Unser Ausflugstipp – fahrt mal rüber an den Kristýna-See!

Die auch bei den Zittauern beliebte Ausflugsgegend rund um den tschechischen Kristýna-See erfreut sich bereits jetzt hoher Beliebtheit – von deutscher Seite. Obwohl es erst auch hier ab dem 1. Mai so richtig zur Sache geht, war das Besucherinteresse auch heute deutlich zu spüren… Aber ohne Flaks und Krümel, geht einfach mal auf die Seite https://www.autocampkristyna.cz/de/startseite Gerade Familien mit Kindern sind hier bestens aufgehoben!

 

Burger-Night in der Dezi-Bar !

Aber leider nicht morgen, wie ursprünglich angesetzt! Das Team um Organisator Stefan Eisoldt musste den nicht nur bei den Zittauer Studenten – auch bei uns – beliebten Termin auf den 2. Mai verschieben. Aber dann gibt es ab 20:00 Uhr alles, was die Küche der Dezi-Bar auf der Schliebenstraße 27 so hergibt – hausgemachte Burger aus leckerem Rindfleisch. Und aus Erfahrung können wir euch versprechen, dass hat es in sich!

Guter Ansatz für soziale Projekte – reicht das?

Zittau ist seit Januar 2019 eine von bundesweit 300 „Partnerschaften für Demokratie“ (PfD), die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert werden. Für das Jahr 2019 stehen insgesamt 30.000 € in einem Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung. Gefördert werden Projekte, die sich für die Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort einsetzen, und insbesondere in folgenden Bereichen wirksam werden:

 Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement
 Kinder- und Jugendbeteiligung
 Dialog und Akzeptanz
 demokratisches, interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben
 Förderung der Inklusion und der Integration von benachteiligten Gruppen
 intergenerative Arbeit

Das Förderprogramm wendet sich an nichtstaatliche Organisationen, d.h. Initiativen, Vereine, Verbände, Netzwerke, Träger der Jugendhilfe sowie Bildungsträger, die Projekte in der Stadt Zittau durchführen. Beantragt werden können Sach- und Personalausgaben. Die maximale Fördersumme beträgt 5.000 € im Einzelfall. Der Einsatz von Eigen- und/oder Drittmitteln ist ausdrücklich erwünscht. Die Projekte müssen bis zum 31.12.2019 abgeschlossen sein. Projekte mit einer maximalen Förderhöhe von bis zu 1.000 € begutachtet der Begleitausschuss in einem beschleunigten Verfahren. Für Projekte über 1.000 € ist der Einsendeschluss der 20.05.2019. Die Antragsunterlagen können unter der Email demokratie.leben@zittau.de angefordert bzw. kurzfristig unter www.zittau.de heruntergeladen werden. Die externe Koordinierungsstelle bietet eine Antragsberatung vor der Antragstellung an:

Ansprechpartnerin: Frau Anne Knüvener
Hillersche Villa gGmbH
Email: a.knuevener@hillerschevilla.de
Tel.: 03583/7796-24

Die Fördermittel werden aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und vom Landespräventionsrat Sachsen zur Verfügung gestellt.

Theaterfreunde Zittau unterstützen auch weiterhin die Jugend

Auf der letzten Mitgliederversammlung beschlossen die Mitglieder der „Freunde des Zittauer Theaters“, die gemeinsame Inszenierung des TheaterJugendClubs mit dem Schauspielensemble in der Spielzeit 2019/20 mit 1.000 Euro zu unterstützen Darüber hinaus können weitere 800 Euro für besondere Ausgaben durch den Regisseur/die Regisseurin durch den Verein übernommen werden. Der Schatzmeister der Zittauer Theaterfreunde Jens Hentschel-Thöricht: „Der Verein unterstützt traditionell insbesondere die Jugendtheaterarbeit. Gerade junge Talente gilt es zu fördern und auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“ vorzubereiten. Gern leiste man dazu als Verein einen Beitrag.

Doppelt wachgerüttelt – Kurzer Blick in die Polizeiakten

Am späten Dienstagmorgen hat ein 83-jähriger Autofahrer auf der Dresdener Straße in Zittau das Bewusstsein verloren. Das Fahrzeug des Mannes stieß kurz darauf mit einem anderen Wagen zusammen, um schließlich auf der Fahrbahn zum Stehen zu kommen. Zeugen des Unfalls machten einen in der Nähe den Verkehr kontrollierenden Polizisten auf das Geschehen aufmerksam. Der Beamte eilte dem nicht mehr atmenden Bewusstlosen zu Hilfe und versuchte, ihn wiederzubeleben. Die Reanimation glückte, noch bevor Rettungskräfte den wieder Luft holenden Pensionär in ihre Obhut nahmen und in ein Krankenhaus brachten. Der durch den Unfall hervorgerufene Sachschaden belief sich auf circa 5.000 Euro.

