Black Panther holen 7:3 Heimsieg gegen Leipzig

Zum letzten Heimspiel in der Hauptrunde der Landesliga Sachsen 2019/20 trafen die Black Panther Jonsdorf auf den Leipziger EC. Fast 300 Zuschauer kamen in die heimische SPARKASSEN Arena im Zittauer Gebirge. Das Hinspiel konnten die Panther mit 8:2 gewinnen, trotzdem sollte der Tabellenfünfte nicht unterschätzt werden, denn letzte Saison verloren die Panther gegen die Messestädter. Trainer Jan Havlik, der erneut von der Bank dirigierte, konnte mit 15+1 eine solide Mannschaft aufstellen. Die Gäste mit 10+2 in Minimalbesetzung. Am Ende siegten die Jonsdorfer souverän mit 7:3 gegen die Leipziger. Wer Halbfinalgegner der Black Panther Jonsdorf wird, steht noch aus. In der Sachsenliga stehen noch einige Parteien aus, bis der endgültige Tabellenstand nach der Vorrunde feststeht. Wir informieren euch zeitnah. Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: ESC Jonsdorf

Einwohnersprechstunde

Am kommenden Dienstag treffen sich um 17:00 Uhr die Mitglieder der Linksfraktion im Stadtrat im Büro Äußere Weberstraße 2. Dazu sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt herzlich eingeladen.

Inhaltlich werden die aktuell im Stadtrat anstehenden Themen wie der Antrag „Gedenken aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des 2. Weltkrieges am 8. Mai 2020“ vorberaten. „Wir freuen uns über interessante Gespräche und weitere Anregungen von kommunalpolitisch interessierten Einwohnern von Zittau einschließlich der Ortsteile“, so der Fraktionsvorsitzende Jens Hentschel-Thöricht.  Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

DIE LINKE. im Stadtrat Zittau | Äußere Weberstraße 2 | 02763 Zittau | Telefon: 03583/586017

Foto: Archiv

Mehrere Scheiben am Zittauer Markt eingeschlagen

Wie heute Morgen den sozialen Netzwerken zu entnehmen war, wurden in der letzten Nacht zum Sonntag auf dem Zittauer Marktplatz bei mehreren Geschäften die Scheiben eingeschlagen, so auch bei Coffee-Bike und JJ Bikes. Letztere sprachen von einem „jungen, anständig aussehenden Mann“ der gegen 00:20 Uhr gesehen worden sein soll. Die zuständige Polizeidirektion ist im Moment nicht erreichbar, wir werden den Vorfall aber im Auge behalten.

Quelle Fotos: facebook

Sieben Pkws in Zittau beschädigt

Vandalen zogen in der Nacht zum Samstag durch das Stadtgebiet Zittau. Auf der Pescheckstraße und der Weststraße traten sie bei insgesamt sieben Pkw´s die Außenspiegel ab. Betroffen waren Fahrzeuge der Hersteller Mercedes, Skoda, Toyota und Seat. Der Gesamtsachschaden wurde mit etwa 3.500 Euro beziffert. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt die Kriminalpolizei.

Symbolbild

Neue Gästeführer für Zittau bestanden Prüfung

Am heutigen Samstag, den 25. Januar erhielten die Absolventen der Ausbildung zum „Gästeführer Zittau und Oberlausitz“ in der Volkshochschule in der 4. Etage des Zittauer Salzhauses ihre Zertifikate. Bevor es soweit war, fanden noch die mündlichen Prüfungsgespräche statt.

Teilnehmen konnten alle, die ortskundig sind, gern in der Region leben und möchten, dass Zittau und die Oberlausitz bekannter wird. Im Kurs lernten die Teilnehmer das Tätigkeitsfeld sowie das notwendige Handwerkszeug des regionalen Gästeführers in Theorie und Praxis kennen. Sie erwarben Kenntnisse, zum Beispiel wie sie Besuchergruppen auf Stadtrundgängen oder regionalen Busfahrten begleiten und die Schönheiten unserer Region ansprechend und informativ präsentieren können. Dabei wurden Sie von erfahrenen Zittauer Gästeführern bzw. Mitarbeitern des Stadtmuseums begleitet und profitieren von deren Erfahrungen und Tipps.

Zum Lehrgang gehörten die Teilnahme an einer (Stadt)Führung in der Region, das Vorbereiten von Referaten zu einzelnen Themen sowie eine eigene Abschlusspräsentation zu einem selbst gewählten Thema. zittau-live gratuliert!

Neue Gästeführer für Zittau bestanden Prüfung
Absolventen des Kurses, Angela Muder (Tourist-Info), Jochen Kaminsky vom gleichnamigen Tourismusbüro

 

Neue Gästeführer für Zittau bestanden Prüfung2

Fotos mit freundlicher Genehmigung Matthias Weber

Nur noch wenige Restkarten verfügbar!

