Vollsperrung der Kreisstraße in Dittelsdorf

Die K 8632 in Dittelsdorf (am Teich) wird von Donnerstag, den 26. bis Montag, den 30. November 2020 aufgrund von Baumfällarbeiten voll gesperrt. Die Standsicherheit der Bäume ist nicht mehr gewährleistet.

Eine Umleitung wird eingerichtet. Da es sich um eine Tagesbaustelle handelt, werden an den beiden Wochenendtagen (28. und 29. November) keine Arbeiten durchgeführt.

22 Herrnhuter Sterne bringen das Rathaus Seifhennersdorf zum Leuchten

Dank der Kooperation mit der HERRNHUTER STERNE GMBH erstrahlen pünktlich zum 1. Advent 22 Sterne in den Fenstern des Seifhennersdorfer Rathauses. Ebenfalls wird das Licht des Weihnachtsbaumes den Rathausplatz in eine vorweihnachtliche Atmosphäre tauchen.

Gerade in diesen schwierigen Wochen ist es der Stadt Seifhennersdorf ein Herzensanliegen, uns gemeinsam mit Ihnen, auch ohne Weihnachtsmarkt, auf freudige Momente zu besinnen. So soll uns jeder Einzelne der Herrnhuter Sterne an wirklich wichtiges, kleine und große Freuden des Lebens erinnern. Ab dem 1. Advent schmücken 22 Sterne dank einer Kooperation zwischen den Sternemachern und der Stadt die Fenster unseres Rathauses. Für uns sind die Herrnhuter Sterne ein glanzvolles Weihnachtsgeschenk und Symbol zugleich. Ihr Licht soll gerade in der dunklen Jahreszeit viel Hoffnung ausstrahlen und ist geeignet Zuversicht zu schenken“, so die Seifhennersdorfer Bürgermeisterin Karin Berndt.

Herrnhuter Sterne gelten als Ursprung aller Weihnachtssterne. Anfang des 19. Jahrhunderts leuchtete der erste Stern aus Papier und Pappe in den Internatsstuben der Herrnhuter Brüdergemeine. Von einem Erzieher im Mathematikunterricht erdacht, diente er zum Vermitteln eines besseren geometrischen Verständnisses. Herrnhuter Sterne leuchten traditionell an weiteren Orten in der Innenstadt: unter der Turmkuppel des Schlosses Neu-Augustusburg, im Hof des Heinrich-Schütz-Hauses sowie an der Marienkirche.

Auch Sachsen zieht die Weihnachtsferien vor

Das teilte gestern Abend Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer mit. In seiner kurzen Mitteilung heißt es: „Sachsen zieht die Weihnachtsferien vor, letzter Schultag ist der 18. Dezember. Durch weniger Begegnungen in der Übergangszeit zu den Weihnachtsfeiertagen sinkt das Infektionsrisiko. So sind Familienfeiern zu Weihnachten möglich. Dabei gilt: Jede & Jeder trägt Verantwortung für sich und seine Nächsten.

„Oberschlesische Poesie“ erfährt großen Zuspruch

Kleines Vaterland
Oberschlesisches Land
So wirst du auch genannt
Heimat ist damit gemeint
Aus deiner Asche bin ich entstanden
Ich hoffe du wirst mich nicht beanstanden
Du wirst von mir geliebt und kritisiert
Ich habe dich als Lebensziel anvisiert
Nimm bitte das was ich dir geben kann
Als ein einfacher Oberschlesienmann
Ist meine Zeit um auf heimatlicher Erden
Zu deiner Asche werde ich wieder werden

So lautet nur ein Gedicht des im polnischen Myslowitz – einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Katowice – lebenden Dichter Dr. Stefan Pioskowik. Dieser präsentiert aktuell seinen diesjährigen rund 600-seitigen Gedichtband „Oberschlesische Poesie“, welchen er seiner Mutter Ruth (Foto) gewidmet hat. Der Gedichtband ist digital als pdf-Datei in der Schlesischen Digitalen Bibliothek in Kattowitz unter diesem Link für jeden abrufbar.

Massive Netzausfälle bei Vodafone gehen zurück

Gestern hieß es bei vielen Mobilfunknutzern von Vodafone all zu oft „Kein Dienst“. Telefonieren und mobiles Internet? Fehlanzeige! Letzteres primär in den Clustern 4G und LTE. Es kam zu massiven Störungen, und das nicht nur bei uns in der Lausitz, wie sich zeigte erstreckte sich die Störung sogar europaweit bis auf die Kanarischen Inseln. Mittlerweile normalisiert sich die Lage, so die Konzernzentrale heute auf telefonische Anfrage von zittau-live.

Momentan kennt selbst Vodafone die eigentliche Ursache noch nicht. Das Unternehmen empfiehlt den betroffenen Kunden, ihr Smartphone komplett aus- und wieder einzuschalten. Gegenwärtig normalisieren sich die massiven Ausfälle jedoch.

