Wie Sie sehen, sehen Sie nichts…

Oder zumindest nicht viel! Gemeint ist die Baustelle auf der Inneren Weberstraße. Seit fast einem Monat ist diese nun für den Straßenverkehr gesperrt, aber außer das die obere Straßenschicht abgetragen wurde, hat sich bis jetzt nicht viel getan.

Offiziell werden die Bauverzögerungen mit „Lieferschwierigkeiten“ begründet. Mag sein. Viele Zittauerinnen und Zittauer sehen es aber trotzdem positiv, dass die Stadt enorme Anstrengungen unternimmt, um die stellenweise marode Infrastruktur auf Vordermann zu bringen.

Was hingegen auf Unmut stößt, ist die Tatsache, dass es so viele Baustellen gleichzeitig sein müssen. Dies hängt jedoch auch mit dem notwendigen Abruf von Fördermitteln zusammen, die sonst verfallen würden. Da hilft dann nur eins: Zähne zusammenbeißen und durch! Oder einfach mal aufs Radel setzen!

© Foto: M. Huber

Schulleiterverabschiedung am Zittauer Christian-Weise-Gymnasium

Nachdem sich die Lehrer bereits in den vergangenen Tagen verabschiedet haben, überraschten die Schüler des Christian-Weise-Gymnasium heute morgen um 09:00 Uhr ihren in den Ruhestand gehenden Direktor. Mit vielen Blumen, einer Art Wäscheleine mit Fotos und einem umgeschriebenen Lied – organisiert von den Zwölftklässlern und den Musiklehrern – überraschten sie Dr. Bernd Ebert, der seit November 2015 geschäftsführender Schulleiter und seit dem Schuljahr 2016/2017 Schulleiter des Christian-Weise-Gymnasiums mit ca. 800 Schülern war.

Er beendet zum neuen Schuljahr 2020/2021 seine berufliche Tätigkeit und überlässt das Feld Ingo Elmenthaler, bisheriger Schulleiter vom Oberland Gymnasium Seifhennersdorf.

Der zittau-live – Wochenendtipp

Das Wochenende steht vor der Tür und sollte man den Metereologen glauben dürfen, soll es morgen warm, übermorgen noch wärmer aber auf jeden Fall regenfrei werden! Was liegt da näher als ein Ausflug ins Grüne, zum Beispiel ins schöne „Wirtshaus zur Weinau“ ?

Klar, essen kann man überall, vielleicht nicht so gut, das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Aber! Das Drumherum! So gibts am Samstag für groß und klein ein Bungee Trampolin und zusätzlich dazu am Sonntag noch Kinderquad-Fahren und – passend zu den eingangs erwähnten Temperaturen – leckeres Eis! Unsere Meinung: bereits getestet und eindeutig für empfehlenswert befunden!

© Foto: mit freundlicher Genehmigung Jens Claus / Wirtshaus zur Weinau

Stop! Schüler aufgepasst!

Scheinbar hat es noch nicht jeder von euch gehört, von daher von unserer Seite noch einmal folgende wichtige Info für euch: Ihr solltet heute – also mit dem Ferienbeginn – auf gar keinen Fall eure aktuelle Schülermonatskarte für den KVG bzw. den ZVON entsorgen!

Warum nicht?

Ganz einfach! Eure Tickets vom Juli gelten in diesem Jahr kostenlos auch für den August! Und das im gesamtem Gebiet vom ZVON! Hammer, nicht? Also, nicht voreilig aufräumen!

Ändert sich etwas am Zittauer Markgeschehen?

Am 13. Juli veröffentlichten wir an dieser Stelle den offenen Brief der Zuschauerin Frau B. aus Zittau, in welchem sie ihre Kritik über die Situation des Mittwochs-Marktes vor dem Zittauer Rathaus unterstrich, gern nachlesbar unter diesem Link!

zittau-live war gestern auf dem Markt unterwegs und sprach mit einigen Händlern. Da deren Antworten größtenteils unisono erfolgten, beziehen wir uns in diesem Beitrag explizit auf die Äußerungen von Zittaus Biogärtner und Gemüsehändler Michael Schostek. Da Schostek nicht nur Landwirt, sondern auch Stadtrat ist, war er mit der Materie bestens vertraut. Er kennt die Einwände der Zittauerinnen und Zittauer. Jedoch ist ein Gemüsehändler nun gleichzeitig auch ein Wirtschaftsunternehmen, und als solches muss der Betrieb, wenn schon nicht profitabel, dann doch zumindest rentabel arbeiten.

„Die demografische Entwicklung in Zittau sei nun mal auch mit geprägt vom Wegzug der Jugend. Wir haben – nicht zuletzt – eine verglichen mit anderen Stäten – relativ niedrige Kaufkraft.“, so Schostek sinngemäß in seinen Erläuterungen. Viele fordern einen Wochenmarkt, kommen – größtenteils auch nur zum gucken – und kaufen letztendlich beim Discounter, weil der Salat aus Portugal – was ohnehin ein Irrsinn an sich ist – dann dort doch 10 Cent günstiger sei.