Für das große Filmkonzert des Akkordeonorchesters Olbersdorf heute Nachmittag im Kronenkino auf der Äußeren Weberstraße sind einige wenige Restkarten verfügbar. Dies teilte die Chefin Beate Dreier vor wenigen Minuten auf telefonische Nachfrage mit. Wer noch einen der heiß begehrten Plätze haben möchte, sollte unbedingt 14:00 Uhr vor Ort sein. Beginn ist 15:00 Uhr.

Symbolbild: facebook/Akkordeonorchester Olbersdorf

Schmierereien an Zittauer Konstitutionssäule – Täter noch flüchtig

Am Montagmittag hat ein Zeuge einen Unbekannten beim Besprühen der Konstitutionssäule am Zittauer Theaterring ertappt.

Der Täter brachte rote Farbe auf etwa eineinhalb Quadratmeter Fläche auf und flüchtete. Polizisten suchten im Tatortumfeld ohne Erfolg nach dem Beschuldigten. Es handelte sich offenbar um einen Mann, der nicht älter als 20 Jahre alt war. Mehrere Passanten sahen eine Person, die eilends wegrannte und in diesem kupferfarbenen Kleinwagen flüchtete.

Die Sprühereien des Unbekannten sind nicht die Einzigen in Zittau. Im gesamten Stadtgebiet sind den Ordnungshütern seit Beginn der Woche insgesamt über 40 Fälle bekannt. Die Zittauer Polizei sucht nun weiteren Zeugen, die Angaben zu den Graffitisprühereien der vergangenen Tage machen können. Hinweise nimmt das Revier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62 – 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 

Heimspiel!

Heute Abend um 18:30 Uhr treffen die Jungs der Black Panther in der Jonsdorfer SPARKASSEN-Arena auf das Team des Leipziger EC. Es dürfte ein interessantes Match werden!

(c) Foto: Mit freundlicher Genehmigung ESC Jonsdorf

 

Eröffnung Karriere-Start 2020

Heute morgen startete in der Dresdner Messe die Karriere-Start 2020. Eröffnet wurde sie von Ministerpräsident Michael Kretschmar.

Nicht nur die Feuerwehr sucht nach geeignetem Nachwuchs, ihr gleich tun es rund 600 Aussteller, vorwiegend aus Sachsen, so unter anderem auch die Bundespolizei. Auch wenn das Handwerk nach wie vor im Mittelpunkt steht, ist doch die zunehmende Präsenz neuer Berufe vor allem aus dem Bereich der Informationstechnologie deutlich wahrnehmbar. Berufe zum Anfassen, zum Ausprobieren, all das bietet die Karrierestart 2020.

Wer noch möchte, am Samstag und am Sonntag ist noch jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Ärger mit der KVG

Normalerweise fährt Andres Steven Correa (33) jeden Morgen mit dem Auto von Olbersdorf zur Volkshochschule nach Zittau. Dort studiert der Arzt aus Equador deutsch, um hier seinen Facharztabschluss zu machen. Gestern ging das nicht, gestern nahm er den Bus Nummer 5. Pünktlich um 08:04 Uhr stieg er in Olbersdorf ein – vorn beim Fahrer – anders geht es nämlich gar nicht -, löste ganz vorschriftsgemäß einen Fahrschein und nahm Platz.

Keine 5 Minuten später stand ein Kontrolleur der Sicherheitsfirma Holdinghausen vor ihm und verlangte seinen „Ausweis“. Dem Deutsch noch nicht ganz so mächtig, übergab Andres Steven Correa dem Kontrolleur das, was von ihm verlangt wurde – seinen Ausweis. DAS allein war Grund genug für den Mitarbeiter mit der Dienstnummer 12, ihm ohne weitere Rückfragen einen Verwarngeldbescheid in Höhe von 60 Euro zu überreichen, obwohl man fast ohne jeden Aufwand das Missverständnis vor Ort mit dem Fahrer hätte klären können. Andres Steven Correa, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht realisieren konnte, was gerade geschah, steckte den Zettel ein und besprach dies im Laufe des Tages mit seinen deutschen Angehörigen.

Diese machten sich zusammen mit ihm und dem gültigen Fahrausweis, den er für 1,20 € um 08:04 Uhr kaufte, auf nach Zittau, um den Sachverhalt vor Ort mit den Verantwortlichen zu klären. Angekommen bei der KVG sprachen sie mit dem Verkehrsmeister Herrn Alexander Kretzschmar – und ab hier läuft alles mehr oder weniger aus dem Ruder. Andres Steven Correa und sein deutscher Angehöriger wandten sich im Nachgang an zittau-live, sprachen von Arroganz, Überheblichkeit und – vor allem: keine Achtung gegenüber ausländischen Mitmenschen! Der Angehörige von Steven sagte gegenüber zittau-live, es gänge ihnen überhaupt nicht um das Geld, auch wenn dieses zu Unrecht gefordert werde. Es gänge ihnen darum, dass Mitarbeiter der Städtischen Verkehrsbetriebe Andres Steven Correa, der in seiner Heimat als Arzt praktizierte, hinstellen wie einen kleinen dummen Jungen, ihn mit herablassenden Spielchen zur Wiederholung deutscher Sätze nötigten und Sonstiges.