Bundespreises für Handwerk in der Denkmalpflege geht nach Ebersbach-Neugersdorf

Der erste Preis des in diesem Jahr in Sachsen ausgelobten Bundespreises für Handwerk in der Denkmalpflege geht nach Ebersbach-Neugersdorf. Die Jury würdigte die Besitzer des „Faktorenhauses C.W.Henke„, Christina und Tom Umbreit, sowie die beteiligten Handwerksbetriebe für die Restaurierung des im Jahr 1831 erbauten Denkmals, bei der das Gebäude behutsam seinen historischen Charme wiedererhalten habe und klug an moderne Wohnbedürfnisse angepasst worden sei. Der erste Preis ist mit 6.000,00 Euro dotiert.

„Die Jury hatte in diesem Jahr in Sachsen bestimmt einen schweren, aber ganz gewiss einen schönen Job. Die eingereichten Projekte zeugen sowohl vom außerordentlichen Engagement der Denkmaleigentümer als auch vom meisterhaften Geschick und der Kreativität der beteiligten Handwerker. Die sechs Denkmale, die ausgezeichnet wurden, sind beispielhaft und ein gutes Vorbild“, sagte Staatsminister Thomas Schmidt.

In Sachsen gibt es mehr als 101.000 Kulturdenkmale. Mehr als 80 Prozent der Kulturdenkmale sind Wohnbauten. Daneben wird der Freistaat Sachsen als historisches Industrieland stark von seinen rund 7 500 Technischen Denkmalen geprägt.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Regionalentwicklung, Foto: Symbolbild

Schwerer Unfall heute Morgen in Oderwitz

Heute Morgen kam es auf der Spitzbergstraße zwischen Oderwitz und Spitzkunnersdorf zu einem Unfall, der möglicherweise auf Glätte zurückzuführen sein könnte.

Eine 19-jährige befuhr die Spitzbergstraße und verlor aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Skoda Fabia. Sie kam in der Folge von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem Baum. Möglicherweise ist der Unfall auf die glatte Fahrbahn zurückzuführen. Der eingetroffene Rettungsdienst kümmert sich um die Verletzte und brachte diese in ein Krankenhaus. Die Freiwillige Feuerwehr Oberoderwitz und die Feuerwehr Niederoderwitz rückten an, sicherten die Unfallstelle, stellten den Brandschutz sicher und unterstützten letztendlich bei der Bergung des Fahrzeugs. Die Ortsverbindungsstraße musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme voll gesperrt werden.

Quelle und (c) Foto: mit freundlicher Genehmigung Blaulichtreport Zittauer Gebirge

Verkehrsminister Martin Dulig zur B178 – Entscheidung

Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat gestern den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der B 178 zwischen Oberseifersdorf bis zur Nordumgehung Zittau erlassen, wir berichteten unter diesem Link:

Endlich Baurecht für die B178 – Verbindung Oderwitz-Zittau kann gebaut werden

Dazu Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig: „Ich freue mich sehr, dass endlich dieser wesentliche Schritt zur Vollendung dieser wichtigen Verkehrsanbindung erfolgt ist. Wir haben lange darum gerungen, viele Belange der verschiedenen Betroffenen abgewogen und einen guten Kompromiss gefunden. Ich hoffe, dass der Beschluss der Landesdirektion jetzt schnell vollzogen wird. Unsere Kolleginnen und Kollegen im Landesamt für Straßenbau und Verkehr werden nun unmittelbar damit beginnen, die Ausschreibungen vorzubereiten und prüfen, was wie schnell und in welchen Zeiträumen umgesetzt werden kann.

Foto: Archiv zittau-live

Senior schießt mit Suzuki gegen Hauswand


Am gestrigen Montag wurde gegen 11:00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Hainewalde und die Feuerwehr Großschönau zu einem Verkehrsunfall am Kretschamberg in Hainewalde alarmiert. Ein 69- Jähriger fuhr mit seinem Suzuki gegen die Wand eines Gebäudes. Laut der Alarmierung waren in dem verunfallten PKW Personen eingeklemmt, was sich beim Eintreffen glücklicherweise nicht ganz so dramatisch darstellte wie angenommen.

Nach einer ersten Lageerkundung konnten die Kameraden die Insassen auch ohne schwerem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Nach der Befreiung der Personen wurden diese dem Rettungsdienst übergeben. Im Verlauf sicherten die Kameraden die Unfallstelle, stellten den Brandschutz sicher, klemmten die Batterie ab und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf.

Während die Beifahrerin noch vor Ort vom Rettungsdienst entlassen wurde, musste der Mann zur Kontrolle in ein Klinikum. Wie bekannt wurde, konnte der Fahrer das Klinikum mittlerweile verlassen. Der bei dem Unfall entstandene Schaden wird mit 16.000,00 Euro beziffert. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die Straße kurzzeitig voll gesperrt werden. Ein Abschlepper nahm das Fahrzeug an den Haken.

Quelle und (c) Foto: mit freundlicher Genehmigung Blaulichtreport Zittauer Gebirge

Endlich Baurecht für die B178 – Verbindung Oderwitz-Zittau kann gebaut werden

Die Landesdirektion Sachsen hat den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der „B 178n Verlegung BAB A 4 bis Bundesgrenze D/PL und D/CZ 3.BA Teil 3, S 128 (Niederoderwitz) bis B178 alt (Oberseifersdorf/Nordumgehung Zittau)“ erlassen. Empfänger des Beschlusses ist das sächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer mit.

