»Revanche« Premiere am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau

Am Samstag, den 19. Januar um 19:30 Uhr feiert Anthony Shaffers berühmter Psychokrimi »Revanche« Premiere am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau. In dem blutigen Spiel um Geld und Liebe kämpfen Schauspieler Florian Graf und Tilo Werner darum »wer`s denn war in dem Wer-war`s-denn-bloß«.

Ein mordsmäßiges Verwirrungsspiel erwartet das Publikum im Kriminalstück »Revanche«, das am 19.01.19 im Zittauer Theater Premiere feiert. Schon zweimal schaffte es das packende Stück von Anthony Shaffer auf die Kinoleinwand. Erstmals 1972 unter dem Titel »Mord mit kleinen Fehlern« verfilmt, folgte 2007 das Remake mit Jude Law und Michael Caine in den Hauptrollen. Aber was macht dieses Schauspiel so erfolgreich und worum geht es eigentlich? Witzig, humorvoll und taktisch-berechnend verfangen sich zwei Männer von einem anfänglich harmlosen Katz-und-Maus-Spiel in einen mörderischen Machtkampf. Siegprämie ist eine Ehefrau und Geliebte. Wie weit würden Sie gehen?

Kurz zur Handlung: Der erfolgreiche Krimiautor Andrew Wyke lädt Milo ­Tindle, den Liebhaber seiner Frau Marguerite, in sein ­Landhaus, um große Pläne zu besprechen. Denn Milo möchte ­Marguerite heiraten, was Andrew sehr gelegen kommt, da er seinerseits ebenfalls eine Geliebte hat. Doch eine Scheidung könnte ihn teuer zu stehen kommen und Milo ist auch nicht sonderlich liquide. Seine zukünftige Frau genießt allerdings einen ausschweifenden Lebensstil. ­Daher schlägt der Krimiautor einen fingierten Einbruch vor, bei dem Milo Marguerites Schmuck stehlen soll, um ihn zu verkaufen. Andrew hingegen kassiert dafür die Versicherungssumme. Eine Win-Win-Situation. Doch bei Ausführung des Plans verschwindet Milo spurlos…

Unser Filmtipp

Der Name des geheimnisvollen Rockstars ist das Einzige, was in der leidenschaftslosen Beziehung von Annie (Rose Byrne) und Duncan noch für Zündstoff sorgt. 20 Jahre ist es her, dass der gefeierte Musiker (Ethan Hawke) seine letzte Platte veröffentlichte. Im Gegensatz zu dem fanatischen Tucker Crowe-Fan Duncan verreißt Annie dessen neues Album „Juliet, Naked“ in einem Online-Forum – und bekommt plötzlich Post von Tucker Crowe höchstpersönlich … Humorvolle romantische Verfilmung des Nick-Hornby-Romans über gute Musik und die Unberechenbarkeit zwischenmenschlicher Beziehungen. Das Ganze morgen abend im

Kronenkino, Äußere Weberstraße Zittau, Freitag, 20:00 Uhr

Grafik mit freundlicher Genehmigung der Vertriebsgesellschaft

Was vom Fahrrad übrig bleibt, ….

… ist mitunter nicht viel, vor allem dann nicht, wenn man es in blindem Vertrauen am Zittauer Bahnhof abstellt. Weder der Bereich vor dem Bahnhofsgebäude noch die Abstellmöglichkeit direkt an Gleis 1 ist videoüberwacht und so kann es dann doch vorkommen, dass der Pendler beim Ausstieg aus dem „Trilex“ dann tatsächlich nur noch sein gesichertes Element – in diesem Fall ein Vorderrad – vorfindet. Ein Ansteck-Rücklicht, in der Eile abzuziehen vergessen und mit einem Neupreis von rund 7 Euro immer noch erschwinglich, lässt sich da sicherlich einfacher verkraften, als wenn der komplette Rahmen fehlt. Klar, die Wut über den Diebstahl bleibt auf jeden Fall, zumal uns die ALLIANZ-Versicherungsgesellschaft auf Nachfrage mitteilte, dass der Radel-Besitzer solang allein auf seinem Schaden sitzen bleibt, bis nicht das komplette Rad gestohlen wurde, denn nur dann greift in den meisten Fällen die Hausratversicherung.

Wir hoffen, dass die mit der Zittauer Bahnhofssanierung betrauten Unternehmen noch die paar Euro übrig haben, um auch die Rad-Abstellplätze mit einer Video-Überwachung auszustatten….

