O-SEE Sports Athletin gewinnt XTERRA MALTA Triathlon

Die in der Elitekategorie startende Maria Döring vom Zittauer O-SEE Sports –Verein gewann überraschend den XTERRA Malta Crosstriathlon. Der XTERRA Malta gehört, so wie der XTERRA Germany zu den nationalen Rennen der XTERRA European Tour, welche nach den Rennen in Zypern, Griechenland und Malta bereits 3 von 14 Rennen absolviert hat. Durch den Sieg konnte sich Maria Döring hinter der Österreicherin Carina Wasle auf Platz 2 im Gesamtranking vorarbeiten. Die 20-jährige Großschönauerin (www.maria-doering.de) lebt und liebt Sport. Seit dem 4. Lebensjahr fährt sie Ski. Seit sie 5 ist, sitzt sie auf dem Mountainbike. Das Mountainbiken wurde dann ihre große Leidenschaft. Maria startete bereits in der UCI Junior World Series, bei Deutschen Meisterschaften und in der MTB Bundesliga. Zum Triathlon kam sie bereits in jungen Jahren durch die O-SEE Challenge bzw. die O-SEE X ́Kids Challenge, bei welcher sie seit 2004 regelmäßig am Start war. 2016 gewann sie die O-SEE Classic, wurde 2017 Deutsche Meisterin im Crosstriathlon und belegte 2018 bei der XTERRA Europameisterschaft Elite Women Platz 9. Vor allem der letzte Erfolg hat sie motiviert, 2019 für den O-SEE Sports e.V. als Elite Starterin bei der XTERRA European Tour an den Start zu gehen. Sie wird in dieser Saison 5 bis 6 Rennen in ganz Europa zu absolvieren und so als Botschafterin der O-See Challenge, des O- SEE Sports-Vereins und des Naturparks Zittauer Gebirge auftreten.

Quelle und (c) Foto: O-SEE-Challenge

Jugendliche für Foto-Workshop gesucht

In einer Woche kommt die Initiative „Wir Sind Europa!“ mit einer Europa-Werkstatt nach Zittau. Die Initiative hat mit  Zittau eine enthusiastische Gastgeberstadt gefunden. Vom 2. bis zum 4. Juni wird die Initiative verschiedene Workshops veranstalten, die die Stadtgesellschaft zum Thema Europa ins Gespräch miteinander bringen soll, unter anderen auch einen Foto-Workshop für Jugendliche im Alter von etwa 14-19 Jahren.

Dieser soll am Sonntag, den 02.06. zwischen 14:00 und 18:00 Uhr in der Hillerschen Villa stattfinden. Bei diesem Workshop soll es darum gehen, Europa visuell einzufangen beziehungsweise auszudrücken, was Europa für die Teilnehmer bedeutet. Die entstehenden Bilder werden dann am folgenden Tag bei einem öffentlichen Gespräch zwischen Zivilgesellschaft und der regionalen aber auch der europäischen Politik im Gerhart-Hauptmann-Theater ausgestellt.

Für den Workshop sucht die Initiative noch Jugendliche, die Lust hätten, am Workshop, der unter anderen von Foto-Zittau unterstützt wird, teilzunehmen. Für Rückfragen wendet euch an den Ansprechpartner der Initiative Jonas Krohn unter 0176 / 317 69 333 oder per eMail unter krohn@stiftungzukunftberlin.eu.

Quelle: Foto-Zittau / Erik-Holm Langhof; Symbolbild: Pixabay

Juniorentscheid zur Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2025

Aktuell läuft an zehn Zittauer Schulen der Juniorentscheid zur Bewerbung der Stadt Zittau als Europäische Kulturhauptstadt 2025. Dies teilte die Stadtverwaltung mit. Noch bis Freitag haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre Stimme für oder gegen eine Bewerbung abzugeben und damit ihre Meinung kundzutun, ob das Vorhaben angegangen werden soll oder nicht. Die Jugendlichen bekommen exakt die selbe Frage gestellt, wie die wahlberechtigten Erwachsenen am Sonntag, wenn gleichzeitig mit der Europawahl und den Wahlen zu Kreistag und Stadtrat auch der Bürgerentscheid zu Zittau2025 durchgeführt wird.