Mit dem Planfeststellungsbeschluss für den Bauabschnitt 3.3 von Oderwitz nach Zittau herrscht nun Baurecht für den Anschluss an die Nordspange und das weiterführende Straßennetz nach Polen und Tschechien. Damit kommen wir endlich mit dieser wichtigen Verkehrsader voran und schaffen eine zügige Verbindung. Das lange Verfahren, welches nicht durch fehlendes Geld, sondern durch zahlreichen Einsprüche und Klagen verzögert wurde, zeigt, dass eine rechtssichere Planung viele Aspekte berücksichtigen muss. Für den noch ausstehenden Abschnitt zur Autobahn erwarte ich von den Vorhabensträgern eine enge Einbeziehung der Landeigentümer und pragmatische Lösungen, um eine perspektivische Spurbreitenerweiterung insbesondere bei Brückenbauten zu ermöglichen„, so Stephan Meyer.

Der CDU-Landtagsabgeordnete war zum Verfahrensstand im regelmäßigen Kontakt mit der Präsidentin der Landesdirektion Sachsen, Regina Kraushaar, die sich in den letzten Monaten für den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens in diesem Jahr stark gemacht hat. „Ich danke der Landesdirektion Sachsen und ihrer Präsidentin Regina Kraushaar für lösungsorientierte Arbeit und unter den Umständen zügige Planfeststellung“, sagt der Landtagsabgeordnete.

Der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen werden in den Städten Löbau, Herrnhut, Seifhennersdorf, Ostritz und Zittau sowie in den Gemeinden Großhennersdorf, Mittelherwigsdorf, Oderwitz, Kottmar, Obercunnerdorf, Niedercunnersdorf) ausgelegt. Auslegungsort und -zeit werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

(c) Foto: Martin Quast

Derzeit Einschränkungen beim trilex

Derzeit kommt es aufgrund diverser und nach Angaben der Länderbahn als Betreiber des trilex hauptsächlich aufgrund von Fehlern externer Stellen zu verantwortenden Einschränkungen im laufenden Tagesbetrieb. In einer Mitteilung hieß es:

„Seit einiger Zeit haben wir im Ostsachsennetz zahlreiche, baustellenbedingte Probleme mit häufigen Verspätungen. Dazu kommen in der Folge operative Traktionsschwächungen, da aufgrund der Verspätungen manchmal nicht genug Zeit bleibt, um z. B. Triebwagen in Dresden aufzukuppeln. Erschwerend hinzu kommt eine Häufung von Werkstattaufenthalten aufgrund der herbstlichen Witterung (z. B. Flachstellen an den Radreifen). Dies alles führte zu einer Menge Unmut bei vielen Fahrgästen und auch bei uns.

Die Ursache für die Verspätungen liegt hauptsächlich in einer fehlerhaften Fahrplangestaltung durch den Infrastrukturbetreiber während der derzeit laufenden Baumaßnahmen. Wir haben hier gemeinsam mit DB – Netz Planungsänderungen bei den kommenden Baumaßnahmen erwirkt, die ab Mitte Dezember greifen werden. Unser Ziel ist, dass Sie trotz der noch laufenden Ausbauarbeiten an der Strecke einen verlässlichen Fahrplan haben, der für uns auch betrieblich umsetzbar ist. Für die Beeinträchtigungen möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen.“

Drastische Maßnahmen werfen ihre Schatten voraus….

Eigentlich konnte es jeder ahnen: Ein Lockdown-Light bis Ende November – das wird weder greifen noch funktionieren! Und so wird es sicher im Laufe dieser Woche kommen, wie es kommen muss: Der Lockdown wird verlängert, die Maßnahmen zum Teil drastisch verschärft – zumindest wenn man den Prognosen diverser bundesweiter Nachrichtenagenturen Glauben schenken darf.

So spricht sich im Vorfeld unter anderem ein Großteil der Ministerpräsidenten für eine Schließung der Gastronomie bis zum 20. Dezember aus. Und es soll zu weiteren Kontaktbeschränkungen kommen. So sieht der Plan vor, dass sich maximal 5 Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen, Kinder unter 14 Jahren ausgenommen.

Verschärfungen soll es auch bei der Maskenpflicht geben: Jede Person hat in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Darüber hinaus ist eine Mund-Nasen-Bedeckung auch an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, zu tragen.

Zudem gilt es im Moment auch als höchstwahrscheinlich, dass das von vielen Bundesländern vorgeschlagene Böllerverbot zu Silvester auch bei uns greifen wird.

 

12-Jähriger zieht mit abgeschliffenem Wurfmesser durch Zittau

Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz kontrollierten am Sonntag im Stadtgebiet Zittau um 11:25 Uhr einen 12-jährigen Jungen. Dieser hatte ein beidseitig auf acht und zehn Zentimetern Länge abgeschliffenes Wurfmesser in seiner Bauchtasche dabei, wodurch dieses nun unter das Waffengesetz fällt. Laut Auskunft des Jungen habe ihm ein 16-jähriger Kumpel das Messer geschenkt.