Zwischen Montagmittag und Dienstagmorgen drangen Unbekannte gewaltsam in eine Lagerhalle auf dem Gelände einer Firma an der Südstraße in Zittau ein. Aus dieser stahlen die Diebe eine Rüttelplatte sowie einen Grabenstampfer im Gesamtwert von etwa 1.500 Euro. Der Sachschaden wurde auf rund 100 Euro taxiert. Die Kriminalpolizei hat sich des Falls angenommen.

Möhrchen diesmal eher!

Der 1. Mai, der Tag der Arbeit. Und obwohl der Name eigentlich etwas anderes vermuten lässt, haben sich auch die Standbetreiberinnen und Standbetreiber des Zittauer Wochenmarktes einmal eine Auszeit verdient. Aus diesem Grund wird der Wochenmarkt vom Mittwoch, dem 1. Mai, vorverlegt auf den Dienstag, den 30. April. Euer Vorteil: eure Möhrchen sind sogar einen Tag frischer! Aber genau so lecker….

 

Anhaltende Förderungsnachfrage in Zittau

Das Interesse an dem Förderprogramm für kleine Unternehmen ist anhaltend groß. Seit einem knappen Jahr können die Unternehmen, die im Fördergebiet „Zittau-Mitte“, das ist eine Kulisse vom Bahnhof über die Innenstadt bis zum Campus, ansässig sind oder ansässig werden wollen, Investitionsförderung beantragen. In Zahlen:

– 66 Fördermittelberatungen
– 19 bewilligte Vorhaben
– 1,082 Millionen Euro Investitionsvolumen
– 306.000,- Euro bewilligte Zuwendung

Einige der Maßnahmen sind bereits umgesetzt diese sind:

– Theile & Wagner GmbH & Co.KG – Erneuerung Wärmeerzeugungsanlage
– Cavallino – Anschaffung Softeisautomat
– La Casa Vecchia – Erneuerung Außengastronomie
– Hals-über-Krusekopf GmbH – Modernisierung Ladengeschäft
– Lust Bäckerei & Café e.K. – Klimatisierung Café Markt 6
– Uhreninsel Zittau – Investitionen i.R. Umzug auf Reichenberger Str. 4
– Intersport Kunick – Modernisierung Ladengeschäft
– Orthopädieschuhtechnik Kittel – Anschaffung elektronische Fuß- und Ganganalyse
– FG-Moden – Neugestaltung Verkaufsraum

10 weitere Vorhaben befinden sich noch in der Umsetzung. Darunter befindet sich mit dem „Unverpacktladen“ ein für Zittau ganz neues Konzept. Familie Dreja, beide Existenzgründer, eröffneten ihren Laden mit dem Namen „Aurélie“ am 15. April in der Bautzner Straße.

Hintergrund:
Die Stadt Zittau vergibt im Rahmen der Richtlinie Nachhaltige Stadtentwicklung EFRE 2014 bis 2020 Fördermittel für Investitionsvorhaben kleiner Unternehmen im Gebiet „Zittau-Mitte“. Mit der Förderung wird das Ziel verfolgt Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten, die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit von Betrieben und Betriebsstätten zu stärken, die Investitionstätigkeit von Betrieben und Betriebsstätten zu verbessern sowie das Unternehmertum zu stärken. Dafür steht in den Jahren 2018 – 2020 ein Budget i.H.v. 482.300€ zur Verfügung. Gefördert werden investive Vorhaben kleiner Unternehmen mit maximal 40% Förderquote. Der Förderbetrag liegt dabei zwischen mindestens 2.000 EUR und maximal 50.000 EUR. Die Antragstellung erfolgt bei der Wirtschaftsförderung der Stadt, den Beschluss über die Fördermittel trifft der Technische und Vergabeausschuss. Bis Ende 2019 können Anträge von im Fördergebiet ansässigen oder ansiedlungswilligen Unternehmen gestellt werden.

Einer der bisherigen Begünstigten: Thomas Krusekopf vom gleichnamigen Blumengeschäft am Marktplatz; (c) Foto: M. Huber

Pendler mussten heute Beeinträchtigungen in Kauf nehmen

Pendler, die heute mit dem Trilex von Zittau nach Dresden oder in die Gegenrichtung fahren mussten, waren heute den Witterungskapriolen hilflos ausgesetzt. Das heutige Sturmtief hat hier stellenweise Spuren der Verwüstung hinterlassen. Etlich ins Gleisbett gestürzte Bäume, welche durch den Sturm entwurzelt wurden, sorgten stellenweise für stundenlange Verspätungen. Ab Radeberg in Richtung Zittau ging zum Teil gar nichts mehr. Zum jetzigen Zeitpunkt läuft der Verkehr wieder einigermaßen normal.