Kretschmar, Verkehrsmeister bei der KVG meinte, das Ticket stamme nicht aus dem Bus, man könne es doch von überall her haben. Schwer nachvollziehbar, war der verkaufende Busfahrer direkt vor Ort – eine kurze Nachfrage hätte alles sofort erklären können. War so aber wahrscheinlich nicht gewollt.

Aufgrund dieser Tatsache suchte unsere Redaktion gestern ebenfalls telefonisch den Kontakt zu Herrn Kretschmar von der Verkehrsgesellschaft, letztendlich konnte sie aber die Art und Weise, wie der Mitarbeiter mit Kunden umgeht, nur bestätigen.

Grund genug für uns, mehrere Fragen zu stellen: Beginnen wir bei der Firma Holdinghausen: Wieso sind die Mitarbeiter nicht so ausreichend geschult, um offensichtliche Missverständnisse – gerade mit Ausländern – vor Ort besser zu klären? Beim Bus geht nur die vorderste Tür auf, defacto man zeigt dem Fahrer sein Ticket oder kauft halt eben eins! Oder gibt es eine Art „Fangprämie“ ? Schon des Öfteren gab es in der Vergangenheit Beschwerden über die Art und Weise der Dienstausübung des Sicherheitsdienstes.

Wie kann ein Unternehmen wie die KVG einen Posten mit einem Mitarbeiter besetzen, dem augenscheinlich jedwedes Gespür im Umgang mit Menschen verlustig gegangen ist – gerade in einer Hochschulstadt wie Zittau? Eine angemessene Kommunikation sollte wohl möglich sein, sowohl bei der KVG als auch bei der Firma Holdinghausen.

Michael Kretschmer: Bon-Pflicht muss weg!

Seit 1. Januar gilt sie: die Bon-Pflicht in Deutschland. Völlig unsinnig, unüberlegt, nur damit vielleicht der Bäcker kein „Schwarzbrot“ verkauft. Selbst Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht das so: „Wenn Tausende Bauern auf den Straßen sind, müssen wir eine Lösung finden. Und wenn Bäcker und Einzelhändler über die Bon-Pflicht stöhnen, müssen wir das anpacken. Die Bon-Pflicht muss weg, wo elektronisch sicherere Kassen-Systeme die Zahlungen nachvollziehbar belegen. Wir haben den Händlern versprochen, dass die teuren Kassen sich rechnen werden und nicht, dass sie weitere Zusatzkosten verursachen.“

Mit der 2020 eingeführten Bon-Pflicht entstehen Tag für Tag tonnenweise Sondermüll in Form von nicht recyclebarem Thermopapier. Gleichzeitig rufen wir dazu auf, die Umwelt zu schützen. Kein Kommentar.

 

Entwendetes Wohnmobil entdeckt und sichergestellt

Nach intensiven Ermittlungen und Hinweisen aus der Bevölkerung konnten die Ermittler der Soko Argus ein im Dezember 2019 in Zittau entwendetes Wohnmobil im polnischen Ort Sieniawka auffinden und gemeinsam mit der dortigen Polizei sicherstellen.

Unbekannte entwendeten das Haus auf Rädern in der Nacht zum 29. Dezember 2019 an der Eckartsberger Straße in Zittau. Der Fiat hatte einen Wert von rund 33.000 Euro. Die Soko übernahm die Ermittlungen.

Aufmerksame Zeugen meldeten den Standort des Kraftfahrzeuges bei der Polizei. Ermittler der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) Neiße überprüften gemeinsam mit ihren polnischen Kollegen der Kriminalpolizei aus Zgorzelec den Hinweis und wurden fündig. Sie stellten das Urlaubsmobil sicher. Nach Abschluss der kriminaltechnischen Maßnahmen erhält der rechtmäßige Eigentümer sein Fahrzeug zurück. Die Ermittlungen nach den Tätern dauern an.

46.000 Besucher im Zittauer Museum

2019 war für die Städtischen Museen Zittau eines der besucherstärksten der letzten Jahre. Gut 46.000 Besucher konnten im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster und im Museum Kirche zum Heiligen Kreuz gezählt werden, das sind rund 10.000 mehr als im Vorjahr. Einen besonderen Anteil an diesem Anstieg hatte die Dalí-Ausstellung „Grafische Traumwelten“ und die zuletzt gezeigte Schau „Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz“. Diese ging am 12. Januar mit über 7.700 Besuchern zu Ende und sorgte besonders für überregionale Resonanz – zahlreiche Menschen kamen aus weiter entfernten Städten, nicht zuletzt aus der Landeshauptstadt Dresden.