(c) Foto: M. Huber

Deutschen Studenten bietet sich ein zweimonatiges Stipendienprogramm über die Arbeit des tschechischen Parlaments

Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer informiert darüber, dass das Abgeordnetenhaus des Parlaments der Tschechischen Republik deutschen Studenten und Absolventen ein zweimonatiges Stipendienprogramm anbietet, bei dem sie sich mit der Arbeit des tschechischen Parlaments und dem politischen Umfeld der Tschechischen Republik vertraut machen können. Das Programm richtet sich an diejenige, die sich für Politik, gesellschaftliches Geschehen sowie die deutsch-tschechischen Beziehungen interessieren.

Einen wesentlichen Teil des Praktikums bildet die Arbeit in den Büros der Abgeordneten des Parlaments der Tschechischen Republik. Die Teilnehmer lernen die Arbeit der Parlamentsverwaltung kennen, vor allem der Kanzleimitarbeiter, welche die Abgeordneten fachlich unterstützen. Sie gewinnen so einen Überblick über die parlamentarische Arbeit und lernen den legislativen Prozess kennen. Im Rahmen des Studienaufenthalts besuchen die Teilnehmer auch konkrete Kurse, die in Zusammenarbeit mit der Karls-Universität organisiert werden. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, ein breites Angebot an Vorlesungen an der Karls-Universität zu besuchen, die sich mit der Politik und Gesellschaft sowie dem kulturellen Geschehen der Tschechischen Republik beschäftigen.

„Gerade für die Grenzregion ist dieses Parlamentsstipendium eine Chance, unser Nachbarland besser kennenzulernen“, so Stephan Meyer.

Nähere Informationen unter: www.psp.cz/praktikum

(c) Symbolbild: Wolfgang Dirscherl

Rechte Veranstaltungen in Ostritz geplant

In Ostritz wird es auch in diesem Jahr diverse Veranstaltungen geben, die dem rechten Spektrum zuzuordnen sind. Den Auftakt bildet am 23. März ein „Schild und Schwert“-Konzert auf dem Gelände des Hotels „Neißeblick“. Da der Geburtstag von Adolf Hitler am 20. April diesen Jahr mit Ostern zusammenfällt und man dieses aus Rücksicht auf Familien respektiere, findet das große „Schild und Schwert“-Festival nicht wie gewohnt zu dessen Geburtstag, sondern erst Ende Juni statt.

Immer wieder taucht Ostritz in Zusammenhang mit rechten Veranstaltungen in den sächsischen Schlagzeilen auf. Gleichzeitig werden an diesen Tagen Unmengen an Polizeikräften gebunden, um ein Zusammentreffen von Linken und Rechten zu unterbinden. Ostritz selbst reagiert mit Gegenveranstaltungen wie zum Beispiel dem Friedenslauf auf die rechten Veranstaltungen.

Foto: Archiv 2018

„SCHAU REIN“ – Anmeldung gestartet

Seit heute können sich Schüler wieder zur SCHAU REIN! – Woche der offenen Unternehmen Sachsen unter www.schau-rein-sachsen.de anmelden. Die sachsenweite Initiative bietet vom 11. bis 16. März 2019 Schülern ab der 7. Klasse von Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen die Möglichkeit, Einblicke in den Arbeitsalltag von Unternehmen und Institutionen aus dem Landkreis Bautzen und Görlitz zu gewinnen und sich frühzeitig über Ausbildungs- und Studienangebote sowie berufliche Perspektiven in der Region zu informieren.

Vielfältige Angebote, wie Betriebsbesichtigungen, Technikvorführungen oder die Herstellung kleiner Werkstücke geben Schülern die Gelegenheit herauszufinden, welche Arbeitsabläufe und Tätigkeiten sie in ihrem Wunschberuf erwarten und ob diese den eigenen Interessen und Stärken entsprechen. Geschäftsführer, Mitarbeiter und Auszubildende geben dabei gern Auskunft über Anforderungen und Voraussetzungen für den jeweiligen Beruf.

(c) Foto: M. Huber

Festnahme wegen mehrerer Haftbefehle

Einen 45-Jährigen nahmen die Beamten des Zittauer Polizeireviers am gestrigen Vormittag in einer Wohnung an der Grünen Straße fest. Gegen den Mann bestanden gleich zwei Haftbefehle wegen unterschiedlichen Delikten, welche er nun in einer Justizvollzuganstalt verbüßen kann.

