Die neue Website des Gerhart-Hauptmann-Theaters geht heute Nacht online!

Das Gerhart-Hauptmann-Theater bekommt heute Nacht einen neuen Internetauftritt. Daher wird die Website des Theaters ab 20:00 Uhr nicht erreichbar sein. Die Seite wird durch eine neue, moderne Seite abgelöst, die viele Neuerungen für euch bereithält. Es ist dann auch möglich, sich die Seiteninhalte in Englisch, Polnisch oder Tschechisch anzeigen zu lassen. In diesem Zeitraum ist der Online-Kartenkauf nicht möglich. Die Karten können aber wie gewohnt telefonisch direkt beim Besucherservice erworben werden.

Weitere Neuerungen sind unter anderem eine Mediathek mit Fotos, Videos und Audiobeiträgen, ein interaktiver Zeitstrahl mit den wichtigsten historischen Fakten zum Theater und in den »News« werdet ihr wieder über Aktuelles rund um Ihr Theater informiert.

Foto: Archiv

zittau-live – Zeitreise: Das Dornspachhaus

Das Dornspachhaus am Johannisplatz ist ein Renaissancebau aus dem Jahre 1553, dessen Name sich von dem Bauherrn und Bürgermeister Nikolaus von Dornspach (1516–1580) herleitet. Der um 1610 entstandene Innenhof wird von einem Umgang mit Loggien, bestehend aus ionischen Säulen, umschlossen. Ab 1909 wurde das Gebäude als Volkslesehalle genutzt. 1998 erfolgte die Sanierung, heute befindet sich im Erdgeschoss sich ein historisches Wirtshaus.

Orginal-s/w-Foto: G.Grocke, zur Verfügung gestellt von unserem Follower „Klaus Heinz“, Montage: zittau-live.de, Geschichte: wikipedia

Der zittau-live-Gastro-Tipp: Das Wirtshaus „Zum Alten Sack“

Diese Woche waren wir zu Besuch bei Peter Besser in seinem urgemütlichen Wirtshaus „Zum Alten Sack“ im Zittauer Salzhaus – von ihm erfuhren wir viel Neues und Interessantes rund um den Gastronomiebetrieb, der wie sicher auch etliche andere in den letzten Wochen und Monaten schwierige Zeiten durchstehen musste.

Das Wirtshaus versprüht einen einzigartigen Charme – als Gast fühlt man sich sofort in die „Gute alte Zeit“ zurückversetzt. Die Karte legt hohen Wert auf Regionalität, der Koch auf Frische und kurze Lieferwege. Die Portionen sind reichlich, die Preise angenehm – das ist zumindest unsere Meinung. Alles weitere erfahrt ihr am besten von Peter Besser selbst in unserem Filmbeitrag!

Wenn ihr auch euer Gasthaus hier bei zittau-live präsentieren möchtet, dann schreibt uns eine eMail an redaktion@zittau-live.de!

 

 

Kennt ihr eigentlich unseren „Nachtwächter“ ?

Nein? Doch! Gesehen hat ihn bestimmt jeder von euch schon einmal, entweder als „Nachtwächter“, als Stadtsprecher beim „Spectaculum Citaviae“ oder auch nur als Touristenführer in unserer schönen Stadt.

Er ist nicht nur ein Unikum sondern auch eine Koryphäe, wenn es um historisches Wissen geht. In unserem kleinen Portrait stellen wir euch Jochen Kaminsky sehr gern vor!

 

 

Martin-Wehnert-Platz soll Wohnmobilstellplatz werden

Die FFF-Fraktion im Zittauer Stadtrat hat  auf dessen letzten Sitzung beantragt, dass der PKW-Parkplatz am Martin-Wehnert-Platz als Wohnmobilstellplatz ausgewiesen wird. Dieser Antrag fand größtenteils Zustimmung seitens der anderen Fraktion, wie uns einer der Stadträte auf Anfrage mitteilte. Ein Caravanstellplatz könne an dieser Stelle nur positiv für den Tourismus und damit auch für die regionale Wirtschaft sein.