Gerade in seiner Branche sei es besonders schwer. Fünf Stunden – von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr – kann er seine Waren in der Auslage haben, spätestens dann seien sie – gerade jetzt im Sommer – temperaturbedingt hinüber. Um über einen längeren Zeitraum frische und somit optisch ansprechende Ware anbieten zu können, müsse er zur „Halbzeit“ neu beliefert werden – das bedeutet noch mehr Aufwand, noch mehr Personal, noch mehr Kosten.

Auch haben seine Erfahrungen gezeigt, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt des Tages ohnehin nichts mehr verkauft wird. Die Zeit, die er dann erfolglos auf dem Zittauer Markplatz verbringt, bräuchte er aber eigentlich auf seinen Feldern. Michael Schostek versicherte uns zudem gestern, dass der für den Markt verantwortlich zeichnende Marktleiter Andreas Sigl im Rahmen seiner Möglichkeiten die größten Anstrengungen unternimmt, den Markt für die Zittauerinnen und Zittauer attraktiver zu gestalten.

Beide Seiten kann man verstehen, ohne das wir selbst jetzt darüber urteilen wollen. Jedoch zeigt uns die Reaktion auf unseren Beitrag vom 13. Juli, das Bemühungen zu sehen, Veränderungen gewünscht sind. Und auch wenn der Stein des Anstoßes im Moment noch ganz langsam rollt – aber er rollt schon mal! Vielleicht liegt es auch an uns, vielleicht sollten auch wir einmal unser Kaufverhalten überprüfen… Den Rest wird die Zukunft zeigen.

Biogärtner und Stadtrat Michael Schostek

© Foto: M. Huber

Diebe am beliebten O-See zugange

Unbekannte Täter haben bereits am Samstagvormittag, den 27. Juni, am offiziellen FKK-Bereich des Olbersdorfer Sees einen schwarzen Rucksack mit diversen persönlichen Gegenständen, wie einem Handy, einer hochwertigen Halskette aus Gold, einem Personalausweis, einer ZVON Monatskarte, einer AOK-Karte und circa zehn Euro Bargeld gestohlen.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Diebstahls. Wer Hinweise zu den Tätern oder zu dem Diebesgut geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 650 – 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Quelle und (c) Foto: Polizeidirektion Görlitz

Irish-Pub-Inhaberin Elke Mäffert und ihr Kampf gegen sture Verordnungen

Die Besitzerin des Irish Pub auf der Zittauer Neustadt Elke Mäffert fühlt sich von der Stadtverwaltung massiv schikaniert. Auf biegen und brechen will diese nun eine aus dem Jahr 2015 stammende und in ihren Augen unbedingt zu überarbeitende „Richtlinie für die gestalterische Sondernutzung im öffentlichen Raum“ durchsetzen, was für die engagierte Wirtin gerade jetzt, wo ihr Gastronomiebetieb ohnehin schon durch Corona existenzgefährdenden Einbußen hinnehmen musste, möglicherweise das finanzielle Aus bedeuten würde.

In einem offenen Brief an Oberbürgermeister Thomas Zenker und an verschiedene Stadträte bat sie, diese Richtlinie zu überdenken und gegebenenfalls zu überarbeiten. Viele seitens der Stadtverwaltung geforderten Maßnahmen dienen möglicherweise der optischen Gestaltung der Innenstadt, sind jedoch auf Basis eines gesunden Menschenverstandes kaum nachvollziehbar. Auch wird hier die gesundheitliche Unversehrtheit der Gäste als nicht sonderlich wichtig eingestuft, so Elke Mäffert gestern Nachmittag sinngemäß gegenüber zittau-live. Doch anstatt eines Einlenkens der Stadt bekam sie vor wenigen Tagen erneut Post von der Stadtverwaltung, in welchem man ihr nun sogar mit Bußgeld droht.

Für den kleinen Außenbereich vor ihrem Pub muss sie eine (nicht geringe) Art Gebühren an die Stadt zahlen, daher sollte ihr auch bei der gestalterischen Umsetzung ein bisschen Mitspracherecht eingeräumt werden. „Stellen Sie sich vor, Sie parken ihr Auto auf einem öffentlichen Parkplatz, bezahlen Parkgebühr – wollen Sie sich dann vorschreiben lassen, dass Sie doch bitte die Fahrzeugtüren aufzulassen haben?“ meint Elke Mäffert in Bezug auf die Forderung, dass ihr Außenbereich von allen Seiten zugänglich sein muss.

Und in der Tat ist es so, dass kein einziger der von uns dazu angesprochenen Passanten sich an der Art und Weiße ihrer Freifläche stört. Elke Mäffert will kämpfen, für ihr Recht und für die Vernunft. Wir bleiben dran!