Mehrere Autos angezündet

In der letzten Nacht zu Dienstag standen in Ebersbach insgesamt drei Fahrzeuge in Flammen. Ein in vollem Ausmaß brennender Ford an der Röntgenstraße brachte die Feuerwehr am späten Montagabend zum ersten Mal auf den Plan. An dem Auto entstand Totalschaden, welcher sich auf ungefähr 15.000 Euro belief. Wenig später brannte ein Seat Ibiza, welcher an der Goethestraße parkte. Die Höhe des Schadens betrug hier circa 2.500 Euro. Schließlich rückten die Kameraden ein drittes Mal in dieser Nacht aus. Nun stand der Motorraum eines Seat Leon an der Camillo-Gocht-Straße in Flammen. Der Schaden schlug hier mit rund 20.000 Euro zu Buche. Auch ein daneben stehender Suzuki wurde in Mitleidenschaft gezogen. Etwa 2.000 Euro betrug der Schaden hier. Die Kameraden löschten in allen Fällen die Flammen. Beamte des Polizeireviers Zittau-Oberland veranlassten die Sicherstellung der beschädigten Autos. Der Brandursachenermittler der Polizeidirektion Görlitz nimmt am Dienstag seine Arbeit auf. Die Kriminalpolizei ermittelt aufgrund des Verdachtes der Brandstiftung und bittet nun um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer kann Angaben zu den Pkw-Bränden, Personen oder Fahrzeugen in Brandnähe machen oder sonstige sachdienliche Hinweise geben? Zeugen werden gebeten sich im Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62 – 0 oder in jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Symbolbild

Schönes Wetter zieht auch ungeliebte Radel-Fans an

Hast Du keins – kauf Dir eins! Sollte man eigentlich denken. Doch sehen es einige Mitmenschen mit der Eigentumsübertragung dann doch etwas. So geschehen erst wieder in der Nacht vom Donnerstag auf den Karfreitag in Oderwitz: Dort entwendete ein potentieller Radler im Zeitfenster von Donnerstag, 18:30 Uhr bis Karfreitag, 12:30 Uhr ein grau-blaues Mountainbike der Marke „Rockrider“ im Wert von ca. 300 Euro aus dem Flur eines Wohnhauses an der Hauptstraße. Die Polizei ermittelt.

 

 

Saisoneröffnung am Olbersdorfer See

In wenigen Tagen, genau am 30. April, findet in der Olbersdorfer Freizeit-Oase zum mittlerweile 12. Mal die große „Saisoneröffnung am O-See“ statt. Dahinter verbergen sich in diesem Jahr vier Tage vollgepackt mit Veranstaltungen – schon allein deswegen solltet ihr euch den Termin jetzt schon ganz fett in eurem Kalender eintragen! An allen Tagen sind Schausteller mit verschiedenen Unterhaltungsgeschäften wie dem „Breakdance“, aber auch der „Schießhalle“, der „Kindereisenbahn“, einer Losbude, Ballwerfen, Waffel- und Zuckerstand, einem Crepes-, Lángos- und Bowlestand und natürlich das beliebte Kinderkarussell vor Ort. Erstmals in diesem Jahr ist auch ein Autoscooter aus Dresden am 30. April und 1. Mai mit dabei. Der Auftakt startet am Dienstag, den 30. April. 16:00 Uhr geht es los, ab 19:00 Uhr startet das Maifeuer am O-See mit DJ Frank Edge. zittau-live ist dann natürlich auch vor Ort!

 

 

Premiere heute im Zittauer Gerhart-Hauptmann-Theater

Heut Abend noch nichts vor? Etwas Kultur vielleicht? Dann ab ins Zittauer Gerhart-Hauptmann-Theater! Um 19:30 Uhr startet dann die Premiere von „Der Barbier von Sevilla“, einer komischen Oper von Gioachino Rossini. Die Handlung, kurz zusammengefasst:

Graf Almaviva will Rosina, Mündel des Dr. Bartolo, für sich erobern. Dabei soll ihm Figaro, der Barbier von Sevilla, behilflich sein. Der Graf gibt sich Rosina gegenüber als mittelloser Student Lindoro aus, dennoch erwidert das Mädchen seine Gefühle. Dr. Bartolo, der das junge Ding mitsamt ihrem Vermögen allerdings lieber für sich behalten will, durchschaut und durchkreuzt Figaros Intrigen. Dabei wird er unterstützt von seinem Busenfreund Don Basilio, dem Musiklehrer Rosinas. Nach zahlreichen Verwicklungen gibt es natürlich ein »lieto fine«, die glückliche Vereinigung des jungen Paares.

»Der Barbier von Sevilla«, die berühmteste Oper Rossinis, ist der Klassiker der komischen Oper italienischer Prägung schlechthin. Schon die fulminante Ouvertüre des vor 150 Jahren gestorbenen Komponisten begeistert Opernfreunde immer wieder aufs Neue, ebenso wie Almavivas und Rosinas virtuose Koloratur-Feuerwerke, Figaros vitale Auftritts-Kavatine, Basilios Verleumdungs-Arie und Bartolos kauzige Kapriolen, die einen heiteren, vergnüglichen Opernabend garantieren. Hier ein kurzer Einblick:

Quelle & (c) Video: Gerhart Hauptmann Theater

Noch schnell mitmachen!