(c) Fotos: M. Huber

Werkzeug für rund 8.000 Euro auf der Jahnstraße gestohlen

Innerhalb der Nachtstunden vom Freitag auf den Samstag drangen unbekannte Täter in zwei auf der Jahnstraße in Zittau abgestellte Firmenfahrzeuge Citroen Jumper und Ford Transit ein, indem eine Scheibe eingeschlagen und ein Schloss aufgebrochen wurde. Aus den Transportern erbeuteten die Langfinger diverse Werkzeuge wie Bohrhammer, Akkuschrauber und Zahnsäge in einem Wert von insgesamt ca. 8.000 Euro. Der Sachschaden wird auf etwa 1.700 Euro geschätzt.

Runningday am O-See… – was ihr wissen müsst

Laufen ist gesund, stärkt den Körper und das Imunsystem und trägt auch nicht unerheblich zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Wenn da – wie bei vielen unter uns – der innere Schweinehund nicht wär! Den zu überwinden – da hilft euch gern der Extremsportler Mike Sethmacher und sein Team beim Runningday am Olbersdorfer See. Mit ihm haben wir uns am frühen Abend getroffen und ihn zu allem rund um den Runningday befragt:

 

Wie ist es aktuell um die Zittauer Event-Branche bestellt?

Das fragten wir uns auch und trafen uns aus eben jenem Grund vor wenigen Minuten am Nachmittag mit einem, der wie nur wenige in der Zittauer Event-Szene etabliert ist – Wolfgang Wauer. Was erlaubt ist, was nicht, wo die Grenzen liegen, ob und wie die Branche überlebt und ob es einen Lichtblick am Horizont gibt – all die Antworten auf diese Fragen vom Fachmann selbst in unserem Filmbeitrag!

Erfolgreich gegen tschechische Kriminelle in Zittau

Dank eines Zeugenhinweises sind Polizisten in der Nacht zu Freitag auf einen Citroen in Zittau aufmerksam geworden.

Das Auto mit tschechischen Kennzeichen stand an der Rosa-Luxemburg-Straße. Um den Wagen herum schlichen offenbar zwei Männer. Die Beamten stellten vor Ort einen 32-Jährigen und einen 24-Jährigen. Die beide Tschechen waren für die Polizei nicht unbekannt.

Bei der Kontrolle des Fahrzeuges entdeckten die Ordnungshüter mehrere Handys, zwei Teleskopschlagstöcke, eine griffbereite Gasdruckwaffe, mutmaßliches Einbruchswerkzeug und fünf Cliptüten mit einer kristallinen Substanz.

Ein Drogentest bei dem 32-jährigen Fahrer verlief positiv auf Amphetamine. Die Uniformierten stellten alle verdächtigen Substanzen und Gegenstände sicher. Es folgten diverse Anzeigen unter anderem wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- sowie das Waffengesetz und Fahrens unter Drogen. Nach Abschluss der Maßnahmen entließen die Beamten die Männer nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder.

Aktuelle Ausstellung in der Galerie Kunstlade in Zittau

Die Galerie Kunstlade in Zittau auf der Lindenstraße 15 zeigt noch bis zum 26. Juli Werke des Künstlers Lutz Hellmuth. Präsentiert werden sowohl Plastiken als auch Zeichnungen. Geöffnet ist die Kunstlade immer dienstags bis freitag von 12:00 bis 17:00 Uhr, sonntags von 15:00 bis 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

(c) Fotos: M. Huber

Eure Meinung ist gefragt!

Viele Zittauerinnen und Zittauer aber auch Einwohner der umliegenden Gemeinden wünschen sich aufgrund der Einbrüche und Diebstähle der letzten Tage wieder Grenzkontrollen. Wie seht ihr das? Sollte die Polizei wieder mehr Präsenz an den Grenzübergängen zeigen oder haltet ihr die derzeitigen Maßnahmen für ausreichend? Macht mit und schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare!

