, Lkws und Feuerwehren am Bahnhof und am Gemeindeamt im Kurort Jonsdorf. Zahlreiche bekannte Fahrzeuge aus der Motorgeschichte werden wieder zum Lückendorfer Bergrennen erwartet. Auf der anspruchsvollen, kurvenreichen Naturrennstrecke kämpfen am gesamten Wochenende die Fahrer wieder gegen den Berg und die Stoppuhr. In diesem Jahr ist der MC Robur stolz auf einen weiteren sportlichen Höhepunkt, der mit dem erhöhten Prädikat „FIM – Vintage Bergeuropameisterschaft“ für die drei Klassen Renngespanne ausgeschrieben ist.

(c) Fotos: M. Huber

Radebeuler Astronomen zu Besuch im Hochwald

Seit nunmehr reichlich 20 Jahren zieht es die Mitglieder des Radebeuler Astro-Clubs immer zu Zeiten des Neumondes in den Hochwald, genauer in die Hochwald-Baude. Seit vergangenem Freitag sind wieder rund 10 Mitglieder vor Ort. Sie kommen gern hier her, ist doch hier oben auf dem Kamm die Lichtverschmutzung wesentlich geringer als in Radebeul, wo das Licht der nahe gelegenen Landeshauptstadt des nächtens die Himmelsbeobachtung doch massiv beeinträchtigt, so der Vorsitzende des Astro-Clubs Martin Fiedler im Gespräch mit zittau-live.

Mit im Gepäck hat man diesmal auch das größte transportable Teleskop. Es hat einen Durchmesser von 60 cm. Mit ihm kann man – gerade bedingt durch die absolute Dunkelheit im Hochwald – Dinge sehen, die man sonst kaum zu sehen bekommt, so zum Beispiel die sogenannten „Red Sprite“ – zu deutsch: Rote Kobolde. Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Naturphänomen. Vorgestern gab es in Süddeutschland, explizit in Bayern, schwere Gewitter. Dabei entstanden Blitze, die oberhalb einer Wolke aus der Wolkendecke heraus bis in eine Höhe von über 100 Kilometern nach oben ausschlagen. Meist ähneln Sprites einer schmalen Stichflamme (siehe Foto 3). Diese waren bis in den Hochwald zu sehen.

Ebenfalls beobachtet werden konnte eine Feuerkugel über dem Hochwald. Dabei handelt es sich um eine extrem helle Sternschnuppe (siehe Foto 2).

Ebenfalls beeindruckend waren die extremen Sonnenuntergänge der letzten Tage (siehe Foto 1). Was jedoch schön anzusehen ist, hat einen ziemlich banalen Hintergrund: das leuchtende Rot entsteht lediglich durch Staubschleier in der Atmosphäre.

Seit vier Jahren sind die Himmelsbeobachtungen auch für die Öffentlichkeit zugänglich, so Martin Fiedler. Jeder, der den nächtlichen Aufstieg zur Hochwald-Baude nicht scheut, ist bis zum Sonntag noch gern eingeladen, einen Blick durch das große Teleskop zu werfen – klarer Himmel selbstverständlich vorausgesetzt.

Das Rot ensteht lediglich durch Staubschleier in der Atmosphäre.
Auch Sternschnuppen konnten beobachtet werden.
Die Roten Kobolde.
Die Sternwarte Radebeul – hier hat der Astroclub für gewöhnlich seinen Sitz.

(c) Fotos: Astroclub Radebeul (1-3), M. Huber (4)

Neptunfest in Hirschfelde

Am kommenden Samstag veranstaltet der Hirschfelder Sportverein ab 10:00 Uhr den 3. großen Hirschpokal. Ab 14:00 Uhr gibts dann auch ein Neptunfest. Die Kleinen erwartet jede Menge Wasserspaß.

(c) Symbolbild: R. Sturm / pixelio.de

Stadtring länger gesperrt als geplant

Die Vollsperrung des Stadtrings in Höhe der Äußeren Weberstraße bleibt entgegen bisheriger Erwartungen nun bis voraussichtlich Mitte August bestehen. Derzeit wurden hier neue Trinkwasserleitungen verlegt, bei deren Anschluss an das Versorgungsnetz kommt es jedoch zu Verzögerungen.

Foto: Archiv Mai 2019

Benefizkonzert im Olbersdorfer Finnhüttenlager

Beim diesjährigen Benefizkonzert im Olbersdorfer Finnhüttenlager konnte die Musikschule Fröhlich als Organisator unlängst einen Erlös in Höhe von  1.255 Euro durch Spenden sowie durch den Verkauf von Speisen und Getränken verzeichnen. Dies teilte Beate Dreier mit. Wie bereits im Jahr zuvor wurde die Aktion unter anderem wieder vom EDEKA-Markt Bernstadt, der Feuerwehr Olbersdorf, dem Seecamping Olbersdorfer See sowie etlichen anderen unterstützt.

Insgesamt besteht das Finnhüttenlager aus acht Hütten. Noch im vergangenen Jahr befanden sich drei davon in einem derart desolatem Zustand, dass diese auf Entscheidung der Gemeindeverwaltung abgerissen werden sollten – die restlichen fünf wollte man langsam „auslaufen“ lassen. Dagegen regte sich Widerstand, zumal die Hütten bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt sind. Nach dem Benefizkonzert 2018 wurden die drei reparaturbedürftigen Hütten in Windeseile wieder hergerichtet, auch Dank der Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Helfer. Seitdem hat auch die Olbersdorfer Gemeindeverwaltung ihre Meinung über das Lager komplett geändert und unterstützt jetzt sogar dessen Erhalt.

 

E-Bikes im Wert von 10.000 Euro in Großschönau gestohlen

Samstagnachmittag schlichen sich Unbekannte auf einen öffentlichen Parkplatz an der Jonsdorfer Straße in Großschönau und entwendeten die an einem Pkw Ford angebrachten Fahrräder. Es handelt sich um zwei E-Bikes der Marke „Riese und Müller“ in der Farbe Schwarz / Rot und ein schwarzes Mountainbike der Marke „Cube“ im Gesamtwert von ca. 10.000 Euro. Alle Fahrräder waren sowohl am Träger als auch in sich gesichert. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 150 Euro.