Impressionen vom Bahnhof Bertsdorf, die man nicht jeden Tag sieht

Der Bahnhof Bertsdorf ist eine Betriebsstelle der Schmalspurbahn Zittau–Kurort Oybin und der hier abzweigenden Strecke nach Kurort Jonsdorf auf dem Gemeindegebiet von Olbersdorf in Sachsen. Der namensgebende Ort Bertsdorf liegt ungefähr zwei Kilometer entfernt in nordwestlicher Richtung. Der Bahnhof Bertsdorf zählt zu den wenigen Bahnhöfen der Sächsischen Schmalspurbahnen, der ein mechanisches Stellwerk, jedoch keine Signale besitzt. Die Abfahraufträge werden dem Zugpersonal mittels Leuchtzeichen am Stellwerk mitgeteilt. Der Lokschuppen diente jahrelang zur Unterstellung historisch wertvoller Fahrzeuge und wird heute museal durch die Interessengemeinschaft Zittauer Schmalspurbahnen genutzt. Der Bahnhof ist aufgrund seiner baugeschichtlichen, verkehrshistorischen und technikgeschichtlichen Bedeutung denkmalgeschützt.

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(c) Foto: M. Huber; Quelle: Wikipedia.de

Öffentlicher Vortrag am Zittauer Klinikum

Am morgigen Dienstag findet am Klinikum Zittau von 18:00 bis 19:00 Uhr wieder ein öffentlicher Vortrag statt. Oberarzt Jens Hauptig von der Klinik für Chirurgie Ebersbach referiert dann zum Thema „Tradition und Innovation in der heutigen Unfallchirurgie“. Die kostenfreie Veranstaltung findet in der Kantine im Untergeschoss Haus 3 statt, der Zugang erfolgt über die Pforte Leipziger Straße.

(c) Symbolbild: M. Huber

Tag der offenen Justiz am Amtsgericht Zittau

Am kommenden Mittwoch findet am Zittauer Amtsgericht auf der Lessingstraße 1 der „Tag der offenen Justiz“ statt. Bei diesem sachsenweitem Aktionstag habt ihr die Chance, einen Blick auf die Arbeit der Justiz an den Gerichten und Staatsanwaltschaften zu werfen. Lernt das Amtsgericht von innen kennen und erfahrt mehr über deren Arbeit! Nicht zu vergessen sind auch nicht die Staatsanwaltschaften – ein Besuch ist ebenfalls spannend, schließlich erfolgen dort Strafverfolgung und Strafvollstreckung. Auf Führungen durch das Gebäude wird es viel zu entdecken geben, wie zum Beispiel Haftkeller, Verhandlungssäle oder Einlasskontrollen. Außerdem gibt es Vorträge, Diskussionsrunden, Lesungen und Ausstellungen über die Arbeit in der Justiz. Nehmt an Gerichtsverhandlungen und lernt die Berufsbilder in der Justiz näher kennen! Vielfältige Aktionen für Groß und Klein laden zum Mitmachen ein.

Programm:

24.10.2018   9:00 – 15:30 Uhr         Erdgeschoss

Stand des Oberlausitzer Anwaltsvereins mit Rechtsanwalt Mengel

24.10.2018   9:00 – 15:30 Uhr

Vorstellung der Berufsbilder bei der Justiz Sachsen

24.10.2018   ab 9:00 Uhr                 Saal 201

öffentliche Hauptverhandlung in Strafsachen durch Richter am Amtsgericht Dr. Maaß

24.10.2018   10:00 – 11:00 Uhr      Zimmer 104

Fragestunde zum Thema „Vorsorgevollmacht als Alternative zur Betreuung“ mit Richter am Amtsgericht Dr. Israel

24.10.2018   10:00 Uhr                    Saal 102

Vortrag des Verfahrensbeistandes Herrn Müller-Christiansen zum Thema „Stellung des Verfahrensbeistandes in familiengerichtlichen Verfahren“

24.10.2018   10:30 Uhr                    Saal 102

Vortrag der Frau Böse vom Jugendamt zum Thema „Stellung des Jugendamtes in familiengerichtlichen Verfahren“

24.10.2018   10:30 Uhr                    Saal 117              

Vortrag des Notars Hofmann zum Thema „Erben und Vererben“

24.10.2018   11:00 Uhr                    Zimmer 122

Vortrag der Direktorin des Amtsgerichts Hönel zum Thema „Mediation beim Güterichter – eine Möglichkeit der zeitnahen Konfliktlösung“

