Vier Slamcomedian – zwei Stunden – ein Wettbewerb!

Seit nunmehr vier Jahren gastiert der COMEDYSLAM Royal bei den Filmnächten am Elbufer zu Dresden. Mehr als 9000 Besucher wohnten diesem Spektakel bisher bei und gingen meist bauchverschmerzt und ausgelacht vom Platz. Warum also damit in Dresden bleiben?! Warum nicht die Freude ins sächsische Land bringen und auch hier verbrannte Erde auf dem Zwerchfell hinterlassen? Ihr Zittauer – so freuet euch, denn ihr seid die Ersten, welche diesen Abend nun auch erleben können. Seid gespannt auf die lustigsten Slamcomedians Deutschlands im härtesten Kampf der Welt. Frech, Intelligent und schwankend zwischen hohem Niveau und flacher Sohle. Es wird ein Abend der Superlative!

Mit dabei sind: 
Der Philosoph – ach was sagen wir – die lustigste Slamikone aus Marburg: ANDY STRAUSS  
Ebenso der schwarzhumorigste Slammeister der Szene direkt aus Dortmund – MICHAEL GOEHRE
Wir freuen uns auf einen Mann, für den das Wort Kleinkunst erfunden wurde direkt aus Görlitz eingeflogen – MIKE ALTMANN
Und zu guter Letzt der einzige Sprengmeister mit zündenden Pointen KONSTANTIN TURRA!

Moderiert wird der Abend von Thomas Jurisch aus Dresden, dessen Charme, Esprit und Wortgewandtheit selten den Höhepunkt erreicht …

Datum: Mi, 03.07.2019  Freilichtbühne in Zittau                                                                            .
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: VVK 10,- € zzgl. Gebühren / AK 15,- €
Vorverkauf: CD Studio Zittau & Tourist Information Zittau / Online: www.etix.com

Kreistagsabgeordnete förderten in dieser Wahlperiode 25 Vereine und Initiativen mit 3.000 Euro

Die Mitglieder der Linksfraktion haben seit Mai 2014 rund 3.000 Euro aus ihrer persönlichen Aufwandsentschädigung in einen eigenen Spendenfonds eingezahlt. Darüber hinaus unterstützen die Mitglieder der Fraktion der LINKEN besondere Projekte wie z.B. aktuell den Zittauer Skaterpark. Dazu Kreisrat Jens Hentschel-Thöricht:  „In der nun auslaufen Wahlperiode gab es wie vorher einen Spendenfonds der Mitglieder unserer Fraktion im Kreistag Görlitz. Die Kreistagsmitglieder haben aus ihrer persönlichen Aufwandsentschädigung Geld in den fraktionseigenen Spendenfonds eingezahlt. Sie sahen und sehen sich angesichts der Kürzungen im sozialen Bereich und der Finanzschwäche der Kommunen in der Verantwortung sowie einer Vorbildrolle, ausgewählte Projekte der Sozial- und Kulturarbeit und der Demokratiebildung zumindest symbolisch zu unterstützen, um deren Wert für die Kommune deutlich zu machen.“

In dieser Wahlperiode wurden bis jetzt 3.000 Euro aus dem Spendenfonds gezahlt. Bei den bis Juni 2019 übergebenen Spenden standen soziale Projekte zahlenmäßig an der Spitze, gefolgt von den Themen Asyl, Kultur und Bildung. 25 Vereine und Initiativen erhielten aus unserem Spendenfonds von Mai 2014 bis Juni 2019 eine Förderung. Beispielsweise unterstützten wir das 12. Spiel-, Spaß- und Sportfest der Kreativ Gemeinschaft Lausitz e.V. mit 150 Euro, das Bündnis „Strukturwandel jetzt“ mit 150 Euro und das Willkommensbündnis Ebersbach-Neugersdorf ebenfalls mit 150 Euro.