Neue Auflage der Podiumsdiskussion »Was geht uns das an?!«

Anregende Gespräche und spannende Diskussionen bietet das Gerhart-Hauptmann-Theater wieder am kommenden Freitag, den 18. Januar. Die neue Plattform für Podiumsdiskussionen »Was geht uns das an?!« widmet sich diesmal dem Thema »Kulturraumgesetz«. Zu Recht rühmt sich der Freistaat seines Kulturraumgesetzes, das deutschlandweit einmalig ist und seit 1993 als Erfolgsmodell angesehen wird. Als transparentes und demokratisches Instrument wurde es zur gemeinschaftlichen Finanzierung von Kultureinrichtungen mit regionaler Bedeutung geschaffen. Doch wie hat es sich in den 25 Jahren seines Bestehens bewährt? Was hat es eigentlich damit auf sich? Entspricht das Modell noch den aktuellen Gegebenheiten? Oder bedarf es einer Anpassung? Mit Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft widmen wir uns diesen und vielen weiteren Fragen.‎ Am Freitag, den 18. Januar um 19:30 Uhr werden sich Vertreter aus Kultur und Politik diesen Fragen in Zittauer Theaterfoyer stellen.

Als Gäste sind geplant Peter Hesse – Geschäftsführer der KuWeit (Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft), Thomas Pilz – Kulturbeiratsvorsitzender Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien, Franziska Schubert – Haushalts- und finanzpolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen im Sächsischen Landtag / Landtagsabgeordnete und Ola Staszel ‎– Leiterin des Neiße Filmfestivals. Moderiert wird der Abend vom Kaufmännischen Geschäftsführer des Theaters Caspar Sawade.

(c) Foto: M. Huber

2. Zittauer Vergabekonferenz morgen im Zittauer Rathaus

Morgen findet von 10:00 bis 12:00 Uhr die 2. Zittauer Vergabekonferenz im Zittauer Rathaus statt. Eingeladen sind alle Unternehmen, vorrangig Ingenieurbüros und das Baugewerbe, die sich für die in 2019 anstehende Ausschreibungen in Zittau und Umgebung interessieren. Vorgestellt werden die geplanten Bauvorhaben der Stadt Zittau, des Landkreises Görlitz, der Stadtwerke Zittau GmbH und der SOWAGmbH. Schwerpunkte stellen der Tief- und Kanalbau, sowie der Hoch- und Ausbau dar. Darüber hinaus werden die Auftragsberatungsstelle Sachsen e.V. und die eVergabe.de GmbH über Aktuelles im Vergaberecht und über die elektronische Vergabe informieren.

(c) Foto: Petra Bork; Quelle: Stadtverwaltung Zittau

Wovon träumt ein Baum im Winter?

Das wissen wir leider auch nicht so genau, aber vielleicht kann das Puppentheater des Naturschutzzentrums Zittauer Gebirge hier Aufklärung leisten. Dieses erzählt am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr im Museum Franziskanerkloster die rührende Geschichte vom kleinen Fritz, der an einem kalten Wintertag seinen Freund, den Baum, in seinem Garten besucht. Der Baum erzählt ihm, was er über das Jahr so erlebt, von kleinen Vögelchen, die bei ihm im Winter Futter suchen, vom Förster und von vielem mehr. Ein schönes und jahreszeitlich passendes Puppentheaterstück für Kinder, am Sonntag im Museum.

(c) Foto: M. Barnebeck

Wahlhelfer gesucht

Am 26. Mai finden die Kommunalwahlen zum Kreistag, Stadtrat, zur Besetzung der Ortschaftsräte sowie die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Gleichzeitig soll in einem Bürgerentscheid über Zittaus Bewerbung zur Kulturhauptstadt abgestimmt werden. Damit dies alles reibungslos funktioniert, sucht die Stadtverwaltung derzeit noch engagierte und zuverlässige Wahlhelfer. Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist, kann sich telefonisch unter 03583 752-103 oder persönlich im Sekretariat des Oberbürgermeisters melden. Alternativ ist auch eine Bewerbung via eMail an wahlen@zittau.de möglich, unbedingt angegeben werden sollten hier Vor- und Zuname, Adresse, Telefonnummer sowie das Geburtsdatum. Als Aufwandsentschädigung werden 30 Euro gezahlt.

CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Meyer: Direkt gewählt oder gar nicht im Landtag

Am kommenden Samstag findet der Parteitag der sächsischen CDU statt. Der Zittauer CDU-Landtagsabgeordnete Stephan Meyer verzichtet auf eine Kandidatur und wird nur direkt im Wahlkreis zur Verfügung stehen. Dazu erklärte er: „Bei den Wahlen 2009 und 2014 wurde ich direkt in unserer Heimat gewählt und möchte auch bei dieser Wahl erneut das Vertrauen erlangen. Ich möchte weiterhin mit den Menschen in unserer Region gemeinsam Ideen entwickeln und zu deren Umsetzung beitragen.“

Meyers Einsatz als regional verwurzelter Abgeordneter ist es unter anderem zu verdanken, dass Steuergeld für Schulsanierungen und Sportstätten in Zittau, Großschönau und Bertsdorf in die Region gebracht wurde sowie das der Hort in Mittelherwigsdorf erweitert und das Familienbüro Mosaik in Olbersdorf gesichert wurde. Wichtig ist es ihm auch, mehr Geld für den Eisenbahnverkehr in der Oberlausitz einzustellen und sich für den Erhalt der Bundespolizei mit Standort im Zittauer Raum stark zu machen.“

„Weil wir hier leben wollen.“ So lautete die erste Kampagne Meyers. Er hält daran fest, weil diese Worte sein Leitspruch und die Motivation für seine Arbeit sind. „Meine Entscheidung zu Direktwahl ist mit persönlichem Risiko verbunden. Ich halte diesen Weg jedoch für glaubwürdig. Die Wählerinnen und Wähler haben es zur Wahl in der Hand, wie unsere Heimat künftig im Landtag vertreten sein soll.“

Karrierestart am kommenden Wochenende

“Zukunft selbst gestalten” – unter diesem Motto findet ab dem kommenden Freitag bis zum Sonntag die 21. Bildungs-, Job- und Gründermesse “Karrierestart” im Ostragelände in Dresden statt. Rund 550 Aussteller zu 80 Prozent aus Sachsen informieren über Ausbildungs- und Jobangebote sowie weiteren Karrieremöglichkeiten. An allen drei Tagen stehen natürlich die Themen Berufsorientierung und Bewerbertraining zur Ausbildungsplatzsuche im Mittelpunkt. Ausbildungssuchende finden hier nützliche Hinweise zu Training, Praktikas und grundsätzlich auch Antworten auf die Frage: “Was möchte ich überhaupt werden?” Dazu gewähren vor Ort unzählige Anbieter Einblick in ihren Beruf.

Die Messe richtet sich aber nicht nur an Ausbildungssuchende. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Bereich Existenzgründung und der Weg in die Selbstständigkeit. Dazu werden unter anderem diverse Fach- und Informationsvorträge aus den Bereichen Geschäftskonzept, Finanzierung und Förderung, Marketing sowie Unternehmensrecht angeboten. Auch Arbeitslose und Umsteigewillige finden sicher an den drei Tagen jede Menge Job- und Weiterbildungsangebote.

Geöffnet ist die Messe freitags ab 09:00, samstags und sonntags ab 10:00 Uhr, jeweils bis 17:00 Uhr. Der Eintritt kostet regulär 5 Euro, ermäßigt –  für Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitssuchende mit Nachweis 3,50 Euro.

Das komplette Programm findet ihr hier.

„Zeit für Utopien“ im Kronenkino

Die Krise des Kapitalismus führt zu weltweiter Ungleichheit, extremer Armut und unkontrollierbaren Folgen für die Natur. In seiner Dokumentation besucht Regisseur Kurt Langbein mehrere Projekte und Initiativen rund um den Globus, die jetzt schon versuchen, eine neue Zukunft zu denken und zu realisieren. Von der Genossenschaft „Hansalim“ in Südkorea, die 1,5 Millionen Menschen mit regionaler Frischkost beliefert, über die Initiative „fairphone“, die faire Produktionsbedingungen in den Kobalt-Minen im Kongo etablieren will, sowie anderen Projekten zeigt die Dokumentation, welche Alternativen zu Profitgier und Raubbau an der Natur es tatsächlich gibt. Eine interessante Dokumentation, die sich anzuschauen lohnt.

Dienstag, 15. Januar, 19:00 Uhr, Kronenkino, Äußere Weberstraße; als Eintritt wird um eine kleine Spende gebeten

Foto mit freundlicher Genehmigung Langbein & Partner Media GmbH & Co KG Wien

Baumaschine an der Friedensstraße entwendet – in Polen aufgefunden

Unbekannte Täter entwendeten gestern zwischen 03:00 und 03:30 Uhr vom Grundstück einer Firma an der Friedensstraße einen Teleskoparmlader „Merlo Roto“. Bei der Fahrt mit der selbstfahrenden Arbeitsmaschine fuhr der Unbekannte zunächst gegen einen vor ihr parkenden Transporter und durchbrach anschließend das massive Eingangstor des Objektes. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 11.000 Euro. Weil die Unbekannten einen Reifen des Teleskoparmladers beschädigten endete die Flucht ca. 300 Meter hinter der Grenze in einem polnischen Waldgebiet. Die Baumaschine wurde durch die polnische Polizei im Laufe des Tages an einen Berechtigten der Firma herausgegeben.