Auch die in Kooperation mit dem Kulturhistorischen Museum in Görlitz realisierte Dalí-Ausstellung zog zahlreiche auswärtige Gäste an – nun besonders aus Görlitz und aus Liberec. Die Sonderschau „Tief verwurzelt. Der Zittauer Stadtwald“ wurde intensiv von Grundschulen genutzt, um den Lehrplanstoff anschaulich zu vermitteln. Mehr als 30 Gruppen mit durchschnittlich 20 Personen nutzen eine Führung bzw. einen Workshop. Dieses Jahr steht zunächst im Zeichen des bereits 2019 mit Kunst im öffentlichen Raum gestarteten Projektes „entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“, das mit der finalen Ausstellung auf seinen Höhepunkt und Abschluss zusteuert (23.2.-21.6.). Projekt und Ausstellung werden in Kooperation mit der Hillerschen Villa und mit Unterstützung durch vielen weitere Partner, lokal und über die Grenzen hinweg, realisiert.

Museum

Foto: Archiv

Landtag gibt 990.000 Euro für ÖPNV im Zittauer Gebirge frei

Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer mitteilt, hat gestern der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages insgesamt 14,9 Millionen Euro aus dem Zukunftssicherungsfonds für Maßnahmen im öffentlichen Personennahverkehr zugestimmt. Damit ist der Weg auch im Naturpark Zittauer Gebirge frei für eine Verbesserung der Ausstattung des ÖPNV.

Dazu sagt Meyer: „Ich bin sehr froh darüber, dass ein weiterer Schritt zur Unterstützung des ländlichen Raumes getan wird. Die Gewährleistung eines guten öffentlichen Personennahverkehrs ist eine Grundvoraussetzung für attraktive Regionen. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages hat in seiner gestrigen Sitzung einem Antrag des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auf Bindung von Mitteln aus dem Zukunftssicherungsfonds zugestimmt. Damit ist der Weg frei, dass die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG) für den ÖPNV im Naturpark Zittauer Gebirge vier Standard-Linienomnibusse und sieben Standard-Gelenkomnisbusse in einem Gesamtumfang von 990.000 Euro anschaffen kann.“

 

Premiere am Zittauer Theater

Mit einer Premiere wartet das Gerhart-Hauptmann-Theater am kommenden Samstag auf – „Heiße Ecke„, ein Musical von Thomas Matschoß, Heiko Wohlgemuth und Martin Lingnau.

Die Handlung dreht sich um einen Würstchenbude auf der Reeperbahn. Rund um den Imbiss »Heiße Ecke 24«  ­finden sich die unterschiedlichsten Gestalten ein. Touristen ­suchen nach dem Weg, Eltern treffen unverhofft auf ihre Kinder (die eigentlich gerade für eine wichtige Klausur ­lernen sollten), eine junge Frau wartet auf ihren Freund und ein Hehler träumt von einer Zukunft weit weg von Sankt Pauli. Nur die Crew der Imbissbude steht in diesem Wirrwarr wie ein Fels in der Brandung und hilft den umherirrenden Gästen mit Rat und Tat. Wünsche, ­Sehnsüchte, Träume und die Suche nach der großen Liebe treffen in diesem Schmelztiegel zwischen Pommes, Bier und Currywurst aufeinander. Und wer weiß? Vielleicht ist man dem Ziel morgen schon einen Schritt näher als heute…

Das Hamburger Kultmusical »Heiße Ecke« von Martin ­Lingnau, Thomas Matschoß und Heiko Wohlgemuth wird seit 2003 auf der Reeperbahn gezeigt. Nun findet es ­seinen Weg in die Oberlausitz und bringt ohrwurmverdächtige Songs und das Lebensgefühl der Hansestadt an die Neiße. Mehr als 40 verschiedene Figuren spiegeln das bunte Leben rund um die Würstchenbude wider und laden zum Mitfiebern, Hoffen, Bangen und Lachen ein – während sich die 24 Stunden ihrem Ende entgegen neigen, bis ein neuer Tag neue Schicksale an den Imbiss spült….

Samstag, 25. Januar | 19:30 Uhr | Großer Saal

Premiere am Zittauer Theater

(c) Foto: GHT / Pawel Sosnowski

Mehrere Organisationen in Zittau begehen Gedenkveranstaltungen

Am Montag, den 27. Januar wird weltweit der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen.

Die LINKE in Zittau wird um 10:00 Uhr gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern am Zittauer Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus am Klieneberger Platz der Opfer des Holocaust gedenken. „Nie wieder Krieg, Nie wieder Faschismus“ heißt es in dem Schwur. „Gedacht wird gemeinsam den Opfern des Nationalsozialismus“, so der Vorsitzende der Zittauer LINKEN Jens Hentschel-Thöricht.