Ist Radfahren in Zittau gefährlich und wenn ja, was könnte man dagegen tun?

Wenn es nach den Willen der LINKEN geht, soll Oberbürgermeister Thomas Zenker beauftragt werden, die Einrichtung von Fahrradstraßen / Umwidmung in Fahrradstraßen mit dem Zusatz „Autoverkehr möglich“ bei nachfolgenden Straßen(-abschnitten) zu prüfen und dem Stadtrat das Ergebnis der Prüfung bis zur Beratung des Haushaltes 2021 vorzulegen. Dieser Antrag wird in der kommenden Stadtratssitzung am 23. Juli 2020 behandelt.

Konkret geht es um folgende Straßen:

  • Schliebenstraße – zwischen Humboldtstraße und Hochwaldstraße; Hochwaldstraße und Südstraße; Südstraße und Friedensstraße
  • Külzufer zwischen Mandaustraße und Hochwaldstraße
  • Innere Weberstraße

Stadtrat Michael Schostek sieht bei einer Einrichtung der Fahrradstraßen nach entsprechender Prüfung und Beschlussfassung viele Vorteile: „Mit einer konsequenten Radverkehrsförderung können im Stadtverkehr vermeidbare Pkw-Fahrten durch Radfahrten ersetzt werden. Radverkehr bietet neben Aspekten eines umweltschonenden städtischen Verkehrs auch soziale, wirtschaftliche und gesundheitsbezogene Vorteile.“

Winfried Bruns, selbst aktiver Radfahrer und ebenfalls Stadtrat ergänzt:

In Fahrradstraßen können Radfahrende entspannter fahren. Man kann nebeneinander fahren und es gibt in der Regel weniger Kraftfahrzeugverkehr. Die Sicherheit der Radfahrenden ist in einer Fahrradstraße größer. Diese haben Vorrang und Autos müssen langsam fahren und besondere Rücksicht nehmen. Durch ein Netz an Fahrradstraßen können außerdem die Hauptachsen des Fahrradverkehrs in einer Stadt beschleunigt werden. So kommen Fahrradfahrende schneller zum Ziel. Das erhöht die Motivation mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zu fahren. Dazu müssen die Fahrradstraßen aber nicht nur in Nebenstraßen angeordnet werden, sondern dort, wo viele Radfahrende unterwegs sind.“

Mit ihm sprachen wir heute Abend.

1000 Jahre Oberlausitz – ist das nicht der Hammer?

Ein tausendjähriges Reich – darunter hat man sich auch schon mal was anderes vorgestellt, doch daraus wurde ja nix, wie uns die Geschichte lehrte. Umso schöner, dass wir mittlerweile auf 1000 Jahre unserer wunderschönen Heimat – der Oberlausitz – zurück blicken können! Angefangen mit der Besiedlung, der Gründung erster Burgen bis hin zu dem, was heute diesen einzigartigen Landstrich im Osten Deutschlands ausmacht, können wir über eine interessante und erhaltenswerte Geschichte zurück blicken!


 
Dazu zeigt die Christian-Weise-Bibliothek zusammen mit etlichen Kooperationspartnern seit heute eine zwar kleine, jedoch trotzdem sensationelle Ausstellung in ihren Räumlichkeiten im Zittauer Salzhaus. Wir waren heute am frühen Abend vor Ort und bedanken uns recht herzlich bei dem Direktor der Städtischen Museen Zittau Dr. Peter Knüvener für seine erläuternden Ausführungen!


Vorbereitung zur Stadtratssitzung… brisante Themen! Bringt euch ein!

Am 20. Juli treffen sich  um 17:00 Uhr die Mitglieder der Linksfraktion in ihrem Büro auf der Äußeren Weberstraße 2. Dazu sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt herzlich eingeladen!

Zum Teil recht brisante Themen stehen in der kommenden Stadtratssitzung an. Einer davon – die Ausstattung der Feuerwehr –  sollte jedem ein paar Minuten wert sein! Aber nicht nur das, auch andere wichtige Themen stehen auf der Tagesordnung!

Wir freuen uns über interessante Gespräche und weitere Anregungen von kommunalpolitisch interessierten Einwohnern von Zittau einschließlich der Ortsteile“, so Jens Hentschel-Thöricht. Auch Nichtmitglieder sind immer herzlich willkommen!

© Foto: privat

 

Virtueller Hochschultag heute – einschalten lohnt sich!

Heute Abend findet an der Hochschule Zittau (und natürlich auch Görlitz) zum ersten Mal in der Geschichte der Lehranstalt eine virtuelle Informationsveranstaltung via Internet statt. Mit uns befreundete Kommilitonen empfahlen uns dieses digitale Event mit der Bitte um Bekanntmachung, der wir natürlich sehr gern nachkommen.