Garage an der Schrammstraße aufgebrochen, Fahrrad gestohlen

Am frühen Sonntagmorgen sind Unbekannte an der Schrammstraße in eine Garage eingebrochen. Aus dieser stahlen sie ein Fahrrad der Marke Cube. Bei dem Versuch, in eine benachbarte Werkstatt einzudringen, schlug eine Alarmanlage an. Die Täter flüchteten mit dem Zweirad im Wert von rund 430 Euro. Eine sofortige Suche der Polizei im Stadtgebiet blieb ohne Erfolg. Der Sachschaden an der Werkstatttür sowie dem Garagentor betrug nach ersten Schätzungen rund 1.800 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Spenden für den Zittauer Waldumbau

Die Inhaberfamilie Höner des Traditionsunternehmens „Musterring“ aus Rheda-Wiedenbrück unterstützt seit 1991 die Stadt Zittau mit umfangreichen Spenden beim europäischen Waldumbau. Aktuell unterstützt das Unternehmen die Stadt jährlich mit etwa 15.000 Euro und hat anlässlich ihres 80. Firmenjubiläums im Jahr 2018 dazu aufgerufen, statt Jubiläumsgeschenken Spenden an die Stadt Zittau weiterzugeben. Dabei sind weitere 5.875 Euro zusammengekommen. Heute nun waren der ehemalige Firmeninhaber und Seniorchef Bruno Höner und sein Enkel in Zittau zu Gast, um im Rahmen einer Waldexkursion die Zustände im Zittauer Wald zu besichtigen und sich über den Fortschritt des Waldumbaues zu informieren. Oberbürgermeister Zenker dankte der Unternehmerfamilie für die großzügige Unterstützung und nutzte die Gelegenheit, die weitere Zusammenarbeit zu beraten und den Gästen aus Ostwestfalen eine Ausgabe des Epitaphienkataloges zu überreichen. Derzeit beläuft sich die Gesamtsumme der seit 1991 eingegangenen Spenden für den Waldumbau auf über 300.000 Euro.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zittau

Züge von Zittau nach Dresden fahren ab Mittwoch zum Teil bis zu 5 Minuten früher

Wegen der Sanierung der Bahnsteigüberdachung am Zittauer Bahnhof fahren ab dem kommenden Mittwoch, dem 24. Oktober bis einschließlich Donnerstag, dem 15. November einige Züge in Richtung Dresden um bis zu 5 Minuten früher ab. Außerdem fahren die Züge TL 74158 (Zittau ab 3:53 Uhr), TL 74162 (Zittau ab 6:33 Uhr) und TL 74178 (Zittau ab 22:13 Uhr) in Mittelherwigsdorf und Niederoderwitz vom Bahnsteig der Gegenrichtung. Wegen Anschlussaufnahme aus Richtung Varnsdorf halten die Züge TLX 74122 (Mittelherwigsdorf ab 7:26), TLX 5250 (Mittelherwigsdorf ab 9:26), TLX 5250 (Mittelherwigsdorf ab 9:26), TLX 5254 (Mittelherwigsdorf ab 15:26), TLX 5256 (Mittelherwigsdorf ab 17:26), TLX 5258 (Mittelherwigsdorf ab 19:26) in Richtung Dresden zusätzlich in Mittelherwigsdorf.

 

 

Gruslige Nonnen und blutende Kinder beim Filmset in St. Marienthal

Wild, hektisch und zum Teil auch blutig ging es in der letzten Woche im IBZ-Internationales Begegnungszentrum im Kloster St. Marienthal beim jährlich stattfindenden Internationalen Filmcamp zu. Eingeladen hatte der Kaufmännische Leiter des IBZ Ralf Ostrowski. Rund 20 Kinder und Jugendliche aus Deutschland und Tschechien lernten hier eine Woche lang, wie ein Film entsteht. Aufgeteilt in zwei Gruppen produzierten sie unter Anleitung des erfahrenen Schauspielers Andreas Rüdiger und den Filmexperten Franziska Könitzer und Olav Giewald vom SAEK Görlitz zwei Kurzfilme. Nicht zuletzt entstanden dabei auch etliche Freundschaften. Das Video in Kürze hier bei www.zittau-live.de.