Seit Montag Vormittag läuft unser kleines Gewinnspiel. Etliche Bilder sind bereits eingegangen, wer möchte kann uns noch bis Sonntag Abend sein schönstes Osterfoto per eMail an redaktion@zittau-live.de senden. Am Montag wird das schönste, originellste oder kreativste Foto ermittelt, hier veröffentlicht und die oder der Gewinner(in) bekommt eine kleine Osterüberraschung! Also, seid noch schnell dabei!

Rechtlicher Hinweis: zittau-live speichert keine eMail-Adressen der Einsender, ihr erhaltet dadurch keinerlei Werbung von uns und sämtliche eMails werden sofort nach Beendigung des Gewinnspiels dauerhaft gelöscht!

Komm´ rum – Tag am kommenden Freitag

Am kommenden Freitag findet der diesjährige Komm`Rum Tag im Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien statt. An diesem Tag kann jeder zum Schnupperpreis die Angebote der Verkehrsunternehmen der Region testen. Für nur 3,50 € können an diesem Tag bis einschließlich 04:00 Uhr am Samstag morgen beliebig viele Fahrten im ZVON-Verbundgebiet durchgeführt werden. Die Tickets erhaltet ihr wie immer bei allen Busfahrern, in den Verkaufsstellen der regionalen Verkehrsunternehmen sowie bei den Servicemitarbeitern in den Zügen des trilex, der ODEG und in der SOEG. An den Automaten der GVB ist kein KOMM’ RUM-Ticket erhältlich, hier löst ihr die ZVON-Fahrradtageskarte für ebenfalls 3,50 €. Das Ticket ist auch in den Zügen der SOEG gültig, zusätzlich wird hier jedoch ein Historik-Beitrag von 5 € (ermäßigt 2 €) erhoben. Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen fahren bei der SOEG kostenfrei.

In diesem Jahr sind neben der Zittauer Schmalspurbahn auch viele touristische Einrichtungen Partner des Verkehrsverbundes, so unter anderem

– Burg und Kloster Oybin: 20 % Nachlass auf den Eintritt; 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr starten kostenlose Führungen ab dem Gesindehaus am Eingang.

– Saurierpark Kleinwelka: 10 % Ermäßigung auf den Eintritt. Der Bus 122 fährt den Saurierpark von Bautzen aus direkt an.

– Schlesisches Museum zu Görlitz: Alle Besucher erhalten ermäßigten Eintritt. Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt. 11:00 Uhr und 15:00 Uhr kostenfreie Führungen

– Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz: 50% Nachlass auf den Eintritt

– Körse-Therme Kirschau: Erwachsene erhalten ermäßigten Eintritt

– Waldeisenbahn Muskau: Fahrgäste können zum Schnupperpreis von 2,- Euro im Dampfsonderzug zwischen Weißwasser und Bad Muskau und zum ermäßigten Fahrpreis zum Schweren Berg (Tonbahn) mitfahren. Die Fahrt mit der historischen Tonbahn (3h) führt duch den UNESCO-Geopark Muskauer Faltenbogen und zeigt einen Blick in den aktiven Tagebau in Nochten. Am Ende wird ein Picknick angeboten. 

Auch im Nachbarverbund VVO ist am 26. April was los: der Verkehrsverbund Entdeckertag. Fahrgäste haben die Möglichkeit, beide Tarifsonderangebote für diesen Tag zu kombinieren und so günstig in ganz Ostsachsen unterwegs zu sein. Alle Informationen auch im Web unter www.komm-rum.de

(c) Foto: M. Huber

Eine Woche vor dem Start…

Heute genau in einer Woche geht es los, der mittlerweile 46. Zittauer Gebirgslauf am 27. und 28. April. Mehrere tausend Teilnehmer haben sich bereits angemeldet, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wer möchte, kann sich unter diesem Link gern noch registrieren. Gestartet wird in mehreren Streckenlängen, für jeden ist etwas dabei, angefangen bei den ganz Kleinen, die auf der „Bambini“-Strecke über 600 m ihre Ausdauer unter Beweis stellen können, bis hin zu den Extremsportlern, die die längste Strecke mit 35 km in Angriff nehmen können. Auch der Vorstand des für die Organisation des Zittauer Gebirgslaufs verantwortlichen Kreissportbundes Görlitz Herr Dr. Stephan Meyer wird sich am Lauf beteiligen. Und auch wenn der Name des weit über die Grenzen hinaus beliebten Events etwas anderes suggeriert, es geht nicht nur ums Laufen, man kann sich auch in den Kategorien Wandern, Inline Skaten oder Mountainbiken anmelden.