Die Beamten stellten das Wurfmesser sicher. Die Landespolizei ermittelt gegen den 16-Jährigen wegen dem Überlassen eines verbotenen Gegenstandes.

Doch keine Schließtage in der Kfz-Zulassung Zittau

Die ursprünglich für diesen Freitag, den 27. und Montag, den 30. November geplanten Schließetage der Kfz-Zulassung in Zittau werden nicht stattfinden! Für beide Tage könnt ihr unter http://www.kreis-görlitz.de/ bzw. über die Telefon-Hotline 03581 663-5300 Termine vereinbaren.

Eine vorherige Terminbuchung ist zwingend erforderlich, da die Landkreisverwaltung aufgrund der angespannten Infektionslage für den Besucherverkehr geschlossen ist. Nur noch in Ausnahmefällen ist der Zutritt für persönliche Vorsprachen mit vorheriger Vereinbarung per Telefon oder eMail möglich.

(c) Symbolbild: Timo Klostermeier

Konkrete Hilfe für die ehemaligen Beschäftigten der MS Powertec

Am Donnerstag Vormittag kam es vor dem Werksgelände zu einer Mahnwache

Am Donnerstag und am Freitag berichteten wir hier an dieser Stelle über die schockierende Massenentlassung bei der MS PowerTec GmbH im Gewerbegebiet Weinau. Ganz schnell erschien da natürlich auch die regionale Polit-Prominenz wie zum Beispiel Oberbürgermeister Thomas Zenker vor Ort und versprach in den sozialen Medien gegenüber den gekündigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Zitat: „Wir werden sie als Kommune gern unterstützen, wo wir können.

Auf unsere offizielle Anfrage vom Donnerstag, den 19. November um 10:48 Uhr sowohl beim OB selbst als auch bei der Pressestelle des Rathauses erhielten wir bis soeben (Montag, 16:40 Uhr) keinerlei Auskunft, wie denn diese Unterstützung aussehen könnte. Nun, Schade, dass man bei der Stadtverwaltung persönliche Befindlichkeiten ob unserer nicht immer rathaus-konformen Unternehmensphilosophie über eine offene und ehrliche Unterstützung der Betroffenen – gerade so kurz vor Weihnachten – stellt.

Wie auch immer. Schön ist es für uns zu sehen, dass andere in diesem Punkt wirklich Unterstützung bieten wollen. Einige Kommentare von ehemalig Beschäftigten der MS PowerTec sind bereits eingegangen, mit Tipps, Meinungen und vor allem auch Anwaltsempfehlungen in Bezug auf eine wahrscheinlich nicht stattfinden Abfindung für die Betroffenen. Diese haben wir natürlich freigeschaltet und sind unter den jeweiligen Beiträgen zu finden.

Aber auch ganz exakte Hilfe ging bei uns ein, so von der AlphaTec Personaldienstleistungen GmbH mit Sitz auf der August-Bebel-Straße 2 in Löbau. Die Geschäftsführerin der Firma Silke Donat sagte den Betroffenen unbürokratische und schnelle Hilfe zu. Laut Eigendarstellung legt das Unternehmen aus Löbau Wert auf die Beschäftigung und Überlassung fachlich qualifizierter Mitarbeiter. Zu den langjährigen Auftraggebern zählen etliche namhafte Unternehmen aus der Oberlausitz.

Das Team der AlphaTec Personaldienstleistungen GmbH

Hier für die Interessierten der Link zur ersten Kontaktaufnahme.

Und hier noch einmal die Links zu unseren Beiträgen vom Donnerstag und Freitag:

Aktuelles von der MS PowerTec GmbH – alle entlassen, Abfindung fraglich

Mahnwache bei MS PowerTec nach Massen-Entlassung

 

 

 

Tipp für ein Weihnachtsgeschenk

Es sollte eigentlich die Weihnachtsausstellung 2020 im Heimatmuseum Eckartsberg werden.

Der kleine, aber rührige Heimatverein Eckartsberg e.V. und der Zittauer Maler Joachim Hennig hatten sie lange vorbereitet. Dann aber kam der zweite Lockdown wegen Corona …, das Heimatmuseum kann nicht öffnen…

Jetzt sind die wunderschönen Bilder von Joachim Hennig mit Ansichten von Eckartsberg, Mittelherwigsdorf, Oberseifersdorf und Radgendorf wenigstens im Internet zu bewundern:

Hennigs Aquarelle ansehen

Joachim Hennig hätte es sich wohl vor wenigen Wochen noch nicht vorstellen können, dass er mit 93 Jahren seine erste Online-Ausstellung erlebt!

Aber so sind die Bilder wenigstens zu sehen und sie können auch käuflich erworben werden. Wer also für seine Lieben oder gern auch für sich selbst noch ein schönes Weihnachtsgeschenk braucht, sollte sich schnellstens entscheiden. Zahlreiche Bilder sind nämlich schon verkauft bzw. reserviert. Das ist in der Online-Präsentation vermerkt, auch ist dort angegeben wo man sein Interesse anmelden muss.