Neues Wohngebiet an der Chopinstraße

An der Chopinstraße soll bereits im kommenden Jahr ein neues, altersgerechtes Wohngebiet mit neun Häusern in Flachbauweise entstehen. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits. Was es damit auf sich hat und was man unter „organisiertem Wohnen“ versteht – darüber sprachen wir heute morgen mit den beiden Initiatoren des Projektes Frau Dr. Christine Schneider und Herrn Olaf Kommol.

Erster Zittauer Bücherherbst

Nicht nur draußen wird es mehr und mehr Herbst, auch drinnen, so zum Beispiel heute beim ersten Bücherherbst in den Räumlichkeiten des Zittauer Stadtarchives auf der Lisa-Tetzner Straße 11. Hier bestand heute die Möglichkeit, Einblick in die vielfältige Buch- und Verlagswelt zu nehmen. zittau-live war vor wenigen Minuten vor Ort.

In den ersten Bücherherbst involviert war ebenfalls die Buchhandlung “Buchkrone” auf dem Zittauer Marktplatz, auch hier gab es interessante Vorträge zum Beispiel von der Autorin Jana Thiem, die ihren regionalen Krimi Humboldt und der tiefe Fall vorstellte, welcher in Oybin spielt.

Die BücherboXX ist weg…

…vom Markt. Neuerdings steht die zur kostenlosen Leihbücherei umgebaute Telefonzelle auf der Bautzner Straße kurz oberhalb vom Hotel „Dreiländereck“. Ende August wurde dieses, andernorts schon bewährte Modell auch in Zittau auf dem Marktplatz eingeweiht. Grundgedanke der Mini-Bibliothek ist es, durch Tausch eigene, ausgelesene Bücher kostenlos anderen Lesefreunden zur Verfügung zu stellen und sich dafür neuen Lesestoff mit nach hause zu nehmen.

(c) Foto: M. Huber

Sächsische CDU stellte gestern Antrag auf geregelten Umgang mit dem Wolf in der Lausitz

Gemeinsam mit den Ländern Brandenburg und Niedersachsen hat die Sächsische Staatsregierung gestern im Bundesrat einen Antrag zur Änderung der Regeln im Umgang mit dem Wolf eingebracht. Dies teilte der Sächsische Landtagsabgeordnete Alexander Dierks mit. Die Initiative sieht eine bessere Unterstützung von Nutztierhaltern, ein länderübergreifendes Wolfs-Monitoring mit Polen und auch klare, rechtssichere Regeln zum Abschuss einzelner verhaltensauffälliger Tiere vor. „Wir brauchen mehr Unterstützung vom Bund, gerade um bei Menschen in den betroffenen Regionen Akzeptanz für den Artenschutz zu finden. Auch wenn der Schutz des Wolfes ein wichtiges Anliegen ist, muss der Mensch auch weiter an erster Stelle stehen. Sicherheit geht vor Artenschutz.“

Sachsen war das erste Bundesland, in dem Wölfe vor mehr als 20 Jahren wieder heimisch wurden, mittlerweile ist fast die Hälfte der Landesfläche dauerhaft mit Wölfen besiedelt.

(c) Foto: Margit Völtz / pixelio.de

Wo ist heut nur die Sonne hin?

Die ganzen Tage so traumhaftes Herbstwetter und heute das? Dabei war es gestern abend noch so schön, zum Beispiel beim Sonnenuntergang am Olbersdorfer See. Wer den verpasst hat, kann das hier in einer halben Minute noch einmal verfolgen….

2. Hirschfelder Oktoberfest am Samstag

Morgen steigt in Hirschfelde ab 20:00 Uhr im Sportcasino das 2. Oktoberfest. Für passende Musik sorgt DJ Geck und die bayrischen Klassiker wie Maßkrugstemmen, Weißwurst und Brezeln fehlen natürlich auch nicht. Der Eintritt ist frei und wer in Tracht erscheint bekommt sogar ein Freigetränk.

(c) Foto: Michaela Schöllhorn / pixelio.de

Exkursion des Zittauer- und Geschichtsvereins zu den Epitaphien in Leipzig

Der Zittauer Geschichts- und Museumsverein und die Städtischen Museen Zittau laden für den morgigen Samstag zu einer Exkursion nach Leipzig ein. Dort werden insbesondere – auch vergleichend zur in der Klosterkirche ausgestellten Zittauer Sammlung – die Epitaphien der Kunstsammlung der Universität Leipzig besichtigt. Einige wenige Plätze für diese Exkursion sind noch zu vergeben. Der Reisebeitrag beläuft sich auf 30 Euro für Busfahrt, Eintrittsgeld und Führung. Anmeldungen unter zgmvev@t-online.de sind zwingend erforderlich.