Per Youtube-Stream erklären Studenten, warum es sinnvoll ist, sich hier in Zittau einzuschreiben, was ihr beachten müsst, was euch erwartet und noch jede Menge andere nützliche Informationen rund um das Studium an der Hochschule Zittau. Alle weiteren Infos zum virtuellen Studientag findest Du auf diesem Link! Sei dabei! Ab 18:30 bis 21:00 Uhr!

© Fotos: M. Huber

Weitere Lockerungen in den Schulen

Nach den Sommerferien wechseln auch alle Schulen wieder in den Normalbetrieb. Bis dahin gibt es weitere Lockerungen bei den schulischen Veranstaltungen. Auch mit Blick auf die freiwilligen Lernangebote der Sommerschulen finden weitere Erleichterungen statt, so können externe Partner das Schulgelände und die Schule betreten:

  • Eltern und andere externe Partner dürfen mit Zustimmung der Schulleitung wieder in die Schulen.
  • Schulische Veranstaltungen sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen zulässig.
  • Eltern und externe Partner sind verpflichtet, während ihres Aufenthaltes auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bei Vorliegen eines wichtigen pädagogischen Grundes entfällt die Verpflichtung.
  • Internate an Schulen können ab dem 18. Juli 2020 den Regelbetrieb aufnehmen.
  • Die sonderpädagogische Diagnostik im Rahmen des Verfahrens zur Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf kann mit Einwilligung der Personensorgeberechtigten durchgeführt werden. Das Gleiche gilt für Verfahren bei Kindern, die zum Schuljahr 2020/2021 eingeschult werden sollen.

Für Kitas und Horte gilt:

  • Die Gesundheitsbescheinigung bleibt bis zum 30. August bestehen. Der Hort startet mit den Sommerferien in den Regelbetrieb.
  • Einrichtungsfremden Personen, insbesondere Eltern, Personensorgeberechtigten oder andere zum Abholen Berechtigten, ist das Betreten der Einrichtung gestattet. Sie sind verpflichtet, während ihres Aufenthaltes auf dem Einrichtungsgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen zu wahren.
  • Elternabende, Elterngespräche, Fachberatung, ärztliche und zahnärztliche Untersuchungen oder Vorsorgeangebote sowie sonstige Veranstaltungen, die dem pädagogischen Konzeption der jeweiligen Einrichtung entsprechen, sind zulässig. Auf dem Einrichtungsgelände ist ein ausreichender Abstand zwischen erwachsenen Personen einzuhalten.
  • Einrichtungsbezogene Veranstaltungen sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen und eines ausreichenden Abstandes zwischen den Beteiligten auf dem Einrichtungsgelände mit Zustimmung der Einrichtungsleitung gestattet.

Die Allgemeinverfügung ist abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de

Quelle: Freistaat Sachsen / Kultusministerium

Das wird bestimmt teuer….

Einer Streife des Polizeireviers Zittau-Oberland ist am Montagnachmittag ein verdächtiges Auto auf einem Parkplatz an der Johann-Andreas-Schubert-Straße in Ebersbach aufgefallen. Die Beamten kontrollierten das Fahrzeug und den dazugehörigen Fahrer.

Dabei fanden sie heraus, dass am VW Golf Kennzeichen eines Renault Clio angebracht waren. Der Wagen war somit nicht pflichtversichert. Zudem war der 35-jährige Lenker nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Auch ein Drogentest wies auf den Konsum von Cannabis hin. Die Uniformierten ordneten eine Blutentnahme an, verschlossen das Fahrzeug und stellten den Schlüssel sicher. Es folgten diverse Anzeigen gegen den tschechischen Tatverdächtigen.

Familienurlaub und Bildung verbinden

In der Sommerferienwoche vom 15. bis 22. August bietet der Familienbund der Katholiken der Bistümer Dresden-Meißen und Görlitz in Kooperation mit dem Bischof-Benno-Haus eine Familienwoche zum Thema „Weniger Stress – mehr Freude“ im Bischof-Benno-Haus, Schmochtitz bei Bautzen an. Eltern soll dabei die Möglichkeit geboten werden, während verschiedener Seminareinheiten Anregungen für den Familienalltag mit Kindern ab 3 Jahren zu erhalten.

Dabei geht es um Stärkung eines respektvollen Erziehungsstils, dem Blick auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen wie auch darum, wie auf störende Verhaltensweisen situationsbezogen und angemessen reagiert werden kann. Referentin ist Stefanie Sonntag, zertifizierte KESS-Kursleiterin. Geleitet wird die Woche von Ansgar Hoffmann, Bildungsreferent im Bischof-Benno-Haus, Schmochtitz.

Die Bildungswoche wird umrahmt von einem bunten Programm mit verschiedenen Aktionen, die einen inhaltlichen Bezug zum Thema haben. Während der Seminareinheiten für die Eltern findet ein eigenes Kinderprogramm statt.