Das große Jägerfest des Jagdverband Oberlausitz e.V. am Forsthaus Großschönau

Hallali und Hallala! Ok, wir müssen zugeben, wir von zittau-live haben null Plan von allem, was mit der Jagd auf Rot- und Schwarzkittel zu tun hat. Vielmals sind Jäger auch verpönt, werden von ….(millitant dürfen wir nicht sagen) Tierschützern als „Killer“ dargestellt, aber das ist bei weitem nicht so! Damit Flora und Fauna zumindest ein bisschen auf einander abgestimmt sind, bedarf es des fachkräftigen Eingreifens der Jäger. Und obwohl diese meist als „blutdrünstige Killer“ dargestellt werden, ist dies bei Weitem nicht so. Gerade sie sind es, die die Populationen in Schach halten, die dafür Sorge tragen, dass zum Beispiel nicht eine Wildschwein-Rotte in mittelstädtischen Gebieten nachts die Mülltonnen plündert – das haben wir selbst schon oft genug erlebt.
Nun ist aber die Kluft zwischen Tierschützern und Jägern eine der denkbar Größten. Geht doch einfach mal aufeinander zu! Schaut, wo der Sinn der Jagd liegt! Geht nicht nur von sturen Verhaltens-Schemata aus! Niemand tötet ein Tier nur um des Tötens willen, schon allein das verbietet das Deutsche Tierschutzgesetz – und das ist gut so.
Wie gesagt, viele Jäger sind verpönt, aber um ein wenig auf euch zuzugehen, veranstaltet die Stadt Zittau am morgigen Sonntag um 10:00 Uhr eine Exkursion, die von sachkundigen Mitarbeitern des Forstbetriebes der Stadt durchgeführt werden. Im Anschluss gibt es gegen 14:00 Uhr noch eine Jagdhundevorführung und eine Versteigerung jagdlicher Devotionalien.

Wie weiter ?

Die Freude über den positiven Ausgang des Bürgerentscheides war riesig, als am Abend des 26.Mai die Auszählungsergebnisse bekannt wurden. Mit so einem deutlichen Votum für die gemeinsame Bewerbung der Stadt Zittau und der Dreiländerregion Oberlausitz als Kulturhauptstadt Europas 2025 hatten die wenigsten gerechnet. Seit dem Wahltag ist es etwas ruhiger geworden um das Team des Kulturhauptstadtbüros – zumindest könnte in der Öffentlichkeit dieser Eindruckentstehen. Oberste Priorität haben seit Bekanntwerden des Bürgervotums die Erarbeitung des offiziell „Bid Book“ genannten Bewerbungsbuches und die Vorbereitung der Präsentation der Bewerbung vor der Jury. Das rund 60 Seiten umfassende Bid Book muss bis zum 30. September in englischer Sprache verfasst bei der Kulturstiftung der Länder in Berlin eingereicht werden und wird dann von dort an die Jury weitergeleitet. Zudem steht die Untersetzung der Absichtserklärungen der Partnergemeinden aus Deutschland, Polen und Tschechien an. Dafür werden individuelle Termine vereinbart und dann Themenfelder abgesteckt, in denen sich die Partner in das gemeinsame Projekt Kulturhauptstadt einbringen können. Damit das große Pfund unserer bisherigen Bewerbung – die aktive Beteiligung der Bürgerschaft – auch in Zukunft eingebracht und die Begeisterung für die Bewerbung auch auf Bürgerebene in die umliegenden Städte und Gemeinden getragen wird, unterstützt das Kulturhauptstadtbüro weiterhin die Arbeit des Freundeskreises Kulturhauptstadt. Am 26. Juni kam der Freundeskreis in der Hochschule Zittau/Görlitz zusammen, um die nächsten Aktivitäten zu beraten. Schließlich steht für das Kulturhauptstadtbüro noch ein Umzug ins Haus. Der Mietvertrag für das Ladenlokal Markt 5 in dem sich das Büro seit September 2018 befindet, war in Anbetracht des anstehenden Bürgerentscheides bis zum 31.Juli 2019 befristet. Da der Eigentümer des Gebäudes unterdessen einen Nachmieter gefunden hat, benötigt das Kulturhauptstadtbüro neue Räumlichkeiten. Diese wurden ebenfalls am Marktplatz gefunden. Ab August wird das Zittau2025-Team in das frei werdende Ladenlokal Markt 11 einziehen. Da die Arbeitsräume dort etwas kleiner sind, wird es nicht mehr möglich sein, öffentlichen Informationsbereich und Büro klar voneinander zu trennen. Die Öffnungszeiten werden entsprechend eingeschränkt und die Anlaufstelle für Interessierte noch mehr als bisher auf die Onlineportale und die Touristinformation verlagert.