Treffpunkt und Abfahrt: 07:15 Uhr am Klosterplatz
Rückkunft in Zittau: gegen 19:00 Uhr

(c) Foto: M. Huber

Obst- und Winzerfest am Sonntag im Kloster St. Marienthal Ostritz

Am kommenden Sonntag findet von 10:00 bis 17:00 Uhr auf dem Gelände des Klosters St. Marienthal das zweite „Sächsisch-tschechische Obst- und Winzerfest“ statt.

Der Weinkeller der Klosterwinzer hat geöffnet und es kann auch der neue Federweiße probiert werden. Daneben gibt es eine Obstsortenschau mit mehr als 200 verschiedenen Apfel- und Birnensorten. Wer möchte, kann seine eigenen Apfel- und Birnensorten von Fachleuten bestimmen lassen. Dazu sind mindestens 5 Früchte mitzubringen.

Außerdem gibt es an diesem Tag kostenlose Kurzvorträge zu verschiedenen Obstsorten und zu Insekten. Wer möchte, kann an verschiedenen Ständen Obst und Obstprodukte (z. B. Marmeladen) probieren und kaufen. Kinder und Jugendliche können Nistkästen und Insektenhotels bauen und es gibt eine Wolle-Werkstatt. Zudem findet eine Beratung statt zu Baumschnitt und Pflanzung.

Der Eintritt zum Obst- und Winzerfest ist kostenfrei.

Foto mit freundlicher Genehmigung Kloster St. Marienthal / Pawel Sosnowski

9-jähriger Zittauer Junge sexuell missbraucht – Heute früh Urteil am Zittauer Amtsgericht

Heute wurde – wieder einmal – ein Fall von sexuellem Kindesmissbrauch verhandelt. Dieses mal ging es jedoch nicht nur wie letzten Donnerstag um den Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie, dieses mal ging es direkt ans körperliche. Daher war für die Urteilsfindung nicht nur der Vorsitzende Richter Dr. Maaß, sondern auch die beiden extra geladenen Schöffen Sonja Scholz und Steffen Heidbüchel zuständig. Angeklagt war ein 56-jährige Aushilfsfahrer. Drei Straftaten in Bezug auf sexuellem Missbrauch wurden ihm vorgeworfen. Vom ersten wisse er nichts, der zweite hätte sich ganz anders zugetragen, lediglich den dritten räumt er ein. Zum Schutz des Kindes, so hatte sich Richter Dr. Maaß mit den beiden Schöffen verständigt, wurden die ersten beiden Verfahren eingestellt. Das ist in mehrerlei Hinsicht wahrscheinlich auch gut so, zum einen erspart es dem 9-jährigen Jungen die Aussage vor Gericht, zum anderen beeinflusst es in diesem Falle das Strafmaß kaum. Das Kind hätte sonst nicht nur vor dem Amtsgericht sondern auch in den nächsthöheren Instanzen die Vorgänge noch einmal wieder geben müssen, für einen 9-jährigen eine nicht-zumutbare psychische Belastung.

Zum dritten Verfahren. In der Anklageschrift von Staatsanwalt Oehlschlägel hieß es, der Angeklagte hätte im Sommer letzten Jahres dem Kind in die Hose gefasst und an dessen Geschlechtsteil manipuliert, als der Junge in seiner Gartenlaube in Hartau übernachtete. Der Angeklagte – der Gartennachbar der Ex-Großeltern und jahrelanger Bekannter des Kindes – sieht das etwas anders: Man habe im Spaß gerauft, dabei sei „versehentlich“ seine Hand in die Unterhose des Jungen geraten, worauf hin er ihm am Penis zog. Das ist zwar anders formuliert aber bei weitem nicht besser. Der Angeklagte wirkt unsicher, mit zitternden Händen versucht er, seine 8-seitige Stellungnahme den Anwesenden vorzulesen, ganze Sätze kommen dabei nicht heraus. Auf Empfehlung seines Anwaltes Herrn RA Janietz versucht er es dann ohne Script. Er wisse selbst nicht, was über ihn gekommen sei. Ob er eigentlich darüber nachgedacht habe, was er dem Kind angetan hat, wollte Schöffin Sonja Scholz von dem Angeklagten wissen, der selbst einen heranwachsenden Sohn hat. Keine Antwort. Das zynische daran: Für seinen eigenen Sohn holte er sich Hilfe vom Kinderschutzbund. Er sieht seinen Fehler ein, möchte auch dafür bestraft werden. Ob das alles wieder gut macht? Wohl kaum.