Autofahrer durfte Schlüssel abgeben…

So erging es gestern Abend in Zittau einem 56-jährigen deutschen Autofahrer. Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz stoppten ihn um 18:50 Uhr mit seinem VW Golf in der Sachsenstraße. Weil der Mann keinen Führerschein vorlegen konnte und bereits mehrfach wegen fehlender Fahrerlaubnis erwischt wurde, musste er nun seine Autoschlüssel den Beamten aushändigen. Außerdem wird er sich abermals wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. Die Landespolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Ein halbes Jahr Soko Argus – Ein kurzer Einblick

Mitte November 2019 hat die Soko Argus ihre Arbeit in der Polizeidirektion Görlitz aufgenommen. Zentrale Aufgabe der Sonderkommission ist die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, sowohl präventiv als auch repressiv. Nach den ersten sechs Monaten ziehen die Ermittler eine positive Bilanz.

Bis Ende Mai 2020 bearbeitete die Soko 308 Ermittlungsverfahren mit 95 Tatverdächtigen. Einige davon traten mehrfach auf und galten daher mit hoher Wahrscheinlichkeit als Serientäter. Nicht enthalten sind dabei Straftaten, welche die Beamten im Zusammenhang mit Unterstützungsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie registrierten.

Die Kriminalisten der Soko befassten sich vor allem mit Fällen des besonders schweren Diebstahls. Der Anteil an Eigentumsdelikten betrug im Schnitt rund 51,6 Prozent. Der höchste Schaden war damit auch in diesem Deliktsfeld zu verzeichnen. Der verursachte Gesamtschaden belief sich auf circa 1,4 Millionen Euro. Der Anteil im Bereich der Eigentumsdelikte lag bei etwa einer Millionen Euro.

Seit Dezember letzten Jahres leitete die Soko insgesamt 46 Einsätze mit Kräften der Bereitschaftspolizei zur Bekämpfung der Kriminalität im grenznahen Raum. Drei dieser Grenzeinsätze fanden im Großaufgebot unter Beteiligung der Bundespolizei sowie des Zolls statt. Bis Mitte Juni 2020 kamen mehr als 1.300 Bedienstete der Polizeidirektion Görlitz (davon rund 500 Mal Kolleginnen und Kollegen der Soko Argus) sowie annähernd 1.800 Bereitschaftspolizisten entlang der gesamten tschechischen und polnischen Grenze zum Einsatz. Ergebnisse: 167 Straftaten, 1.059 Ordnungswidrigkeiten, 48 Fahndungstreffer und über hundert Sicherstellungen. Auch zukünftig führt die Polizeidirektion Görlitz gemeinsam mit Unterstützungskräften intensive Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen im Grenzgebiet durch und hält damit den hohen Kontrolldruck aufrecht.

Von den genannten 308 Verfahren klärten die Kriminalisten der Soko durch intensive Ermittlungen und operative Maßnahmen bisher 156 Fälle auf. Das ergab eine Aufklärungsquote von 50,6 Prozent. Im Bereich der Eigentumskriminalität klärten die Ermittler von 159 Vorgängen insgesamt 74 auf, was einer Quote von 46,5 Prozent entsprach. Dabei nutzte die Soko Argus offensiv zweisprachige Auslobungen, wie zuletzt in Höhe von 12.500 Euro, um Hinweise zu laufenden Ermittlungsverfahren zu erhalten.

Die Ergebnisse der Soko Argus zeigen, dass die Erfolge vor allem aus der besonderen Organisationsstruktur und dem direkten Kontakt der verschiedenen Arbeitsbereiche resultierten. So arbeiteten Auswerter, Ermittler und Fahnder flexibel zusammen und werden durch Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie Prävention ergänzt. Auch spiegelte sich in den erfolgreichen Ermittlungen die gute Zusammenarbeit mit anderen Organisationseinheiten der Polizeidirektion Görlitz wider.

Gerade durch die positiven Erfahrungen des ersten halben Jahres Soko Argus sieht sich die Polizeidirektion Görlitz auch in Zukunft gut gerüstet, in der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität spürbare Erfolge zu erzielen.

