Nochmal amtlich: Es wird hart!

Es wird härter, als wir alle dachten: Landesfürst Michael Kretschmer bestätigte vorhin gerade die Eckpunkte seiner neuen Strategie:

  • Schule aus, Kitas aus, alles aus – komplettes „nichts geht mehr für alle“
  • Außer Lebensmittel und „Weihnachtsbäume“ darf nichts mehr verkauft werden
  • Schulen, Kitas und vergleichbare Einrichtungen – geschlossen!
  • kein Alkohol auf öffentlichen Plätzen
  • eure Angehörigen in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen besuchen? Naja, vielleicht können wir am Freitag nochmal drüber reden….

Versammlungsgeschehen aufgelöst…

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Zittau nahmen in Neugersdorf, Löbau und Zittau am Montagabend knapp 170 Menschen an drei nicht angezeigten Versammlungen teil. Über 60 eingesetzte Polizisten fertigten Anzeigen wegen drei Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, wegen einer Beleidigung und 25 Verstößen gegen die Sächsische Corona-Schutzverordnung. In zwei Fällen erteilten sie Platzverweise. Darüber hinaus stellten die Uniformierten zwei Fahnen sicher und prüfen diese auf strafrechtliche Relevanz.

Eilantrag: Stadtratsfraktion fordert Unterstützung der Zittauer Gewerbetreibenden

Wir haben theoretisch hier bei uns in Zittau so etwas wie eine regionale Währung, warum nutzen wir diese nicht?“ So meinte es der Chef einer Zittauer Stadtratsfraktion vor wenigen Minuten im Gespräch mit zittau-live und nimmt damit Bezug auf einen seitens seiner Fraktion eingereichten Eilantrag.

Dieser umfasst mehrerer Seiten und nimmt Bezug auf den im Vorfeld nicht ganz überdachten Vorschlag einer anderen Fraktion, Zittaus Bürgerinnen und Bürgern die Parkgebühren (für den Rest des Jahres (corona-bedingt)) zu erlassen. Das Löbauer Vorbild zeigte sich bei realistischer Nachbetrachtung eher als „unausgegoren“, wurde doch damit zuviel Schindluder betrieben – auch Personen, die nicht zum shoppen in der Zittauer Innenstadt unterwegs waren, profitierten von dieser „Null-Cent-Parkregelung“.

Eine sehr wichtige und vor allem nützliche Entscheidung sei es, die derzeit vom Verein „Zittau lebendige Stadt e.V.“ herausgegebenen Gutscheine mehr im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu etablieren und gleichzeitig neue Distributionskanäle zu erschließen„, so der Fraktionschef. Denkbar wäre es zum Beispiel auch, Aufwandsentschädigungen für Stadtratsmitglieder teilweise in besagten Gutschein auszuzahlen. Ebenfalls möglich: Weihnachtsgratifikationen für Mitarbeitern ebenfalls in Form selbiger Gutscheine.

Das würde nicht dem interkontinentalen Online-Handel mit seinen Multimilliardären an der Führungsspitze zugute kommen, sondern vielmehr UNSERER heimischen, regionalen, Zittauer Wirtschaft!

Digades würdigt Mitarbeiter-Engagement mit Sonderzahlung

Das teilte der Pressesprecher des Unternehmens Mirko Zabel mit und setzt gerade jetzt in der corona-gebeutelten Vorweihnachtszeit ein positives Signal für die Wirtschaft in der Region.

Das Unternehmen bedankt sich bei seinen Beschäftigten und zahlt eine Anerkennungsprämie in Höhe von 1.000,00 € je Mitarbeiter, alle Auszubildenden erhalten 250,00 €. Das Familienunternehmen möchte damit auch in dieser besonderen Zeit seine Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Die Gesamthöhe der ausgezahlten Prämien beträgt 145.000,00 €.

Wir würdigen damit die wirklich außergewöhnlichen Leistungen aller Mitarbeiter in den vergangenen Monaten. Die Herausforderungen waren und sind enorm. Unter den erschwerten Bedingungen ziehen alle an einem Strang und zeigen außerordentliches Engagement, um unser Unternehmen erfolgreich und gestärkt aus dieser Krise zu führen.“, sagt die Leiterin der Personalabteilung Anja Schulz.

Die Corona-Pandemie sorgte im Frühjahr auch beim Zittauer Elektronik-Zulieferer für eine fünfwöchige Betriebsschließung und machte die Einführung von Kurzarbeit erforderlich. Durch die verbesserte Auftragslage sowie der Beteiligung an einem Modellprojekt des Freistaates Sachsen konnte die Kurzarbeit bereits im September beendet werden.