Schnell sein lohnt sich auf alle Fälle …

Quelle: Christian-Weise-Bibliothek Zittau (Uwe Kahl), (c) Grafik: Joachim Hennig

 

Der oder die Gewinner(in) steht fest!

Vor zwei Wochen präsentierten wir euch hier einen kleinen Filmbeitrag über die Stollenproduktion in der Bäckerei „Lust“ auf der Zittauer Zeppelinstraße. Wer den Beitrag bis zum Ende geschaut und uns eine eMail mit der richtigen Antwort auf die Frage „An wen oder was erinnert die Form des Weihnachtsstollen?“ geschickt hat, war automatisch im Lostopf.

Insgesamt erreichten uns bis vorhin 530 Einsendungen, davon leider auch einige falsche, aber der Großteil wusste es natürlich: Die Form des Weihnachtsstollen erinnert selbstverständlich an das gewickelte Christkind.

Das Los entschied und so kann sich

Carola L. von der
Julius-Ringehan-Straße in Olbersdorf

über einen leckeren, handwerklich hergestellten Weihnachtsstollen von der Bäckerei Lust freuen. Herzlichen Glückwunsch! Carola bekommt morgen noch eine eMail dazu, alle anderen Einsendungen werden entsprechend dem Datenschutzgesetz gelöscht.

 

 

 

Heute ist Totensonntag

Heute ist in Deutschland Totensonntag. Ganz traditionell findet dieser am Sonntag vor dem ersten Advent statt. Dach was hat es mit dem Totensonntag auf sich? Was hat er für uns für eine Bedeutung und was machen wir an diesem Tag? Friedhofsverwalter Thomas Große hat die Antworten dazu!

Mahnwache bei MS PowerTec nach Massen-Entlassung

Rund 30 der ehemalige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die am vergangenen Dienstag bei einer spontanen Massen-Entlassung gekündigt wurden (zittau-live berichtete gestern Abend unter diesem Link), versammelten sich heute Morgen um 09:00 Uhr zu einer Mahnwache vor dem wie ein Hochsicherheits-Trakt abgeschirmten Werksgelände im Gewerbegebiet Weinau, um, wenn schon nicht für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, dann wenigstens um eine faire Abfindung zu demonstrieren.

Ebenfalls vor Ort und als Zeichen der Solidarität: Oberbürgermeister Thomas Zenker sowie der Bürgermeister von Mittelherwigsdorf Markus Hallmann. Das Zittauer Stadtoberhaupt sprach selbst mit einigen Betroffenen, erkundigte sich, wer bisher wo und was bei dem Unternehmen gearbeitet hat. Auch war ein Teil der Geschäftsleitung vor Ort, die sich heute jedoch aus gutem Grund nicht blicken ließ und welche ursprünglich für heute einige Auszubildende und Studenten zum „Zukunftsgespräch“ geladen hatte. Aufgrund der aktuellen Ereignisse wurden diese jedoch heute durch die Geschäftsleitung kurzfristig abbestellt.

Bis zur endgültigen Werksschließung zum Ende des Jahres sind Arbeitnehmer aus dem Stammwerk im baden-württenbergischem Schura hier in Zittau vor Ort, um den Rest der Produktion noch aufrecht zu erhalten.

Ein Beitrag von Gwenny Nickel

Abschied von den Sternenkindern am 29. November

Der christliche Hospizdienst, der städtische Friedhof Görlitz sowie das Bestattungshaus Ullrich richten am 29. November ab 14:00 Uhr die jährliche Beisetzung der Sternenkinder für betroffene Familien des Landkreises aus. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird die Zeremonie unter Einhaltung der aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln im Freien stattfinden. Treffpunkt wird vor der Trauerhalle des Krematoriums des Städtischen Friedhofs sein.

Es ist egal zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert. Es ist immer zu früh und es tut immer weh. Sehr schmerzlich ist es für Eltern, die ihr Kind noch während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verlieren oder deren Kind tot geboren wird. Sie können es nur sehr kurz kennenlernen. Und doch hinterlassen diese Babys ein Leben lang Spuren in den Familien.

Kinder über 500 Gramm müssen in Sachsen grundsätzlich eigenständig durch die Angehörigen bestattet werden. Für leichtere Babys gibt es im Landkreis hingegen die Möglichkeit, das Sternenkindergrab auf dem Städtischen Friedhof zu nutzen. Hier werden einmal im Jahr am ersten Advent (dem ersten Sonntag nach Totensonntag) alle Kinder aus den Kliniken des gesamten Landkreises Görlitz beerdigt. Dazu zählen auch Schwangerschaftsabbrüche.

Alle Kinder werden in einer vom Bestattungshaus Ullrich zur Verfügung gestellten Urne andachtsvoll beigesetzt. Die Zeremonie wird durch den Christlichen Hospizdienst begleitet. Es wird den verstorbenen Kindern gedacht, Kerzen werden angezündet und das Grab mit Blumen geschmückt. Betroffene Eltern und Angehörige haben somit die Möglichkeit, sich ein letztes Mal von ihrem Kind zu verabschieden. Das entstandene und liebevoll gestaltete Grab kann jederzeit wieder zum stillen Gedenken aufgesucht werden.