Interessantes rund um den „Maler der Oberlausitz“ Max Langer

Am Donnerstag, den 17. Januar um 16:00 Uhr gibt Frank Richter Lebensgeschichten und Lebensbilder rund um den „Maler der Oberlausitz“ Max Langer aus Niederoderwitz zum Besten, plaudert über diese überregional bedeutende Malerpersönlichkeit inmitten seiner Gemälde, Hinterglasbilder und Zeichnungen.

Bekannt und anerkannt ist Max Langer besonders für seine HinterglasmalereInteressantes rund um den „Maler der Oberlausitz“ Max Langer und seinen Zyklus „Ein Oberlausitzer Weberleben“. 1981 wurde dem Malerkünstler aus Niederoderwitz der Kunstpreis der Oberlausitz verliehen. Seine Themen befassten sich zumeist mit den sozialen Verhältnissen in seiner Oberlausitzer Heimat und mit der traditionellen Volkskultur der Region. Nicht nur in Privatbesitz und in den Museen der Oberlausitz ist Max Langer mit seinen Werken vertreten, Arbeiten von ihm haben beispielsweise auch ihren Platz in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gefunden. Die Ausstellung befindet sich dieses Mal im Kreuzgang und zeigt Werke aus Privatbesitz.

IHK Zittau bereitet Personaler auf Berufsorientierungsmessen vor

Etwa 25 Personaler aus regionalen Unternehmen holten sich im Rahmen des IHK-Messetrainings in der Zittauer Geschäftsstelle auf der Bahnhofstraße am vergangenen Freitag letzte Tipps und Anregungen für ihren erfolgreichen Einsatz auf den anstehenden Berufsorientierungsmessen. Eine erste Erprobungsmöglichkeit des erworbenen Wissens steht am 26. Januar im Rahmen des Berufeparks an den Zittauer Oberschulen an. Für die Nachwuchsgewinnung ist die Teilnahme an Auszubildenden-Messen wie den Berufeparks ein erfolgversprechendes Format. Eine zielgruppenorientierte und moderne Messekommunikation ist dafür unverzichtbar.

(c) Foto: Thomas Tamme

Rodelfasching heute nachmittag in Oybin

Viel Feuerwehr, viele Schlitten und viele Kinder in bunten Kostümen. Heute nachmittag gab es in Oybin am Rodelhang unterhalb des Gasthofes Almanka einen ersten Vorgeschmack auch die bevorstehende Faschingszeit. Bestimmt hätten sich die Organisatoren besseres Wetter gewünscht, aber das ist nun mal so, und wie wir sehen konnten, ließen sich die Nachwuchs-Jecken vom Nieselregen nicht die Gute Laune verderben.

Der, der das Ganze mit organisiert hat, ist der Jugendfeuerwehrwart des Landkreises Uwe Hiltscher, er hatte heute sozusagen den Hut auf, im wahrsten Sinne und mit ihm haben wir heute nachmittag gesprochen. Ebenfalls vor Ort war der Stellvertretende Kreisbrandmeister Peter Seeliger, welcher für die Region Zittau zuständig ist. Er hält sehr viel von seinem Nachwuchs, wie wir erfuhren durften. Nur selber rodeln, dass wollte er dann doch nicht.

Gestohlener Skoda auf der Hochwaldstraße wiedergefunden

Ein aufmerksamer Passant informierte die Polizei über einen blauen Skoda Octavia, welcher an der Hochwaldstraße in Zittau ohne Kennzeichen abgestellt war. Bei der Überprüfung stellte eine Streife des örtlichen Polizeireviers fest, dass der Wagen zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Eigentümer hatte das Auto mit einem Zeitwert von circa 6.000 Euro zu Silvester als gestohlen gemeldet. Die Ermittler haben das Fahrzeug sichergestellt. Kriminaltechniker werden es nach Spuren der Täter untersuchen. Die Ermittlungen der Soko Kfz dauern an.

Passend zum Wetter: Themenabend in der Stadtbad-Sauna

Heute gibt es in der Stadtbad-Sauna von 20:00 bis 24:00 Uhr den Themenabend „Wintermärchen“. Dabei gibt es spezielle Eisaufgüsse, Eisgel-Einreibungen, gefrorene Früchte, leckere Kartoffelsuppe sowie einige kleine Überraschungen. Speziell für diesen Abend wird die Saune entsprechend dekoriert, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind themenmäßig gekleidet.