(c) Foto: M. Huber

Sinnloses und vergeudetes Sterben wird gewürdigt…

Anlässlich des 100. Jahrestages des Ende des I. Weltkrieges wurde die Kriegsgräberanlage Hochkreuz in der Abteilung U des Frauenfriedhofes Zittau umfassend instand gesetzt. In den 88 Einzelgräbern ruhen insgesamt 97 Kriegsopfer die überwiegend in den Jahren zwischen 1914-1919 beigesetzt wurden. Nachdem im Jahr 2016 das namensgebende große Kreuz durch die Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Johannis Zittau erneuert worden ist, konnte in diesem Jahr die Neuanfertigung der 88 kleinen Kreuze erfolgen. Die Holzkreuze waren so stark verwittert, dass inzwischen keine stabile Verankerung mehr möglich war und auch die Inschriften teilweise unlesbar waren. Die Stadt Zittau stellte deshalb bei der Landesdirektion Sachsen einen Antrag auf Übernahme der Instandsetzungskosten in Höhe von 50.000 €, die im vergangenen Jahr bewilligt wurden: Den Auftrag für die Steinmetzarbeiten erhielt die Firma Werkstätten für Denkmalpflege Gmbh aus Quedlinburg. Die Ausführung erfolgte im Zeitraum Februar bis April 2019. Im Zuge der Instandsetzung wurden auch zwei Rotbuchen gefällt und im April 2019 durch eine artgleiche Neupflanzung ersetzt.

Quelle & (c) Foto: Stadtverwaltung Zittau

Das Zwiebelchen – ja, auch das gehört dazu!

Zittau gärtnert – Mitten in der Stadt.„, so lautete der Zittauer Wettbewerbsbeitrag beim sächsischen Wettbewerb „Ab in die Mitte“ 2018. Das Projekt soll unsere historische Rolle als Gärtnerstadt, die europaweit bekannte Marke „Zittauer Zwiebel“ und die Bedeutung unserer städtischen Grünanlagen mit den aktuellen Herausforderungen der klimanagepassten Stadtentwicklung verbinden. Dafür durften die Stadt Zittau gemeinsam mit der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft, dem Verein Lebendige Stadt e.V. und dem City Management gleich zwei Preise entgegen nehmen.

An der Umsetzung der Wettbewerbsidee wird seitdem kontinuierlich gearbeitet und nun ist gleich eine ganze Reihe von Ergebnissen sichtbar und erlebbar. Auf dem XXI. Spectaculum Citaviae am 29.05.2019 stellte sich Zwiebelchen, das neu gestaltete Zittauer Maskottchen, vor und brachte alle Kinderaugen zum leuchten. Das Zwiebelchen ist ab sofort auf Anfrage auch für Kinderstadtführungen buchbar. Seit einigen Wochen ist die Innenstadt wieder sommerlich bepflanzt. Wir haben die Idee des Wettbewerbsbeitrages unseren ansässigen Gärtnereien vorgestellt, die sofort mit ihren Ideen und tatkräftiger Unterstützung dabei waren. Zwischen den sonst üblichen Geranien und Petunien findet man dieses Jahr auch Kräuter und Tomatenpflanzen der Gärtnereien Fritsche, Meyrich und Schostek in den Blumenkästen auf dem Rolandbrunnen oder Erdbeerpflanzen von Beerenobstkulturen und Erdbeerpflanzenvermehrung Möse auf der Bautzner Straße. So präsentieren sich auch alle Gärtnereien mit Ihren Angeboten im kürzlich erschienen Stadtmagazin des Vereins Lebendige Stadt. Das Highlight für dieses Jahr steht mit dem Zwiebelmarkt und einem Show-Koch-Event am 5. Oktober an. Hier laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Quelle & (c) Foto: Stadtverwaltung Zittau

Stadtratssitzung, die Zweite…

Die am Abend des 27. Juni durch Verlassen der Sitzung durch einige Stadträte zum Abbruch gebrachte Sitzung wird am kommenden Dienstag (2. Juli) um 16 Uhr im Bürgersaal mit dem Tagesordnungspunkt 9: „Beschluss zur Haushaltssatzung der Großen Kreisstadt Zittau für die Haushaltsjahre 2019/2020 sowie der Finanzplanung mit Investitionsprogramm“ fortgesetzt.

Vermisster Senior aus Ebersbach/Neugersdorf tot aufgefunden

Mit Hilfe eines Spürhundes der Bereitschaftspolizei haben Einsatzkräfte am Donnerstagmittag den seit dem 13. Juni 2019 in Ebersbach vermissten Wolfgang W. gefunden. Eine Ärztin konnte nur noch den Tod des 72-Jährigen feststellen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegenwärtig liegen keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen vor.