Um die Familien in ihrer besonderen und sehr traurigen Situation mehr in den Blick zu nehmen, gibt es seit September dieses Jahres eine Wanderausstellung des Vereins Sternenkinder Dresden e.V.. Diese informiert, klärt auf und regt zum Nachdenken an.

Kontakt: Christlicher Hospizdienst Görlitz, Mühlweg 3, 02826 Görlitz, Telefon: 03581 / 480034, eMail: info@hospizdienst-goerlitz.de

Quelle: LRA

Neuer Termin für Bürgerreise in Zittaus Partnerstadt Pistoia

Die ursprünglich für dieses Jahr geplante und coronabedingt abgesagte Bürgerreise in unsere Partnerstadt Pistoia soll nun mit gleichem Programm vom 1. bis zum 9. April 2021 stattfinden. Dies teilte die Stadtverwaltung in der letzten Ausgabe des Amtsblattes mit.

Die Bürgerfahrt wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Frýdlant organisiert, die ebenfalls partnerschaftliche Kontakte in die Toskana pflegt. Anwohner von Frýdlant werden an der Reise teilnehmen, der Veranstalter ist der Verein Domeček Frýdlant z.s..

Der Flyer zur Bürgerreise liegt im Tourismuszentrum Naturpark Zittauer Gebirge aus. Die Anmeldung ist bis zum 15. Dezember möglich.

Gewinnspiel läuft noch bis Sonntag!

Am 14. November präsentierten wir euch hier an dieser Stelle unser kleines Filmchen über den Besuch in der Bäckerei „Lust“ an der Zittauer Zeppelinstraße. Wer den Beitrag bis zu Ende gesehen hat, die Frage am Schluss richtig beantworten konnte und uns diese Antwort per eMail an weihnachten@zittau-live.de schickt(e), der kann am kommenden Sonntag Abend auch einen tollen Preis gewinnen! Also, schnell noch mitmachen!

Damit ihr den Beitrag nicht erst suchen müsst:

 

Stefan Pioskowik präsentiert „Oberschlesische Poesie“

Der im polnischen Myslowitz – einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Katowice – lebende Dichter Dr. Stefan Pioskowik präsentiert aktuell seinen diesjährigen rund 600-seitigen Gedichtband „Oberschlesische Poesie“, welchen er seiner Mutter Ruth gewidmet hat. Der Gedichtband ist digital als pdf-Datei in der Schlesischen Digitalen Bibliothek in Kattowitz unter diesem Link für jeden abrufbar.

Einschränkungen wegen Baumfällarbeiten ab kommenden Montag

Wer ab Montag bis einschließlich 29. November mit dem Trilex Richtung Dresden will, der muss mit Einschränkungen im Zugverkehr rechnen. Grund hierfür sind Baufäll- und Verschnittarbeiten entlang der Bahntrasse. Primär betrifft das den Streckenabschnitt Zittau-Bischofswerda. Für den angegebenen Zeitraum wurde ein Interimsfahrplan herausgegeben, den wir wie immer für euch hier hinterlegt haben.

Aktuelles von der MS PowerTec GmbH – alle entlassen, Abfindung fraglich

MS PowerTec GmbH - Gebäude
Die Niederlassung in Zittau

Zum gestrigen Buß- und Bettag erhielten wir mehrere hilfesuchende Anfragen von nun ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MS PowerTec GmbH im Gewerbegebiet Weinau. Was war passiert? Am Dienstag wurde den verbliebenen rund 60 Angestellten in einer Massen-Entlassung gekündigt, sie wurden für die ihnen jeweilige verbleibende Zeit vom Dienst freigestellt.

Wie Schwerverbrecher wurden wir dann unter der Aufsicht zu unseren Spinten geführt und mussten diese räumen. Danach sind wir ebenfalls unter Aufsicht des Gelände verwiesen wurden. Fast auf jeden Mitarbeiter kam dabei ein Angestellter der Sicherheitsfirma, es war so erniedrigend!“ so die Mitarbeiter der MS PowerTec GmbH am gestrigen Abend gegenüber zittau-live.

Abfindung fraglich, Hilfe vonnöten!

Bereits vor einem Jahr wurde ein großer Teil der Belegschaft gekündigt, die ersten Anzeichen des drohenden Niedergangs. „Die Mitarbeiter, die zuerst gingen, haben eine Abfindung bekommen oder eingeklagt. Wir gehen jetzt wahrscheinlich alle leer aus„. Dagegen wollen nun die Angestellten klagen. Die Chancen dazu stehen gut: Nach §1 des Kündigungsschutzgesetzes KSchG hat ein Arbeitnehmer einen Anspruch auf Abfindung, wenn der Arbeitgeber eine betriebsbedingte Kündigung ausspricht. Betriebsbedingte Kündigungsgründe liegen meistens vor, wenn der Arbeitsplatz wegfällt und das Unternehmen keine andere Einsatzmöglichkeit für den Mitarbeiter hat.