Die Geschichte des Zittauer Gebirgslaufes begann bereits 1974, als er als Langstreckenwanderung ins Leben gerufen wurde. Damals ahnte kaum jemand, welcher Beliebtheit sich dieser Lauf einmal erfreuen würde. Zu Beginn bot man zwei Strecken an, die unter dem Motto “Jeder wie er will und kann” bewältigt wurden, einem Motto, welches noch heute, ein knappes halbes Jahrhundert später, noch seine Gültigkeit besitzt. In diesen Jahren erreichte der Lauf, der sich heute Zittauer Gebirgslauf nannte, seine Rekordbeteiligung mit ca. 4.500 Läufern und Wanderern.

Nach der Wende machte sich ein völlig neues Konzept für den Lauf erforderlich. Von nun an wurden das Volksbad und der Sportkomplex in Olbersdorf am Fuße des Zittauer Gebirges genutzt. Der Kreissportbund fand in den Mitgliedern der TSG Olbersdorf echte Mitstreiter. Die Läufer und Wanderer starten im Stadion Olbersdorf schon mit einem wunderbaren Blick auf das Zittauer Gebirge und können sich auf den abwechslungsreichen Streckenführungen während des ganzen Laufes an der Schönheit dieser Bergwelt erfreuen. Diese Besonderheiten und die gute Organisation haben unmittelbar dazu beigetragen, dass der Zittauer Gebirgslauf und Wandertreff 1997 von der Zeitschrift “Laufzeit” zu den zehn beliebtesten Läufen Deutschlands gezählt wurde. Volksfeststimmung am Start und Ziel in Olbersdorf, Begeisterung überall an und auf den Strecken quer durchs Zittauer Gebirge bestimmen seit jeher die Atmosphäre dieser Veranstaltung.

Quelle geschichtlicher Teil: Kreissportbund Görlitz; (c) Foto: Dr. Stephan Meyer

 

 

Erneut mitternächtlicher Feuerwehreinsatz – vorerst Aufatmen in Olbersdorf

Vor wenigen Minuten gab es erneut ein Großaufgebot der Feuerwehr in Olbersdorf. Was war passiert? Zum Glück bisher noch nichts. Besorgte Anwohner der Straße „Zum Grundbachtal“ im Olbersdorfer Neubaugebiet in der Nähe des Heizhauses riefen sicherheitshalber die Einsatzkräfte, da sie in der Gegend einen intensiven Brandgeruch wahrnahmen. Auch bestätigten befragte Anwohner, dass sie – ähnlich wie beim letzten Brand heute morgen – mehrere explosionsartige Geräusche gehört haben wollen.

Die hinzugezogene Feuerwehr kontrollierte die Wohnblöcke auf mögliche Brandherde und konnte jedoch vorerst Entwarnung geben. Die Ereignisse der letzten Tage und die Erinnerungen an die Brandserie vom August 2018 lassen jedoch zu erhöhter Aufmerksamkeit raten.

Erneut schwerer Brand in Olbersdorf

Anwohner in Olbersdorf wurden in der letzten Nacht erneut aus dem Schlaf gerissen. Nachdem es erst neulich in einem Restaurant am Olbersdorfer See zu einer mutwillig herbeigeführten Explosion kam (zittau-live berichtete), brannte es heute morgen kurz nach Mitternacht erneut. Diesmal, so die Aussage von Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Zittau, stand ein Schuppen sowie ein angrenzendes Gebäude in der Randsiedlung in der Nähe Bahnhof Bertsdorf in Flammen. Deutlich hörbar war auch eine vermutliche Explosion. Der Schaden geht in die mehrere Tausend Euro, die Ursache des Brandes wird im Moment durch Sachverständige geklärt.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Jens Olbrich

Liberec lud zum internationalen Polizeitraining

Letzte Woche nahmen unsere hiesigen Polizeibeamten an einem Fortbildungstraining in Liberec teil. Gemeinsam mit der tschechischen Polizei, der Wojwodschaftskommandantur Wroclaw (Polen), der Kantonspolizei St. Gallen (Schweiz) und der Bundespolizeidirektion Pirna übten sie verschiedene Einsatzszenarien. In den fünf Tagen wurden mehr als 30 erfahrene Polizeitrainer in praktischen Übungen geschult. So tauschten die Polizisten eine große Menge an Erfahrungen aus, erprobten die Richtigkeit und Notwendigkeit von verschiedenen Einsatzmaßnahmen und Taktiken. Auch Erste-Hilfe-Maßnahmen im Einsatzgeschehen war ein Thema der Fortbildungen.

Vier Tage dieses intensiven Seminars erfolgten in Janov, auf dem polizeilichen Schießstand in Břehyně, aber auch in der Polizeieinrichtung in Rokytnice nad Jizerou. Die internationale Zusammenarbeit zwischen den Polizeien wird auch in Zukunft weiter fortgeführt. Dabei steht gerade auch die Verzahnung der Fortbildungskompetenzen im Vordergrund.

(c) Foto: PD Görlitz

Euch allen ein schönes Osterfest!