Auch die Hillersche Villa beteiligt sich am Gedenktag. Sie lädt dazu ein, ab 18:00 Uhr an den Zittauer Stolpersteinen Gedenklichter für die Verfolgten des Nationalsozialismus aufzustellen und an ihre Schicksale zu erinnern. Eine Karte der Stolpersteine findet sich auf https://www.hillerschevilla.de/cms/de/121/Stolpersteine.

Neuer Schienennetzplan für ganz Sachsen

Die fünf sächsischen Verkehrsverbünde haben ihren gemeinsamen Schienennetzplan auf den neuesten Stand gebracht. „Eisenbahnen in Sachsen“ bietet einen Überblick über alle Bahn-Strecken im Freistaat sowie Informationen zu Tarifen und Kontaktmöglichkeiten. Die kompakte Karte ist ab sofort bei allen Verkehrsverbünden und den Servicestellen kostenfrei erhältlich und hängt an Bahnhöfen und in den Zügen aus.

Auf der Rückseite der Karte finden sich Informationen zu den Verkehrsverbünden und Hinweise zu günstigen Tickets. Auf der Karte zeigen die Verbünde wofür sie stehen und was ihre Aufgabe ist: Busse und Bahnen in ihren Gebieten besser zu verknüpfen und mit einem Ticket alles fahren zu können. Für Fahrten durch den ganzen Freistaat gibt es eine Auswahl an Fahrkarten, die kurz erläutert wird. Für umfassende Informationen sind alle Kontaktdaten der Unternehmen und Verbünde angegeben. So wird das Umsteigen auf Bus und Bahn in ganz Sachsen einfacher und übersichtlicher, denn auf den Gleisen ist es bunt geworden: Heute sind in Sachsen 14 Bahngesellschaften unterwegs.

Die Eisenbahn-Karte unterstreicht die enge Zusammenarbeit der Verbünde: Neben der Netzkarte kooperieren die Verbünde beim landesweiten AzubiTicket, den SchülerFreizeitTickets und FerienTickets sowie bei der Vermarktung der PlusBus-Linien. Zudem entwickelt das beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) angesiedelte, neu geschaffene Kompetenzcenter Sachsen-Tarif in enger Zusammenarbeit aller Verbünde und dem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr einen einheitlichen Dach-Tarif für ganz Sachsen.

Alle Informationen zu Fahrplänen und Tarifen gibt es bei den sächsischen Verkehrsverbünden und Bahnen und im Internet unter www.zvon.de

Faschingsauftakt auch in Großschönau

Mit der Auftaktsveranstaltung „Kotztüten hier, alles muss rein“ startet auch der Grußschinner Faschingsclub e.V. in die diesjährige närrische Saison. Das Motto dieses Jahr: „Mit Ueberschall zum Karneval“. Los geht das Ganze am kommenden Samstag, den 25. Januar ab 19:00 Uhr.

Eintrittskarten zu je 8,50 Euro bekommt ihr bei

  • Lotto-Presse-Treff Kaufland Zittau
  • Bunte Truhe Großschönau
  • CD-Studio am Markt in Zittau
  • Touristinfo Waltersdorf
  • und an der Abendkasse

 

10 x 2 Freikarten zu gewinnen! Einfach anrufen!

Die Karnevalisten in Neueibau feiern diesen Samstag ihr 40-jähriges Bestehen mit einer riesigen Schlagerparty im Goldenen Stern. Motto der Party: „40 Jahre KNK – ihr glaubt es kaum, wir sind noch da!“ Es erwartet euch ein tolles Programm und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: fff-Events versorgt euch mit leckeren Speisen, die Mädels und Jungs vom KNK mit Getränken und coolen Bardrinks. Einlass ist 18:00 Uhr, Beginn 19:19 Uhr.

Holt euch 10 x 2 Freikarten! Einfach nur anrufen unter 0163 / 6799727 !

Darauf ein dreifach …. Hau ock rei !

 

Wenige Raser in Großschönau

Auf der S 137 in Großschönau beträgt die innerorts übliche Höchstgeschwindigkeit 50 km/h, welche ein Messteam am Montagvormittag viereinhalb Stunden lang überwachte.

1.210 Fahrzeuge passierten die Lichtschranke und nur 13 Überschreitungen waren zu verzeichnen. In elf Fällen bleibt es bei einem Verwarngeld. Zwei Fahrzeugführer hatten es besonders eilig und erhalten nun einen Bußgeldbescheid. Schnellster war der Fahrer eines BMW, welcher mit 89 km/h geblitzt wurde. Ihn erwarten 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Kräfte des Polizeireviers Zittau-Oberland unterstützten die Aktion und hielten die Betroffenen an. Die Beamten suchten das Gespräch mit den Ertappten.

(c) Symbolbild: Tim Reckmann / pixelio

Buchpräsentation mit Dr. Milan Svoboda

In der ersten Veranstaltung im neuen Jahr stellt morgen um 18:30 Uhr der Liberecer Historiker Dr. Milan Svoboda im Altbestand der Christian-Weise-Bibliothek an der Lisa-Tetzner-Str. 11 sein neues Buch „Franz Clam-Gallas – Konturen eines Porträts“ vor.