Zu Besuch im Alten Schlachthof Zittau

Seit etlichen Jahren führt er nun schon ein tristes Dasein, der Alte Schlachthof an der Zittauer Chaupinstraße. Das, was andernorts unter dem Begriff “Lost Places” eingeordnet wird, weckte auch bei uns Interesse und daher trafen wir uns vergangenen Freitag mit dem Besitzer der Immobilie, dem Zittauer Klaus Reepen.

Das Kreisjugendfeuerwehrtreffen 2019 in Olbersdorf

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Letzten Samstag trafen sich auf dem Sportplatz Olbersdorf rund 500 Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Landkreis Görlitz zum großen Kreisjugendfeuerwehrtreffen. Das war bei Weitem noch nicht alles, was der Landkreis an Feuerwehr-Nachwuchs zu bieten hat, eher grob gesehen, die Hälfte. Rund 1.000 Nachwuchs-Löschkräfte stehen derzeit im Landkreis zur Verfügung, die anderer Hälfte trifft sich eine Woche später. Bei dem Treffen ging es in erster Linie darum, die jeweiligen Leistungen in den Disziplinen Mannschaftsstaffette – einer abgewandelten und feuerwehrspeziefischen Form des Staffellaufes – und dem Löschangriff unter Beweis zu stellen. Den Auftakt bildete der Einzug aller Ortsmannschaften unter der Führung des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Eichgraben.

Unter der Regie von Kreisjugendfeuerwehrwart Uwe Hiltscher fand gegen 09:00 Uhr die offizielle Eröffnung im Beisein von dem Landtagsabgeordneten Stephan Meyer in seiner Funktion als Präsident des Oberlausitzer Kreissportbundes und dem Bürgermeister der Gemeinde Olbersdorf Andreas Förster statt.

Nach den begrüßenden Worten ging es dann auch gleich ans Eingemachte: Teil eins der Veranstaltung: die Mannschaftsstaffette. Was das ist, wussten wir auch nicht so genau, deshalb haben wir nachgefragt, bei einem, der es wissen muss, Kreisjugendfeuerwehrwart Uwe Hiltscher. Bei einer Staffette treten mehrere Mitglieder einer Ortsmannschaft gleichzeitig an. Das erste Kind rennt mit dem sogenannten “B-Schlauch” los, ihm folgt ein zweites Kind, mit einem “C-Schlauch”, welches an ersteren angekoppelt wird. Ein Kind läuft mit dem Strahlrohr los, dem Ding, was wir als “Feuerwehrspritze” kennen… Ist dieses montiert, läuft das nächste Kind los. Bis es hinten ist, muss es seinen Helm auf und seinen Gürtel um haben und durch eine Hürde gekrochen sein. Dann gilt es, in Windeseile drei verschiedene Feuerwehrknoten zu fabrizieren. Diese, und das bestätigte uns Uwe Hiltscher noch einmal, sind auch bei der Feuerwehr enorm wichtig und tragen die Namen “Schottenstich”, “Zimmermannsschlag” und “Mastwurf”. Ist diese Aufgabe erledigt, laufen weitere zwei Kinder los in Richtung Kübelspritze. Einer davon löst den Kameraden ab, der bis dato das Strahlrohr gehalten hat. Dann heißt es: pumpen! Drei Dosen müssen fallen, dann schnell zurück, das sichert gute Wettkampfzeiten!

Aber eins, und das möchten wir auch festhalten, es war nicht nur Wettkampf, auch Entspannung stand auf dem Programm. Manche waren mit ihren Leistungen zufrieden, manche nicht, dann galt es zum Beispiel für die Zittauer Ausbilderin Andrea Weber, das eine oder andere Tränchen ihrer Schützlinge zu trocknen. Fest steht eins – und das richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen, die teilgenommen und vielleicht auch nicht gewonnen haben, ihr alle seid super und ihr könnt euch sicher sein, die Leute, nicht nur in Olbersdorf, in Zittau und in der Umgebung, in all euren Heimatgemeinden sind wahnsinnig stolz auf euch und euer Engagement – in unseren Augen seid ihr alle Gewinner!