Digades entwickelt nun gemeinsam mit drei weiteren sächsischen Partnern den „Corona-Warn-Buzzer“. Das Gerät orientiert sich an der Funktionsweise der bestehenden Corona-Warn-App und bietet datenschutzkonform auch jenen Personen die Möglichkeit der elektronischen Kontaktverfolgung, die entweder kein Smartphone besitzen, oder die App nicht nutzen möchten.

In dieser Zeit standen alle Mitarbeiter hinter Digades. Mit der Kraft und dem außerordentlichen Engagement von jedem Einzelnen haben wir es gemeinsam geschafft, Digades auf einem stabilen Kurs zu halten.“, berichtet Tim Berger, Prokurist und stellvertretender Geschäftsführer der Digades GmbH.

Umdenken und aufhören zu provozieren – wir sprechen aus Erfahrung!

Am Mittwoch letzte Woche fiel unser Server aus, wieder einmal. Lapidar schrieben wir: „Vielleicht hat er ja Corona?“ Sollte witzig wirken. War es aber nicht. Grundsätzlich sollte man überhaupt keine Witze über Corona machen, denn wie krass dieser Virus ist, das weiß man erst, wenn man es am eigenen Körper zu spüren bekommt. Und wir wissen, wovon wir reden, denn auch wir haben jetzt Erfahrung damit machen müssen.

zittau-live ist ein Zusammenschluss, eine Zusammenarbeit von einigen engagierten Menschen – sie tun das nicht, um sich zu präsentieren, sie tun das aus Liebe zu Zittau, zur Region und für die Menschen, die hier wohnen.

Umso schmerzlicher die Tatsache, dass wir selbst jetzt aus nächster Nähe erleben dürfen, wie sich so ein kleines, hässliches Virus auf den menschlichen Körper auswirken kann. Eine unserer tatkräftigsten Mitarbeiterinnen hat sich mit dem heimtückischen Virus infiziert.

Wir schreiben diesen Beitrag nicht, um irgendwie Mitleid oder Aufmerksam zu haschen, sondern um den Leugnern die Realität vor Augen zu führen und an eure Vernunft zu appellieren.

Es beginnt ganz langsam und noch relativ erträglich. Was dann kommt, ist mehr als unangenehm und kann mit einer Grippe absolut nicht verglichen werden. Das Gesundheitsamt aber vor allem die Hausärzte unterstützen und leisten beste Arbeit.

Wir hier bei uns in Zittau, in der Lausitz allgemein, wir sind derzeit Spitzenreiter in einer Hitliste, die keine ist. Wir wollen euch nicht vorschreiben, was ihr tun oder lassen sollt, das steht uns gar nicht zu. Wir appellieren an euch alle! Klar, wirtschaftlich gesehen ist es desaströs, kein Zweifel, aber haltet euch bitte mal ein paar Wochen an die Vorschriften! Sicher kann man über manche Regelungen berechtigte Zweifel haben, die haben wir auch und manche Sachen sind auch für uns nicht nachvollziehbar. Aber lasst uns hier bei uns die Gesellschaft nicht noch weiter spalten, eh sie ohnehin schon ist! Verzichtet mal paar Wochen auf eure Montags- und Samstagsdemos, macht stattdessen was Schönes im Rahmen eurer Möglichkeiten! Und hört auf, euch selbst in irgendwelche Lager zu stecken – nicht jeder, der Zweifel hat ist gleich rechts oder Verschwörungstheoretiker.

Wir alle wollen, dass das alles bald vorüber ist, aber dazu gehört auch ein stückweit Disziplin, Verständnis, Akzeptanz und Vernunft. Muss es denn erst jeden selbst treffen?

Heut ist Tag des Ehrenamtes

Zum heutigen Tag des Ehrenamtes gratulieren wir allen, die ein solches innehaben. An einem Tag wie diesen sollten wir den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern danken, die oftmals unbemerkt im Hintergrund agieren, ohne groß in Erscheinung zu treten!

Und das sind viele! Angefangen bei den ehrenamtlichen Mitgliedern der Freiwilligen Hilfs- und Rettungsorganisationen wie der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk, dem DRK sowie in den unzähligen sozialen, kirchlichen und kulturellen Vereinen! Aber auch all jenen, die für die ältere Dame nebenan mal einkaufen gehen oder anderweitig ohne eigenem Vorteil Gutes für andere tun, euch gilt heute unserer ganz besondere Dank!

Danke!