Quelle & (c) Foto: Sächsisches Staatsministerium des Inneren

Berlingo in Mittelherwigsdorf gesprengt

Ein Knall hat einen Anwohner am frühen Dienstagmorgen in Oberseifersdorf aus dem Schlaf gerissen. Der Geschädigte dachte sich zunächst nichts dabei, schaute gegen 04:30 Uhr dann aber nach dem rechten. Er stellte eine erhebliche Beschädigung an seinem Citroen fest und verständigte die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen gelangten unbekannte Täter gewaltsam in den Berlingo und brachten im Inneren offenbar ein noch nicht näher identifiziertes pyrotechnisches Erzeugnis zur Explosion. Hierbei verursachten sie am Fahrzeug einen Sachschaden von etwa 12.500 Euro. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Motorrad aus der Weinauallee in Zittau geklaut

Unbekannte Täter haben in der ersten Tageshälfte des Dienstags von einem Grundstück an der Weinauallee in Zittau eine KTM gestohlen. Das Motorrad hatte einen Zeitwert von circa 4.600 Euro. Die Kriminalpolizei fahndet nach dem Zweirad und übernahm die weiteren Ermittlungen. Sollte jemand diese Maschine sehen oder zum Kauf angeboten bekommen, informiert bitte die Behörden!

Quelle / (c) Foto: PD Görlitz

Der zittau-live Ausflugstipp – heute: Das Prebischtor

Es ist mal wieder Mittwoch und damit Zeit für einen zittau-live-Ausflugstipp! Nachdem wir euch am letzten Mittwoch zu einem Besuch in Prag animieren wollten, geht es dieses mal nicht ganz so weit – wir bleiben in Sachsen. Das Zittauer Gebirge und vor allem natürlich die Felsenstadt Jonsdorf gehört zweifelsohne zu einem der schönsten Wandergebiete nicht nur in Sachsen, wir würden sogar behaupten, in ganz Europa.

Einen eben solchen Reiz hat aber auch das rund 40 Autominuten von Zittau entfernte Elbsandsteingebirge. Wir haben uns aufgemacht in Richtung Hrensko, und sind von dort zum Prebischtor aufgestiegen – einer von der Natur geschaffenen, natürlichen Sandsteinbrücke. Nur die wenigsten wissen, dass hier im Böhmischen auch einige Szenen aus „Herr der Ringe“ gedreht worden – nachzulesen u.a. hier! Aber macht euch am besten selbst ein Bild!

 

Werkschließung verhindern! LINKE solidarisch mit Mitarbeitern der Oderwitzer Schokoladenfabrik

Zur angekündigten Werkschließung der Schokoladenfabrik Kathleen in Oderwitz erklären Jens Hentschel-Thöricht, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Görlitz und Nick Prasse, Gemeinderat in Oderwitz:

„Es ist nicht hinnehmbar, dass Bundesregierung und Bundestag milliardenschwere Hilfspakete und Liquiditätshilfen zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung stellen und gleichzeitig Unternehmen ganze Werke schließen wollen! Die Bewältigung der Krise darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten erfolgen!

Besonders irritierend ist es, dass noch vor wenigen Monaten in einem Gespräch zwischen Geschäftsführung und der damaligen Oderwitzer Bürgermeisterin Adelheid Engel der Standort als nicht gefährdet bezeichnet wurde.

Es müssen nun alle Optionen geprüft werden, damit die Beschäftigten mit ihren teils hochspezialisierten Berufen eine Zukunft in Oderwitz bekommen. Die Unternehmensführung sollte konstruktive Vorschläge auf den Tisch legen und neue Ideen präsentieren, wie der Standort Oderwitz durch innovative Produkte oder Umstrukturierungen erhalten werden kann. Die Schokoladenproduktion hat hier eine lange Tradition, viele Familien arbeiten seit Generationen in der Fabrik.