Schwerer Verkehrsunfall in Mittelherwigsdorf

Ein 13-Jähriger hat am Montagnachmittag auf seinem Fahrrad ein Grundstück in Eckartsberg verlassen. Eine 39-jährige Opel-Fahrerin sah den Jungen offenbar zu spät und erfasste ihn. Das Kind erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten es in ein Krankenhaus. Der Sachschaden belief sich auf circa 1.000 Euro.

Insekten- und schmetterlingsfreundliche Wiesen in Zittau

Schmetterlingswiesen stellen Nahrung und Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten zur Verfügung. Obwohl Zittau eine sehr grüne Stadt ist, die bereits vielfältigen Lebensraum für Insekten und Schmetterlinge bietet, möchte die Stadt mit einer insektenfreundlichen Bewirtschaftung von Flächen einen aktiven Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Zittau und die Städtische Dienstleistungs-GmbH beschäftigen sich bereits seit längerem mit der Planung und Einrichtung von insektenfreundlichen Wiesen. Dabei werden zwei Wege beschritten, die Veränderung des Mahdregimes (Drittelmahd) und die Anlage von blühenden Wiesen. Seitens der SDG wurden Flächen für zusätzliche Blumenwiesen ausgewählt, die noch in diesem Jahr als solche ertüchtigt werden. Dazu wird auf vorbereiteten Flächen eine spezielle Samenmischung ausgebracht. Insektenfreundlich blühen wird es in Zukunft auf ehemaligen Flächen der Kleingartenanlage an der Chopinstraße, vor der Mandaukaserne, an der Tongasse gegenüber der Bahnunterführung (Nesenplatz) und auf den Baumscheiben an der Mittelstraße.

Für die Änderung des Mahdregimes wurden weitere Flächen ausgewählt: Teile des Martin-Wehnert-Platzes, Görlitzer Str. 1 in Hirschfelde, Hauptstraße 40a in Pethau, die große Parkwiese (Westseite) im Westpark und die Fläche vor der Sporthalle auf der Südstraße. Auf Grund des denkmalgeschützten Charakters ist die Einbeziehung der historischen Innenstadt schwierig. Hier soll das veränderte Mahdregime auf einer Fläche auf der Pfarrstraße an der Rückseite des Museums praktiziert werden. Mit den ausgewählten Flächen möchte die Stadt das veränderte Pflegeregime testen und hofft dabei auf Zuspruch der Bevölkerung. Durch die SDG werden die benannten Flächen bei der Initiative „Puppenstuben gesucht“ angemeldet. Über diese werden Hinweisschilder zur Anbringung vor Ort bereitgestellt. Finanziert wird die Maßnahme zum Teil aus dem Preisgeld des Citywettbewerbes „Ab in die Mitte 2018“ – Zittau gärtnert. Darüber hinaus gibt es in der Stadt Zittau bereits seit mehreren Jahre sogenannte extensiv gepflegte Wiesenflächen die nur 1x jährlich im Herbst gemäht werden. Dort hat sich bereits auf natürlichem Weg die gewünschte Vegetation eingestellt.

Der Weg ins Zittauer Gebirge ist wieder frei!

Vergangenen Freitag wurde in Oybin feierlich die Ortsdurchfahrt der S133 eingeweiht. Rund anderthalb Millionen Euro investierte der Freistaat in das Projekt. Zum Festakt war unter anderem auch Ministerpräsident Michael Kretschmer vor Ort. Hier ein paar Impressionen.

Lausitzer Bundestagsabgeordnete Caren Lay überbringt 500 Euro an die Tafel Oberlausitz

Nachdem die Lausitzer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN Caren Lay am 25. März diesen Jahres die Oberlausitzer Tafel in Löbau besuchte, überbrachte Sie nun eine erfreuliche Nachricht.

Sie konnte 500 Euro aus dem Spendenfonds des Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE. e.V. an Herrn Frank Grübe vom Vorstand der Oberlausitzer Tafel überreichen. Lay setzte sich anlässlich des diesjährigen 20.-Jubiläums der Oberlausitzer Tafel für eine finanzielle Unterstützung des Vereins ein. Ziel ist es, ein neues, dringend benötigtes Kühlregal für den Löbauer Standort der Tafel anzuschaffen.

Täglich suchen zwischen 80 und 120 Menschen die Tafel auf in Löbau auf. Die Mehrzahl davon sind Rentnerinnen und Rentner, das Thema Altersarmut wird hier deutlich sichtbar. Die Zahl alleinstehender Frauen, die auf die Oberlausitzer Tafel angewiesen sind, nimmt ebenfalls deutlich zu.