Die MS PowerTec GmbH sieht das jedoch anders: Ein Verantwortlicher – möglicherweise auch ein Geschäftsführer – der seinen Namen nicht nennen wollte, sagte uns gegenüber zum Thema Abfindungen wortwörtlich: „Wir sind gut vorbereitet!

In diesem Zusammenhang möchten wir all diejenigen aufrufen, sich bei uns zu melden, die Erfahrungen im Umgang mit betriebsbedingten Kündigungen bzw. Abfindungseinklagungen haben, gern auch Rechtsanwälte – wir würden dies dann an die Betroffenen weiterleiten. Dies wäre für die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr hilfreich, da es im Unternehmen keinen Betriebsrat gab.

Osten soll für Westen büßen

Man habe bis zum Schluss schwarze Zahlen geschrieben, so die Mitarbeiter. Intern ging das Gerücht herum, dass sich die Geschäftsleitung in den alten Bundesländern mit einer Vergrößerung des Werkes gewaltig verkalkuliert habe. Nun soll der Osten büßen.

Hauptverantwortlich für die Aktion vom Dienstag sind die beiden Jung-Geschäftsführer Bernhard Lehr und Andreas Müller. Ein ebenfalls heikles Thema, denn in der Vergangenheit kam es hier bereits mehrfach zu einem Wechsel in der Führungsspitze. Das Werk in Zittau soll zum Jahresende geschlossen, die Produktion komplett in den Westen verlagert werden.

Erwartungsgemäß waren die Verantwortlichen für ein Telefongespräch heute nicht erreichbar, die Telefonanlage wurde bereits abgeschaltet. Beide Geschäftsführer sollen nicht mehr vor Ort sein. Aktuell ist im Moment nur der Sicherheitsdienst vor Ort – keiner darf das Gelände mehr betreten. Gerade ein einziges Lieferfahrzeug durfte bei unserem heutigen Besuch noch passieren.

Selbst Oberbürgermeister Thomas Zenker zeigte sich schockiert über die Art und Weise, wie hier mit Menschen umgegangen wird. Auf einer Mitteilung in den sozialen Medien schrieb er: „Die Art und Weise, wie heute die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter … vor vollendete Tatsachen gestellt wurden, ist mehr als unschön. Für sie ist das in der jetzigen Situation ein harter Schnitt … Wir werden sie als Kommune gern unterstützen, wo wir können.

Auf eine schriftliche Anfrage an den OB erhielten wir sowohl von ihm selbst als auch von der Pressestelle des Rathauses bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Antwort auf die Frage, wie denn diese Unterstützung aussehen könne.

Der für die Region zuständige Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer meinte dagegen heute Vormittag:

Die Entscheidung der Zentrale von MS PowerTec GmbH zur Schließung des Zittauer Standortes ist bitter und der Umgang mit den Beschäftigten für einen Arbeitgeber unwürdig. Sie haben die letzten Jahre zu einer erfolgreichen Entwicklung beigetragen und 2015 die Auszeichnung „Zittauer Unternehmen des Jahres“ erhalten.

So darf man nicht mit Menschen umgehen! Nun gilt es, mit Hilfe der Bundesagentur für Arbeit und der Wirtschaftsförderung eine Perspektive für die Menschen und den Standort zu entwickeln. Diese Entscheidung zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass wir unsere hiesigen Unternehmen beim Wachstum unterstützen und mit Forschung und Entwicklung das Gedeihen eigener marktfähiger Produkte und Dienstleistungen voranzubringen.

Übrigens erreichte uns gestern eine zwar noch unbestätigte, jedoch gleichsam verstörende Mitteilung. Bereits kurz nachdem die letzten Mitarbeiter das Werk verlassen hatten, sollen externe Kräfte mit dem Schreddern von Firmenunterlagen begonnen haben.

MS PowerTec GmbH - streng bewacht
Das Gelände wird streng bewacht

Ein Beitrag von Gwenny Nickel

Anhänger vom Parkplatz an der Hainewalder Straße geklaut

Unbekannte Täter haben am Mittwochmorgen gewaltsam einen Stema-Anhänger vom Parkplatz eines Einkaufsmarktes an der Hainewalder Straße in Zittau gestohlen. Die Diebe transportierten den Hänger mit einem blauen Audi vom Gelände und entkamen in unbekannte Richtung. Der Schaden belief sich auf etwa 700 Euro. Der Kriminaldienst ermittelt und fahndet nach dem Anhänger.

„Erhöhung der Elternbeiträge“ und „Stadtwerkstatt“ in der öffentlichen Diskussion

Am kommenden Montag, also am 23. November treffen sich um 17:00 Uhr die Mitglieder der Linksfraktion im Stadtrat im Büro der LINKEN, Äußere Weberstraße 2. Aufgrund der Corona-Pandemie sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt herzlich eingeladen, ihre Meinung per Mail an zittau@linksmail.de mitzuteilen. Alternativ kann Kontakt in den sozialen Medien zur Fraktion aufgenommen werden.