Schusswaffeneinsatz in Seifhennersdorf: SEK vollstreckt Durchsuchungsbeschluss

Spezialkräfte der Polizei und des Landeskriminalamts Sachsen vollstreckten gestern Morgen einen Durchsuchungsbeschluss. Es fiel ein Schuss.

Der Überraschungseffekt saß. Gegen 06:00 Uhr morgens hat ein Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamts Sachsen in Zusammenarbeit mit den lebEL-Kräften und des Rauschgiftdezernats der Polizeidirektion Görlitz einen Durchsuchungsbeschluss in einem Seifhennersdorfer Einfamilienhaus vollstreckt.

Anwohner berichten, Schüsse gehört zu haben. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, kam es tatsächlich zu einen Schusswaffengebrauch in der Rumburger Straße. Die Öffnung der Haustür ging nicht wie geplant von statten. Um diese zu öffnen wurde von der Schusswaffe Gebrauch gemacht. Personen wurden bei der Abgabe des Schusses nicht verletzt. Die Schussabgabe war notwendig, um zügig in das Haus zu gelangen. Ein schnelles Handeln war unabdingbar, so der Sprecher.

Hintergrund für diesen Einsatz war der Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- sowie gegen das Waffengesetz. Beide Vorwürfe konnten im Laufe der Durchsuchung bewahrheitet werden. Die Beamten fanden neben mehreren Gramm Crystal eine scharfe Waffe nebst Munition. Auch Utensilien und Stoffe die zur Herstellung von Drogen dienen konnten sichergestellt werden.

Quelle & (c) Foto in Zusammenarbeit mit Blaulichtreport Zittauer Gebirge

 

Corona-Bonus auch für Oberlausitzer Klinikpersonal gefordert

Der Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer hat sich heute mit einem Brief an die sächsische Sozialministerin Petra Köpping gewandt. Er setzt sich dafür ein, dass der staatliche Corona-Bonus auch an das Klinikpersonal in der Oberlausitz gezahlt wird.

Angesichts der gegenwärtigen extremen Belastungssituation halte ich es für notwendig, den Corona-Bonus auch an das medizinische Personal und die Pflegekräfte in den Oberlausitzer Einrichtungen zu zahlen. Für mich sind diese Menschen anspruchsberechtigt und eine Gleichbehandlung mit anderen Einrichtungen in Sachsen ist sachlich und moralisch dringend geboten“, so Meyer.

Er hat sich persönlich bei Besuchen und Gesprächen in den Kliniken in Görlitz und Zittau davon überzeugen können, was die Mitarbeiter dort gerade leisten. „Es ist außergewöhnlich und deren Belastung ist weitaus höher, als im Frühjahr. Das zeigt auch ganz deutlich der Einsatz der Bundeswehr zur Unterstützung in den Krankenhäusern“, so der Landtagsabgeordnete.

(c) Foto: M. Huber

Tschechische Republik beendet Lockdown: Kleiner Grenzverkehr bleibt weiterhin untersagt

Tschechien beendet gestern seinen harten Lockdown. Der gesamte Einzelhandel sowie Gaststätten dürfen wieder aufmachen. Seit sechs Wochen waren alle nichtlebensnotwendigen Geschäfte geschlossen. Nun treten die Lockerungen in Kraft: Die nächtliche Ausgangssperre wurde abgeschafft, Museen und Galerien dürfen mit Einschränkungen öffnen, Theater und Kinos bleiben geschlossen. Für deutsche Staatsbürger gibt es weiterhin Einschränkungen bei der Einreise:

Touristische Reisen in die Tschechische Republik sind grundsätzlich möglich, aber nur mit aktuellem negativen PCR-Testergebnis und elektronischer Anmeldung sowie der Angabe des genauen Reiseverlaufs und des Reiseziels.

Notwendige Reisen nach Tschechien, dazu zählen nicht sportliche Aktivitäten oder Restaurantbesuche, sind ohne negativen PCR-Test und Anmeldung bis zu 24 Stunden Aufenthaltsdauer möglich.

Außerdem untersagt die Sächsische Quarantäne-Verordnung weiterhin den kleinen Grenzverkehr zum Einkaufen, Tanken usw. Laut Sächsischer Quarantäne-Verordnung gilt: Personen dürfen nur noch für maximal 12 Stunden ohne Quarantänepflicht aus einem ausländischen Risikogebiet nach Sachsen einreisen oder sich für weniger als 12 Stunden im ausländischen Risikogebiet aufhalten, wenn sie einen triftigen Grund haben. Dazu zählen berufliche, soziale und medizinische Gründe. Gleichzeitig darf der Aufenthalt nicht dem Einkauf, der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung dienen.