Symbolbild: Tim Caspary / pixelio.de

Der Film zum Sonnenwendfeuer am Olbersdorfer See

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Letzten Samstag sind wir von zittau-live mit unserer Kamera losgezogen, raus an den Olbersdorfer See zum großen Sonnenwendfeuer, welches vom Restaurant „Captain Hook“ veranstaltet wurde. Herausgekommen ist dabei dieser nette Filmbeitrag, natürlich mit einem Interview mit Organisator Ralph Grohmann.

Temperaturen bis zu 40° C erwartet – Ärzte warnen

Es wird heiß, die nächsten Tage! Die Metereologen sagen für Sachsen Temperaturen von bis zu 40° C voraus. Wem immer es möglich ist, der sollte tagsüber kühle Räume aufsuchen, direkte Sonnenbestrahlung meiden und – ganz wichtig – vor allem viel trinken. Bei den angesagten Temperaturen können wir allein durch das Schwitzen bis zu zwei Liter Flüssigkeit verlieren – das macht dem Kreislauf zu schaffen. Die Rettungsdienste in der Region haben sich laut unserer Nachfrage gut auf die bevorstehende Hitzewelle vorbereitet.

Bitte an Landkreis zur Wiederaufnahme der Gespräche zur besseren Bezahlung der MusikschullehrerInnen

Nachdem der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer aus der Presse erfuhr, dass die Tarifverhandlungen zwischen der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH (KuWeit) und der Gewerkschaft Verdi bezüglich der besseren Bezahlung der MusikschullererInnen an der Kreismusikschule Dreiländereck gescheitert sind, wendet er sich nun mit einem Schreiben an den Landkreis Görlitz.

„Ich bitte den Landrat, den Gesprächsfaden mit den Vertretern der Musikschullehrerinnen  und –lehrer wieder aufzunehmen und Lösungswege zur Erreichung der Ziele zu erörtern. Angesichts der aus meiner Sicht berechtigten Forderungen der Musikschullehrerinnen und -lehrer und drohendem weiteren Unterrichtsausfall halte ich ein zeitnahes Gespräch mit allen Beteiligten für erforderlich“, so Meyer.

Er hat das Gefühl, dass medial der Eindruck erweckt wird, als stünden nicht genügend Mittel zum finanziellen Aufwuchs bei den Musikschulen zur Verfügung. Die Struktur der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH, welche mehrere Aufgabenbereiche bündelt, ist dem Landtagsabgeordneten durchaus bekannt und die daraus resultierenden Herausforderungen sind ihm bewusst. Musikalische Bildung ist ein wichtiger Baustein zur kulturellen Teilhabe, insbesondere im ländlichen Raum. Daher wird die Musikschulförderung auf insgesamt 6,7 Millionen Euro angehoben und auch für die Honorare von Lehrbeauftragten an den Musikschulen stehen mit einer Aufstockung um insgesamt 850.000 Euro deutlich mehr Mittel zu Verfügung. Diese werden im sächsischen Vergleich auch für die Anhebung der Bezahlung von Musikschullehrerinnen und -lehrern eingesetzt. Im speziellen Fall der Kreismusikschule Dreiländereck ist dies aufgrund der Verortung in der Struktur der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH nicht erfolgt. Auch die Volkshochschulen (VHS), als weitere Struktur innerhalb der KuWeit handeln als kommunale Einrichtungen im öffentlichen Auftrag und sind Träger der politischen Bildung. Um deren Arbeit zu stärken, erhalten sie mit diesem Doppelhaushalt jährlich nun rund 9,5 Millionen Euro.

„Ich kann natürlich nachvollziehen, dass die Bezahlung aller Mitarbeiter innerhalb der KuWeit seitens des Gesellschafters Berücksichtigung finden sollen. Dies ist aber ein spezifisches Problem im Landkreis Görlitz und darf unsere landespolitische Ziele der Qualitätssicherung und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit an den Musikschulen nicht konterkarieren“, macht der Landtagsabgeordnete deutlich.