Keinesfalls dürfen die Beschäftigten für Versäumnisse der Unternehmensführung haftbar gemacht werden. Die Rübezahl-Riegelein Unternehmensgruppe muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die für 2022 angekündigte Werkschließung zu verhindern. Dazu sind zeitnah Gespräche mit Belegschaft, Betriebsrat, Gewerkschaft, der Gemeindeverwaltung und dem Freistaat Sachsen über mögliche Perspektiven zu führen. DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Das Zittauer Salzhaus – einst und heute

1389 wurde der Stadt Zittau das Salzstapelrecht verliehen. Daraufhin errichtete man eine Salzkammer auf dem Platz vom heutigen  Zittauer Salzhaus, die jedoch nicht erhalten geblieben ist. Salz war zu dieser Zeit sehr wertvoll, sodass es sogar als Zahlungsmittel eingesetzt wurde. Durch das neue Recht gelangte Zittau zu Wohlstand.

1511 wurde das Grundgebäude vom heutigen Zittauer Salzhaus auf den Grundmauern der alten Salzkammer errichtet und diente als Rüstkammer, Pferdestall und Lagerhaus. Um mehr Lagerraum zu schaffen, erweiterte man das Gebäude 1572 auf vier Stockwerke. Sein heutiges Aussehen erhielt das Zittauer Salzhaus 1730 durch das Aufsetzen eines Mansarddaches, dadurch wurde weiterer Lagerplatz auf fünf Dachböden geschaffen. Die Stadtwaage, mit der alle Handelsgüter abgewogen wurden, befand sich an der Nordseite des Gebäudes.

Als die Bedeutung des Salzhandels im 17. Jahrhundert abnahm, baute man das Dachgeschoss zu einem Kornmagazin um. Im Siebenjährigen Krieg wurde das Salzhaus 1757 von einer zwölf Pfund schweren Kanonenkugel getroffen.

Im 19. Jahrhundert wurden neben dem Städtischen Fuhrbetrieb und dem Hauptarchiv der Stadt Zittau auch militärische Einheiten bis 1945 im Salzhaus untergebracht. Ab 1965 erfolgte eine erneute Nutzung als Kornspeicher sowie bis 1994 als Stadtarchiv. Später richtete man im Obergeschoss Wohnungen ein. Von 1998 bis 2002 wurde das Zittauer Salzhaus denkmalgerecht rekonstruiert.

Seit 2005 ist die historische Immobilie im Besitz der landkreiseigenen Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH, die das Gebäude unter dem Motto Bildung, Erlebnis und Einkauf vermarktet.

Auf zwei Etagen ist die Christian-Weise-Bibliothek auf etwa 1800 Quadratmetern untergebracht. Weiterhin befinden sich die Räume der Fachdienste Planung, Bau, Umwelt und Kreisforstamt des Landkreises Görlitz im Haus. Auf den unteren zwei Stockwerken und in der Alten Schmiede sind mehrere Ladengeschäfte und Restaurants untergebracht. Saisonale Themenmärkte finden ebenfalls im beziehungsweise vor dem Zittauer Salzhaus statt.

zittau-live bedankt sich bei unserem Follower „Klaus Heinz“ für das historische Bildmaterial

Zittauer Salzhaus

Quelle Geschichte: wikipedia; (c) Fotomontage: M. Huber

Zumindest die Schilder stehen…

Eigentlich sollten letzten Montag die Arbeiten zum grundhaften Ausbau der Inneren Weberstraße beginnen. So kündigte es die Stadtverwaltung an, so berichteten wir in unserem Beitrag vom 19. Juni, nachzulesen hier. Doch bis kurz vor dem Wochenende ist fast nichts passiert, außer das Schilder aufgestellt wurden.

Stattdessen mehrt sich der Unmut der Zittauerinnen und Zittauer gegen die unzähligen gleichzeitig gesperrten Straßen. Mit dem Auto käme man kaum noch irgendwo durch, so der (fast) einstimmige Tenor einer Blitzumfrage von zittau-live. Besonders katastrophal ist die Situation für ortsunkundige Touristen. Zwar seien die Umleitungen ausgeschildert, aber aufgrund des unübersichtlichen Einbahnstraßensystems schwer zu praktizieren.