Die Geschichte Nordböhmens und der Oberlausitz ist seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden. Der nordböhmische Raum wurde in der Vergangenheit stark durch mächtige und wohlhabende Adelsfamilien geprägt. Dazu  gehörte auch die Familie Clam-Gallas, welche seit dem Jahr 1759 bzw. 1763 in den Schlössern in Friedland (Frýdlant), Reichenberg (Liberec), Grafenstein (Grabštejn) und Lämberg (Lemberk) residierte.

Dr. Milan Svoboda hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Geschichte der Familien Gallas und Clam-Gallas beschäftigt. Über den letzten männlichen Vertreter der Familie Clam-Gallas, Franz Graf Clam-Gallas (1854-1930), hat er ein zweisprachiges, reich illustriertes Buch veröffentlicht, welches bei dieser Veranstaltung vorgestellt wird.

Der Eintritt ist frei, am Schluss wird um eine Spende zugunsten der Erhaltung der wertvollen Altbestände der Christian-Weise-Bibliothek gebeten.

Altbestand

Foto: Archiv

Karriere-Start 2020 am kommenden Wochenende

Am kommenden Freitag um 10:00 Uhr startet sie wieder, die mittlerweile 22. Bildungs-, Job- und Gründermesse Karriere-Start 2020 in der Messe Dresden. Eröffnet wird sie selbstverständlich von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Rund 550 Aussteller zu 80 Prozent aus Sachsen informieren über Ausbildungs- und Jobangebote sowie weiteren Karrieremöglichkeiten. An allen drei Tagen stehen natürlich die Themen Berufsorientierung und Bewerbertraining zur Ausbildungsplatzsuche im Mittelpunkt. Ausbildungssuchende finden hier nützliche Hinweise zu Training, Praktikas und grundsätzlich auch Antworten auf die Frage: “Was möchte ich überhaupt werden?” Dazu gewähren vor Ort unzählige Anbieter Einblick in ihren Beruf.

Die Messe richtet sich aber nicht nur an Ausbildungssuchende. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Bereich Existenzgründung und der Weg in die Selbstständigkeit. Dazu werden unter anderem diverse Fach- und Informationsvorträge aus den Bereichen Geschäftskonzept, Finanzierung und Förderung, Marketing sowie Unternehmensrecht angeboten. Auch Arbeitslose und Umsteigewillige finden sicher an den drei Tagen jede Menge Job- und Weiterbildungsangebote.

Geöffnet ist die Messe freitags täglich ab 10:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt kostet regulär 5 Euro, ermäßigt –  für Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitssuchende mit Nachweis 3,50 Euro.

Das komplette Programm findet ihr hier, zur Einstimmung hier unseren Film aus dem Vorjahr:

Wenn der Chef ausfällt…

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Irgendwann wird er für jedes Unternehmen ein Thema: Der Wechsel in der unternehmerischen Verantwortung. Das Lebenswerk zu sichern und an einen Nachfolger zu übergeben, ist nicht leicht. Oder was würde passieren, wenn der Chef durch Krankheit oder einen Unfall plötzlich für längere Zeit ausfällt? Laut einer sachsenweiten Befragung der sächsischen Industrie- und Handelskammern im Jahr 2017 haben nur 28 Prozent der Unternehmer die zur Fortführung des Betriebes wichtigen Unterlagen für Vertrauenspersonen griffbereit.

Grit Fischer, Fachreferentin der IHK Dresden, gibt einen Überblick, was zu beachten und zu tun ist und stellt Unterstützungsangebote der IHK Dresden vor. Der renommierter Fachanwalt Dieter Merz wird aktuelle Themen der Gesetzgebung anhand praxisnaher Beispiele und aus der aktuellen Rechtsprechung zum Thema aufzeigen und erläutern. Er ist ausgewiesener Experte im Bereich Wirtschaft und betreut das Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, insbesondere Unternehmensverkäufe und Unternehmensnachfolgen.

Die Veranstaltung findet am 30. Januar ab 14:00 Uhr im E-Werk/Stadtwerke Weißwasser GmbH statt. Interessierte Unternehmer können sich bis zum 24.01.2020 im Internet unter www.dresden.ihk.de/D102684 anmelden.