Für das Angebot ist eine Förderung nach der Familienrichtlinie des Freistaats Sachsen beantragt, was es möglich macht, den teilnehmenden Familien einen attraktiven Preis für die Woche anzubieten. Familien mit geringem Einkommen haben zudem die Möglichkeit, einen individuellen Zuschuss entsprechend der Familienrichtlinie für die Woche zu erhalten. Da nur begrenzte Plätze zur Verfügung stehen, empfiehlt sich eine zeitnahe Anmeldung.

Sonstiges: Für diesen Kurs wird eine Kinderbetreuung angeboten.
Kosten: Übernachtung, Vollpension und Teilnahme am Programm: Erwachsene: 135 € / Kinder 10-16 Jahre: 95 € / Kinder 3-9 Jahre: 68 €
Flyer: www.benno-haus.de/images/downloads/veranstaltungen/KESS-Flyer_BischofBennoHaus.pdf
Anmeldung: https://www.benno-haus.de/anmeldung

© Foto: Matthias Bulang

ABO-Kunden im ZVON bekommen ein kostenloses Upgrade

Die Verkehrsunternehmen im ZVON-Verbundgebiet sagen DANKE! Danke an alle Abo-Kunden, die treu geblieben sind – auch als in Zeiten der Corona-Pandemie das Leben auf den Kopf gestellt wurde und viele Kunden zu Hause bleiben mussten oder im Homeoffice arbeiteten.

Als Dankeschön macht der Zweckverband alle Abo´s in den Sommerferien zum Verbundraum-Abo! Das heißt, die Kunden können alle Bus- und Bahnlinien im gesamten ZVON-Verbundraum nutzen. Viele Highlights der Region, wie der Fürst Pückler Park in Bad Muskau, über die Filmstadt Görlitz, der Saurierpark in Kleinwelka oder das Zittauer Gebirge sind so bequem mit Bus und Bahn erreichbar.

Alle Abo-Kunden, die schon ein Verbundraum Abo haben, bekommen in den nächsten Tagen Post von ihrem Unternehmen. Darin findet ihr eine Einladung zu einem Ausflug in die EURO-NEISSE-Region für 5 Personen. Das heißt, ihr erhaltet ein EURO-NEISSE-Ticket im Wert von 33,- Euro!

zittau-live hat vor wenigen Minuten mit Sandra Trebesius, der Sprecherin vom ZVON gesprochen. Sie meinte unter anderem: „Viele verbringen ihren Urlaub in diesem Jahr zu Hause. Wir freuen uns, Stammkunden nun etwas zurückgeben zu können. Die neuen PlusBus-Linien und Bahnlinien verkehren in den Sommerferien im gleichen Takt, wie in der Schulzeit, so dass dem Freizeitspaß nichts mehr im Weg steht.

Foto: Archiv zittau-live August 2019

Beratungen und Tipps erhalten Interessenten am ZVON-INFO-Telefon: 0800-9866-4636

Maskenpflicht bleibt über den Sommer bestehen

Bis mindestens September bleibt erstmal die Maskenpflicht im Freistaat Sachsen aufrecht erhalten. Das teilte vor wenigen Minuten Ministerpräsident Michael Kretschmer mit.

Das Kabinett hat sich heute auf eine neue Corona-Schutz-Verordnung verständigt. Sie gilt vom 18. Juli bis 31. August 2020. Die wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus gelten weiterhin: Kontaktbeschränkungen, das grundsätzliche Abstandsgebot von 1,50 Metern und die Pflicht, eine Mund- und Nasenbedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen zu tragen.

Die neue Verordnung enthält einige Lockerungen: Neben Familienfeiern mit bis zu 100 Personen sind ab 18. Juli nun auch Betriebs- und Vereinsfeiern bis zu 50 Personen erlaubt. Ferienlager mit entsprechenden Hygienekonzepten sind möglich. Jahrmärkte und Volksfeste mit genehmigtem Hygienekonzept mit maximal 1000 Besuchern können stattfinden. Ab 1. September auch mit über 1000 Personen, sofern eine Kontaktverfolgung möglich ist.

In Theatern, Kinos, Opern, Kongresszentren, Kirchen, Musikclubs und Zirkussen kann der Mindestabstand verringert werden, wenn es eine verpflichtende Kontaktverfolgung und ein genehmigtes Hygienekonzept gibt. Organisierte Tanzveranstaltungen von Tanzschulen und –vereinen sind wieder möglich.

In Reisebussen muss ein Mund- und Nasenschutz nur dann getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

Ab 18. Juli sind auch Sportwettkämpfe mit Publikum bis 1000 Personen wieder zulässig – mit genehmigten Hygienekonzept. Wettkämpfe im Breiten- und Vereinssport mit bis zu 50 Besuchern benötigen kein genehmigtes Hygienekonzept.