Am Freitag ab 12 Uhr werden dann die Wahlurnen eingesammelt und ab 14:00 Uhr zu einem Teil im Kulturhauptstadtbüro am Markt 5, zum anderen Teil im Jugendcafé X in der Böhmischen Straße 8 ausgezählt. Mit dem Ergebnis des Entscheides wird gegen 16:00 Uhr gerechnet.

Symbolbild: M.Huber

Polizei bittet um Mithilfe

Die Polizei bittet die Bevölkerung bei der Suche nach einer Frau und einem Mann um Mithilfe. Die Gesuchten stehen im Verdacht, am 20. September 2018 Betrugshandlungen im Revierbereich Zittau durchgeführt zu haben.

Am Donnerstag, den 20. September 2018 gegen 09:50 Uhr erschienen eine Frau und ein Mann in einer Bankfiliale an der Ziegelstraße in Zittau. Sie legten einen gefälschten tschechischen Personalausweis und ein Kontokärtchen vor. Das Duo verlangte Informationen über ein von ihnen angegebenes Konto. Die Bankangestellte hatte jedoch Zweifel an der Echtheit des Ausweises und verweigerte eine Auskunft. Sie verständigte stattdessen die Polizei.

Gegen 10:40 Uhr tauchten die Beiden erneut in einer Bank auf. Dieses Mal versuchten sie ihre Masche an der August-Bebel-Straße in Herrnhut. Sie zeigten einen neuen tschechischen Personalausweis sowie ein Kontokärtchen vor und verlangten Einsicht. Auch hier fielen der Bankangestellten die Fälschungsmerkmale an dem Ausweisdokument auf und sie erteilte keine Auskünfte.

Die Tatverdächtigen verließen die Filialen in beiden Fällen ohne die Ausweise und die Kärtchen. Die Polizei stellte die Dokumente sicher.

Auf beiden Ausweisen war das Passbild des männlichen Täters aufgebracht. Eine Nachfrage bei der tschechischen Polizei ergab, dass die Ausweisnummern nicht existierten. Die Dokumente erwiesen sich demnach als Fälschungen.

Die weibliche Täterin war circa zwischen 35 und 45 Jahre alt, hatte eine eher korpulente Figur und langes dunkelblondes Haar. Sie trug enges weiß/dunkelblau gestreiftes Minikleid, einen weißen Strohhut, weiße Stiefel und eine Brille. Ihr etwa 60- bis 65-jähriger Komplize war von hagerer Gestalt, hatte kurzes graues Haar und eine Stirnglatze.

Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen wegen versuchten Betrugs in zwei Fällen auf.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz ordnete ein Richter des Amtsgerichts Görlitz die öffentliche Fahndung nach den unbekannten Personen an und ermöglichte daher die Veröffentlichung der beiliegenden Bilder der Überwachungskameras.

Die Polizei fragt nun:

  • Wer kennt die beiden Personen?
  • Wer hat die Verdächtigen am Donnerstag, den 20. September 2018 gesehen und kann eventuell Angaben zu deren Fahrzeug machen?
  • Wer kann Aufkünfte über deren Personalien geben?
  • Wo halten sich die Frau und der Mann auf?

Zeugen werden gebeten sich im Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62 – 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Fotos: Polizeidirektion Görlitz

Festival WANDLUNGEN im Geopark Ralsko am Samstag

Am kommenden Samstag findet im Geopark Ralsko von 10:00 bis 18:00 Uhr das Festival „WANDLUNGEN“ statt. Neben verschiedenen Konzerten gibt es Internationale Landart Kunst zu sehen, es gibt Erinnerungen an verschwundene deutsche Dörfer, Treffen mit ehemaligen Bewohnern, Lesungen, Workshops, Kinderprogramme und vieles mehr.