Ostritz, der Bieraufkauf und die Bilanz der Polizei

In den sozialen Netzwerken wird derzeit heftig über die Sinnhaftigkeit diskutiert, das man beim wahrscheinlich einzigen Getränkehändler Ostritz sämtliche Bierreserven aufgekauft hat. Gut gemacht, medienwirksam vermarktet aber trotzdem nur halb durchdacht. Hätte man das Ansinnen rigoros umsetzen wollen, hätte man Alkohol in jedweder Form, also auch Wein, Sekt und Spirituosen aufkaufen müssen. Wie auch immer, der Händler wird an diesem Tag das Geschäft seines Lebens gemacht haben. Trotzdem noch einmal eine kurze Bilanz des Ostritzer Wochenendes aus Sicht der Polizei: es kam zu sechs Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, zehn Fällen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen, einem Hausfriedensbruch, einer Beleidigung, einer Bedrohung, einer Körperverletzung, einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie insgesamt fünf Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, illegalen Plakatierens und das Personalausweisgesetz.

zittau-live vor Ort beim „Schild & Schwert“ – Konzert am Freitag in Ostritz

Sowohl unter einem gigantischen Medieninteresse als auch unter einem massiven Polizeiaufgebot fand am vergangenen Wochenende in dem sonst eher verschlafenen Ostritz die diesjährige Auflage des “Schild- und Schwert-Konzerts” im Hotel “Neißeblick” statt. Die Besucher, die der rechten Szene zugeordnet werden, mussten sich akribischen Personen- und Fahrzeugkontrollen unterziehen. Durch das kurz zuvor festgelegte Alkoholverbot beschlagnahmte die Polizei bereits am Freitag bis 19:00 rund 4.000 Liter Bier und Spirituosen.

Man konnte annehmen, die Szene sonnte sich geradezu in dem öffentlichen Interesse, welches ihm am Wochenende zuteil wurde. Vorwürfe wurden dementiert. Für Journalisten war das Areal rund um das ehemalige Hotel hermetisch abgeriegelt, die Zäune blickdicht verhangen. Eine für den Freitag ab 18:00 Uhr für die Presse angekündigte Führung fand schließlich mit zweistündiger Verspätung statt. Zusehen gab es relativ wenig, vermutlich, weil ein Großteil der Teilnehmer entweder noch gar nicht angereist ist, oder sich wegen dem Presseaufgebot bewusst zurückgezogen hat.

Alles in allem verlief die Veranstaltung recht friedlich, Thorsten Heise beantwortete bereitwillig die Fragen der Jornalisten und heute abend ist wieder Ruhe eingekehrt, im eher recht verschlafenen Ostritz.

Großes Gabler-Straßenfest heute in Lückendorf

Seit heute morgen 11:00 Uhr konnte man in der idyllischen Gemeinde Lückendorf beim großen Gabler-Straßenfest wieder einmal auf Zeitreise gehen. Mit anwesend waren neben Kaiser Karl IV. nebst Hofstaat auch Napoleon, jede Menge fleißiges Fußvolk, Handwerksleute, Mägde, Knechte, spielende Kinder und – so bilden wir es uns ein – auch einen Narren haben wir gesehen… Wie auch immer, die Besucher konnten sich auf jede Menge Trubel aus der Mittelalter-Ära freuen. Seit vielen Jahren erfreut sich das beliebte Gabler-Straßenfest riesiger Beliebtheit. Sein Ursprung liegt darin begründet, das einst die Gabler-Straße eine wichtige Handelsstraße in der Lausitz war. Das ist aber schon viele Jahre her und weil die Straßen auch ein wenig in die Jahre gekommen sind, nutzte Oberbürgermeister Thomas Zenker zusammen mit Bürgermeister Tobias Steiner und Stephan Meyer die Gelegenheit, heute gleich mal den neuen grenzüberschreitenden Grenzverkehr nach Tschechien einzuweihen.

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Sonnenwendfeuer in der Lausitz

Nein, nicht erschrecken, das ist noch nicht unser Film zur Sonnenwendfeier am Olbersdorfer See. Jetzt gibts erst einmal nur ein paar Hintergrundinfos.
 
Überall in der Region werden an diesem Wochenende die Sonnenwendfeuer entzündet. Doch was hat es eigentlich mit dem Brauch auf sich?
 
Die Sommersonnenwende markiert den Beginn des astronomischen Sommers. Dabei erreicht die Sonne ihre größte nördliche oder südliche Deklination, sie steht also senkrecht über den jeweiligen Wendekreisen – sprich: jetzt ist die Nacht am kürzesten und der Tag am längsten In unserer Zeitzone fällt die Sommersonnenwende derzeitig auf den 21. Juni.
 