Quelle: Sächsische Staatskanzlei

Abfallkalender wird ab Montag verteilt

Ab dem kommenden Montag wird der Abfallkalender 2021 an alle Haushalte verteilt. Darin findet ihr die Entsorgungstermine, Doppelkarten zur Anmeldung von Sperrmüll sowie Elektro- und Elektronikschrott, ein Verzeichnis über die Wertstoffhöfe und Annahmestellen, die Verkaufsstellen von Rest- und Gartenabfallsäcken sowie Anzeigen von Partnern und Gewerbebetrieben. Wer bis zum 19. Dezember 2020 keinen Abfallkalender erhalten hat, kann sich unter der Telefonnummer 03581-424210 melden, damit die Zustellung/Zusendung organisiert wird.

Alternativ gibts den Kalender auch als Link zum Download oder als App fürs Smartphone.

Lausitzer CDU appelliert für Fortgang der B178n

Die CDU-Ortsvorsitzenden Kati Struck (Schleife), Martin Schautschick (Weißwasser), Enrico Noack (Gablenz) und Tom Lehnert (Bad Muskau/Krauschwitz) appellierten gestern zusammen mit Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer in einem offenen Brief an Martin Dulig, dass dieser in seiner Funktion als Verkehrsminister den Ausbau der B178n richtungsweisend vorantreiben soll.

In dem Schriftstück heißt es: „…, weil wir zwischen der A4 und A15 gelegen unbedingt davon abhängig sind, näher an diese Magistralen heranzurücken. Unternehmen in diesem Teil der Lausitz brauchen die Perspektive einer schnelleren Verbindung an die Autobahnen und Drehkreuze. Nur dann bleiben diese auch hier bzw. siedeln sich auch an. (…) Mit Blick auf die B178n spüren wir … eine große Enttäuschung in der Region. Eine politisch bereits oft geäußerte notwendige Verbindung wird ad Acta gelegt, weil Ihr Haus, das SMWA, diese mit dem Prädikat keiner Planrechtfertigung versieht. Ein für uns unverständlicher und noch dazu kommunikativ desaströs geführter Vorgang.“

Heute ist der dritte Tag…

…von Ilona Kloss als Händlerin. Seit diesem Mittwoch betreibt die gelernte Näherin und Einzelhandelskauffrau das kleine, süße Lädchen „Zur Wühlmaus“ auf der Bautzner Straße in Zittau.

Hier findet die junge Mutti oder die, die es in Kürze werden wird, alles fürs Kind – von Kleidung, Spielsachen bis hin zu Kinderwagen. Und das Ganze relativ günstig, denn die Sachen sind gebraucht. Ein An- und Verkauf für Kinderbekleidung, das wurde dringend in Zittau gesucht. Am ersten Tag war sie selbst vom Kundeninteresse überrascht, meinte sie gestern Nachmittag bei unserem Besuch im Geschäft.

Ich habe selbst drei Kinder“, sagte sie. „Sie wachsen so schnell aus den Sachen heraus und es wäre einfach zu schade, sie nicht weiter zu nutzen“. Größtenteils werden die Sachen in Kommission verkauft. Käme jedoch eine Kundin mit einem größeren Posten und einem akzeptablen Festpreis, so kauft Ilona Kloss diesen auch mal auf eigenes Risiko. „Im Moment suche ich noch Kinderbekleidung ab der Größe 116 aufwärts“, so die Händlerin.

Auch gibt es nagelneue Sachen in der „Wühlmaus“. Eine junge Frau mit dem bezeichneten Namen „Das Stoffmonster“ näht Mützen, Schals und andere Dinge für Kinder, die Ilona Kloss in ihrem Laden zum Kauf anbietet. Geöffnet ist immer mittwochs bis freitags von 10:00 bis 18:00 Uhr, sowie jeden zweiten Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr.

 

Zittauer Gymnasium macht dicht…

… zumindest für die Klassenstufen 5 bis 10. Für diese Schülerinnen und Schüler findet der Unterricht ab dem kommenden Montag bis zu Beginn der Weihnachtsferien zuhause statt. Das bestätigte uns vor wenigen Minuten der stellvertretende Schulleiter Gordon Steudner. Alle Eltern werden hierzu heute noch über LernSax angeschrieben. Für die Klassenstufen 11 und 12 findet weiterhin Präsenzunterricht statt.