Ansprechpartner:
Matthias Hoyer | Telefon: 03581 4212-31 | eMail: hoyer.matthias@dresden.ihk.de

Unternehmensnachfolge

 

Führung durch Kloster, Waisenhaus und Museum

Die Führung durch die Mauern des alten Zittauer Franziskanerkloster berichtet von der spannenden Geschichte des Klosters, das vor 750 Jahren gestiftet wurde und heute die Schätze der Stadt Zittau beherbergt. Erhalten blieben wesentliche mittelalterliche Bauteile wie Kirche, Kreuzgang, Kapitelsaal und Dormitorium (Schlaftrakt der Mönche). Nach der Auflösung des Klosters wandelten sich Funktion und Aussehen. Ein Anbau wurde im 17. Jahrhundert zur Kirche der böhmischen Glaubensflüchtlinge und zur Ratsbibliothek ausgebaut. Im Schlaftrakt der Mönche waren Witwen und Waisen untergebracht. Im 30-jährigen Krieg (1618-48) wurden Soldaten und Pferde in der Klosterkirche untergebracht. Entlang dieser Geschichte und durch die mittelalterlichen Mauern bietet der Rundgang einen Überblick über das Kloster.

Samstag | 25. Januar | 15:00 Uhr

Kloster

Verfolgungsjagd in Zittau

Beamte des Polizeireviers Zittau-Oberland haben am Sonntagvormittag einen VW Transporter auf der Siliziumstraße in Hirschfelde ins Visier genommen. Als sie dem Fahrer jedoch das Anhaltesignal gaben, stoppte dieser nicht. Im Gegenteil, er gab Gas und ergriff die Flucht.

Mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr der Flüchtige auf die B 99 in Richtung Zittau. Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf. Kurz vor Zittau, der T 5-Lenker missachtete weiterhin jegliche Stoppsignale, legten die Ordnungshüter einen Stopstick aus, welchen der Volkswagen auch überfuhr. Trotz zwei beschädigter Reifen setzte der Transporter-Fahrer seine Flucht auf der B 178 nach Polen fort. Drei Funkstreifenwagen verfolgten den Wagen mittlerweile.

Schließlich kam es in der polnischen Ortschaft Turow zum Zusammenstoß zwischen einem Polizeiauto und dem T 5. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Jedoch entstand ein Schaden von rund 1.500 Euro am Einsatzfahrzeug. Daraufhin gelang es den Ordnungshütern sowohl den 41-jährigen Fahrer, als auch seinen 32 Jahre alten Beifahrer, beide Polen, festzuhalten. Die Beamten übergaben die Ertappten der polnischen Polizei.

Es stellte sich heraus, dass die Liste der Ordnungswidrigkeiten und Straftaten, welche die Männer offenbar zur Flucht bewogen, nicht gerade kurz war. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, vermutlich Amphetamine. Der Lenker war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Darüber hinaus gehörte das Kennzeichen nicht an den Transporter. Es bestand zudem keine Pflichtversicherung für den Volkswagen. Es folgten diverse Anzeigen für die genannten Delikte sowie eine weitere für die Gefährdung des Straßenverkehrs.

Quelle und Foto: PD Görlitz

Interessantes zur ehemaligen „Wasserpforte“ der Zittauer Stadtmauer

Der geschichtsträchtige Platz der ehemaligen „Wasserpforte“ an der Zittauer Stadtmauer ist am Mittwoch Thema eines kostenfreien Podiumsgespräches um 16:15 Uhr im Hörsaal des Haus ZIV an der Theodor-Körner-Allee 8.

Unlängst stand hier noch das Verwaltungsgebäude der Hochschule, früher das 1361 erbauten „Kaiserhaus“ von Karl IV. Gezeigt werden interessante historische Fundstücke, die z.T. erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden. Außerdem erfolgt die Öffnung einer hermetisch verschlossenen „Zeit­kapsel„, die 1971 bei der Grundsteinlegung des Hochschulgebäudes versenkt wurde, so der Leitende Laboringenieur Dr.-Ing. Wolfgang Menzel heute morgen im Gespräch mit zittau-live.

Der Bau des Hochschulgebäudes brachte die Grundmauern des einst in unmittelbarer Nach­barschaft zur mittelalterlichen Pfortmühle errichteten Kaiserhauses zu Tage. Seine Steine waren im 16. Jahrhundert abgetragen und für das Zittauer „Salzhaus“ verwendet worden. Der Abriss des Kaiserhauses 1516 und die Verwendung der Steine für das Salzhaus sind durch die Geschichtsschreibung verbürgt.

Diese Steinfunde werden zur Veranstaltung erstmals öffentlich präsentiert. Herr Dr. Knüvener hat sich mit der Frage der Datierung der Steinfunde befasst und Herr Dr. Westphalen wird als Archäologe ausführen, wie damit Klarheit bezüglich der zu vermutenden Fundamentreste des Zittauer Kaiserhauses geschaffen werden kann.

Ein Besuch lohnt sich!

Mittwoch |16:15 Uhr | Hörsaal | Eintritt frei!