Nach Verlesung des Strafantrages – die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr, ausgesetzt auf vier Jahre Bewährung und die Zuweisung eines Bewährungshelfers – hatten wir kurz die Gelegenheit, mit der Mutter des Kindes zu sprechen. Sie persönlich findet die Strafe viel zu mild. Richter Dr. Maaß und die beiden Schöffen folgten dem Antrag der Staatsanwaltschaft, auch, weil der Angeklagte – zumindest in diesem Verfahren – geständig war, er nicht vorbestraft ist und sich selbst schon vor dem Urteil psychiatrische Hilfe gesucht hat. Ob der Junge das auch in vier Jahren vergessen hat? Wohl kaum.

 

Gemeinsame Verkehrskontrolle der tschechischen und der sächsischen Polizei in Oderwitz

Am Mittwochvormittag haben zwei Bedienstete der tschechischen Polizei sowie drei sächsische Polizeibeamte gemeinsam auf der B 178n in Oderwitz den Verkehr überwacht. Die Kontrollen fanden im Rahmen des EU-Projektes Interreg VA statt, dessen Ziel die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist.

Im Fokus der Ordnungshüter der Verkehrspolizeiinspektion der Polizeidirektion Görlitz und der Polizeidirektion Usti/Decin stand der gewerbliche Güter- und Personenverkehr. Genauer unter Lupe nahmen die Polizisten insgesamt zwölf Fahrzeuge. Bei der Prüfung der Fahrtenschreiber und Kontrollgeräte gab es eine Überschreitung des Kalibrierungszeitraumes und fünf Geschwindigkeitsverstöße zu bemängeln.

Darüber hinaus bauten die Beamten eine Geschwindigkeitsmessstelle auf. Diese passierten über 800 Fahrzeuge. 60 von ihnen waren schneller als mit den erlaubten 100 km/h unterwegs. Für 18 Lenker wird dies ein Bußgeld bedeuten. Auf die übrigen Fahrer kommt ein Verwarngeld zu. Mit 219 km/h war der Rasanteste an der Lichtschranke vorbei gefahren. Laut bundeseinheitlichem Tatbestandskatalog erwarten den Fahrer 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte im Zentralregister und ein Fahrverbot von drei Monaten. Alle Betroffenen erhalten in den kommenden Wochen Post von der Bußgeldstelle des Landkreises.

Quelle & Foto: Polizeidirektion Görlitz

Familienführung: Bunt ist der Zittauer Stadtwald

Passend zu den Herbstferien bietet das Kulturhistorische Museum Franziskanerkloster am morgigen Donnerstag eine Familienführung durch die Sonderausstellung „Tief verwurzelt. Der Zittauer Stadtwald“ mit anschließendem Kreativprogramm für Kinder von 5 bis 11 Jahren. Ab 15:00 Uhr können Kinder und ihre Begleitpersonen einen geführten Spaziergang trockenen Fußes durch die Geschichte und die Tierwelt des Waldes wagen. Dabei gibt es Spannendes zu erfahren aus der 700jährigen Stadtwaldgeschichte, zur Tierwelt und welche Schätze unser Wald so zu bieten hat.

Kosten: 2 EUR für Kinder | regulärer Eintritt für Erwachsene

Spendenaktion für den Olbersdorfer Bauern Franze klingt aus

Welcher Olbersdorfer erinnert sich nicht an die Nacht vom 18. August diesen Jahres, der Nacht, wo die Strohmiete von Bauer Franze höchstwahrscheinlich einem Brandstifter zum Opfer fiel und der Landwirtschafts- und Tierzuchtbetrieb fast seine komplette Existenzgrundlage verlor (zittau-live war damals vor Ort). Gleich am Folgetag richteten wir zusammen mit der Gemeindeverwaltung ein Spendenkonto ein, dem sich noch mehrere Institutionen anschlossen. Morgen ist die Brandnacht genau zwei Monate her, die Spendenaktion klingt damit langsam aus – Grund genug für uns, heute nachmittag beim Leiter Finanzen der Gemeinde Olbersdorf Frank Müller einmal nachzufragen, was denn nun insgesamt zusammen gekommen ist. Dies, und warum die Brände noch ein finanzielles Nachspiel für Olbersdorf haben werden, seht ihr in unserem Beitrag.