Die gestrige Stadtratssitzung im Rückblick

Lang nicht mehr wurde ein Thema in Zittau so heftig und kontrovers diskutiert, wie die Etablierung der „Stadtwerkstatt“. Diese und die damit einhergehenden, projektbezogenen und nicht anderweitig verwendbaren Förderungen sowohl durch den Freistaat Sachsen in Höhe von 200.000,- Euro sowie der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien (u.a.) wurden gestern in einer eilends anberaumten Sondersitzung des Zittauer Stadtrates mit ganz knapper Mehrheit abgewiesen.

Für alle, an denen das Thema vorbeigegangen ist: die Stadtwerkstatt sollte die Ergebnisse der Bemühungen der gescheiterten Kulturhauptstadtbewerbung aufgreifen und im Rahmen der Möglichkeiten fortsetzen. Außerdem sollte sie Anlaufpunkt für Bürger sein und die Belebung der Innenstadt vorantreiben. Ursprünglich stand die Entscheidung über deren Zukunft auf der Agenda des Stadtrates vom vergangenen Donnerstag, die jedoch mit dem Auszug dreier Fraktionen ein jähes Ende fand.

Nun kann man sich sicher über die Sinnhaftigkeit einer derartigen „Stadtwerkstatt“ streiten, dies ist das gute Recht eines jeden Einzelnen. Worüber man jedoch nicht streiten braucht, ist die Tatsache, dass dies sicher eine recht schlechte Entscheidung war. Dies ist nicht unsere persönliche Meinung wie uns oft unterstellt wird, sondern die komprimierte Aussage vieler Leser, die uns in der vergangenen Nacht noch zu diesem Thema angeschrieben und uns ihren Unmut darüber kundgetan haben. So hieß es darin auszugsweise: „Wer zu diesen abgemachten Entscheidung geführt hat, das sind Leute, die, wenn sie den Zittauer Bürgern durch ihr private Trotzerein schaden, nichts im Stadtrat zu suchen haben!“ (Zitat).

Leider war keiner der von uns gestern Abend kontaktierten Stadträte zu einer Stellungname bereit, und nein, liebe SZ, es waren nicht die angeblich „von uns präferierten Fraktionen“, wie ihr nie müde werdet, zu behaupten!

Einer jedoch, der sich selbst stark für die Stadtwerkstatt engagierte, ist O-SEE – Chef Klaus Schwager. Er selbst war bei der gestrigen Sitzung vor Ort und kam nicht umhin, seiner spürbar erschütternden Enttäuschung über deren Ausgang im sozialen Netzwerk Facebook Ausdruck zu verleihen. So schreibt er, Zitat:

Gerade wurde die Stadtwerkstatt als Nachhaltigkeitsprojekt zur Kulturhauptstadtbewerbung durch den Stadtrat mit der besagten einer Stimme Mehrheit abgelehnt. Schade. Schade deshalb, weil ich persönlich überhaupt keinen Vorteil erkennen kann, der sich durch die Absage ergeben hat. Wurde durch die Absage die Stadt vor Mehrausgaben bewahrt? Nein. Hätte man mit dem Projekt eine Konkurrenz zu anderen Projekten geschaffen? Nein. Hat man dadurch Mittel für andere Projekt umlenken können? Nein. Warum dann also die Absage. Aus rein politischem Kalkül. Anders ist es nicht zu erklären. Und das ist schlimm, schlimm in einer Kleinstadt.

Foto: Archiv

Nun ist es amtlich

Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Ministerpräsidenten beschlossen gestern Abend aufgrund der lang anhaltend hohen Neuinfektionen eine Ausdehnung des aktuellen Lockdowns bis zum 10. Januar 2021.

Besonders hart trifft es dabei wieder Hotels, Gaststätten sowie Sport-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Gerade für diese Branchen, denen zumindest über Weihnachten eine Öffnung in Aussicht gestellt wurde, die umfangreiche Hygienekonzepte erarbeitet, Auflagen erfüllt und Corona-spezifische Investitionen stemmen musste, für sie ist die weitergehende Schließung über den 20. Dezember hinaus ein Schlag nicht nur ins Gesicht sondern auch ins wirtschaftlich angeschlagene Kontor. Inwiefern die ursprünglich zugesagte Öffnung von Hotels umgesetzt werden darf, ist bislang nicht bekannt.

Gestern gab es in Zittau mit seinen rund 25.000 Einwohnern 328 aktuell Infizierten, das sind dies 1,3 Prozent der Zittauer Bevölkerung.

Eilmeldung

In der heutigen Stadtratssitzung wurde die geplante Stadtwerkstatt als Resultat der gescheiterten Kulturhauptstadtbewerbung abgelehnt. Damit geht Zittau eine Förderung durch den Freistaat in Höhe von rund 200.000 Euro verloren zuzüglich eventuell weiterer zweckgebundener Mittel durch die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.