Tierpark Zittau: Crowdfunding-Projekt für Wasserspielplatz noch bis Dienstag

Noch bis zum 30. Juni läuft das Crowdfunding-Projekt des Zittauer Tierparks für einen neuen Wasserspielplatz. Angestrebt waren zuletzt 8.000 Euro – wie wir gestern Abend erfuhren, wurde diese Wunschsumme gestern durchbrochen. Bereits am Donnerstag waren wir zu Besuch und sprachen mit Andreas Stegemann über das Projekt – mehr dazu im Filmbeitrag….

Durch die Situation in den vergangenen Monaten war das Geld knapp und musste in erster Linie für laufende Kosten eingesetzt werden. Trotzdem möchte der Tierpark Zittau den Traum nicht aufgeben und einen Wasserspielplatz bauen, damit sich die kleinen Gäste kreativ mit dem faszinierenden Element beschäftigen können. Möchtest auch Du noch unseren Tierpark unterstützen, dann kannst Du das auf

https://www.kommunales-crowdfunding.de/tierpark-zittau

Nichts ist mehr sicher….

Gewaltsam drangen unbekannte Täter in drei Gartenlauben in Zittau in der Friedensstraße ein. Gestohlen wurden Werkzeuge und Getränke. Der Diebstahlschaden beziffert sich auf rund 550 Euro, der Sachschaden wurde mit rund 200 Euro angegeben. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Ebenfalls eingebrochen wurde am Freitagnachmittag in Hirschfelde in den Neißtalweg – hier jedoch in einen Pkw Ford. Gestohlen wurden eine Sporttasche mit persönlichen Sachen und ein Smartphone. Der Stehlschaden beläuft sich auf rund 600 Euro, der Sachschaden beziffert sich auf zirka 300 Euro. Auch hier ermittelt die Kripo und weißt ausdrücklich noch einmal darauf hin, keine Wertsachen sichtbar im abgestellten Fahrzeug liegen zu lassen!

 

 

Freiwillige fürs Zittauer Theater gesucht!

Das Gerhart-Hauptmann-Theater bietet ab dem 1. September 2020 ein Freiwilliges Soziales Jahr für kulturinteressierte Jugendliche und junge Erwachsene an. Wer schon immer den Alltag hinter den Kulissen eines Theaters kennenlernen und Einblicke in Produktionsprozesse sowie Organisation erhalten wollte, sollte sich schnellstmöglich auf eine der offenen Stellen bewerben. In Zittau ist eine Stelle in der Produktionsassistenz zu besetzen. Interessierte können jetzt die Gelegenheit beim Schopfe packen!

Den Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird während des FSJ eine erste Orientierung geboten. Im Theater bietet das Freiwillige Soziale Jahr die Möglichkeit, den Theateralltag abseits der Bühne kennenzulernen, mit verschiedenen Gewerken zusammenzuarbeiten, in die Planung und Organisation von Theaterveranstaltungen eingebunden zu sein und einen Einblick in verschiedene Berufsbilder zu erhalten. Dabei sind die FSJler vom 1. September 2020 bis 31. August 2021 volle 40 Stunden pro Woche fest in den Ablauf des Unternehmens eingebunden. Außerdem werden viermal im Jahr einwöchige Seminare veranstaltet.

Interessierte richten bitte schnellstmöglich ihre Bewerbung für die Stelle an die Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH, z. Hd. Frau Patricia Hachtel, Theaterring 12, 02763 Zittau (P.Hachtel@g-h-t.de)

Kennt jemand dieses Kind?

Nein? Dann klären wir euch mal fix auf!

Jeder ist bestimmt schon dran vorbei gelaufen – am Brunnen vor dem Zittauer Museum auf der Klosterstraße. Dort befindet sich der Grüne Born, auch Grüner Brunnen genannt. Dieser entstand fast gleichzeitig wie der Samariterinbrunnen im Jahr 1679. Er wurde vom Schlossermeister Michael Fröhlich geschaffen, stand zunächst auf dem Markt und wurde 1934 an seinen jetzigen Standort vor dem Museum verbracht.