Krankenhausservicegesellschaft Löbau-Zittau erfolgreich im Qualitätsmanagement ausgezeichnet

Am 04. und 05. Oktober wurde die Krankenhausservicegesellschaft Löbau-Zittau mbH erneut erfolgreich in ihrem Qualitätsmanagement bestätigt. Dieser internationale Qualitätsstandard bestätigt normierte Prozesse sowie eine ausgezeichnete Qualität in allen Bereichen.

Die Krankenhausservicegesellschaft, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feierte, ist ein Unternehmen im Gesundheitszentrum des Landkreises Görlitz. Sie ist Dienstleister für die beiden Krankenhausstandorte des Klinikums Oberlausitzer Bergland an den Standorten Ebersbach-Neugersdorf und Zittau. Dazu gehören das Catering, der Gebäudeservice und die Gebäudetechnik – also alles, was für das Wohlfühlen und die Sicherheit der Patienten, Gäste und Besucher eines Krankenhauses so wichtig ist.

Geschäftsführer René Kießling ist sehr stolz auf die erneute Bestätigung der Qualität seines Hauses, und sagt: „Unsere Mitarbeiter sind top-engagiert, leisten tagtäglich mit vollem Einsatz ihr Bestes. Das, was man nicht sieht und was vielfach als selbstverständlich betrachtet wird, erfordert hohes Können, schnelle Disposition und umfangreiche tägliche Entscheidung und Koordination“. Prokurist Thomas Lauterbach ist von seiner Crew überzeugt: „Wir haben mit den Kolleginnen und Kollegen an unserem Hause ein exzellentes und eingespieltes Team, dem wir insbesondere heute Dank und Anerkennung sagen dürfen“.

(c) Foto: M. Huber

Kontrolle deckt Alkoholfahrt auf

In der Nacht zu Mittwoch hat eine Streife in Großschönau die Alkoholfahrt eines 56-Jährigen aufgedeckt. Der Mann war mit seinem Skoda auf der Waltersdorfer Straße unterwegs, als ihn die Beamten kontrollierten. Ein Test wies umgerechnet 0,56 Promille in seiner Atemluft nach. Auf den Betroffenen kommen mindestens 500 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg zu. Post dazu wird in den nächsten Wochen die Bußgeldstelle des Landkreises versenden.

Gemeinsame Ausstellung in der Partnerstadt Pistoia

In der Galerie des Museums Marino Marini wird derzeit eine gemeinsame Ausstellung von Renate Quast aus Reutlingen und Manfred Just aus Zittau präsentiert. Die gemeinsame Ebene der beiden Künstler findet sich in der unterschiedlichen Interpretation der Farben. Frau Renate Quast arbeitet mit starken monochromen Farben und der speziellen Installation der Werke und Herr Manfred Just spielt mit den unterschiedlichen Farbvermischungen in kreisrunden Objekten, die oft mit Licht arbeiten. Bis zum 25. November 2018 sind die Werke der beiden Künstler aus den deutschen Partnerstädten von Pistoia nun im renommierten Museum Marino Marini zu sehen. Das Museum ist ein wichtiger Kulturort in der Toskana (www.fondazionemarinomarini.it), wo viele bedeutende Ausstellungen stattfinden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zittau

Unser Seifhennersdorfer Kämpfer hat nur einen Wunsch

Der 5-jährige Evin aus Seifhennersdorf kämpft derzeit in der Dresdner Uni-Klinik um sein Leben, bei ihm wurde ein großer Tumor im Bauch festgestellt. Derzeit bekommt er seine zweite Chemotherapie.

Evins einziger Wunsch wäre es, nach seiner überstandenen Krankheit mit seiner Familie in den Urlaub zu fahren, irgendwo hin, weg von zuhause – vielleicht findet sich hier jemand, der die Familie unterstützen kann.