Ein Besuch der Sauna dient der körperlichen Erbauung, der Gesundheit, der Körperreinigung und der Verbesserung des Wohlbefindens. Das Saunieren soll vor allem der Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten dienen und kann auch bei einigen Erkrankungen als therapeutische Anwendung genutzt werden, beispielsweise bei Störungen des vegetativen Nervensystems. Auch bei Arthrose oder chronischen Rückenschmerzen können Symptomlinderungen auftreten.

Die Erhöhung der Körpertemperatur auf bis zu 39 °C während der Schwitzphase bewirkt dasselbe wie ein echtes Fieber, nämlich eine erhöhte Aktivität von Immunzellen, die für die Infektabwehr wichtig sind. Die Abfolge von Hitze mit dem anschließenden Kaltbad entspannt die Muskulatur und hat neben physiologischen Effekten wie einer kurzfristigen starken Steigerung des Blutdrucks, Anregung des Kreislaufs, des Stoffwechsels, des Immunsystems und der Atmung vor allem auch eine wohltuende Auswirkung auf das subjektive Wohlbefinden.

Saunabaden dient auch der Hautpflege und verlangsamt die Hautalterung; unmittelbar nach dem Betreten des Saunaraumes reagiert die Haut, die Blutgefäße weiten sich, die Durchblutung nimmt zu, und die Oberflächentemperatur steigt nach etwa 15-minütigem Aufenthalt auf 40–42 °C an; in der Abkühlphase verengen sich die Blutgefäße dann wieder durch Kaltwasseranwendungen.

Jeder Saunabesucher sollte seinen eigenen Rhythmus finden. Jeder Tag ist ein anderer, oberste Richtlinie ist die eigene Empfindung. Unerfahrene Saunagänger sollten sich an einen Betrieb mit einem Saunameister wenden.

(c) Foto: Städtische Beteiligungs-GmbH Zittau; Quelle fachlicher Teil: u.a. wikipedia.de

Lausche-Lift öffnet heute ab 09:30 Uhr

Skifreunde können sich freuen, in rund einer viertel Stunde öffnet der Lausche-Lift! Dieser steht dann – vorausgesetzt, die Witterung bleibt so – am Wochenende immer ab 09:30 Uhr, unter der Woche ab 10:00 Uhr zur Verfügung. Ob der Lausche-Lift in den nächsten Tagen geöffnet ist oder nicht erfahrt in täglich unter der Rufnummer 035841 / 35745.

 

IBZ St. Marienthal Ostritz überweist vierstelligen Betrag an Hilfeverein

Beim „Ostritzer Friedenslauf“ am 13. Oktober 2018, an welchem ca. 300 Läufer teilnahmen, kamen insgesamt rund 4.900 € an Spenden zusammen. Die Hälfte der Spenden, 2.450 €, wurde inzwischen an den Verein „Drudel 11 e.V.“ aus Jena überwiesen. Dies teilten der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, Dr. Michael Schlitt und der Mitorganisator des Friedenslaufes, Landrat a.D. Günter Vallentin aus Ostritz mit.

Drudel 11 engagiert sich seit 25 Jahren als anerkannter Träger der Jugendhilfe. In zahlreichen Projekten – vom Jugendzentrum bis hin zur Ausstiegsberatung für Neonazis  – hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Selbstkompetenz zu vermitteln und dabei Anreize zum Perspektivwechsel zu geben. Inzwischen kann das Team von Drudel 11 auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Gewalt- und Radikalisierungsprävention zurückblicken.

Der andere Teil der Spenden, so die Organisatoren des „Ostritzer Friedenslaufes“, wurde für das „Ostritzer Friedensfest“ zur Verfügung gestellt.

Quelle: IBZ Ostritz; Foto: Archiv

Crystal Meth in Seifhennersdorf sichergestellt

Ein 29-jähriger Deutscher wurde gestern Abend durch die Bundespolizei in Seifhennersdorf mit Crystal Meth erwischt. Die Beamten der Inspektion Ebersbach kontrollierten den Mann um 21:40 Uhr, der in der Nordstraße zu Fuß unterwegs war. Der bekannte Betäubungsmittelkonsument hatte in seiner Bauchtasche ein Cliptütchen mit einer weißen kristallinen Substanz dabei. Er reagierte völlig überrascht und meinte, dass er dies im Bus gefunden und einfach mitgenommen habe. Doch diese Ausrede zog nicht. Er hatte sich einer Straftat verdächtig gemacht und musste mit zur Dienststelle. Hier fanden die Beamten in der Socke ein weiteres Tütchen mit der gleichen Substanz. Nun gab der Mann zu, dass es sich um Crystal handeln würde. Er wird sich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen. Die Drogen wurden beschlagnahmt.