Und auch die Erhöhung der Elternbeiträge ist vom Tisch – auch diese wurden vom Stadtrat abgewiesen. Mehr zu beiden Themen in Kürze.

Foto: Archiv

Unangemeldete Veranstaltung in Zittau aufgelöst

In Zittau registrierte die Polizei am Montagabend zwei Versammlungen, wobei eine nicht angemeldet war. Insgesamt beteiligten sich knapp 90 Personen an dem Geschehen. Im Zusammenhang mit dem nicht angemeldeten Aufzug am Johannisplatz ahndeten die knapp zehn Einsatzkräfte einen Verstoß gegen das Sächsische Versammlungsgesetz und 14 Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung.

Da die Stimmung des nicht angemeldeten Aufzuges offenbar sehr aggressiv war, unterstützten die Beamten der Versammlungen von Neugersdorf und Löbau die Einsatzkräfte in Zittau.

Besuche in Pflegeeinrichtungen

In der Allgemeinverfügung des Landkreises zur Pandemiebekämpfung wurde explizit kein Besuchsverbot für Einrichtungen ausgesprochen. Hier gilt nach wie vor, dass Besuchsregelungen durch die Einrichtungsträger zu treffen sind.

Aufgrund der hohen Infektionswerte erscheint dies dringend geboten. Im Rahmen der Besuchsmöglichkeiten nach den Regelungen der Einrichtungen besteht auch weiterhin die Möglichkeit die häusliche Unterkunft zu verlassen, um den Besuch wahrnehmen zu können.

Quelle: LRA

Es wird ernst: Verschärfte Maßnahmen im Landkreis erlassen

Der Landkreis Görlitz verfügt aufgrund des bereits seit Anfang November dauerhaft überschrittenen Schwellenwertes von 200 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen in Bezug auf 100.000 Einwohner, die in § 8 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vorgesehenen verschärfende Maßnahmen. Diese werden zum 1. Dezember 2020, 00:00 Uhr wirksam und gelten zunächst bis 28. Dezember 2020, 24:00 Uhr.

Folgende verschärfende Maßnahmen werden geregelt:

– ein Verbot zur Abgabe und zum Konsum von Alkoholika und alkoholhaltigen Getränken in der Öffentlichkeit,

– eine weitergehende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung im öffentlichen Raum,

– die Untersagung des Betriebs von Einrichtungen der Erwachsenenbildung, ausgenommen sind berufsbezogene und behördlich angeordnete Bildungsmaßnahmen sowie Onlineangebote,

– die grundsätzliche Beschränkung von Versammlungen auf maximal 200 Teilnehmer und

– Ausgangsbeschränkungen, wenn dafür keine triftigen Gründe vorliegen.

 

Triftige Gründe sind:

– Besuch von Schulen und Kitas, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kirchen, Hochschulen und Berufsschulen,

– Einkäufe und Inanspruchnahme von Dienstleistungen im Landkreis Görlitz und in unmittelbar angrenzenden Landkreisen,

– Inanspruchnahme medizinischer Behandlungen (Tierarzt-Besuche sind ebenfalls gestattet),

– Besuche bei Ehe- und Lebenspartnern sowie Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen und Kranken in der Häuslichkeit sowie die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,

– Teilnahme an Terminen bei Behörden, Gerichten, Staatsanwaltschaften sowie kommunaler Räte und deren Ausschüsse,

– Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine mit einer Person eines weiteren Hausstandes bei Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten, Notaren, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Insolvenzverwaltern und Bestattern,

– Zusammenkünfte und Besuche während der Weihnachtsfeiertage,

– Eheschließungen mit max. 25 Personen,

– Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen mit max. 25 Personen,

– Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs (eigene und gepachtete Kleingärten inbegriffen),

– unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Quelle: LRA Görlitz

Mit fünf Hundewelpen im Kofferraum versteckt über die Grenze

Die Bundespolizei stoppte in Eichgraben einen aus Tschechien eingereisten Holländer, bei dem aufgrund der mitgeführten fünf Hundewelpen und zwei Kartons mit Parfüm der Marke Chanel zunächst der Verdacht des Warenschmuggels bestand.