Da seine Krankheit auch mit riesigen Kosten für die Eltern verbunden sind, haben diese eine Webseite mit einem Blog und einem Link zu einem Spendenkonto eingerichtet, welche wir hier selbstverständlich gern teilen. Auch die Fahrten von Seifhennersdorf nach Dresden verschlingen Unsummen. Darum sprechen wir hiermit auch ganz gezielt unsere Autohäuser und Taxiunternehmen aus der Region an, ob sie die Eltern mit einem Leihwagen oder mit kostenlosen Fahrten unterstützen könnten. So traurig die ganze Geschichte auch ist, sie schweißt die Familie noch enger zusammen. Mutter Anne erwartet in Kürze ihr drittes Kind, die Familie zieht derzeit von Seifhennersdorf nach Großschönau. Anne Busch wird mit dem Neugeborenen ebenfalls eine Zeit lang im Krankenhaus verbringen müssen, da das Baby nach der Geburt voraussichtlich auch gleich operiert werden muss. Alles in allem kein gutes Jahr für die Familie.

Wer die Geschichte in den sozialen Netzwerken nicht verfolgt hat, hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung:

Anfang Oktober, als Evin plötzlich Blut im Urin hatte, diagnostizierten die Ärzte im Zittauer Klinikum zunächst eine simple Harnwegsinfektion. Bei einer nachfolgenden Ultraschalluntersuchung wurde dann der Wilms-Tumor entdeckt und Evin sofort in die Dresdner Klinik gebracht. Der Tumor ist sehr groß, bösartig und drückt die Herzgefäße ab – ein Punktieren des Tumors ist nicht möglich. Seine Eltern und seine kleine Schwester hoffen nun auf den Erfolg der Chemotherapie. Sollte diese nicht wirken, ist für November eine OP geplant. Gestern, als ihn seine Mutter Anne Busch besuchte, hatte er einen ganz schlechten Tag. Seine mittlerweile zweite Chemotherapie bekommt ihm zwar besser als die erste, doch Evin ist genervt von den ganzen Spritzen und den ständigen Untersuchungen. Wenn seine Eltern zeitlich nicht können, sind seine Großeltern bei ihm im Krankenhaus, machen ihm Mut und sind an seiner Seite. Wenn alles gut läuft, könnte Evin zu Weihnachten wieder zuhause sein.

Seine Mutter hat sich übrigens gestern auch die Haare abrasiert, da Evins Haare durch die Chemotherapie ausfallen und er so seine Krankheit besser verstehen und verarbeiten kann.

Fotos: privat Familie Busch

Zu Besuch bei der Zittauer Schmalspurbahn

Die Zittauer Schmalspurbahn ist bei groß und klein sehr beliebt, Jahr für Jahr zieht sie tausende von Fahrgästen an. Wir von zittau-live sind die gesamte Strecke von Zittau nach Oybin und zurück mitgefahren und sprachen bei der Gelegenheit mit dem Vereinsvorsitzenden der Zittauer Kleinbahn Heiko Firle.

Ein Film von Marco Huber und Gwenny Nickel.

Polizei-„Streife“ stellt auf dem Weg zum Dienst zwei mutmaßliche Diebe

Am Sonntagmorgen haben ein Polizist der Bundespolizeiinspektion Ebersbach und sein Kollege des Polizeireviers Zittau-Oberland auf dem Weg zum Dienst zwei mutmaßliche Diebe gestellt. Den Beamten kam ein Fahrzeug auf der B 178 verdächtig vor. Sie verständigten das örtliche Revier. In Zittau stoppte eine Streife das Fahrzeug auf der Schillerstraße. In dem Skoda fanden die Polizisten etwa 200 Kilogramm Kabelabschnitte, diverse Kupferrohre, Kanister mit Heizöl, mehrere Mobiltelefone, eine Stufensackkarre und weitere Gegenstände. Der 34-jährige Fahrer und sein 33-jähriger Beifahrer machten keine Angaben über die Herkunft des mutmaßlichen Diebesgutes. Weiter fanden die Beamten ein Einwegmesser in einer Türablage, mehrere Einwegspritzen und ein Tütchen mit getrockneten Blüten, bei denen es sich um Drogen handeln könnte. Ein Test beim Fahrer zeigte den Konsum von Amphetaminen (Crystal) an. Obendrauf war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Es folgte eine Blutentnahme. Die aufgefundenen Gegenstände stellten die Polizisten sicher. Nach ersten Erkenntnissen könnten diese aus Diebstählen im Bereich Reichenbach/O.L. und Görlitz stammen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Film ab – Deutsch-tschechisches Filmcamp für Jugendliche hat begonnen, Einladung für Freitag!