(c) Foto: Bundespolizei / Thomas Koehler/ photothek.net

Stellenweise katastrophaler Zustand der Fusswege an der Südstraße

Ende Dezember wandte sich eine Leserin an zittau-live mit der Bitte, einmal auf die katastrophalen Zustände der Fusswege an der Südstraße, explizit von der Bushaltestelle Südstraße bis zur Kreuzung Südstraße/Schrammstraße aufmerksam zu machen. In ihrem Schreiben bemängelte sie, dass der Gehweg u.a. von duzenden Schlaglöchern überzogen ist und gleichzeitig die einseitige Straßenbeleuchtung unzureichend sei. Infolge dieser Zustände ist ihre Mutter in diesem Bereich gestürzt und zog sich kurz vor Weihnachten schwerere Verletzungen zu.

Wir waren vor Ort und haben uns selbst ein Bild der geschilderten Zustände gemacht und in der Tat, gerade für ältere Menschen ist dieser Fusswegabschnitt – gerade bei diesen Witterungsverhältnissen – eher ungeeignet. Auf unsere schriftliche Anfrage beim zuständigen Referat Tiefbau, wann denn dieser Teilbereich im Sanierungsplan vorgesehen ist, teilte uns die Pressestelle des Rathauses mit, dass „der Ausbau des restlichen Abschnitts der Südstraße im städtischen Haushalt der Jahre 2019/2020 eingeordnet“ sei.

Das Winterbild des Tages und sein Hintergrund

Heute: Der Marktfrauenbrunnen.

Der Marktfrauenbrunnen am Zittauer Klosterplatz wurde 1977 von Karl Schönherr modelliert und 1978 in Lauchhammer in Bronze gegossen. Der Brunnen stand nicht immer auf dem Klosterplatz, sein ursprünglicher Standort war vor einem Kaufhaus in Zittau-Süd. Seit 2007 steht er an seinem jetzigen Standort. Die Basis des Brunnens bildet eine oben aufgeschnittene Kugel aus Sandstein, auf welcher die drei Figuren der Marktfrauen aus Bronze sitzen und geschäftig miteinander schwätzen.

(c) Foto: M. Huber; Quelle:  „Zittau. Architektur und Kunst“ von Thorsten Pietschmann

Wirtschaft trifft Wissenschaft 2019

Der Allgemeine Unternehmerverband Zittau und Umgebung e.V., die Industrie und Handelskammer Dresden, die Handwerkskammer Dresden sowie die Hochschule Zittau/Görlitz veranstalteten gestern Abend im Peter-Dierich-Haus an der Theodor-Körner-Allee 8 nunmehr zum bereits 10. Mal das erfolgreiche Netzwerktreffen „Wirtschaft trifft Wissenschaft“. Grundlage des Abends war eine rund 2-stündige Informationsveranstaltung, auf welcher auch Themen wie die wirtschaftlichen Folgen des Braunkohleausstiegs und der Strukturwandel in der Lausitz thematisiert wurden.

Das Schwerpunktthema an diesem Abend war es jedoch, mehr Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit für die Hochschuleinrichtung an den Standorten Zittau und Görlitz bei der regionalen Wirtschaft zu wecken und die Zugangshemmnisse zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft abzubauen. Der Blick sollte stets nach vorn gerichtet sein und dabei den Fragen nachgegangen werden, wie sich Lehre und Forschung auf die Zukunft einstellen. Wurden seitens der Hochschule anspruchsvolle Aufgaben für die Unternehmen gelöst sowie neue wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Methoden in die Unternehmen transportiert? Wie kann an wichtigen Stellen die Geschwindigkeit des Handelns erhöht werden, die neben Innovation und Qualität ein wesentlicher Parameter ist? Welche Visionen können mit der Forschung innerhalb und außerhalb der Hochschulen zusammen entwickelt werden, um durch angewandte Forschung eine Beförderung der Wertschöpfung zu erreichen? Vertreter der Hochschule zeigten dabei Erreichtes, aktuelle aber auch schon realisierte Projekte.

Im Anschluss bot sich für die Unternehmensvertreter die Möglichkeit des Gedankenaustausches in zwangloser Runde.