Die Verehrung der Sonne, der Mutter allen Lebens geht zurück bis in prähistorische Zeiten. Die Sonnenwende symbolisierte dabei schon immer ein Zeichen von Leben, Tod und Vergänglichkeit. Seit Menschengedenken wird in der Nacht der Sommersonnenwende ein Feuer entzündet, um Dämonen abzuwehren, die Krankheiten hervorrufen und für Viehschaden und misswüchsige Kinder verantwortlich sein sollen. Dabei ist die Ausübung dieses Brauchs regional ziemlich verschieden. Mancherorts werden dazu auch Strohpuppen ins Feuer geworfen.
 
Heute hat das Sonnenwendfeuer eher ein Volksfestcharakter, bei welchem sich die Menschen zum geselligen Zusammensein treffen, halt eben so, wie gestern abend am Olbersdorfer See. Wie dort gefeiert wurde, dass seht ihr in Kürze hier bei zittau-live

Wunderschöne Sonnenwendfeier…

… gestern Abend am Olbersdorfer See – mehrere 100 Gäste feierten bei ausgelassener Stimmung das Event, welches vom Restaurant „Captain Hook“ organisiert wurde. Den Film dazu gibts in wenigen Tagen.

Ihr Platz bei zittau-live!

Gut für Dienstleister, Händler und Gewerbetreibende ist es, wenn Ihre Kunden perfekt über Ihr Angebot informiert sind. Möglich wird dies unter anderem auch mit einer Werbeanzeige oder einem Werbevideo bei zittau-live – und das wesentlich günstiger als Sie denken! Über unser Nachrichtenportal erreichen Sie durchschnittlich 15.000 Leser und Zuschauer pro Tag in Zittau und den umliegenden Gemeinden. Gern erstellen wir Ihnen ein auf Sie individuell abgestimmtes Angebot!

Heute war er wieder – der große SamS- Markt in Zittau

Der große und vor allem beliebte SamS-Wochenmarkt vor dem Zittauer Rathaus war am heutigen Samstag wieder sehr gut besucht. „Das besondere am SamS-Markt ist das umfangreichere, buntere und speziellere Angebot, als bei den regulären Wochenmärkten“ – so Stephan Eichner vor wenigen Minuten gegenüber zittau-live. Der City-Manager von Zittau zeigte sich sehr zufrieden mit den Besucherzahlen. „Der SamS-Markt ist ein wichtiger Baustein, um den Markt und die Innenstadt weiter zu beleben“, so inhaltsgemäß Stephan Eichner.

zittau-live vor Ort…

… heute unter anderem beim großen Kreisjugendfeuerwehrtreffen auf dem Sportplatz Olbersdorf: Rund 450 Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Landkreis Görlitz messen heute ihre Leistungen in fairen Wettkämpfen. Begonnen hat alles heute morgen gegen 08:30 Uhr mit einem fulminanten Einzug des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Eichgraben. Mehr dazu in unserem Filmbeitrag in Kürze hier bei uns!

Michael Kretschmer im Interview mit zittau-live

zittau-live hatte gestern die Möglichkeit, am Rande einer Veranstaltung mit dem Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer über die bevorstehenden Landtagswahlen und dem Kurs der sächsischen CDU zu sprechen.

zittau-live unterwegs…

… mit Klaus Reepen zum Interviewtermin im Alten Schlachthof Zittau auf der Chopinstaße. Was es Neues in dem und über das historische Gebäude gibt, seht ihr in Kürze hier bei zittau-live!

Kreisjugendfeuerwehrtreffen am Samstag in Olbersdorf

Am Samstag treffen sich wieder die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis zum großen Kreisjugendfeuerwehrtreffen auf dem Sportplatz in Olbersdorf. Rund 450 Mädchen und Jungen, begleitet von ca. 50 Betreuern zeigen ab 08:45 Uhr, was sie alles so drauf haben. Nach einem großen Einzug, der musikalisch vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Eichgraben untermalt wird, heißt es: Leistung zeigen! Auf der Wettkampfsliste stehen dabei unter anderen der Löschangriff oder auch die Gruppenstafette. Wer nicht weiß, was sich hinter den Begriffen verbirgt, sollte unbedingt mal auf dem Sportplatz Olbersdorf vorbei kommen, der Eintritt ist frei und durch eure Anwesenheit sehen die Kinder und Jugendlichen auch, dass ihre ehrenamtliche Leistung auch gewürdigt wird. zittau-live ist vor Ort.

Fotos mit freundlicher Genehmigung Uwe Hiltscher