Im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal (Ostritz) hat heute am 15. Oktober ein deutsch-tschechisches Filmcamp unter dem Titel „Film ab“ begonnen. 15 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren (acht tschechische und sieben deutsche) werden bis Freitag, dem 19. Oktober eigene Drehbücher entwickeln, Filme drehen, Kamera­technik nutzen und Schauspielunterricht erhalten. Am Abend werden aktuelle Hollywoodfilme vorgeführt, die zum Teil in Görlitz gedreht wurden. Am Freitag  findet in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr eine öffentliche Präsentation der Projektergebnisse statt, zu der Gäste herzlich einladen sind. Im Anschluss an die Präsentationen der Filme wird ein Imbiss gereicht. Das Camp wird im Rahmen des deutsch-tschechischen Klein­projektefonds der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa gefördert.

Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal, Herr Ostrowski, Tel.: 035823/77230

Unser Wandertipp: Geführte Tour zum Oybiner Hochwald

Am morgigen Dienstag findet um 09:30 Uhr eine geführte Wanderung zum Oybiner Wochwald statt. Treffpunkt ist das Haus des Gastes auf der Hauptstraße. Für die Tour sollte man ca. 3 Stunden Zeit einplanen. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings würde sich der Wanderführer sicher über einen kleinen Obolus freuen.

(c) Foto: Archiv M. Huber

Mal wieder was Gutes tun

Die Möglichkeit dazu besteht diesen Mittwoch. Von 15:00 bis 19:30 Uhr findet im Zittauer Klinikum, im Haus III auf der Görlitzer Straße 8 die nächste Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes statt.

Blut ist ein kostbares Gut. Rund 80 Prozent aller Deutschen benötigen mindestens einmal im Leben eine Transfusion oder Medikamente aus Blutplasma. Die Blutkonserven werden bei Operationen, Unfällen und Erkrankungen des blutbildenden Systems wie Leukämie gebraucht. Auch bei der Krebsbehandlung wird Blut eingesetzt, weil hochdosierte Chemotherapien oft einen Blutmangel verursachen. Der Bedarf an Blutspenden steigt. Gleichzeitig geht die Zahl der Blutspenden aber landesweit zurück. Besonders die Blutgruppe 0 Rhesus negativ wird dringend benötigt. Der Grund: Sie kann im Notfall auch bei Patienten eingesetzt werden, die eine andere Blutgruppe haben. Wer diese lebensnotwendige Flüssigkeit mal in einer Notsituation braucht, ist dankbar für jeden Menschen, der sein Blut verschenkt. Doch auch Blutspender selbst profitieren von ihrer guten Tat, denn ihr Gesundheitszustand wird regelmäßig geprüft.

Wer sein Blut spendet, wird auf Infektionskrankheiten wie Hepatitis B und C, Aids und Syphilis untersucht. Ein spezieller Test fahndet nach Antikörpern, die gegen körperfremde Blutzellen gerichtet sind und gefährliche Komplikationen hervorrufen können, falls man selbst einmal eine Bluttransfusion benötigt. Auch die Anzahl der Blutzellen wird überprüft und damit eine Blutarmut ausgeschlossen. Einmal jährlich wird das Blut zudem auf Cholesterin, Blutzucker, Gesamteiweiß, Leber- und Nierenwerte sowie Harnsäure (Gicht) untersucht. Weichen die Laborwerte von der Norm ab, werden die Betroffenen unterrichtet.

Männer ab 18 Jahren dürfen alle zwei, Frauen ab 18 Jahren alle drei Monate Blut spenden. So hat der Körper genügend Zeit, neues Blut zu bilden. Wichtig: Blutspender müssen mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht und einen Body-Mass-Index von 19 haben.

(c) Foto: M. Huber; Hintergründe: www.praxisvita.de

Zu Besuch auf der Zittauer Kunsthandwerkmesse

Am Wochenende fand bei schönstem Herbstwetter am Zittauer Burgteich in der gleichnamigen Gaststätte am Rande des Westparks die Internationale Kunsthandwerkmesse statt. Wir waren vor Ort und haben uns die Ausstellung angesehen.