Ab 1. September dürfen Groß- und Sportveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern stattfinden, wenn eine Kontaktverfolgung möglich ist und die Hygieneregeln eingehalten werden. Alle anderen Großveranstaltungen sind bis 31. Oktober untersagt.

Wer möchte, der kann hier die gesamte Pressekonferenz von heute nachsehen:

 

Blick ins Archiv – heute: digades baut

Vor genau zwei Jahren – am 13. Juli 2018 – waren wir zu Besuch bei der Firma digades auf der Äußeren Weberstraße Ecke Rathenaustraße, um uns ein Bild zu machen über den Baufortschritt am neuen Firmengebäude. Damals befand sich das Objekt noch im Rohbau-Zustand.

Mit dem dreistöckigen Gebäude und einer Nutzfläche von ca. 2260 m² entstanden beste und modernste Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Das Investitionsvolumen des Projekts betrug rund 7,5 Millionen Euro. digades bietet über 25 Jahre Erfahrung im Bereich elektronischer Systemlösungen für Automotive, Gebäude und Infrastruktur. Zu den Kunden zählen unter anderen Audi, BMW und Bentley.

Kommt der Ein-Jahres-Haushalt 2021?

Wie es um Zittaus Finanzen bestellt ist, dürfte wohl jeder mittlerweile mitbekommen haben – nicht umsonst wurde am 29. April eine Haushaltssperre verhängt. (siehe unserer Beitrag).

Bereits am 20. Mai hatte die Fraktion der Linken unter dem Titel „Sozialen Ausgleich mit Ein-Jahres-Haushalt 2021 sichern: Verantwortung für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft übernehmen – Folgen und Wirkungen der Coronavirus-Pandemie sozial gerecht bewältigen!“ beantragt, dass Oberbürgermeister Thomas Zenker einen Ein-Jahres Haushalt für das Jahr 2021 zur Beschlussfassung erarbeiten lässt.

Ob dieser Antrag nun in der kommenden Stadtratssitzung am 23. Juli behandelt oder abgewiesen wird, bleibt abzuwarten.

Fraktionschef Jens Hentschel-Thöricht dazu:

Nach unserer Auffassung stehen die Stadtverwaltung mit dem Oberbürgermeister an der Spitze wie auch der Stadtrat in der unmittelbaren politischen Verantwortung, angesichts der tiefen und massiven Einschnitte in alle Lebensbereiche der Menschen infolge der von der Staatsregierung verordneten Coronavirus-Krisenmaßnahmen in besonderer Weise für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft und damit insbesondere auch für eine sozial ausgeglichene Bewältigung der finanziellen Folgen und (Langzeit)Wirkungen der Coronavirus-Pandemie zu sorgen.

Weiterhin befinden wir uns in einer besonderen Situation. Wir können in keiner Weise abschätzen, wohin die finanzielle Reise geht. Niemand weiß, welche Auswirkungen die Krise auf den Haushalt unserer Stadt hat. „Wir sollten auf Sicht fahren.“ … Deswegen sind wir überzeugt, dass einen Ein-Jahres-Haushalt für 2021 zu fordern, richtig ist.

Symbolbild: Archiv zittau-live März 2020

Offener Brief über das aktuelle Zittauer Marktgeschehen

Diesen (offenen) Brief erhielten wir heute am frühen Abend. Darin äußert sich eine Zittauerin, deren Namen wir vorsorglich erst einmal rausgenommen haben, über ihre Sicht auf das aktuelle Marktgeschehen in Zittau.

Wir veröffentlichen diesen Brief gern und würden uns freuen (da auch die Autorin die Meinungen sehen kann), wenn ihr uns in den Kommentaren eure Sicht der Dinge nennen könntet. Im Schreiben von Frau B. heißt es:

Sehr geehrter Herr Sigl, sehr geehrte Frau Steudner, werte Damen und Herren,

mein Name ist …  B., ich bin vollumfänglich berufstätig und wohne in der Innenstadt. Sehr gern würde ich die Angebote auf unserem Wochenmarkt nutzen. Leider ist das unmöglich, da, wenn ich nach 15:30 Uhr nach Hause komme, alle Händler bereits wieder gefahren sind. Auch den samstags stattfindenden Markt kann ich nur äußerst selten nutzen – zudem sind die Angebote dann sehr beschränkt (kein Fisch, kein Fleisch, kein Käse, kein Bäcker usw.)

In meinem Urlaub habe ich einen Wochenmarkt in einer anderen Stadt, immer freitags von 12:00 bis 20:00 Uhr, kennen lernen dürfen. Dieser Markt war ein Treffpunkt für die Gemeinde und weit darüber hinaus. Alle umliegenden Geschäfte und Gaststätten profitieren davon. Jeder Bewohner, Gast und Urlauber kann dort für das bevorstehende Wochenende einkaufen. Was nützt frisches Gemüse und Fleisch, wenn erst am Wochenende gekocht werden kann? Der Freitag ist für viele Familien der Einkauf-Tag schlechthin…..damit holen wir die Menschen in die Stadt!