Karfreitag.  So gesehen ist eigentlich noch gar nicht Ostern. Der Karfreitag (althochdeutsch „kara“ – gleich „Klage“) ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus. Christen gedenken an diesem Tag des Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz. Der Karfreitag wird auch stiller Freitag oder hoher Freitag genannt. In der katholischen Kirche ist der Karfreitag ein strikter Fast- und Abstinenztag. Er ist Teil der österlichen Dreitagefeier (Triduum Sacrum), die mit der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag beginnt, sich über den Karfreitag und den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn, erstreckt und mit der Feier der Auferstehung Christi in der Osternacht endet.

Diese österliche Dreitagefeier stellt in allen christlichen Konfessionen das älteste und höchste Fest des Kirchenjahres dar und wird als das Pascha-Mysterium liturgisch wie ein einziger Gottesdienst gefeiert, der am Gründonnerstag mit der Eröffnung des Gottesdienstes beginnt und in den Segen am Ostermorgen mündet.

Und da ja das Ganze irgendwie zusammenhängt, wollen wir von zittau-live es heute natürlich nicht versäumen, um euch allen ein wunderschönes Osterfest zu wünschen! Genießt die freien Tage und an die Erwachsenen unter euch, denkt immer daran, wer Ostern mit den Eiern spielt hat Weihnachten die Bescherung!

Sprengstoff-Attacke in Olbersdorf

Am Olbersdorfer See wurden die Anwohner in der Nähe des Restaurants „Captain Hook“ in den frühen Morgenstunden des gestrigen Mittwochs durch eine Explosion geweckt. Unbekannte hatten das Fenster einer naheliegenden Gaststätte mit Sprengstoff präpariert und damit gewaltsam geöffnet. Die dadurch ausgelöste Explosion sorgte für immense Schäden vor allem im Inneren des Restaurants. Nach ersten Schätzungen belaufen diese sich auf mehrere Tausend Euro.

Die Spurensuche war vor Ort, momentan liegt die Vermutung nah, dass es sich bei dem Anschlag um einen Einbruchsversuch handelte. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

(c) Foto: Captain Hook / Ralph Grohmann

Studententag heute im Gerhart-Hauptmann-Theater

Studenten können sich heute abend ab 19:00 Uhr im Zittauer Gerhart-Hauptmann-Theater „Skandalöses Bettgeflüster“ anhören. Arthur Schnitzlers Skandalstück »Reigen« wurde bereits 1920 uraufgeführt und fasziniert seitdem weltweit das Publikum. Insgesamt zehn unterschiedliche Figuren turnen in ganz unterschiedlichen Konstellationen in drei unterschiedlichen Ländern durch die Betten.

Nacheinander landen zehn verschiedene Figuren miteinander im Bett: Die Dirne geht ihrem Handwerk mit dem Soldaten nach, der sich anschließend mit dem Stubenmädchen vergnügt – das wiederum den jungen Herrn verführt. Der junge Herr trifft sich zum Stelldichein mit der jungen Frau, die später ihrer ehelichen »Pflicht« mit dem Gatten nachkommt. Der Ehegatte hat jedoch eine Affäre mit dem süßen Mädel, das auch etwas mit dem Dichter laufen hat, der allerdings nebenbei mit der Schauspielerin schläft – die den Grafen geradezu zur Liebesnacht nötigt. Und der Kreis schließt sich: Der Graf nimmt schließlich die Dienste der Dirne in Anspruch.

Schauspielintendantin Dorotty Szalma inszeniert das Spiel um Liebe und Lust nicht nur in Zittau, sondern gleichzeitig auch an unserem Partnertheater, dem Divadlo F. X. Šaldy in Liberec. Erlebt, wie sich die Schauspielerinnen und Schauspieler auch über Sprach- und Landesgrenzen hinweg näherkommen – und das für Studenten heute zu besonders günstigen Eintrittspreisen!

(c) Foto: Nikolai Schmidt

Crowdfunding für „Anne Frank gegen Adolf Hitler“

Anne Frank vs. Adolf Hitler: so heißt der offizielle Titel der szenischen Lesung, die am Donnerstag, 20. Juni im Festzelt auf dem Ostritzer Sportplatz stattfinden soll. Das Besondere an dem Stück ist, dass ausgewählte Passagen aus Hitlers „Mein Kampf“ auf Auszüge aus dem Tagebuch von Anne Frank treffen. Vorgetragen werden die Passagen von den beiden Künstlern Guido Rohm und Marianne Blum, die damit schon große Erfolge in Berlin und an anderen Städten gefeiert haben.

Damit die szenische Lesung „Anne Frank vs. Adolf Hitler“ überhaupt stattfinden kann, müssen zuvor 1.678,50 € an finanziellen Mitteln durch Spenden zusammenkommen.