Stein
Kapitellfund – der in der Veranstaltung durch Experten begutachtet wird und auch wie der o.g. Grundstein vor Ort in der Veranstaltung besichtigt werden kann
Entdeckerin
Die Entdeckerin des Grundsteines – Hochschulmitarbeiterin Luisa Görtz – wird zur Veranstaltung mitwirken
Kapsel
Zeitkapsel – wird in der Veranstaltung geöffnet

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Dr.-Ing. Wolfgang Menzel

Zittauer Schmalspurbahn setzt auf Umweltschutz

Die Zittauer Schmalspurbahn setzt ab diesem Jahr verstärkt auf Nachhaltigkeit. Mit einem Maßnahmenplan möchte die Bahngesellschaft in allen ihr möglichen Bereichen umweltbewusst handeln. So werden die Werbemittel, wie Fahrpläne und Infobroschüren, nur noch auf 100 % Recyclingpapier gedruckt. Plastiktüten werden durch Stoff- und Papiertüten, sowie Luftballons durch Papierfahnen, ersetzt. Bereits im letzten Jahr wurden sämtliche Bahnsteigbeleuchtung auf energiesparende LED umgerüstet.

Sicher sind dies nur kleine Maßnahmen, aber die ersten Schritte zum nachhaltigen Denken und Handeln. Denn jeder kann einen Beitrag leisten, unser Ökosystem zum Wohl zukünftiger Generationen lebenswert zu erhalten“, so Geschäftsführer Ingo Neidhardt.  Bei den Dampflokomotiven werden alle möglichen technischen Voraussetzungen geschaffen, um den CO2-Ausstoß zu minimieren, jedoch stößt man bei der 100 Jahre alten Technik an Grenzen. Umso wichtiger ist es, in allen anderen Bereichen, die Vorgaben des Umweltschutzes zu erfüllen.

Auch das diesjährige Motto der SOEG am Komm‘rum-Tag widmet sich intensiv diesem Thema. Am 17. April gibt es im Bahnhof Jonsdorf einen Naturmarkt mit regionalen (Bio-)Händlern und einer Kinder-Kräuterwerkstatt mit Heilpraktikerin Christine Cieslak, diese präsentieren und informieren zu nachhaltigen Produkten und servieren regionale Köstlichkeiten.

Nachhaltigkeit

Foto: Archiv

Ausstellung zur Straßenbahngeschichte endete gestern

Seit dem 13. November konnte im Foyer des Kulturhistorischen Museums Franziskanerkloster ein Stück Zittauer Straßenbahngeschichte erlebt werden. Anlass war die letzte Fahrt der Städtischen Bahn vor 100 Jahren. Diese Sonderausstellung endete gestern.

Bereits 1902 betrieb der Stadtrat und Baumeister Ed Hennig während der Oberlausitzer Gewerbe- und Industrieausstellung eine Ausstellungsbahn, die zwischen Haberkornplatz und dem Ausstellungsgelände in der Weinau verkehrte. Dies führte dazu, dass die Stadt Zittau noch im Jahr 1904 mit dem Bau einer ständig verkehrenden städtischen Straßenbahn begann, die noch im gleichen Jahr in Betrieb genommen wurde. Fünfzehn Jahre – bis 1919 – fuhr die Bahn, bis sie sich für die Bevölkerungszahl Zittaus dann doch als zu unwirtschaftlich erwies. Sammler und Straßenbahnliebhaber konnten an der Museumskasse originale Fahrmarken aus der Betriebszeit der Städtischen Straßenbahn Zittau erwerben.

Die Organisatoren der Ausstellung zeigten sich mit der Resonanz sehr zufrieden, so die Sprecherin des Museums Daniela Schüler heute Vormittag gegenüber zittau-live. Einige Besucher seien sogar mehrmals extra wegen der Sonderschau im Foyer gekommen.

Straßenbahngeschichte

Foto: Museum Zittau

Onlineportal wirbt um Investoren für die Lausitz

Die Wirtschaftsförderungen von Brandenburg und Sachsen werben seit dem 10. Januar mit einem gemeinsamen Investorenportal um Ansiedlungen für die Lausitz. Unter www.lausitz-invest.de erhalten Unternehmen wichtige Informationen für Ansiedlungsvorhaben in der Lausitz zentral aus einer Hand. Das Portal haben die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) und die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) gemeinsam mit der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) erstellt. Die kreislichen Wirtschaftsförderungen stellen im Investorenportal die besonderen Standortvorteile der Lausitzer Landkreise vor.

Das Investorenportal www.lausitz-invest.de bietet potenziellen Investoren einen kompakten Überblick über den Investitionsstandort Lausitz. Harte und weiche Standortfaktoren sind klar gegliedert in die drei großen Themenfelder

  • Standorte für Ihre Investition
  • Vorteile für Ihre Investition
  • Services für Ihre Investition

Im Portal werden die konkreten Standortvorteile der Lausitz anschaulich vermittelt. Von der Lage über Branchenkompetenzen bis zum attraktiven Lebensumfeld. Investoren können sich zudem über jeden einzelnen Landkreis informieren und finden hier sofort auch die kreislichen Ansprechpartner. In Kürze wird das Portal unter www.lusatia-invest.com auch auf Englisch und Polnisch erreichbar sein.

Investoren