Dieser konnte zwar durch mitgeführte Dokumente ausgeräumt werden, aber die jungen Tiere in Transportboxen lose im Kofferraum zu transportieren stellt ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. Doch damit nicht genug. Der 40-jährige Mann aus den Niederlanden ist wegen Rauschgiftdelikten polizeilich bekannt und hatte auch laut durchgeführtem Rauschgift-Schnelltest vor Kurzem Cannabis oder Kokain konsumiert. Außerdem war der geführte Mercedes Benz C 350 nicht versichert.

Die Landespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen dem Verstoß gegen das Ausländerpflichtversicherungsgesetz und dem Fahren unter berauschenden Mitteln ein. Der Zoll ermittelt wegen dem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Dieser hatte zuvor das Veterinäramt eingeschaltet. Der Mann darf unter Auflage eines ordnungsgemäßen Transports mit den Hunden weiterreisen.

Foto: Symbolbild

Zittauer Schmalspurbahn beendete Betriebspause

Pünktlich zum ersten Adventswochenende beendete die Zittauer Schmalspurbahn ihre Betriebspause. Der Grund für die Unterbrechung waren Bau- und Wartungsarbeiten. Seit letztem Samstag dampft es also wieder, jedoch vorerst im Fahrplan der Nebensaison mit Einzugbetrieb, so das Unternehmen.

Wegen des Teil-Lockdowns im November wurden die ausgefallenen Zugkilometer von April dieses Jahres nicht vom 2. bis 8. November ausgeglichen, sondern das geschieht im Dezember. Dafür beginnt der Fahrplan der Hauptsaison bereits ab 5. Dezember zum 2. Advent mit Zweizugbetrieb. Zunächst fährt der Gebirgspendel als Dieselzug und der üblicherweise mit dem Speisewagen verkehrende Zug als Dampfzug.

Ab 13. Dezember beginnt der neue Fahrplan 2021 mit nur geringen Abweichungen zum Vorjahr.

Quelle: Zittauer Schmalspurbahn, (c) Foto: Mario England

24. Unternehmer-Preis werden vergeben – Sonderpreis für Bergquell Brauerei

Traditionell vergeben die Zeitschrift „SUPERillu“ und der Ostdeutsche Sparkassenverband (OSV) auch beim 24. Unternehmer-Preis einen Sonderpreis. Der Preis geht in diesem Jahr an die Bergquell Brauerei Löbau GmbH. Bereits seit 1846 wird Bergquell-Bier gebraut, Lausitzer Porter machte die Marke überregional bekannt.

Die Preisträger stehen beispielhaft für viele, die nach Ausbruch der Corona-Pandemie schnell gehandelt haben. Sie haben ihr Angebot geändert, ihre Leistungen aus- und umgebaut und nach Kräften mitgeholfen, die Krise zu stemmen. Allen gemeinsam ist, dass sie Mitmenschlichkeit gezeigt haben“, würdigte der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), Dr. Michael Ermrich.

Wir gratulieren dem Preisträger ganz herzlich zu der besonderen Ehrung. Mit seinem innovativen Denken und vorausschauenden Handeln unterstützt er nicht nur die Gastronomen unserer Region, er schont auch seine Ressourcen und erschuf per Upcycling ein neues Produkt“, so Frank Hensel, Vorstandsmitglied Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.

In der Corona-Krise ging die Nachfrage nach Bier zurück. Gastronomen baten die Bergquell Brauerei Fässer zurückzunehmen. Bier wegzuschütten kam nicht in Frage und so entstand die Idee, Bierbrand zu produzieren. Bierbrand ist eng mit Whisky verwandt, enthält aber Hopfen. Bier aus Löbau wurde in der Spirituosen-Manufaktur Kirschau zu Bierbrand. Dort reift aktuell auch der erste Oberlausitzer Whisky – gebrannt ebenfalls aus Zutaten der Bergquell-Brauerei.

Ab heute erneut Einschränkungen beim trilex

Seit heute bis einschließlich 6. Dezember kommt es baustellenbedingt erneut zu Einschränkungen beim trilex auf der Strecke Zittau-Dresden. Damit ihr gut informiert seid und euer Ziel pünktlich erreicht, haben wir den aktuellen Fahrplan für euch hier hinterlegt

Mensa ab heute wieder geöffnet

Nach einer kurzen Umbau-Phase öffnete heute die Mensa an der Kreuzung Hochwald- / Schliebenstraße wieder seine Türen nur über die Mittagszeit und selbstverständlich nach den strengen Corona-Verordnungen. Grund für die vorübergehende Schließung waren Umbauarbeiten im Küchentrakt.

Zum Wochenauftakt gabs dann heut ganz rustikal Vollkornmakkaroni, Linseneintopf und Hackfleischfrikadelle zu einem äußerst günstigen Preis.