Engagierte Menschen der Region haben auf der Internetplattform www.visionbakery.com eine Crowdfunding-Aktion gestartet, damit diese Mittel zusammenkommen. Sie möchten sich dafür einsetzen, dass in der Region ein weltoffenes, demokratisches und tolerantes Klima herrscht. Mit dem kulturellen Beitrag von „Anne Frank vs. Adolf Hitler“ wird ein wichtiges und aktuelles Thema angesprochen und zur offenen Diskussion angeregt. Veranstaltet wird die Lesung vom Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal Ostritz in enger Zusammenarbeit mit dem Orga-Team des „Ostritzer Friedensfestes“ und der Stadt Ostritz. Der Ostritzer Ballsportclub stellt für die Lesung kostenlos sein Festzelt zur Verfügung.

Die beiden Künstler schreiben zu dem Stück sinngemäß, dass viele Textstellen aus „Mein Kampf“ heute zum Teil dem Sinn nach, oft sogar wörtlich wiederverwendet werden. Diese Ideen und Argumente haben zu Annes Leid geführt. Man begreift diese Zusammenhänge durch das direkte Aufeinanderprallen dieser Texte unmittelbar und ohne dass man darüber mit erhobenem Zeigefinger theoretisch belehrt wird.

Vertriebene in der Lausitz zwischen 1939 und 1948

Mehr als 12 Millionen Deutsche verloren nach 1945 durch Flucht und Vertreibung ihre Heimat. Aber auch vor 1945 wurden Menschen aus ihrer Heimat vertrieben, wie etwa die Vertreibung von Deutschen aus Polen, von Ukrainern aus Galizien 1939, die Vertreibung von Sudetendeutschen mit besonderem Blick auf den Raum Reichenberg oder auch die Vertreibung von Deutschen aus Bessarabien 1944 zeigen.

Hartmut Müller vom Zittauer Geschichts- und Museumsverein den Vortrag „Flüchtlinge und Vertriebene in unserer Region zwischen 1939 und 1948“. referiert zu diesem Thema am morgigen Mittwoch, dem 17. April ab 17:00 Uhr im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster. Der Fokus des Vortrags liegt dabei auf der Region des Dreiländerecks Deutschland-Tschechien-Polen. Unterlegt wird der Vortrag mit Dokumenten und Fotos.

Umweltminister stellte heute die neue Wolfsverordnung des Freistaates vor

Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt hat heute die neue Wolfsverordnung des Freistaates vorgestellt.

Dazu sagt der landwirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Andreas Heinz: „Mit der neuen Wolfsverordnung hat die Staatsregierung unseren Beschluss aus dem Landtag innerhalb kürzester Zeit umgesetzt. Damit ist eine mutige Lösung gefunden, die alle Spielräume auslotet und den Umgang mit dem Wolf in Sachsen auf eine neue Grundlage stellt. Ziel ist es, mehr Rechtssicherheit zu schaffen und den Schutz von Mensch und Weidetieren zu verbessern.“

„Ausruhen können wir uns auf der Verordnung aber nicht. Vielmehr ist jetzt der Bund gefordert, das Bundesnaturschutzgesetz an die bestehenden europäischen Spielräume anzupassen. Weitere Vereinfachungen bei der Entnahme sind aufgrund der dynamischen Entwicklung der Wolfspopulation unbedingt notwendig, auch als Teil eines nationalen Konzeptes. Am Ende muss der Wolf als ganz normales Wildtier der jagdlichen Bewirtschaftung unterstellt werden.“

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion und Landwirt Georg-Ludwig von Breitenbuch meinte dazu bereits im Januar diesen Jahres: „Es ist ein Märchen der Wolfslobby, dass die Risse in den älteren Wolfsgebieten zurückgehen! Es reicht nicht aus, den Herdenschutz durchzuführen und eine Spirale der Kosten und der Mühen der Weidetierhalter weiter nach oben zu schieben. Stattdessen muß endlich das Jagdrecht greifen, welches Wildschäden durch überhöhte Wildbestände seit alters her in ein Gleichgewicht bringt. Das gelingt bei Rotwild, Rehen und Schweinen, und das muss auch bei den Wölfen gelingen. Mittel dazu ist ein geregelter Wolfsabschuss, für den wir Landwirte seit Jahren mit den Jägern kämpfen.“

Äußere Weberstraße ab morgen teilweise gesperrt

Die Äußere Weberstraße ist ab morgen bis zum 23. April zwischen Freudenhöhe und Rietschelstraße nur noch auf der rechten Fahrbahn befahrbar. Grund sind die Aufbauarbeiten der Leitschwellen für die Umleitungsstrecke der Dresdner Straße durch die Fa. Schönlein. Ab dem 23. April bis voraussichtlich 16. Juni ist die Dresdner Straße ab der Rietschelstraße bis zur Freudenhöhe voll gesperrt. Durch die Firma OSTEG wird dann der Asphalt auf der Dresdner Straße erneuert. Der Verkehr wird über die Rietschelstraße und die Äußere Weberstraße stadtauswärts umgeleitet. Dabei wird jeweils eine Fahrspur stadteinwärts und eine stadtauswärts geführt.