Auf einer sechseckigen Brunnenschale lagert eine schmiedeeiserne, haubenähnliche Bekrönung, eine meisterliche Arbeit barocker Schmiedekunst. In der reichen Ornamentik befinden sich Monogramme, ein kursächsisches Wappen und die Jahreszahl 1679. Bekrönt wird das Ganze von einer vergoldeten Kugel und dem gleichen Wappen. Die Brunnenplastik des kleinen Knaben aus Sandstein ist eine Arbeit aus der ersten Hälfte des 20. jahrhunderts.

zittau-live bedankt sich recht herzlich bei Daniela Schüler vom Kulturhistorischem Museum Franziskanerkloster Zittau für die fachliche Unterstützung zu diesem Beitrag!

Quelle: Thorsten Pietschmann „Zittau. Acht Jahrhunderte Architektur und Kunst“ – (c) Fotos: M. Huber

 

Guter Start im neuen Café Magnolie

Seit einer Woche gibt es auf der Zittauer Franz-Könitzer-Straße Nummer 27 – nur wenige Meter neben der Feuerwehr – das neue Café Magnolie. Dort, wo einst die „Erbse“ beheimatet war, empfängt nun die ursprünglich aus Polen stammende Wioleta Marynicz-Hoch ihre Gäste. Wir waren gestern nachmittag vor Ort und haben uns das neue Cafe einmal selbst angeschaut.

Für die Uhrzeit – es ist kurz nach halb zwei – ist das Café gut besucht. Fast könnte einem Wioleta leid tun – ihre neue Mitarbeiterin ist ausgefallen, so wuselt sie ganz allein durch die Küche und das frisch renovierte  Café. Aber sie hat die Lage im Griff, alle Gäste scheinen glücklich und zufrieden. Im Angebot sind – wie sollte es anders sein – überwiegend polnische Gerichte und Getränke. Die Auswahl ist gut, die Preise moderat. Das kleine Bier kostet 2 Euro, das haben wir in Zittau auch schon ganz anders erlebt.

Seit dem 19. Juni habe sie jetzt geöffnet, erzählt uns Wioleta in einer ruhigen Minute. Insgesamt sei das Café Magnolie bisher gut angenommen worden. Viele Gäste schauen auch erst einmal. Geöffnet ist immer dienstags bis sonntags, jeweils von 12:00 bis 20:00 Uhr.

Café Magnolie 1

Café Magnolie 2

(c) Fotos: M. Huber

Umsatzsteuersenkung ab 1. Juli – was Gastwirte und Händler wissen sollten

Die Bundesregierung hat eine temporäre Senkung der Umsatzsteuer vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 beschlossen. Aber wie setzen Unternehmen diese Senkung nun kurzfristig um? Welche Dinge gilt es zu beachten?

Steuerberater Dieter Morgner referierte am 22. Juni in der IHK-Geschäftsstelle Zittau vor Unternehmern zu allen steuerrechtlichen Aspekten der Senkung. Er nahm sich ebenfalls Zeit, ausführlich die Fragen der anwesenden Teilnehmer zu beantworten und auf individuelle Problemstellungen einzugehen. Als Service der IHK wurden diese zwei Vorträge und Diskussionen – einmal mit dem Fokus auf die Handelsbranche und einmal auf das Gastgewerbe – aufgezeichnet.

Beiden Videos findet ihr hier:

Quelle und (c) Videos: IHK, (c) Foto: M. Huber

Über Nacht Autoräder abmontiert

Unbekannte haben sich in der Nacht zu Donnerstag an einem Audi in Großschönau zu schaffen gemacht. Sie hoben den A6 mit einem Wagenheber an und demontierten zwei Kompletträder. Anschließend suchten sie mit ihrer Beute das Weite. Es entstand ein finanzieller Schaden in Höhe von etwa 300 Euro. Auch einen Sachschaden von rund 2.000 Euro verursachten die Diebe. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: Polizeidirektion Görlitz