Seit 2016 veranstaltet der Geopark regelmäßig ein Landart-Treffen in der Landschaft der verschwundenen Dörfer, bei dem sich tschechische, polnische und deutsche Künstler treffen, um gemeinsam Werke zu schaffen, welche einen Bogen über die Geschichte der zwanghaften Veränderung der Landschaft unter dem Berg Ralsko spannen. Das Projekt verbindet die Kunst und die Landschaft und diese Verbindung überwindet Sprachbarrieren.

Für die Anreise steht unter anderem ein kostenfreier Sonderbus zur Verfügung. Dieser startet am Samstag Morgen um 09:00 Uhr von der Zittauer Frauenstraße und kehrt gegen 19:00 Uhr zurück. Das Programm auf dem Festival läuft auf Tschechisch und Deutsch, der Eintritt ist frei.

Das komplette Programm findet ihr hier.

(c) Foto: Hillersche Villa / Veranstalter

1965er Traditionsfahne von Zittauer Ingenieurstudenten übergeben

Vor wenigen Tagen übergaben ehemalige Studenten des Jahrganges 1963 der Ingenieurschule „Dr. Robert Mayer“ Zittau eine traditionsreiche Fahne ihres ehemaligen Studienkurses 111–63–1 (KD 6a). Im September 1963 begannen 29 Studenten, davon eine Frau, eine Ausbildung zum Ingenieur für Kraftwerke in Zittau. Die Idee, eine Fahne für die Studiengruppe zu gestalten, entstand beim Bergfest im Februar 1965. Auf der Vorderseite zeigt sich der Inhalt des Studiums. Die Rückseite zieren die Wappen der Städte, aus denen die Studenten stammen und in die sie zum großen Teil auch nach dem Studium zurückkehrten. Von den 29 Studenten schlossen 25 im Sommer 1966 ihre Ausbildung als Ingenieur ab. Beim Talfest 1966 legten diese den Schwur ab, sich fortan alle fünf Jahre an ihrem ehemaligen Studienort zu treffen. Über 30 Jahre war die Sonnebergbaude in Walterdorf ihr Domizil. Und bei jedem Treffen wurde eine Kartusche mit aktuellen Dokumenten der Gruppe im Zittauer Gebirge feierlich vergraben. Der Entschluss, die 1965 entstandene Traditionsfahne, die bei alle Treffen dabei war, dem Zittauer Museum als Symbol der Pflege studentischer Traditionen zu übergeben, kam beim letzten Treffen. Zusammen mit aufgeschriebenen Erinnerungen an Ausbildung, Studentenleben und die Traditionstreffen überreichten die anwesenden Ingenieure a.D. die Fahne an Museumsdirektor Dr. Peter Knüvener und dem Vorsitzenden des Zittauer Geschichts- und Museumsvereins Steffen Gärtner. Die Städtischen Museen Zittau freuen sich sehr, dieses Zeugnis Zittauer Hochschultradition nun in ihrem Bestand zu verwahren.

Quelle & Foto: Städtische Museen Zittau

Freunde des Zittauer Theaters haben erneut Herz für Kinder

Gutscheine für Theaterkarten in Höhe von 300 Euro übergaben am 20. Mai die Vorsitzende der Freunde des Zittauer Theaters Prof. Dr. Bärbel Fliegel und Schatzmeister Jens Hentschel-Thöricht an Katja Schönborn, Geschäftsführerin des Zittauer Ortsverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes.