Wir sollten dies in Zittau gleichtun!

Es wäre eine großartige Möglichkeit, Menschen in unsere schöne Stadt zu locken, würde die Geschäfte bekannter werden lassen und die Kaufkraft in die Innenstadt bringen.

Außerdem ist es eine Unsitte, dass in Zittau am Markttag die Geschäfte erst um 10:00 Uhr öffnen. Eine Kollegin von mir beginnt ihre Schicht extra wegen dem Wochenmarkt um zehn Uhr…..Wenn Sie bei der Gelegenheit noch andere Dinge erledigen will, steht sie vor verschlossenen Türen. Alle Gewerbetreibenden sollten an einem Strang ziehen. Gerade Mittwochs müssten die Geschäfte spätestens 09:00 Uhr öffnen – oder sogar eher, wie der Wochenmarkt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich alle darum Gedanken machen.“

Foto: Archiv zittau-live 2018

Feuerwehr im tierischen Einsatz am Olbersdorfer See

Eine Anruferin hat gestern Nachmittag die Polizei über ein Schwanen-Ehepaar an der Südstraße in Olbersdorf informiert. Die Vögel schwammen im Olbersdorfer See und waren offenbar in Schwierigkeiten.

Eine Angelsehne am linken Fuß behinderte das Männchen beim Schwimmen und Laufen sowie ein Gummi am Schnabel des Weibchens beim Schnattern. Kameraden der Feuerwehr trafen am Haus am See zur Unterstützung ein. Auch mit dem Hintergrund, dass die Eltern vier Jungtiere im Schlepptau hatten, beschlossen die Einsatzkräfte jedoch, die Befreiung in erfahrene Hände zu geben. Heute nahmen sich ein Jagdpächter der zuständigen Jagdbehörde sowie ein Mitarbeiter der Tierauffangstation im Tierpark Weinau der Federfamilie an. Ein Tierarzt hielt sich in Bereitschaft um mögliche Verletzungen zu versorgen.

Quelle & (c) Foto: PD Görlitz

Aus gegebenem Anlass….

Viele von euch schreiben uns, sagen uns ihre Meinung, geben uns Tipps und Hinweise oder üben auch mal Kritik.

Das ist gut so und das freut uns!

Trotzdem möchten wir euch ganz herzlich bitten, Nachrichten an uns entweder direkt per eMail an redaktion@zittau-live.de oder über das Kontaktformular auf unserer Website zu schicken – dort werden sie in der Regel sofort bearbeitet.

Nachrichten jedoch, die über Facebook oder eventuell auch über unseren Instagram-Kanal kommen, gehen meist unter oder werden viel zu spät gesehen! Vielen Dank für euer Verständnis!

Und wenn ihr denkt, ihr habt etwas Schönes, was auch andere in Zittau und Umgebung interessieren könnte, wenn ihr mal euren (Sport-) Verein vorstellen wollt, dann scheut euch nicht und lasst es uns wissen! Wir kommen gern mit der Kamera vorbei und berichten über das, was EUCH bewegt!

Der IV. Klostertag auf Burg Oybin in unserem Filmbeitrag

Gestern waren wir einen Tag lang unterwegs, auf der Burg- und Klosteranlage Berg Oybin – nicht ohne Grund! Gestern fand der IV. Klostertag in den historischen Gemäuern statt. Eigentlich ist es ja eine Klosternacht, doch dieses Jahr fordert Corona diverse Abstriche. Nichts desto Trotz – herausgekommen ist dieses nette Filmchen, mit der Bitte, den Beitrag so oft es geht zu teilen, nicht wegen uns, sondern vielmehr deswegen, weil die Burg- und Klosteranlage und alle damit in Verbindung stehenden Menschen und Organisationen derzeit jede Hilfe und Unterstützung gebrauchen können und auch deswegen, weil selbst wir und unser Filmteam hier, an einem so einzigartigem und wunderschönem Ort, schon einige sehr tiefgreifende Erfahrungen sammeln durften!

Kleine Erinnerung: Heute IV. Kloster-Tag in Oybin!

Heute jährt sich zum vierten Mal die Klosternacht Oybin. Aufgrund der aktuellen Situation hat sich die Gemeinde Oybin dazu entschlossen, die Abendveranstaltung abzusagen. Allerdings sollen Gäste, die sich Burg und Kloster verbunden fühlen, an diesem Tag trotz Allem ein besonderes Angebot während der Öffnungszeiten von 09:00 bis 18:00 Uhr bekommen. Unter dem Motto:

„Begegnung von Gotik und Romantik“

Fantastisch, malerisch, romantisch und bedeutungsvoll

erlebt ihr die Wiederentdeckung des Oybin, gebannt auf Leinen und Papier im Vergleich zum realen Motiv. Einer der Bekanntesten Maler der Romantik wird den interessierten Betrachtern die Sichtweisen der Inspiration näherbringen. Der Zittauer Maler Karl Wolfgang Weber schlüpft eigens dafür in die Rolle von Casper David Friedrich.