(c) Fotos: M. Huber

Staatsanwaltschaft legt Revision gegen das Urteil über den Zittauer Messerstecher ein

Am 2. Januar wurde vor dem Landgericht Görlitz das Urteil gegen Frank H., den Zittauer Messerstecher gesprochen (zittau-live war an allen Verhandlungstagen vor Ort). Zur Überraschung aller Anwesenden wurde Frank H. (52) jedoch nicht wegen Mordes, sondern wegen Totschlags zu 10 Jahren Haft verurteilt, obwohl das Mordmerkmal – in seinem Fall Heimtücke – klar nachgewiesen und von ihm selbst auch eingestanden wurde. Gegen dieses Urteil legte die Staatsanwaltschaft nun Revision ein – jetzt wird der ganze Fall noch einmal neu durchleuchtet und auf Fehler kontrolliert. Die Staatsanwaltschaft forderte bei ihrer ersten Festlegung eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten. Wir halten euch auf dem Laufenden!

(c) Fotos: M. Huber / Archiv 02. Januar 2018

Das Winterbild des Tages und sein Hintergrund

Heute: Die Mandau.

Während Oybin, Jonsdorf und alle weiteren Gemeinden in den höheren Lagen noch mit den Schneemengen kämpfen, hat in Zittau selbst bereits wieder das Tauen eingesetzt, so auch hier auf unserem Foto der Mandau Höhe Äußere Oybiner Straße. Mit dem Tauen hat auch der Pegel bereits deutlich zugelegt.

Die Mandau selbst entspringt in mehreren Quellen nördlich des 580,6 m hohen Wolfsberg im Nordböhmischen Niederland, die sich bei Panský in 515 m ü. M. vereinigen. Aus Zahrady kommend fließt bei Nové Křečany ein weiterer Quellbach zu. Von dort fließt die Mandau in südöstlicher Richtung durch Rumburk, Seifhennersdorf und Varnsdorf. Danach durchfließt sie in Richtung Osten einen weiteren Teil der Oberlausitz, in der ihr Wasser unter anderen über Großschönau, wo die Lausur zufließt, von Hainewalde durch das Roschertal bis Mittelherwigsdorf, wo das Landwasser zufließt und schließlich nach Zittau gelangt, wo sie direkt östlich der Stadt bei 227,7 m ü. NN in die Lausitzer Neiße mündet.

Die Mandau ist einer der Wasserläufe in der südlichen Oberlausitz, der sich durch eine sehr unregelmäßige Wasserführung auszeichnet. Zudem sind in historischen Beschreibungen eine Vielzahl an Überschwemmungen in den Orten Großschönau, Hainewalde und Zittau mit Schäden an Häusern, Brücken und an Menschenleben erwähnt. Aus diesem Grund wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts von Fachleuten darüber nachgedacht, die Überschwemmungsgefahr wenigstens teilweise durch Regulierungen einzudämmen. Im April 1895 wurden in Zittau Arbeiten begonnen, die ein 40 Meter breites und 5,15 Meter tiefes Hochflussbett sowie Dämme schaffen sollten. Dadurch ergab sich eine deutliche Verkürzung des Flusslaufs um 400 Meter zwischen der Olbersdorfer Brücke und der Mündung, da die Mandau in diesem Bereich zuvor sehr mäandrierend verlief. Die damaligen Baukosten machten 1 Million Mark aus.

Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts folgten weitere Regulierungen durch Ausbaumaßnahmen auch auf allen übrigen Teilabschnitten der Mandau, vor allem in den Orten und an den Eisenbahnstrecken.

(c) Foto: M. Huber; Quelle: u.a. wikipedia.de

Sperrung des Neißetalwegs

Der Neißetalweg zwischen Hirschfelde und Ostritz wird in der Zeit vom 14. bis zum 25. Januar aus Sicherheitsgründen wegen notwendiger Pflegearbeiten an den angrenzenden Waldbeständen jeweils von 08:00 bis 16:00 Uhr gesperrt, am Wochenende ist der Weg geöffnet. Der Forstbetrieb der Stadt Zittau bittet um Verständnis.

Foto: Archiv Oktober 2018

Räderbesitzer in Seifhennersdorf gesucht

Am 13. Dezember 2018 hatten Beamte des Polizeireviers Zittau-Oberland an der Warnsdorfer Straße in Seifhennersdorf einen 25-jährigen Tatverdächtigen gestellt. Er war zuvor in eine Garage eingebrochen und war unter anderem mit Pkw-Rädern zu Fuß unterwegs. Die Polizei hat daraufhin in einem Straßengraben unweit entfernt mehrere Kompletträder sichergestellt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand können vier davon noch keinem Einbruch und damit keinem rechtmäßigen Eigentümer zugeordnet werden.

Die Polizei bittet um Mithilfe:

Wem gehören die abgebildeten Räder, welche möglicherweise am 13. Dezember 2018 in Seifhennersdorf entwendet wurden? Hinweise nimmt das Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62 – 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle und (c) Foto: Polizeidirektion Görlitz