Heute Abend geht das Licht aus…

…in Zittaus aktuell noch ältestem Geschäft, dem Lederwaren-Geschäft in der Fußgängerzone auf der Bautzner Straße. Das bei den Kunden und Touristen gleichsam beliebte Geschäft von Inhaberin Petra Lozowik (wir berichteten am 16. November unter diesem Link) schließt heute nach 35 Dienstjahren voller Einsatz und Hingabe.

Wir waren am letzten Freitag noch einmal persönlich vor Ort und sprachen mit Petra Lozowik in dem nun schon fast leeren Verkaufsraum. „Mit einen lachenden und einem weinenden Auge gehe ich„, meinte sie im Gespräch, während im Hintergrund bereits die Ladeneinrichtung abgebaut wird. Sie hat den Laden immer mit Hingabe und Herzblut betrieben und immer das Beste für ihre Kundschaft versucht.

Wer Zeit und Bedarf hat, kann heut noch ein stark reduziertes Schnäppchen im Ausverkauf ergattern, jedoch ist Barzahlung geboten – das Kartenterminal wurde bereits am 26. November abgeschaltet, so wie heut Abend das Licht. Damit geht eine langjährige Ära zu Ende, wir wünschen Frau Lozowik einen wohlverdienten Ruhestand!

Zittaus ältestes Geschäft schließt – Ausverkauf läuft noch diese Woche

 

K(l)eine Weihnacht in großer Kirche

Ab dem morgigen Dienstag gelten in ganz Sachsen die neuen, verschärften Corona-Regeln der Landesregierung. Diese sehen in den sogenannten „Hotspots“ – das sind Landkreise und Städte, in welchen sich länger als fünf Tage mehr als 200 Menschen pro 100.000 Einwohner neu infizieren – strengere als die bisher geltende Einschränkungen vor. So gelten für Gotteshäuser wie die Zittauer Johanniskirche, das Gottesdienste nur noch mit maximal 50 Personen und auch nur ohne Gesang stattfinden dürfen. Da diese Regelungen bis einschließlich 28. Dezember gelten sollen, dürfte ein Heilig Abend in der Kirche eher illusorisch sein.

Schwerer Unfall gestern Abend in Lückendort

Bei einem schweren Unfall in Lückendorf verletzten sich am Samstagabend zwei Personen.

Gegen 20:45 Uhr befuhr der 23- Jährige Lenker des Audi A4 die Lückendorfer Kammstraße in Richtung Oybin. In einer Linkskurve verlor der Lenker, vermutlich auf Grund der Mischung von unangepasster Geschwindigkeit und den Witterungsverhältnissen, die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort frontal mit einem Baum. Wie der Einsatzleiter vor Ort mitteilt, wurde die gerade mal 18- Jährige Beifahrerin im Fahrzeug eingeklemmt. Den Kameraden gelang es ohne schweren Rettungsgerät die Beifahrerin aus dem Fahrzeug zu befreien. Bei dem Unfall wurde der 23- Jährige leicht- und die 18- Jährige schwer verletzt, so die Polizei in ihrer Meldung. Beide kamen in ein nahegelgenes Klinikum. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Schaden von etwa 6.000€. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die Ortsdurchfahrt im betroffenen Bereich voll gesperrt werden.

Im Einsatz waren 22 Kameraden der Feuerwehren mit 5 Fahrzeugen, sowie 2 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug und 2 Funkstreifenwagen der Landespolizei.

Quelle & (c) Foto wie immer in Zusammenarbeit mit Blaulichtreport Zittauer Gebirge

Herrnhuter Sterne und die Weihnachtszeit…

Nun ist es soweit, heut ist schon der 1. Advent. Und auch wenn uns in diesem Jahr der Besuch des Weihnachtsmarktes verwehrt bleibt, so haben wir zumindest in wenig in unserem Archiv gewühlt und den Filmbeitrag vom 3. Dezember 2018 über unseren Besuch in der Herrnhuter Sternemanufaktur ausgegraben, um euch wenigstens ein bisschen mental auf die bevorstehenden Feiertage einzustimmen.

Die Herrnhuter Sterne gelten als Ur-Weihnachtssterne schlecht hin und wurden einst von der Herrnhuter Brüdergemeinde als mathematischer Sternkörper basierend auf einen Rhombenkub-Oktaeder für den Geometrieunterricht entworfen. Alles was ihr noch darüber wissen solltet und wie der weltweit beliebte Stern hier in der Oberlausitz hergestellt wird, das seht ihr hier in unserem Filmbeitrag!