Mit der finanziellen Unterstützung wird Kindern ein Besuch im Zittauer Theater ermöglicht. Dieser Wunsch wurde von den Kindern schon oft geäußert. „Gern unterstützten wir den Deutschen Kinderschutzbund bei seiner Arbeit mit dieser Spende. Wir sind der Überzeugung, dass Kultur bildet und Freude bereitet“, so Prof. Dr. Bärbel Fliegel und Jens Hentschel-Thöricht von den Zittauer Theaterfreunden. Frau Schönborn ergänzt: Im Namen der Kinder sage ich „Danke“ für diese erneute Unterstützung. Ich freue mich, dass damit ein Wunsch der Kinder erfüllt werden kann. Mit dieser Hilfe erhalten alle Kinder die Möglichkeit, den Zauber eines Theaterbesuchs zu genießen.

vlnr.: Jens Hentschel-Thöricht, Katja Schönborn, Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Trinationales Theaterfestival J-O-Ś startet heute am Theater Zittau

Das Trinationale Theaterfestival J-O-Ś ist mittlerweile fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Dreiländereck. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich berührende Themen, ungewohnte Spielweisen, spannende Konzepte und neue Sichtweisen auf das internationale Theater entdecken und dabei das Flair des Theaterfestivals genießen. Mehrsprachige Übertitel und Werkeinführungen beseitigen Sprachbarrieren spielend. Schirmherrin der Festivalveranstaltung 2019 ist die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Dr. Eva-Maria Stange.

Vom 22. bis 26. Mai erwarten die Gäste beim achten trinationalen Theaterfestival J-O-Ś am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau interessante Gastspielbeiträge von Schauspielensembles auf Polen, Tschechien, Slowenien und erstmalig Italien. Nach der Eröffnungsveranstaltung am Mittwoch, den 22. Mai um 18.00 Uhr folgen die beiden aktuellen Inszenierungen aus Liberec und Zittau: Zuerst wird die schwarze Komödie von Martin McDonagh »Eine Enthandung in Spokane« vom Divaldo F. X. Šaldy geboten, im Anschluss die Koproduktion »Reigen« nach Arthur Schnitzler.

An den fünf Festivaltagen werden neben drei eigenen Produktionen aus Zittau sieben Gastbeiträge aus Polen, Tschechien sowie den diesjährigen Gastländern Slowenien und Italien zu sehen sein. Seit 2013 gehört es zur Tradition, zusätzlich internationale Gäste zu dem Festival zu laden. Das Teatro Libero Milano feiert mit dem Schauspiel »Malamore« von Andrea Brunetti seine Zittau Premiere (Samstag, 25.05., 19:30 Uhr). Das slowenische Nationaltheater aus Nova Gorica, dem Partner von Zittau auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025, reist erneut an, diesmal mit dem berühmten Monolog »Die menschliche Stimme« von Jean Cocteau in Regie von Ajda Valcl (Freitag, 24.05., 20.00 Uhr).

Traditionell wird auch das Lubuski Teatr aus Zielona Góra wieder zu Gast sein. Die polnischen Kollegen kommen mit »JUM‘AH. Eine arabische Nacht« als Semi-Qasida von Paweł Kamza, in der persönliche Schicksale in der syrischen Stadt Aleppo beleuchtet werden. Auch das Partnertheater, das Teatr im. Cypriana Kamila Norwida aus Jelenia Góra, zeigt in diesem Jahr eine schwarze Komödie: »Was der Butler sah« vom Briten Joe Orton in Regie von Marek Siudym. Das Psychoteatr aus Wrocław präsentiert sich am Samstagabend mit »Die Dinge«, einem neuen Programm als Mix aus Schauspiel, Tanz, Musik und Gesang von Angelika Pytel. Auf die kleinen Festivalbesucher wartet am Sonntagmorgen das Animationstheater aus Jelenia Góra mit der bezaubernden Version vom »Der gestiefelte Kater«. Im Rahmenprogramm laden musikalische Beiträge zum Feiern ein.

Mehr Informationen unter: www.g-h-t.de/de/J-O-S-Festival

(c) Foto: Carola Guaineri; Quelle: GHT Zittau