Inhaltlich werden die aktuell im Stadtrat anstehenden Themen – wie die „Erhöhung der Elternbeiträge für die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege“ und die Einrichtung der „Stadtwerkstatt“ – vorberaten. „Wir freuen uns auf Ihre Hinweise und weitere Anregungen von kommunalpolitisch interessierten Einwohnern von Zittau einschließlich der Ortsteile“, so der Fraktionsvorsitzende Jens Hentschel-Thöricht (Foto). Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Corona am Zittauer Christian-Weise-Gymnasium – aktueller Stand der Dinge

Der Direktor des Zittauer Gymnasiums Ingo Elmenthaler im Gespräch mit zittau-live

Der Landkreis Görlitz liegt in Sachsen ziemlich weit oben in Sachen Corona-Infektion. Auch an Zittau (derzeit aktuell 274 Infizierte, davon 20 seit gestern neu – Quelle: LRA Görlitz) geht das ganze Geschehen nicht spurlos vorbei.

Überall, wo sich viele Menschen treffen, besteht die Möglichkeit einer Infektion, so auch am Zittauer Christian-Weise-Gymnasium. Mit dessen Direktor Ingo Elmenthaler haben wir heute Vormittag gesprochen.

Aktuell in dieser Woche kam es zur Neuinfektion einer Lehrkraft sowie von zwei Schülern. Kumulierte Zahlen, also Daten, wann insgesamt wer wie lange infiziert und wann wer genesen ist, lägen dem Gymnasium nicht vor – dies wäre personell-organisatorisch kaum zu bewerkstelligen, so der Schulleiter.

Über ein eventuell erneutes „Home-Schooling“ meinte Ingo Elmenthaler: Der politische Wille ist, die Schulen so lang es geht offen zu halten. Dies betonte Ministerpräsident Michael Kretschmar bereits vor wenigen Tagen im mdr. Unser Gymnasium verfolgt selbstverständlich diese Entscheidung, Präsenzunterricht soll demzufolge für alle negativ getesteten und nachweislich genesenen Schülerinnen und Schülern gelten.

Erwartungsvoll schaut der Direktor bereits auf nächste Woche, dann treffen sich die Ministerpräsidenten der Länder, um weitere Entscheidungen zu treffen. Die aktuelle Coronaverordnung gilt einstweilen bis zum 30. November.

Foto: Archiv September 2020

Kinder- und Jugendfeuerwehr Oybin testet neuen Döner-Stand

Das der Imbissstand auf dem Oybiner Parkplatz unterhalb des Berges seit einiger Zeit auch Döner anbietet, und das dieser vor allem bei den jungen Gästen extrem gut ankommt, darüber hatten wir bereits am 8. November berichtet.

Um die Qualität des beliebten Lebensmittels einfach mal einer Kontrolle zu unterziehen, wurde Selbiger vor kurzer Zeit den sensorischen Fähigkeiten eines reichlichem halben Dutzend Mädchen und Jungen der Kinder- und Jugendfeuerwehr Oybin unterzogen. Einstimmiges Urteil: Lecker!

Eingeladen hatte Kreis- und Jugendfeuerwehrwart Uwe Hiltscher (ganz links). Und bevor es jetzt zu reichlich Diskussionen wegen Corona kommt: das Bild entstand bereits vor dem Einsetzen der Verschärfungsmaßnahmen und die notwendigen Abstände wurden auch nur kurz fürs Foto unterschritten.

Seit gut zwei Wochen gibt es den Döner nun schon im Imbiss am Fuße des Berges Oybin. Der Döner wie wir ihn hier in Deutschland kennen unterscheidet sich extrem zu seinem türkischen Vorgänger. Im Fladenbrot serviert bot man ihn erstmals Anfang der 70er Jahre auf dem Berliner Kudamm an. Von dort aus verbreitete er sich mit rasanter Geschwindigkeit vor allem in Großstädten mit hohem Migrationsanteil, bis er im November 2020 auch in Oybin ankam….

Neues aus Oybin…

Onlinediskussion „Wir kaufen uns eine bessere Welt“ am Donnerstag

Vorweihnachtseinkäufe, Black-Friday Rabatte und der Saisonschlussverkauf. Gerade zum Ende des Jahres wird besonders viel Geld für Geschenke und anderes ausgegeben, noch dazu wird in Zeiten des Corona-Lockdowns vermehrt online geshoppt. Welches Siegel gekauft oder nicht gekauft werden sollte, ob es wirklich Sinn macht, regional zu kaufen oder ob doch lieber die Marke gekauft wird, die bereits bekannt ist. Am Ende muss dies der Käufer oder die Käuferin für sich selbst entscheiden.

Hierzu lädt der lädt der Landtagsabgeordnete Mirko Schultze zu einer Onlinediskussionsrunde im Netz am 19. November ein. Gemeinsam mit der Sprecherin für Umwelt, Ressourcenwirtschaft und Entwicklungspolitik Antonia Mertsching möchte er darüber diskutieren, wie viel Wahrheit im wirtschaftlichen Allheilsversprechen: „Kauf dich glücklich und rette damit die Welt!“ und der These: „Der Markt wird es schon regeln…“ liegt.

Zuschalten kann sich jeder via Facebook oder Instagram.