Hochwertige E-Bikes aus Olbersdorfer Garage entwendet

Unbekannte sind gewaltsam in eine Garage an der Bertsdorfer Straße in Olbersdorf eingedrungen. Aus dieser entwendeten die Diebe ein schwarzes Herren-E-Bike der Marke Haibike sowie ein schwarzes Damen-E-Bike der gleichen Marke. Die Drahtesel hatten einen Wert von zusammen rund 5.600 Euro. Am Garagentor entstand Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und die Räder zu Fahndung ausgeschrieben.

Dunkle Wolken über dem Klinikhimmel…

Ein Teil der Mitarbeiter des Klinikums “Oberlausitzer Bergland” fordert eine Gehaltsverbesserung von rund 5 Prozent. Hierbei handelt es sich um das Servicepersonal der externen Krankenhausservicegesellschaft KSG Löbau-Zittau mbH mit Sitz in Ebersbach. Diese betreuen die nicht-medizinischen Tätigkeitsbereiche des Klinikums, so zum Beispiel die Reinigung und die Speiseversorgung.

Mit Unterstützung der Gewerkschaft Verdi laufen derzeit die Tarifverhandlungen. Neben der Einkommenserhöhung fordern die Mitarbeiter auch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Ein bisheriges Angebot von 2 Prozent seitens des Arbeitgebers wurde als indiskutabel zurückgewiesen.

“Qualität und Qualitätsmanagement nehmen bei der Krankenhausservicegesellschaft einen hohen Stellenwert ein, Qualität lässt sich aber nur liefern, wenn der Umgang mit den Mitarbeitern stimmt.”, so eine Mitarbeiterin gegenüber zittau-live.

Mehr Schutz für unsere Polizisten

Der Sächsische Landtag hat am Freitag ein Gesetz zur Neugestaltung des Polizeirechts in Sachsen beschlossen. Damit soll mitnichten ein perfektionierter Polizeistaat aufgebaut werden, im Gegenteil: es soll vor allen auch denjenigen schützen, die jeden Tag ihren Kopf für uns und für die Sicherheit in unserem Land hinhalten. Immer öfters hört man in letzter Zeit von Übergriffen auf Rettungssanitäter, Feuerwehrleute und nicht zuletzt auch auf Polizisten. Mit dem neuen Gesetzt wird es jetzt auch in Sachsen rechtlich möglich sein wird, dass unsere Einsatzbeamten Körperkameras – sogenannte Bodycams – tragen dürfen. Diese schrecken Straftäter ab, deeskalieren bei Konflikten und schützen unsere Beamten besser vor Übergriffen.

„Mit der jetzigen Zustimmung hat der Sächsische Landtag die Polizei im Freistaat mit dringend notwendigen rechtlichen Instrumentarien ausgestattet“, erklärte Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller. Gleichzeitig erhalte die Polizei Befugnisse zur Prävention und zur Verhütung von Straftaten sowie zur Gefahrenabwehr.

Die Freiheit des Einzelnen bleibt – entgegen aller Behauptungen – auch mit dem neuen Polizeigesetz gewahrt. Es wird immer den Spannungsbogen zwischen Freiheit und Sicherheit geben. Die Aufgabe sei es, einen vernünftigen Ausgleich zu suchen.

Ist das nun richtig oder ist das nun falsch?

Am vergangenen Freitag war zittau-live vor Ort beim Umzug der Schülerinnen und Schüler des Christian-Weise-Gymnasiums und der Weinauschule im Rahmen des „friday-for-futures“, bei welchem diese ab 12:30 Uhr – also nach der Absolvierung ihrer Pflichtstunden – ihr Demonstrationsrecht für eine bessere und vor allem saubere Klimazukunft in Anspruch nahmen (siehe auch Blick ins Archiv). Ebenfalls teilgenommen haben auch interessierte Erwachsene, die zum Teil extra dafür angereist sind. So weit, so gut. Trotzdem scheiden sich an dieser Stelle die Geister. Wir haben dazu einen Berg an eMails erhalten – viele unterstützen die Kinder und Jugendlichen bei ihrer öffentlichen Willensbekundung, andere sehen dies nur als Vorwand, um einmal gepflegt die Schule zu schwänzen. So auch Herr S., er schrieb uns, Zitat:

„Schule wäre wichtiger. Der Bildungsstand nimmt ständig ab. Lehrausbildung ist häufig nicht möglich, weil ein benötigtes Grundwissen oft nicht vorhanden ist ! Für mich ist das Schulschwänzerei !“

Uns würde interessieren, wie seht ihr das? Nutzen die Schülerinnen und Schüler den derzeitigen globalen Hype einfach nur aus oder liegt ihnen die Sache am Herzen? Auch an euch Schüler – was ist für euch persönlich an dieser Aktion am wichtigsten? Schreibt uns einfach eure Meinung anonym in die Kommentare auf unserer Webseite!

Foto: Archiv

Blick ins Archiv:

zittau-live live vor Ort – beim “friday for future” in Zittau