Ab 10:00 Uhr wird die Besichtigung der Burg und Klosteranlage ergänzt durch Einblicke in das Alltagsleben der Klosterbrüder. Durch die Akteure der IG Burg und Kloster werden den Gästen Stationen des Lebens und Wirkens der Cölestiner Mönche nachempfunden. In der Klosterapotheke erschließt sich das Wissen und die Anwendung von Kräutern und Essenzen, das Skriptorium ist zum Lesen, Schreiben und Studieren geöffnet und in der Buchbinderei erklärt sich die Kunst des Buchherstellens auf dem Oybin.

Für Familien ist es interessant zu erfahren, wie mit Federkiel geschrieben, mit Holz und Leder gebunden und mit Kräutern geheilt wurde. Die Schmetterlingsfee verzaubert mit Feenstaub und Pietro Belcampo berichtet von fernen Reisen, teuflischen Dingen und erheitert die Gemüter zur Kurzweil. Für die musikalische Untermalung sorgt das Quartett Arbòr alaparum aus Lückendorf.

Klosternacht Oybin 2

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Uwe Heinrich

Der zittau-live – Veranstaltungstipp: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Die Filmnächte in der Weinau zeigen heute Abend den deutschen Streifen „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ aus dem Jahr 2019. Zum Inhalt: Berlin 1933. Anna ist erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert. Um den Nazis zu entkommen, muss ihr Vater Arthur Kemper, ein bekannter jüdischer Journalist, nach Zürich fliehen. Seine Familie, Anna, ihr zwölfjähriger Bruder Max und ihre Mutter Dorothea, folgt ihm kurze Zeit später. Anna muss alles zurücklassen, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, und sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen stellen.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr von 1971. Das autobiografisch geprägte Kinder- und Jugendbuch gehört bis heute zum festen Lesekanon in vielen Schulen, gilt als Standardwerk zur Einführung in die Themen Drittes Reich und Flüchtlingsproblematik und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so 1974 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis als „herausragendes Kinderbuch“.

Filmnächte in der Weinau, Beginn: 21:30 Uhr, Eintritt: 8,- / 6,- Euro

Kleine Vorschau gefällig?

(c) Trailer / Screenshot: KinoCheck

Freiwilligenagentur Zittau einer von 50 bundesweiten Treffs der Digitalen Nachbarschaft

Mit dem digitalen Wandel sind neue Formen der Kooperation und der Kommunikation entstanden – davon können Vereine, Initiativen und freiwillig engagierte Bürger profitieren. Die Digitale Nachbarschaft (DiNa) beschäftigt sich mit den wichtigsten Fragen der Digitalisierung im Ehrenamt.

Seit dieser Woche hat nun auch Zittau einen solchen Digitale Nachbarschafts-Treff, organisiert von der Freiwilligenagentur Zittau. Damit reiht sich unsere Stadt ein in eine Liste von 50 bundesweiten Treffpunkten. Hier erhalten freiwillig Engagierte zukünftig ein breites Angebot rund um die Themen digitale Chancen und sicherer Umgang im Netz.

Die lokale Verankerung im vertrauten, ehrenamtlichen Umfeld fördert die nachhaltige Verbreitung von digitalen Themen im Alltag, bei denen IT-Sicherheit und Datenschutz grundlegend für ein erfolgreiches digitales Wirken im Ehrenamt sind.

Der nächste Workshop findet am 10. September um 16.00 Uhr in der Hillerschen Villa, Klienebergerplatz 1 statt und beschäftigt sich mit dem Thema „Fotos und Videos: Rechte klären, online stellen und präsentieren“

Interesse geweckt?

Ansprechpartner: Barbora Bock
Telefon: 03583 7796-21
eMail: b.bock@hillerschevilla.de
www.hillerschevilla.de

DiNa 1
Frau Rollfing (Berlin) und Frau Bock (Zittau)
DiNa 2
Jens Hommel – Geschäftsführer der Hillerschen Villa
DiNa 3
Workshop in der Hillerschen Villa

Perfide Betrugsmasche bei Senioren

Am Donnerstag kurz nach Mittag hat sich eine 84-Jährige aus Ebersbach wegen eines versuchten Betruges bei der Polizei gemeldet.

Vor ihrer Tür stand kurz zuvor ein ihr unbekannter Mann. Dieser gab sich als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung aus. Er berichtete, dass die vorangegangene Rentenauszahlung zu hoch war und forderte nun 800 Euro von der Dame zurück. Als die Seniorin nicht auf die Forderung einging, verschwand der mutmaßliche Betrüger wieder.

Die Polizei warnt vor Maschen dieser Art, sowohl an der Haustür als auch am Telefon.

Symbolbild